Gibson LP Test (Metal): Unterschiede bei modern/ultra/traditional weight relief und 50s/60s neck

von BruceLi, 30.12.16.

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  1. BruceLi

    BruceLi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.12.16   #1
    Ich habe kürzlich in einem shop die neuen Studios und Standards 2017 mit dem ultra weight relief anspielen können.
    dazu hatte ich im Vergleich noch die Auslaufmodelle von 2016 (Studio und Standard).

    Ergebnis: die ultra weight relief sind noch einmal gutes Stück leichter, aber auch der Sound ist hörbar "dünner", die 2016er Modelle sind im Ton etwas voller und drücken mehr ( nicht extrem viel, aber hörbar). ist das ultra = chambered, nur mit neuem Namen ?

    getestet habe ich nur im High Gain Modus ( Old school Thrash ala, Exodus,Metallica, Sepultura, ... ) und im Crunch Bereich (AC/DC....). für andere Musikrichtungen mag die Tonänderung durchaus Vorteile haben.

    eine "traditional weight relief" Gibson war nur in Form eine 2016 Traditional da, die hat aber 57er pick ups, sind nicht so für High gain geeignet und wären für den test nicht so aussagekräftig.

    Gestern war ich bei einem Bekannten, der hat eine alte Studio 2003 zuhause ( also weder gechambert, noch modern weight relief, sondern traditional) und eine neue 2016 (modern weight relief, selbe PUs, also der 498T).
    der Sound Unterschied war noch extremer wie im shop zw. ultra und modern weight relief: die kaum gewichtreduzierte 2003er ( 4,2 KG) hatte VIEL mehr Bass, Druck und vollen Ton als die neue modern weight relief Studio. die Palm Mutes drückten bei der 2003er viel mehr, eine wahre Freude ...., bei der 2016 war es viel dünner, kaum Bass, eher wie bei einer SG.

    dies fällt wahrscheinlich nur im direkten A/B-Vergleich auf, wenn man im shop nur eine neue Studio anspielt, fällt es wahr. gar nicht soooo auf ....

    vielleicht spielt auch der dickere Hals bei der 2003 eine Rolle ( ist nicht ganz 50s dick, aber viel dicker als der 60s der 2016er). Allerdings haben wir diese 2003er Studio auch schon gegen eine Classic mit einem 60s Hals (auch traditional weight relief) angespielt , da war kaum Unterschied.

    die 2016er Studio geht eigentlich sowohl vom Gewicht ( 3,6 kg) wie auch vom Ton her mehr in Richtung SG ( die 2017 wahr. noch mehr) ......

    wie gesagt, für andere Musikrichtungen mag das chambered/modern/ultra weight relief durchaus Ton-Vorteile haben, abe für den heavy Bereich würde ich eine traditional weight relief ( die 9 Löcher dürften kaum Tonunterschiede ausmachen) oder solid Gibson empfehlen.
    Es ist schon sehr angenehm, wenn eine LP so extrem leicht ist, wenn nur noch der Ton stimmen würde ...
     
  2. ksx54

    ksx54 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.12.16   #2
    Also ich sage es gerne nochmal, bei Gibson wird seit den 80 igern Gewicht reduziert, erst Traditional Weight Relief, haben die meisten und wirkt sich kaum auf den Klang aus, dann Chambering großzügig ausgefräst, soll in Richtung Semiakustik gehen und seit 2014 gibt es Modern Weight Relief.
    Ich habe eine Studio von 2010 die wiegt 3,4 kg, also muss an der bei dir von 2003, mit 4,2 irgendwas anders sein. Soviel haben die Teile früher ohne gewogen.
    Der Sound kann schon abweichen, weil, evtl, PUs nicht gleich hoch sind, Saitenlage anders ist, Brücke, Sattel usw.
     
  3. BruceLi

    BruceLi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.12.16   #3
    die 2016er ist nur 200g schwerer als deine 2010, ist anscheinend das ungefähre Gewicht der"modern weight reliefed"studios.

    die 2003er ist wirklich schwer, exakt gleich mit der erwähnten LP Classic, die aber einen noch dickeren Korpus hat. aber innerhalb der jeweiligen Baureihen gibt es oft recht hohe Gewichtsschwankungen.

    sicher macht PU Höhe, ... auch etwas aus, aber ich habe mittlerweile ziemlich viele modern weight relief und traditional relief gespielt, dass ich im grossem Querschnitt sagen muss, dass
    die traditional für den Heavy Bereich besser klingen, der Unterschied von den 9 Käselöchern zu den vielen kleinen Kammern des modern weight relief ist nicht nur in der Hand/Schulter spürbar ( was sicher angenehm ist), aber auch im Ton. vom den grossen Kammern (chambered) will ich gar nicht reden.

    ABER ein Blues oder Jazzer sieht dass viel. ganz anders, da können die kleinen Kammern durchaus zu einem besseren Ton beitragen. Ich kenne einen Blueser, der ist vom modern weight relief recht begeistert, weil er meint, dass die Ansprache deutlich besser und der Ton irgendwie offener und "luftiger" ist.
     
  4. ksx54

    ksx54 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.12.16   #4
    das kann mMn am Alter liegen. Das Holz ist trockener, Spielspuren usw. Außerdem ist das auch von der Holzqualität abhängig.
    Ich pers. glaube eigentlich kaum, dass man da große Unterschiede vom Gewicht her hört, von allen anderen, wie PUs, Sattel, Bridge usw schon.
    Die engl. " Kasper " haben da mal einen Gewichtsvergleich gemacht, sind aber alles nagelneue Gitarren,
     
  5. scth

    scth Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.12.16   #5
    Ich meine seit 2013. Meine Standard 2013 hat jedenfalls das Modern Weight Relief.
     
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  6. ksx54

    ksx54 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.12.16   #6
    jawohl das ist richtig, ich habe mich da auf einen Artikel der G&B verlassen, wo steht, ab 2014.

    In einem Interview von Gibsons Meister Gitarrenbauer DeCola ist aber die Rede von 2012, jedenfalls für die Standard. Also alles auf Anfang.

    Hoffentlich hast du nicht nachgesehen:whistle::rofl:
     
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  7. scth

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    Erstellt: 31.12.16   #7
    Was nachgesehen?
     
  8. ksx54

    ksx54 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.12.16   #8
    naja, ob wirklich ausgefräst ist:D
     
  9. scth

    scth Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.12.16   #9
    Ach so :ugly: Nein, das stand so in den technischen Daten ;) Man merkt es aber auch wenn man auf der Decke klopft.
     
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