Gibson Humbucker

von kuno, 14.07.04.

  1. kuno

    kuno Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.07.04   #1
    was verändert sich, wenn ich die (sechs ) Schrauben auf den einzelnen Humbuckern im Uhrzeigersinn oder entgegen ...verdrehe ?
     
  2. FMKE

    FMKE Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.07.04   #2
    Sie kommen raus und gehen rein. Je nach Drehrichtung. Ist wie bei normalen Schrauben.

    Damit kannst Du die Lautstärken der einzelnen Saiten aufeinander abstimmen. Je näher an der Saite, umso lauter.
     
  3. kuno

    kuno Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.07.04   #3
    das verstehe ich nicht ganz...
    geht dann (z.B. beim rausdrehen)der Humbucker dichter zur Seite ? Oder ist mit den Schrauben einfach nur der Deckel über den Abnehmern befestigt ?
     
  4. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 15.07.04   #4
    Ne, das sind die Magnetpole. Die Schrauben berühren unten Barrenmagnete. Wenn du die Schrauben nun höher drehst, wird der Ton lauter, etwas mittiger, Suastin geht aber eher flöten.

    Zu nah, und es klingt krumm und eierig.
     
  5. TB

    TB Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.07.04   #5
    Wenn du den ganzen Humbucker dichter zu den Saiten bringen willst musst du die beiden schrauben am Rahmen weiter rein drehen. damit holst du den pickup weiter raus. nun kann es ja aber sein, dass du nicht alle 6 polepieces (das sind doch glaub ich die schrauben, odeR?) dichter zu den saiten bringen willst, sondern nur einzelne. drehst du jetzt einen weiter raus, so bekommst du von der entsprechenden saite ein stärkeres signal, weil es ja dichter am magnet ist. so kannst du das dann alles individuell einstellen, bis dir der sound 100%ig gefällt.
    also ich hoffe ich habe keinen zu großen mist gelabert. also ich hab mal ein bisschen mit der höhe des pickups rumgespielt, aber so einen riesen unterschied hab ich da nun nicht gehört :confused:

    naja, aber wird schon seinen sinn haben...

    wünsch euch noch nen schönen abend!

    Tobi


    EDIT: Oh, Ray war schneller und qualifizierter... :great:
     
  6. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 15.07.04   #6
    Also Lautstärke merkt man schon. Ob 5mm weg oder 1,5 mm nah ran, das ist deutlich hörbar. Auch wenn man ZU nah dran ist (je nach PU-Art und Einbauposition verschieden), merkst du das ganz deutlich an der "Stratitis". Der Ton klingt krumm, eiert, klingt schnell aus und ist einfach eklig. V.a. echte Singlecoils mit Stabmagneten leiden darunter. daher auch der Name...
     
  7. kuno

    kuno Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.04   #7
    Danke für die Infos
    ich möchte bei meiner neuen Geliebten (Epiphone LP Standard) "natürlich" auch die inneren Werte erkennen und verstehen...
     
  8. elconlagibson

    elconlagibson Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.04   #8
    Wird nicht unbedingt mittiger, nur wenn du die mittleren Poles rausdrehst wird der Akkord mittiger, wie bei der Strat.
    Sustain geht deshalb flöten, weil die Magnten die Saiten ja anziehen, und je näher dran desto mehr, sodass die Schwingungen beeindrächtigt werden --> weniger Sustain!
    Der Ton eiert eigentlich immer. Sagen wir die Amplitude der Saite beträgt 1mm. Sie ist 5mm vom Pu entfernt. Dann schwinkt sie zwischen 4 und 6mm und ist dementsprechen lauter und leiser. ist man 2mm dran, schwinkt sie zwischen 1 und 3mm, es wird ebenfalls deutlich lauter und leiser, aber das Eiern bekommt man viel deutlicher zu spüren, weil 3:1 faktorisch viel höher ist als 6:4.
     
  9. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 16.07.04   #9
    Das problem ist nicht lauter leiser (das wär ja ein Tremolo :-) ), sondern effektiv verschiedene Frequenzen, die gleichzeitig zu hören sind.

    Für ne richtig fiese Erklärung zur Stratitis:

    http://www.kinman.com/html/toneWorkshop/glossary/technical.htm#stratitis
     
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