Gibson 1964 ES-335 Reissue vs. ES-335 Figured

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Hallo zusammen!

Ich versuche mich gerade zwischen einer Gibson ES-335 Figured und einer 1964 ES-335 Reissue zu entscheiden. Beides die aktuellen 2021 Modelle.

Einer der Unterschiede sind die Pickups:
Custombucker Alnico III bei der 1964 ES-335 Reissue
Calibrated T-Type bei der ES-335 Figured

Ich nehme an die Custombucker sind etwas mehr "mellow" - die T-Type etwas heller?

Und ich habe schone eine Les Paul Modern mit Burstbucker pickups.
-> Welche 335 wäre hier eine gute Ergänzung? Sollte möglichst "anders" klingen :)

Danke für Euer Feedback!

VG,
Andreas
 
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In dieser Preisklasse würde ich auf keinen Rat hören, sondern selbst ausprobieren. ;)
 
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Absolut auch meine Meinung !!
 
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In dieser Preisklasse würde ich auf keinen Rat hören, sondern selbst ausprobieren. ;)
Im Prinzip hast Du recht - aber da ich die Gitarre online kaufen werde geht das nur indirekt über Youtube & Co. Wäre halt spannend wenn jemand hier im Forum Erfahrung mit ähnlichen Modellen hätte und berichten könnte! Gear talk ;-)
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Absolut auch meine Meinung !!
Danke - siehe auch meine Antwort an @Ponti - bin eben 100% Online Käufer. Ausserdem gibt es wohl kaum einen Händler der gerade momentan genau diese beiden Modelle spielbereit rumstehen hat....
 
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Onlinekauf ist ja grundsätzlich ne schöne Sache, aber für mich in der Preisklasse
und gerade auch bei G***** ein no-go.

Viel Erfolg damit
 
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Hmm ja Quality Control bei G*** war ja nicht immer perfekt. Aber scheinbar besser geworden in den letzten 1-2 Jahren. Wenns nicht passt schicke ich das Teil einfach zurück....
 
Grund: Vollzitat Vorpost
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Wenn du genug Geld hast, dann bestell dir beide Modelle. Dann kannst du sie vergleichen.

Wegen der Qualitätskontrolle bist du als Onlinekäufer darauf angewiesen was du bekommst. Falls du Mängel findest und sie umtauschen willst kann es sein, dass die nächste nicht besser ist.
 
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Hey, ich hab ne echte alte ES 335 mit T-Top Pickups…die sind mega! Von zart bis hart machen die alles überzeugend mit. Viel besser als die Burstbucker, die aus meiner LP rausgeflogen sind!
 
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Vor allem, weil die Namen der Pickups Schall und Rauch sind und gerade bei solchen Gitarren der Gesamthardwarekontext ein unterschhiedliches Klangspektrum hervorruft, dass es schlichtweg Wumpe ist, wie die Schwingungswandler heißen.

Antesten und - ja, bei solchen Gelegenheiten auch mit anderen Gitarren dieser Bauart vergleichen.
 
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Na ja, das ewige "Qualitätskontrolle bei Gibson" bringt einen sicher nicht weiter. Es schreiben ja nicht alle, die eine astreine Gibson bekommen haben.

In meinem Augen kommt es doch erst mal darauf an, welche Art von Musik Du @Arftown mit der ES-335 (vielleicht auch gerade im Gegensatz zu Deiner LP) machen willst und welche Sounds Du Dir erwartest.

-> Welche 335 wäre hier eine gute Ergänzung?
Jede - in Abhängigkeit von Musikstil und Sounderwartung

Sollte möglichst "anders" klingen :)
Das wird jede ES-335 gegenüber Deiner LP.

Ich nehme an die Custombucker sind etwas mehr "mellow" - die T-Type etwas heller?
Abgesehen davon, dass niemand hier beim Lesen wissen kann, was Du darunter genau verstehst, hängt es doch angefangen von den Tone-Einstellungen und Spielweisen auch noch von der Kette der elektrischen und akustischen Signalen hinter der Gitarre ab, was für Sounds (individuell) wahrgenommen werden.

Ich bringe immer wieder liebend gerne dieses Beispiel:



So viele verschiedene Sounds sind mit einer Gitarre und einem Amp ohne Effekte zu kriegen ;)

Du kommst um's Ausprobieren nicht herum. Vielleicht kaufst Du Dir mal eine gebrauchte ES-335 um die grundsätzliche Ausrichtung in Deiner Umgebung mit Deinen individuellen Möglichkeiten ausgiebig zu testen. Wenn's nicht passt oder Du mehr möchtest, kannst Du meist ohne Wertverlust wieder verkaufen und dann evtl. eine neue kaufen.
 
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Vor allem, weil die Namen der Pickups Schall und Rauch sind und gerade bei solchen Gitarren…
Zumal Burstbucker und Custombucker im wesentlichen nur den Namensteil „bucker“ gemein haben.
Ansonsten sind diese T-Top relativ neu und ich habe die noch nicht testen können. Letztlich liegen da aber IMO immer eher Nuancen zwischen den PUs. Die entsprechen für den einen „Welten“ und für den anderen ist das halt eine weitere PAF Interpretation, die eben z.B. schon durch den individuellen Eigenklang der Decken überstrahlt werden.
Eine ES-335 wird IMO aber immer eine Kang Option zu einer Les Paul sein. Eine gute ES-335 wird viel „holziger“ klingen und eine komplexere Tonentfaltung bringen.
Bei Modellen wie der kleinere ES-339 oder der aus dem Vollen geschnitzten Midtown ist der klanglich Unterschied zur Les Paul recht klein.
Wenn das Geld langt würde ich eher die 64 reissue bevorzugen. Die ist klanglich auf die bekannten Vorbilder getrimmt, wo man eher weiß, wohin die Reise gehen könnte.
Letztlich ist das aber ein Glaskugel Rat….
Die Optik spielt vielleicht auch eine Rolle: schlicht/vintage korrekt vs. evtl. etwas mehr Wow bei der Maserung…
 
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Hmm ja Quality Control bei G*** war ja nicht immer perfekt. Aber scheinbar besser geworden in den letzten 1-2 Jahren.
Es geht gar nicht nur um die QC - manche ES 335 klingen toll, manche sind tot, manche sind gut aber nicht besser als ne durchschnittliche Sheraton. Wenn du natürlich nie mehr eine andere 335 hören oder in der Hand halten wirst kann das egal sein - dann bestellst du halt online und schaust, ob Binding und Lackierung schön sauber sind.
 
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Es geht gar nicht nur um die QC - manche ES 335 klingen toll, manche sind tot, manche sind gut aber nicht besser als ne durchschnittliche Sheraton.
Ganz genau !! und mal Abseits von Gibson und Preisen weit jenseits von 2500€

ES 335 und andere Semiacoustics haben mMn einfach eine größere Streuung, was den Klang angeht, als Solidbodys a la LP oder Tele.
 
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Also: T-Tops gibts seit den 70ern...es gibt wie bei vielen Dingen einfach immer wieder Reissues!

Der besondere Klang meiner ES 335 ist schwer mit anderen Modellen nachzuahmen. Sie ist clean runder, spritziger und zugleich sanfter als meine Les Paul. Verzerrt steht sie meiner LP in nichts nach!
M.M.n. die beste E-Gitarre aus dem Hause Gibson! Ich hatte eine ES 335 von 2014, die echt gut war! Nun habe ich eine von 1969 oder 1970...die ist mega! Die 2014er war schöner, weil mit Flame-Top! Verbaut waren in der 57er Classics. Haben toll gepasst! Ein Austausch der PUs ist kein Problem

Die Burstbucker wirken mittiger ausgelegt, als die T-Tops. Zumindest höre ich dies an meinen Gitarren so.

Dem Rat, einfach mal eine ES ins Haus zu holen, stimme ich zu! Ich würde mich nicht auf eine bestimmte Baureihe festlegen! Spiel ein paar an, nimm auch mal ein Konkurrenzprodukt in die Hand (Heritage 535, Epiphone Joe Bonamassa ES 335, Stanford, D‘Angelico, Tokai...)
 
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Ich stimme @TheSG zu, bis auf
(...) als meine Les Paul
Ich habe 8 Les Pauls und keine klingt wie eine der anderen. Insofern kann man an dem Vergleich einer (nicht bekannten) ES-335 mit einer von Tausenden von Les Pauls nicht wirklich etwas festmachen. Auch den Klang der LP von @Arftown kennen wir nicht. BTW klingt auch nicht jedes Exemplar einer Bauart von PUs zwingend wie ein anderes.

Gerade wenn Du @Arftown Dir Gedanken machst, eine Gitarre anzuschaffen, die den Möglichkeiten Deiner Les Paul etwas hinzufügt, ist ausprobieren wirklich das Einzige - bei mir hat das aber zwischenzeitlich zu rund 60 Gitarren gleichzeitig und gut über 100 im Lauf von ca. 10 Jahren angeschafften und eben überwiegend wieder verkauften Gitarren geführt, also aufpassen (geblieben sind max. 20). Es gab schon einige, die von der einen oder anderen soundmäßig auch abgedeckt oder "geschlagen" wurden, aber die hab ich halt wieder verkauft.

Jedenfalls lässt sich da theoretisch nichts herausfinden. Und bedenke, dass ein Ausprobieren im Musikgeschäft nur die halbe Miete ist, weil bei Dir zuhause mit Deinem Equipment sich alles wieder anders anhören kann.
 
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... 57er Classics. Haben toll gepasst! ... Die Burstbucker wirken mittiger ausgelegt, als die T-Tops. Zumindest höre ich dies an meinen Gitarren so...

Mit zumindest meinen damaligen The Dot von Epiphone kann ich das bestätigen: Die 57' Classic empfand ich bei diesem Gitarrentyp als am besten passend, als "am angekommendsten".

...Ich würde mich nicht auf eine bestimmte Baureihe festlegen! Spiel ein paar an, nimm auch mal ein Konkurrenzprodukt in die Hand (Heritage 535, Epiphone Joe Bonamassa ES 335, Stanford, D‘Angelico, Tokai...)

Ja. Auch auf die Gefahr hin, dass der Thread in den üblichen "Empfehlungssumpf" abgleitet und der TE sich möglicherweise eh' auf Gibson festgelegt hat, würde ich an dieser Stelle auf Ibanez verweisen.
 
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Die Burstbucker wirken mittiger ausgelegt, als die T-Tops. Zumindest höre ich dies an meinen Gitarren so.
Das deckt sich mit Eindrücken aus anderen Foren und Kommentaren. Und eben diesen eher mittigen clean Sound suche ich ja. Danke für die Beschreibung.

Ja. Auch auf die Gefahr hin, dass der Thread in den üblichen "Empfehlungssumpf" abgleitet und der TE sich möglicherweise eh' auf Gibson festgelegt hat, würde ich an dieser Stelle auf Ibanez verweisen.
Danke für den Hinweis! Aber ja - in meinem Kopf ist es einfach eine Gibson :)
 
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Also wird es die 64er? Gefällt mir auch optisch besser, als die andere. Bzgl. Gibson - ich steh' auf Originale. :m_vio2:
 
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Also wird es die 64er? Gefällt mir auch optisch besser, als die andere. Bzgl. Gibson - ich steh' auf Originale. :m_vio2:

Hmm ich sollte vielleicht nicht darüber nachdenken, dass ich für eine Nuance beim Sound und der Optik so viel mehr ausgebe. Aber ja - momentan sieht es nach der 64er aus! :cool::love:
 

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