Gibson 2015er Modelle (Vorstellung / Firmenstrategie)

  • Ersteller Riffhard
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Meine Aussage war nicht auf FGN bezogen, sondern auf einen Kauf im Allgemeinen. Wenn schon zitieren, dann bitte korrekt Knopfler

Ich würde sogar eher eine FGN neu kaufen, als eine Gibson.
 
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in den USA verfügbaren 2015'er Sprint Run-Modelle (die neuen Modelle ohne G Force und mit normaler Halsbreite)

Auf dem ersten Bild - sofern es keine Montage war für den Werbezettel - konnte man sehen, dass der Metallsattel trotzdem dran war. Deutet dies darauf hin wie der Großteil des Feedbacks aussah?

Wie steht ihr dazu ?

gibson-sprint-run-2015-jpg.437502


Gruß
Martin
 
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Ich schrieb es ja schon mal: Es ist nur eine Kleinserie.
Wenn bei Gibson die F&E-Abteilung der Meinung ist, dass ein - auf den ersten Blick - massiver Messingsattel den Klang "optimiert", wird sie diesen installieren. Ist ja nun keine True Historic oder R oder was auch immer.
Die Freunde eines anderen US-Unternehmens kennen den Klangunterschied zwischen Plastik ("aus dem Toilettendeckel sind" - vielleicht Corian), Knochen und dem Modell, was aktuell auf den Modellen verwendet wird (ein Compositmaterial mit Metallanteil).
Was auch in der Anzeige zu erkennen ist, dass die Les Paul keinen Nullbund hat.
Das wesentliche Problem ist schein bei bestimmten Marken und Modellen den Spagat zu schaffen zwischen Konservierung des Bewährten (und gemeinhin anerkannten Innovationen) und Implementierung sinnvoller/nützlicher Produktveränderungen.
Das hakt aber ganz massiv daran, dass es Erwartungshaltungen auf Seiten der (Bestands-) Kundschaft gibt, wie DIE Les Paul auszusehen und zu klingen hat (gilt auch für Strat und Tele aus dem Hause F). Jeder weiß, dass es DIE bestimmte gar nicht gibt, weil es unterschiedliche Varianten der gleichen Basis gibt (auch bei den anderen Synomyme des anderen Herstellers).
Es gibt auch andere Produkte, die zwar immernoch den gleichen Namen tragen wie zur Markteinführung (oder Vorstellung in der Öffentlichkeit), bei denen sind nur noch Hersteller und der Produktname gleich, weil die technologische Entwicklung vorangeschritten ist.
Die Innovationsgeschwindigkeit ist bei Gitarren nicht ganz so hoch, aber auch eine Les Paul wurde immer wieder überarbeitet. Long oder Short Tenon, Griffbrettmaterialien, Mechaniken, Materialien der TOM oder STP, deren Position, Pickups, Hohlräume, Elektrik (Verdrahtung, Kondensatoren), Lacke, Klebstoffe, Sattelmaterialien usw.
Manchen Kunden ist das völlig wurscht, sie kaufen sich aus der aktuellen Produktion ihre Gitarre und sind glücklich damit (auch mit dem Innovationsgrad), anderen hingegen, Ursache unterschiedlich, muss es ein Original aus der Anfangszeit sein (wenn denn das Kleingeld da ist) oder sie bringen ihre Gitarre zum Makeover.
Ich habe ein Gitarrenmodell, welches bisher einmalig zweimal hintereinander durch die sich beteiligende internationale Fachzeitschriften den MIPA (Musikmesse International Press Award, sozusagen der Grammy der Musikalienindustrie/Pro Audio Industrie) zur "Besten E-Gitarre des Jahres" gewählt wurde (in den Jahren 2005/2006). Damit wurde diese Gitarre aber trotzdem kein Verkaufsschlager (In meinen Augen wurde und wird dies aber auch nicht im Rahmen des Marketings genutzt.)
Wie keine anderen Modellbezeichnungen sind Telecaster, Stratocaster und Les Paul aufgrund der Reputation und Verbreitung erlangten Reichweite Lockmittel - ohne die unterschiedlichen Varianten innerhalb der Produktionsjahre oder Modelljahre zu beachten.
Das ist, um ein Aphorisma zu bedienen, Fluch und Sehen zugleich.
Die wesentliche Funktion und Aufgabe des Produkts, eine E-Gitarre zu sein, ist davon nicht betroffen und wird es auch nicht, wenn man sich unvoreingenommen annähert.
Die qualitative Einordnung steht auf einem anderen Blatt. Wie groß ist die Auswahl, wie objektiv sind die Kriterien (und im Falle Gibson Les Paul: Hinkt ein Vergleich zwischen unterschiedlichen Modellen und Produktionszeiträumen nicht, weil die grundsätzliche Konstruktion verschieden ist?)? Was soll die Gitarre überhaupt?
Solange Emotionen involviert sind, was besser ist als das andere, tritt die Freude zurück.
 
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Wow, super Preis! Und ohne diesen E-Tuner :great:

Ich dachte Gibson hätte den Gitarristen bereits bei den 2014er Modellen den Tuner aufgezwungen. Dann war die Traditional wohl eine Ausnahme.
 


Cool, die war mir entgangen! Vielleicht sollte ich meiner Ocean Blue noch ein Geschwisterchen schenken... :D
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Wow, super Preis! Und ohne diesen E-Tuner :great:

Ich dachte Gibson hätte den Gitarristen bereits bei den 2014er Modellen den Tuner aufgezwungen. Dann war die Traditional wohl eine Ausnahme.

Nö, die 2014er Traditional ist eigentlich genau so, wie eine klassische Paula sein sollte. Kein elektronischer Schnickschnack, kein weight relief, 50s Neck und die, meiner Meinung nach sehr gelungenen 1959 Tribute Humbucker.
 
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Artikel ist ausverkauft!

Wer hat zugeschlagen? :D
 
Ich hoffe ihr könnt im späten Verlauf dieses Threads noch einen Spaß verkraften ohne gleich durch die Decke zu gehen ... :whistle:

Wer hat zugeschlagen?

:D ... Gibson hat sie zurück gekauft um zu schauen wie es ging :rofl: ...

Gruß
Martin
 
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Was auch in der Anzeige zu erkennen ist, dass die Les Paul keinen Nullbund hat.

Da würde ich an deiner Stelle zurückrudern ... Der Sattel ist Kerbe und Nullbund in einem ... :D

Dies macht beim verwendeten Konzept auch durchaus Sinn, denn wenn man per Sattel die Saitenhöhe mal schnell für Slide nach oben nehmen kann, dann sollte der Nullbund mit die Höhe verändern, sonst macht dies keinen Sinn.

An der Stelle haben sie sich schon was ausgefuchstes ausgedacht ... :great:

Gruß
Martin
 
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Die 14'er waren echt OK! Habe drei 14'er und bin zufrieden.. trotzdem werde ich einige verkaufen :evil:
 
Die 14'er waren echt OK! Habe drei 14'er und bin zufrieden.. trotzdem werde ich einige verkaufen :evil:
Mich störte das Inlay am 12. Bund, weshalb ich mich damals für die 2013 entschieden hab. Sonst gabs nichts auszusetzen :great:

Edit: Super fand ich auch das asymmetrische Halsprofil. Anfangs etwas ungewohnt, danach super bequem. Eine gute Stütze für den Daumen. Das war mal eine gute Idee von Gibson.
 
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Mich störte das Inlay am 12. Bund, weshalb ich mich damals für die 2013 entschieden hab. Sonst gabs nichts auszusetzen :great:
Seltsam, aber mich hat das nie gestört :) alles war gut...und dann kamen die 15'er Zombies:ugly::ugly:
 
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:rofl:

Jaja, ich würde die 15er Features gegen 9 solcher 2014 Inlays eintauschen ;)
 
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Sagt einem langjährigen Zivildienstverweigerer nichts mit Null Bund! :)

Wie sagt man doch so schön: Manchmal überzeugt auch Face Validity.
 
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Edit: Super fand ich auch das asymmetrische Halsprofil. Anfangs etwas ungewohnt, danach super bequem. Eine gute Stütze für den Daumen. Das war mal eine gute Idee von Gibson.
Yep, fand ich auch sehr bequem! Hab mich auf anhieb darauf wohlgefühlt.. meine hatte einige dead spots, hab sie dann entnervt veräussert! Ist halt so, Blinbestellung bei Gibson birgt Risiken :rolleyes:
 
http://www.tennessean.com/story/new...ds-electronics-first-guitars-second/31165805/

....
Over its 121 years, Gibson established itself as one of the world’s leading guitar companies, powered by superstar endorsements and revered craftsmanship, particularly of its high-end Les Paul models. But what is a company known for making guitars supposed to do in an era when popular music is largely powered by laptops and turntables?
.....

Der letzte Satz ist absolut weltfremd. Das traf vielleicht auf das Jahr 1995 zu, aber mittlerweile hat sich das Blatt zu "handgemachter" Musik wieder
gewendet und die elektronischen Musikrichtungen sind vom Mainstream in Nischen gerückt.
 
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