Gibson Les Paul Studio (Modell 2024) knistert

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GorH

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Hallo. Habe oben erwähnte Les Paul vor ein Paar Tagen Neu gekauft und die Gitte ist zum vrlieben!
Dummerweise hört man knistern aus dem Amp jedes mal wenn ich die Saiten oder Brücke berühre.
Es ist mit allen Amps so und auch mit verschiedenen Kabeln.
Im E Fach ist alles an eine Platine angeschlossen. Die PU´S sind Burstbucker Pro.
Müßte etwas mit der Erdung zu tun haben, oder?
Wie kann ich das prüfen wenn alles an der Platine angeschlossen ist?
Oder kann es eventuell was anderes sein?
 

Wahrscheinlich sind das Entladungen statistischer Aufladung des Nitrolacks. Hat meine Nighthawk auch.
Versuchs mal mit einem nebelfeuchten Baumwolltuch. Hift zwar nicht dauerhaft, aber ein Versuch ist es wert.
 
  • Ersteller
  • #3
Ja, das würde Sinn machen. Die Gitarre ist ende März dieses Jahres hergestellt worden.
Na falls es am Lack liegen sollte, wird das dann irgendwann verschwinden, oder muss ich das lebenlang ertragen?
 

Das dauert ewig. Meine ist aus 2013:)
 
Mal ein anderes Kabel probiert? Einen anderen Raum? Eine andere Steckdose?
 
  • Ersteller
  • #6
ein anderes Kabel ja, Steckdose und raum noch nicht. Also dass es was mit der Erdung zu tun hat, ist ausgeschlossen?
 
Müßte etwas mit der Erdung zu tun haben, oder?
Wie kann ich das prüfen wenn alles an der Platine angeschlossen ist?
mit Ohmmeter oder Durchgangsprüfer von slave \ ring \ masse des Klinkensteckers auf die Brücke oder die Saiten messen \ prüfen ob die Erde Durchgang hat.

im Notfall mit Batterie und Zunge
 
Donnerstag, 18:22 Uhr: Die Gitarre ist ende März dieses Jahres hergestellt worden.

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Habe ich jetzt 'nen Denkfehler oder heißen die Gibsons inzwischen so?
 
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Hatte das Phänomen bei einem Kumpel betrachtet. War aber eine ältere Gitarre aus den frühen 2000ern. Man sagte, es hing mit dem Plastikanteil im Lack zusammen.
 
  • #10
Hab ICH jetzt nen Denkfehler? Wenn eine funkelnagelneue Gitarre hörbare Störgeräusche hat, ist das doch ein Mangel, und dann hätte ich als Kunde gerne ein mängelfreies Exemplar, oder seht ihr das anders? Nach dem Motto "ne Paula wird eh nur verzerrt gespielt, da geht das verloren" ;)
Leider bin in in Bezug auf Brummen, Knacksen und Fiepen ziemlich empfindlich, und ich würde es nicht akzeptieren, unabhängig davon, ob andere Gitarren ein ähnliches Verhalten aufweisen oder nicht.

Meine Lösung wäre, es der Vollständigkeit halber nochmal in einem anderen Raum/an einem anderen Stromkreis zu testen, die meisten Varianten zur Fehlersuche hattest du ja eh bereits überprüft. Und dann ab zum Händler mit der Bitte um Beseitigung.
 
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  • #11
Also dass es was mit der Erdung zu tun hat, ist ausgeschlossen?
Ausgeschlossen ist nichts, aber im Grunde genommen müsste es bei fehlerhafter oder nicht vorhandener Erdung genau andersrum sein, also Knistern bzw. Rauschen, wenn weder Saiten noch Brücke berührt werden.
Mit den Humbuckern ist alles O.K.? Knistert es bei beiden bzw. schon mal einzeln durch umschalten probiert?
Es könnte auch an den Tonabnehmern selbst liegen, bzw. mit der Schaltung.
Falls es tatsächlich vom Nitrolack kommen sollte könnte man über eine Abschirmung im Elektronikfach nachdenken.
 
  • #12
Hat meine ES135 aus 1994 auch, hängt aber auch von der eigenen statischen Aufladung, sprich Bodenbelag in Verbindung mit manchen Schuhen/Socken, ab.
Barfuß oder im Proberaum (Teppichboden - Zuhause Laminat) hab ich da keine Probleme mit.
Hab ich übrigens mit noch keiner anderen Gitarre in dem Maße gehabt, scheint wirklich am Nitrolack zu liegen.
 
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  • #13
Es knackst in allen Positionen. Dann müsste i h Sie zu Thomann* einschicken und ich kann mich irgendwie von ihr nicht trennen.
Ich könnte die E fächer mit Kupfer abschirmen, aber dann würde ich Garantie verlieren, oder?

Wenns am nitro Lack liegt, dann scheiß drauf. Dann ist der do h im Nachteil verglichen mit dem Poly Lack.
 
  • #14
Gibson hat die Lackrezepturen immer wieder verändert und ein echter Nitro-Lack ist das schon ewig nicht mehr.

Kupfer im E-Fach wird nicht viel helfen, denn es sind ja keine Einstreuungen, sondern Entladungen Deiner Spannung auf der Körperoberfläche.

Ich habe eine Gitarre mit einem Pearloid-Pickguard bei der ich das Phänomen als Rhythmus einsetzen könnte.

in Verbindung mit manchen Schuhen/Socken, ab.

Kein Witz: Es lohnt sich tatsächlich mal Opas Baumwollschlüppi auszuprobieren statt des modernen Mischgewebes...

*
 
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  • Ersteller
  • #15
Na dann ist es ein Mangel. Und ich trage nur Baumwollsocken. Dann werd ich wohl Thomann* kontaktieren müssen.
 
  • #16
Ich befürchte, dass das nicht helfen wird. Aber probiere es aus. Nur beachte: du weißt nicht, was du bekommst. (Jede Gitarre ist anders.)

Schon in einem anderen Haushalt gespielt?
 
  • Ersteller
  • #17
Hab nur hier zu hause gespielt. Habe laminat in der Wohnung und alle sachen was ichz trage ist wie gesagt Baumwolle. Habe auch ne Mexico Fender* Strat aber die macht das nicht. Haben die Mexico Strats auch Nitro?
 
  • #18
Die Geschichte mit der Erdung ist etwas komplex. Dazu sollte man wissen, was da passiert und was nicht.
Bei einer E-Gitarre* kann jedes Stück ungeschirmtes Kabel, wie eine Antenne das typisch 50 Hz Brummen unseres Stromnetz einfangen.
Wieviel/stark das Brummen ist, ist sehr von der Umgebung abhängig.
Durch das Erden ( Verbinden der Hardware/Saiten mit Masse), kann der Körper des Spieler, als zusätzliche Schirmung genutzt werden wodurch Brummen sich idR reduziert. Gleichzeitig wird dabei auch - wenn vorhanden —statische Aufladung abgeleitet, was ein Knacken beim Saiten Berühren, aber eher ein Knistern, wenn man beim Spielen über den Lack oder Plastik Teile streicht, verursachen kann. Ein permanent reproduzierbares Knacken, kann IMO aber auch auf einen Kriechstrom in der Hauselektrik deuten. Auf jeden Fall ist das Thema Entladung auch umgebungsabhängig. Das macht eine „Mangel oder nicht“ Diskussion schwierig.

Grundsätzlich sollten bei einer E-Gitarre* Geräusche weniger werden, wenn die Saiten berührt werden. Ein Fehler, der dieses Verhalten umkehrt, wäre ein Vertauschen von Hot und Masse in der Schaltung. Das ist aber unwahrscheinlich, weil das ein Brummen und kein Knacken/Knistern verursachen würde.

Daher, wenn möglich die Gitarre mal in einer ganz anderen Umgebung/Ort ausprobieren und sehen, ob das Verhalten da genauso ist.
 
  • #19
Haben die Mexico Strats auch Nitro?
Meines Wissens nach haben die Mexico Fender PU Lack.
Greif mal vorm berühren der Saiten an ein Heizungsrohr oder Wasserhahn und stell Dich wenn vorhanden beim Spielen danach auf einen Sisalläufer - dann lässt sich das Thema eigene statische Aufladung gut eingrenzen.
Laminat ist bei sowas ein Arschlochmaterial und auch in Baumwollsocken sind Kunstfasern, sonst würden sie sitzen wie Jutesäcke.
 
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  • #20
Könntest mal ausprobieren, Dich selbst zu erden, also auf die Masse von der Klinkenbuchse zu "ziehen". Wenn das Knistern dann weg ist, müsste es sozusagen "Deine" statische Elektrizität sein. Ich hatte das auch mal und wenn ich richtig erinnere hatte ich es in den Griff bekommen, indem ich die Saiten direkt zwischen Brücke und Stopbar auf Masse gezogen habe (Krokoklemme). Ist denn Dein Amp richtig gut geerdet (doch mal andere Steckdose und ggf. mal in einem anderen Haushalt probieren?).
 
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