Es geht um die Endkontrolle dieser Firma.
...was ich eben meinte...und ich meinte meine Aussage weder "pauschalisierend" noch unbedingt negativ.
Es ist logisch dass Hersteller wie Big F und Big G das Gefühl für die "Endkundschaft" nicht haben...bei deren (logischer) Großfirmen-Struktur ist das nicht anders möglich.
Ich finde es wichtig dass die Endkunden (also wir Mucker) das wissen um mit dem umzugehen was das für die Produkte solcher Firmen bedeutet. Natürlich haben die nicht die Absicht Leute zu bescheissen...aber wenn Fehler unterlaufen besteht eben kein Bewusstsein dass diese relevant sind und was sie bedeuten.
Beherzigt man als Endkunde diese Tatsache kann man eben relaxter mit deren Produkten umgehen...und dazu gehört eben die Erkenntnis dass wenn man ne richtig gute G oder F in der Hand hat über andere Kleinigkeiten-Fehlerchen des Instruments hinwegsieht und selbst Hand anlegt.
War lange genug im Handel um das erkannt zu haben...und habe mit dieser Erkenntnis bei so mancher neuen Gitarre im Laden diese Kleinigkeiten für meine Kunden ausgebügelt...

Bei F war das einfach (meist waren es hier schief eingeschraubte Hälse, schlampig gebohrte Hals Befestigung solcher oder phasenverkehrt angeschlossene Pickups usw) während bei G ich oft so lange motzen musste bis die ihren hauseigenen Reparateur vorbeischickten um zB viele verzogen angebrachte Pickuprähmchen, rappelnde Pickupswitches usw nachzuarbeiten.
Dinge wie Sättel nachfeilen, Intonation einstellen, Pickuphöhe anpassen und die Klammern von sonst windschief sitzenden Schlagbrettern ausrichten hab ich aber auch da selbst gemacht.
Und diese Mängelchen betrafen im Endeffekt gut 30/40% deren Gitarren.
Das ist alles schon etwas her, aber meine Erkundungen lassen schließen, dass sich das nicht prinzipiell geändert hat...und wenn ein Händler sich eben nicht um die Korrekturen dieser Fehler kümmert dann werden die eben an dessen Kunden weitergereicht.
Soviel zur Pauschalisierung.
Gruß,
Bernie