Gibson The Paul

von MC Rock, 02.11.09.

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  1. MC Rock

    MC Rock Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.09   #1
    Hallo Leute,

    Ich könnte eine Gibson The Paul (The, nicht Les) kaufen. Mit Serien-Nr. 71009560 und inkl. Koffer. Ich müsste dafür 700 Euro löhnen.
    Die Gitarre ist in gutem Zustand mit den üblichen Gebrauchsspuren.
    Kann mir jemand etwas genaueres über dieses Modell sagen und geht dieser Preis in Ordnung?
    Danke für euer Feedback.
     
  2. 68goldtop

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    Erstellt: 02.11.09   #2
    hi mcrock!

    es gab 2 "the pauls".
    eine aus den späten 70ern die komplett aus nussbaumholz war - und ansonsten die üblichen les-paul-sachen hatte. also, 2 humbucker, 1 schalter, 4 knöppe + so. allerdings keine gewölbte decke.
    die pickups waren klasse, ansonsten war sie aber relativ hässlich.
    700,- E. würde ich dafür eher nicht bezahlen mögen...

    dann gab es noch eine in den späten 90ern. die war "normal" lackiert, ich vermute auch aus mahagony + so. ob sie eine gewölbte decke hatte weiß ich nicht mehr...

    der neupreis für diese gitarren lag damals unter 1500,- DM, von daher hören sich die 700,- E. nicht nach einem "schnäppchen" an...

    cheers - 68.
     
  3. RobbinCrosby

    RobbinCrosby Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.09   #3
    Ein Bild wär nicht schlecht, aber 700,- hört sich too much an...! :bad:
     
  4. Seppo666

    Seppo666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.09   #4
    die 70'er The Paul hatte ich mal und war sehr froh, als ich sie wieder los war. Zwar war das HAndling wie bei einer normalen Paula, aber was aus dem Amp kam, war einfach nur gräßlich.

    Die The Paul II soll etwas besser sein, aber auch da muss der Preis schon stimmen. Da könntest du den Board-User Van Dango mal dazu befragen. Er schien von der The Paul II recht angetan.

    Allerdings wird das auch seine Gründe gehabt haben warum die The Paul II nur 2 Jahre hergestellt wurde (so um 1996).

    Wahrscheinlich ist die The Paul die schlechteste Gibson, die es je gab...
     
  5. 68goldtop

    68goldtop HCA classic amps & guitars HCA

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    Erstellt: 03.11.09   #5
    hi!

    mh, das glaube ich nun nicht gerade...

    ich hatte auch mal die walnut-"the paul" und ich vermisse sie auch nicht, aber so richtig schlecht war sie nun auch wieder nicht.
    man darf auch nicht vergessen, daß man die damals für um die 400,- Dm (yep, alte währung ;)) bekam...

    die spät-90er "the paul" war wiederrum durchaus nicht schlecht.
    sie war dünner/leichter als eine "richtige" les paul, hatte shapings auf der rückseite (strat-ähnlich), war aber aus dem "richtigen" holz (mahagony) und hatte sogar eine gewölbte (ahorn?) decke. ansonsten hatte sie halt die üblichen pickups, hardware etc.

    wüsste nicht was daran jetzt besonders mies sein sollte...


    hier habe ich ein paar nette infos zur alten:

    http://vintage-guitars.blogspot.com/2006/02/gibson-paul.html


    und zur neuen:

    http://www.cheap-guitars-report.com/gibson-electric-guitar.html


    "the paul" gefunden.


    cheers - 68.
     
  6. Seppo666

    Seppo666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.09   #6
    Naja, an deiner Aufzählung fällt mir etwas besonders auf: Du versuchst den geringen Preis als Rechtfertigung für die (für Gibson-Verhältnisse) unterirdische Soundqualität gelten zu lassen. Das würde prinzipiell mit jeder Gitarre funktionieren, denn wie heißt es so schön "Einem geschenkten Gaul, schaut man nicht ins Maul".

    Das war aber nicht die Frage des Threaderstellers. Er bekam eine The Paul zum Gibson-Preis angeboten und das ist einfach mal voll daneben.

    Wenn es also darum geht, auf die Frage "Ist 700 Euro für eine The Paul ok und ist die Gitarre auch sonst ok?" zu antworten, muss man das klar mit "Nein bzw. Jain" beantworten.
    Für das Geld bekommt man selbst beim gleichen Hersteller wesentlich bessere Qualität.
     
  7. 68goldtop

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    Erstellt: 03.11.09   #7
    hi seppo!

    ich "versuche" gar nix...

    ich fand lediglich, dass deine aussage es würde sich bei der "the paul" um die "schlechteste gibson die es je gab" handeln etwas übertrieben war ;)

    übrigens hatte ich schon in meinem ersten post zu dem thema geschrieben, dass ich 700,- E. bei beiden modellen für zu teuer halte...

    cheers - 68.
     
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  8. Joe H.

    Joe H. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.09   #8
    "The Paul" und die entsprechende "The SG" waren einfach die Budget-Modelle von Gibson zu der Zeit, gerichtet an die Leute, die unbedingt eine "richtige" Gibson haben wollten, aber denen für die hochwertigeren Modelle das Geld fehlte, ungefähr so wie die Melody Maker oder die SG 100/200 in früheren Epochen. Damals gab es ja auch noch nicht so viele preisgünstige und qualitativ gute Alternativen wie heute. "Epiphone" zum Beispiel waren keine Kopien von Gibsons, sondern eigenständige Modelle.
     
  9. MC Rock

    MC Rock Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.11.09   #9
    Danke für euer Feedback. Ich habe jetzt die Finger von der Gitarre gelassen da sie eigentlich wirklich hässlich ist und anscheinend viel zu teuer.
     
  10. 68goldtop

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    Erstellt: 05.11.09   #10
    hi mcrock!

    war´s denn nun die braune (aus den 70ern) oder die schwarze/rote (aus den 90ern)?

    cheers - 68.
     
  11. matapalo

    matapalo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.11.09   #11
    wenn ich 700 euro uebrig haette und sone 70er gibson mit so nem modell, dass ja scheinbar nich so verbreitet is, angeboten bekommen haett, haett ich sie gekauft...

    allein wegen des teils wegen, nich wegen der qualitaet beim spielen... =)
     
  12. RobbinCrosby

    RobbinCrosby Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 05.11.09   #12
    700 Tacken für ne Gitarre, wo man (höchstwahrscheinlich) qualitative Abstriche machen muss?
    Nein, danke! :bad:
     
  13. Seppo666

    Seppo666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.11.09   #13
    Im Eingangspost steht die Seriennummer. Is also die olle braune ;)
     
  14. Seppo666

    Seppo666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.11.09   #14
    da muss man aber schon echt Schwierigkeiten haben, sein Geld unter die Leute zu bringen...tztztz
     
  15. saitenhexxxer

    saitenhexxxer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.09   #15
    Ich spiele eine The Paul II.:great:

    Falls es noch jemanden interessiert, es gab mehrere Versionen
    1978-1982: The Paul
    1982-1984: The Paul Firebrand

    die waren soweit ich weiss aus Wallnussholz

    1996-1997: The Paul II gab es in schwarz und rot
    1998: The Paul SL

    Meine hat folgende Specs:
    Body:
    Mahogany
    Neck/Profile:
    Mahogany
    Fingerboard/Inlay:
    Rosewood/Dot
    Scale/Nut Width:
    24 3/4" / 1 11/16"
    Binding:
    None
    Bridge/Tailpiece:
    Tune-o-matic/Stop bar
    Hardware:
    Chrome
    Pickups:
    Rhythm: 490R Alnico magnet humbucker
    Treble: 498T Alnico magnet humbucker
    Controls:
    Two volume, two tone, three-way switch
    Finish:
    Wine Red

    klingt eher wie eine SG, ist auch deutlich dünner und leichter als die üblichen Les Paul Modelle, der Body ist leicht gewölbt
     

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  16. dehelli

    dehelli Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.18   #16
    Hallo, ich besitze beide. Und 700,- würde heute (2018) jeder bezahlen. 2009 war das vielleicht 80-100 zuviel. Grob geschätzt. Die The Paul (meine) von 1979 klingt sehr Fett. Hat eher einen dunkleren Ton. Sehr auffallend ist das der Ton extrem gut ohne Wackler steht. Ich kann also das mit dem grässlichen Sound nicht nachvollziehen. Die Höhen kann man also hier reindrehen. Es kommt aber auf den Amp an. Ich benutze am liebsten im Moment den Dynacord GS 824.Auch so ein Teil den die meisten scheiße finden. Aber ich benutze eine Boss DS-1 davor und damit stinke ich gegen jeden Marshall nur das der Dynacord GS 824 einfach mehr kann. Parametrische Klangregelung. Zurück zur Gitarre. Ein junger Gitarrist kann mit dem Sound wohl nichts anfangen. Ich habe die Gitarre 1984-ca. 1986 gespielt. Danach verkauft und vor Jahren (ich müsste nachschauen) wieder ersteigert ich glaube etwas über 800,-€.
    Heute wird sie für 1250,-€ bis 1600,-€ gehandelt. Sie steigt also im Wert. Verkaufen würde ich sie nur ungern. Da sie einen eigenen Ton hat. Die Gitarre wird wohl weiter im Wert steigen.
    Ich habe auch eine Gibson Trad. 2013. Für junge Spieler würde ich so eine vorziehen. Ich hoffe ich konnte einen kurzen einblick geben. Übrigens .......ein Spieler der ein Urteil abgibt aber keine besitzt sollte das besser nicht tun. Es vergeht einfach zuviel Zeit und man keine objektive Einschätzung abgeben! Nur AB Vergleich zeigt was wirklich in einem Instrument steckt.
     
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    Erstellt: 05.09.18   #17
    Die The Paul Modelle sind so eine Sache. Eigentlich waren das mal günstige Les Paul Alternativen. Mittlerweile sind das entweder Gitarren für Liebhaber von solchen „außerhalb der Norm Sachen“ oder für Leute, die überzeugt sind, dass diese Modelle von dem Vintage „Hypea, der um Gibson und Fender gemacht wird, profitieren (werden). Letzteres ist durchaus wohl der Fall! Es ist nur die Frage ob, das sich am Ende lohnt und wie sich die Preise da weiter entwickeln.
    Ich denke für weniger Geld kann man eine Les Paul Studio aus der 2000dern bekommen, die dann alle wichtigen Specs einer Les Paul hat und auch so klingt.
     
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