Gibson & Epiphone - Vergleich / Unterschiede?

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codemonkey
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Tag zusammen.

Ich traue mich jetzt hier einfach mal eine Frage zu stellen, die wahrscheinlich die jeweiligen Jünger des Boards herantreiben wird. Aber beim Blättern durch den MP-Katalog sind mir mal die Bestandteile einer Epiphone und einer Gibson ins Auge gesprungen. Ein Vergleich am Beispiel Epiphone SG G400 und einer Gibson SG Special Faded:

Epiphone:
Solid Body
eingeleimter Hals
22 Bünde
24,75" / 629mm Mensur
Mahagoni Korpus
Mahagoni Hals
Rosewood / Palisander Griffbrett
Trapez Inlays
Pickups: H-H, 2x Humbucker
3-Weg-Toggle
2x Volume, 2x Ton
Tune-O-Matic Tremolo
Chrom Hardware

Gibson:
Solid Body
eingeleimter Hals
22 Bünde
24,75" / 629mm Mensur
Mahagoni Korpus
Mahagoni Hals
Rosewood / Palisander Griffbrett
Dot Inlays
Pickups: H-H, 2x Humbucker
3-Weg-Toggle
2x Volume, 2x Ton
Tune-O-Matic Tremolo
Chrom Hardware

Tjoar wir sehen, dass die Ausstattung nahezu identisch ist. Optisch hat die Gibson eben Dot Inlays und ist etwas dunkler als die Epiphone. Die Tonabnehmer sind bei der Gibson offen, bei der Epiphone haben die da noch so eine Abdeckung drüber (wie auch immer man das nennt). Und preislich? Epiphone: 329,- Gibson: 777,-

Wo sind die konkreten Unterschiede? Zahlt man bei Gibson wirklich so viel für den Namen?
 
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pat.lane
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Tag zusammen.

Ich traue mich jetzt hier einfach mal eine Frage zu stellen, die wahrscheinlich die jeweiligen Jünger des Boards herantreiben wird. Aber beim Blättern durch den MP-Katalog sind mir mal die Bestandteile einer Epiphone und einer Gibson ins Auge gesprungen. Ein Vergleich am Beispiel Epiphone SG G400 und einer Gibson SG Special Faded:

Epiphone:
Solid Body
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24,75" / 629mm Mensur
Mahagoni Korpus
Mahagoni Hals
Rosewood / Palisander Griffbrett
Trapez Inlays
Pickups: H-H, 2x Humbucker
3-Weg-Toggle
2x Volume, 2x Ton
Tune-O-Matic Tremolo
Chrom Hardware

Gibson:
Solid Body
eingeleimter Hals
22 Bünde
24,75" / 629mm Mensur
Mahagoni Korpus
Mahagoni Hals
Rosewood / Palisander Griffbrett
Dot Inlays
Pickups: H-H, 2x Humbucker
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Tune-O-Matic Tremolo
Chrom Hardware

Tjoar wir sehen, dass die Ausstattung nahezu identisch ist. Optisch hat die Gibson eben Dot Inlays und ist etwas dunkler als die Epiphone. Die Tonabnehmer sind bei der Gibson offen, bei der Epiphone haben die da noch so eine Abdeckung drüber (wie auch immer man das nennt). Und preislich? Epiphone: 329,- Gibson: 777,-

Wo sind die konkreten Unterschiede? Zahlt man bei Gibson wirklich so viel für den Namen?



nunja

Mahagoni ist nicht gleich Mahagoni
Humbucker ist nicht gleich Humbucker
und auch die Verarbeitung ist sicherlich nicht identisch
qualität der elektronischen bauteile wie potis
unterschiede beim verwendeten Lack
die trocknungszeit von holz und lacken


reicht das?

otpisch sind sie nahezu identisch, aber nimm sie in die hand und spiel drauf, dann erkennst du die unterschiede recht schnell :cool:
 
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hannii
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is ne epiphne etwa nicht so fein zu spielen wie ne gibson?^^ das wär ja doof..
 
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Jede einzelne Komponente inkl. Lack und vor allem Holz sind bei der Epi mehrere Klassen schlechter. Den Namen zahlt man bei heutigen Gibson-Preisen überhaupt nicht.
 
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is ne epiphne etwa nicht so fein zu spielen wie ne gibson?^^ das wär ja doof..

hart, aber es ist so....

ja was denkst du denn, warum es ESP <-> LTD, Fender <-> Squier, Gibson <-> Epiphone, Ibanez <-> GIO etc...... gibt?

wenn eine epiphone les paul schon der döner des kolumbus wäre, wer würde sich denn dann bittschön noch ne originale gibson paula kaufen?:rolleyes:

wenn es keinen unterschied zwischen fernost massenware und (zumindest zu nem gewissen teil) handarbeit gäbe, warum dann soviel verlangen / zahlen?:screwy:

also sorry leute.....
aber manchmal habt ihr echt vorstellungen....

ich kann dir jedenfalls aus zwei beispielen vom unterschied berichten.
ich hab ne gibson paula und ne epiphone lespaul custom.
obwohl die custom die beste epi ist, die ich bisher besessen habe, liegen welten zwischen den beiden.

auch die Gibson MIII und die Epiphone MII trennt ein gewaltiger unterschied.

was aber immer noch nicht heißt, das beide epis schlecht sind. im gegenteil, die sind sogar saumäßig gut, aber gegen die originale können sie nunmal nicht anstinken.
 
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hannii
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ich meinte jetzt eher so von der form her ;) und vom gewicht.
 
Narsol
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Mh wobei ich anmerken möchte, dass Epiphonegitarren vergleichsweise von allen Tochterfirmen eines jeweiligen größeren Konzerns, den Originalen am entferntesten sind.
Z.B. Ltds, die kommen teilweise an die oftmals doppelt so teuren Originale ran.
Sie klingen vielleicht etwas anders aber keinesfalls unbedingt schlechter.
Die Ltd Verarbeitung ist absolut spitzenmäßig!
Aber ESP sind nicht die einzigen die eine so gute Tochterfirma haben, Stichwort: Squier Japan!
 
Sele
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Jede einzelne Komponente inkl. Lack und vor allem Holz sind bei der Epi mehrere Klassen schlechter.

Wobei man hier die Serienunterscheidung doch noch machen sollte: Epiphone lässt ja nicht nur in China und Korea herstellen sondern auch noch in Japan und USA. Die letzteren beiden sind dann schon eine deutlich andere Klasse, zumal die USA Epis auch bei Gibson gebaut werden (Historical Series). Dazu noch die Epiphone Elitist/Elite Series die vor einigen Jahren im Preisbereich von ca. 1500€ auf dem Markt platziert wurde. Die lassen sich dann nämlich schon nicht mehr mit den China/Korea E-Gitarren vergleichen.

Und letztendlich muss man auch festhalten, dass die Epiphone Masterbilt Serie (Akustik Gitarre, Made In China) ebenfalls ein großer wurf von Epiphone war.

Also nicht so verallgemeinern das stiftet nur verwirrung. Im konkreten Fall, den der Threadersteller darlegt, ist es aber in der Tat so, dass man der Gibson, aus Qualitativen und daraus auch aus Klanglichen gründen, den Vorzug geben sollte. Ausreißer gibt es zwar immer in beide Richtungen, aber nicht umsonst heißen diese Ausreißer...

Grüße
 
_xxx_
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Ich meinte natürlich nicht die Elitist und co., sondern die "günstigen" Modellreihen :)
 
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Epiphone: 329,- Gibson: 777,-

Wo sind die konkreten Unterschiede? Zahlt man bei Gibson wirklich so viel für den Namen?
Interessante Frage. Ich verweise mal dezent auf einen mindestens genauso interessanten Thread im Forum, der sich indirekt mit diesem Thema (ab Post #106) befaßt:

->https://www.musiker-board.de/vb/plauderecke/239698-e-gitarre-sponsored-aldi-3.html#post3006479

Mein persönliches Fazit: der Preisunterschied beruht sicher nicht allein auf "Qualität" und "Service" sondern auch auf dem vermutlich nicht unereheblichen Mythos-Zuschlag. ;)
 
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Mein persönliches Fazit: der Preisunterschied beruht sicher nicht allein auf "Qualität" und "Service" sondern auch auf dem vermutlich nicht unereheblichen Mythos-Zuschlag. ;)

An dem Begriff Mythos-Zuschlag störe ich mich ein wenig.

Natürlich zahlt man bei hochpreisigen Produkten immer ein Stück weit auch die Marke mit. Das ist aber keinesfalls ein rein negativer Aspekt.

Man zahlt eben auch für das Marketing, welches das Prestige des Produktes steigert. Auch wenn man selber vielleicht auf das Prestige pfeifen würde, spätestens beim Wiederverkauf freut man sich darüber.

Man bezahlt im Rahmen dessen auch die Qualitätskontrolle, bzw. die höheren Qualitätsansprüche. NoName-Produkte oder solche mit Wegwerf-Brandings, können auch vereinzelt Minderwertig auf den Markt geworfen werden. Ein renomierter Hersteller hat einen Ruf und eine Markposition zu verteidigen.

In der Regel darf man von renomierten Marken einen besseren Service erwarten.

Man zahlt gegebenfalls dafür, dass diese Firma Innovationen vorantreibt (allgemein gesehen).



Man kann jetzt sicherlich wieder seitenweise diskutieren ob und wie weit diese Punkte bei Gibson zutreffen. Müssen wir aber hoffentlich nicht, wurde alles schon tausendfach geschrieben. Am Ende bleibt nur, das man sich selber eine Meinung dazu bilden muss.

Und das kann man einfach auf die Frage reduzieren :

Ist diese Gitarre des Herstellers X die ich gerade in der Hand halte, den aufgerufenen Verkaufspreis für mich wert?

Wenn man diese Frage mit Ja beantworten kann, ist es doch egal woraus genau der Preis sich zusammensetzt. Und das man gerade bei den aktuellen Gibson-Preisen einen sehr guten Gegenwert für sein Geld bekommt, ist doch wohl kaum von der Hand zu weisen.
 
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Tjoar wir sehen, dass die Ausstattung nahezu identisch ist. Optisch hat die Gibson eben Dot Inlays und ist etwas dunkler als die Epiphone. Die Tonabnehmer sind bei der Gibson offen, bei der Epiphone haben die da noch so eine Abdeckung drüber (wie auch immer man das nennt). Und preislich? Epiphone: 329,- Gibson: 777,-


Gitarren existieren nicht nur auf dem Papier!!!
Meiner Erfahrung nach ist jede Gitarre individuell, selbst bei zwei Gitarren gleicher Marke und identischer Serie, kann eine Murks und die andere Gold sein.
Jedes Stück Holz unterscheidet sich vom anderen und wie meine Vorredner schon bemerkt haben, sind die Produktions- und Fertigungsabläufe bei einer Billig- und einer Luxusmarke grundverschieden!

Ich schlage vor du lässt dir bei einem guten Gitarrenladen mal eine Epi Les Paul und eine Gibson Les Paul in die Hand geben. Du wirst sie nicht mal anspielen müssen um zu merken, dass sich beide Instrumente völlig unterschiedlich anfühlen.

Ich spiele selbst zwei Epis und bin mit meiner SG Elite sehr zufrieden, diese habe ich, als ich sie mir gekauft habe sogar der Gibson-Variante vorgezogen!

Bei allen Non-Elite Epis habe ich allerdings die Erfahrung gemacht, dass man in die Instrumente zumindest im Pickup-Bereich noch rein investieren muss.
 
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maeni
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es kommt ganz darauf an was du zahlst und erwartest
es entspricht zu fast immer der Faustregel: teurer=besser

doch dazu muss man auch sagen das man für die letzten 5% des Sounds etwas 500-700 euro mehr zahlen musst.
das heisst: man hat eine epi die sagen wir mal 600 euro kostet und 90% des möglichen sounds gibt
doch wenn man 100% will kommt man nicht darum herum sich eine gibson zu kaufen die vielleicht 1200 kostet
 
Myxin
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@ maeni: Bisschen spät die Antwort?! ^^
 
ChristianZ_aus_A
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Aku
Als ich heuer bei Session Music in Frankfurt war, wollte ich einen Amp antesten.
Ich musste etwas warten, weil der Verkäufer jemanden 3 SG Modell vorgeführt hat.
Das eine war eine günstige Epiphon SG für um die 300 Euro, das andere jeweils ne Gibson SG, die eine knapp über 1k, die anderen um die 1,2 oder 1,3k Euro.
Die Settings waren jeweils gleich, lediglich wurde zwischen den Gitarren hin und her gesteckt.
Von den dreien Klang die Epi im direkten Vergleich am schlechtesten, sehr dumpf und bedeckt, wären der Unterschied zwischen den beiden Gibsons geringer, aber hörbar war.

Das hat mir persönlich gezeigt, das es relativ egal ist, was auf dem Papier steht. Wichtig ist im Endeffekt nur, wie das ganze denn dann klingt und was es mir wert ist. Man kann nicht sagen das eine Gibson zu teuer ist, höchsten das sie einem das nicht wert ist.
Und es ist mir egal, welches Holz verwendet wird, so lange das ganze mir gefällt.


Gruß Christian
 
G
Gonzo24
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Ein Hallo an alle. Der Thread hier ist ja schon ein paar Jährchen alt , aber ich denke er könnte mal ein update vertragen.
Zunächst muss ich sagen , dass ich beileibe kein Profimusiker bin,aber auch kein Anfänger mehr.
Ich selbst habe mir vor 4 Wochen eine Epiphone Les Paul Standard Plus Pro HB zugelegt.
Es geht mir auch nicht um den generellen Vergleich zwischen Original und Kopie,wei es müssig ist darüber zureden.
Das Original ist immer noch das Original. Das Problem ist mittlerweile nicht die Qualität von Gibson und Konsorten'sondern das die " Kleinen " immer besser werden. Das äussert sich daran,dass die Gibson Einsteiger Modelle inzwischen ab 500€ zu haben sind. Die Qualität von Epiphone z. B. Ist mittlerweile so gut das die Zeit,bis man beim Original landen muss,immer länger wird.
Das haben die Tophersteller erkannt und reagieren dementspechend.
Das halte für würdig festgehalten zu werden.
Ich finde das Forum echt toll und hoffe das ich noch sehr viel Spass hier haben werde.
 
A
Azriel
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HFU
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Ich mache hier mangels neuer Infos doch lieber mal :zu: ;)
 
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