Gitarre geschrottet

von Farewell, 22.07.08.

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  1. Farewell

    Farewell Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.07.08   #1
    Hallo Gitarrenfreunde.
    Mir ist heute bei der Probe ein riesen Unglück passiert.
    Bei Spielen löste sich die Schraube, welche für das Halten des Gurtes zuständig ist. Als Folge dessen stürzte meine Gitarre ungebremst zu Boden.
    Dabei brach die Kopfplatte ab und Splitter flogen durch den ganzen Raum.

    Es handelte sich dabei übrigens um eine Epiphone Les Paul Standard :(:(:(

    Ich wollte mal fragen, ob es jetzt noch Hoffnung für die Paula gibt.
    Kann man da den Hals austauschen lassen und wie teuer würde eine solche Reperatur in etwa sein?
    Mir hängt sehr viel an dem guten Stück :(


    Beste Grüße
     
  2. Abraxas87

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    Erstellt: 22.07.08   #2
    also soweit ich weis, is das ausfräsen eines Halses und das neue einleimen ( falls du einen neuen Hals willst,) beinah so teuer wie eine LP Standard von Epi, womit sich das dann als nicht lohnenswert abstempeln lässt.
    Und mit Kopfplatte anleimen sollte es auch nixmehr werden wenn Splitter flogen....
     
  3. Germania

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    Erstellt: 22.07.08   #3
    Oh gott, mein herzlichstes Beileid :(
    Das hatte ich auch aber meine Gitarre ist dabei zum Glück nicht runtergefallen.
    Bei so einer recht "günstigen" Gitarre lohnt so eine Reparatur sicherlich nicht, da könnteste dir gleich nen neue holen. Habe da aber nicht so die Ahnung von. Aber es wundert mich, dass die gleich in Einzelteile gesprungen ist. Selbst ne biilige SG Kopie hat das damals ausgehalten.
     
  4. Abraxas87

    Abraxas87 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.07.08   #4
    naja, Fallhöhe und Winkel können im "richtigen" Winkel enorme Kräfte ausüben... Mich wundert es nicht,d er Lack meiner Epi fängt nach grad mal 2 1/2 Jahren das Blätten an vielen Stellen an....und Verdellt is das ganze auch....damit zurück, zum Thema: Reparatur kannst dich erkundigen, aber wenni ch anschau dass bei Rockinger oder Warmoth der Hals unbehandelt ohne Mechaniken ca 200-120 Dollar/Euro kostet ( hoffe der PReis stimmt,weis nimmer was es war) und dann noch die Arbeitsstunden vom Gitarrenbauer dazukommen... Ohje.. kannst im Endeffekt ne neue kaufen..
    Ich weis es is kacke...Aber Kopf hoch, es geht weiter , nächstes mal Pinschraube raus, ein wenig Holzleim drauf, reingeschraubt über Nacht stehen lassen und es hält wie ne bombe ( mir riss meine Halterung aus und ich hab sie so wieder angebabbt, seitdem bewegt sich die Schraube genau 0 mm) :great:
     
  5. Farewell

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    Erstellt: 22.07.08   #5
    Hey, nja ich will Paula aber nicht gleich in die nächste Tonne hauen, auch wenn sie keine "teure" Gitarre ist :/

    Bei uns im Proberaum gibt es Stellen, welche nicht von Teppich bedeckt sind, also nackter Steinboden. Nja und sie ist kopfüber runtergekracht :(
     
  6. Rockopa

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    Erstellt: 22.07.08   #6
    Mach Dir keine Gedanken,ein guter Gitarrenbauer bekommt das wieder hin.
    Eine Reparatur lohnt sich auf jeden Fall.
    Wenn der Gitarrenbauer wirklich gut ist erkennt man den Bruch nicht mal mehr.
     
  7. Farewell

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    Erstellt: 22.07.08   #7
    Ich werd mich gleich morgen erkundigen, wie es hier bei unsere "lokalen" Gitarrenservicewerkstatt ausschaut. Hoffe nicht, dass es in den 300 EUR bereich gehen wird. Weil das wäre wirklich fast neupreis, und würde nebenbei auch den aktuellen Wert überstiegen :(

    mal schauen
     
  8. Rockopa

    Rockopa Globaler Moderator Moderator

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    Erstellt: 22.07.08   #8
    Bei weitem nicht.
    Solltest Du kein vernünftiges Angebot bekommen und bist bereit deine Gitarre zu verschicken,habe ich eine Adresse für dich.
     
  9. Farewell

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    Erstellt: 22.07.08   #9
    Okay danke dir :)

    Mal schauen, was für ein Angebot mir gemacht wird.
    Verschicken wäre für mich ansich kein Problem
     
  10. Hans_3

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    Erstellt: 22.07.08   #10
    Beileid. Schon beim Lesen dieses ersten Satzes schoss mir spontan "Epiphone" durch den Kopf. Es ist eine Unverschämtheit von diesem Hersteller, dass diese Schwachstelle seit Jahren bekannt ist, durch sämtliche Foren der Welt geistert und trotzdem nichts daran getan wird.

    Deshalb müsste der Hersteller für den Schaden aufkommen (innerhalb der gesetzlichen 2 Jahre, Produkthaftungsgesetz), weil es ein Folgeschaden eines mittlerweile öffentlich hinlänglich bekannten Produktmangels ist.

    Ansonsten kann Dir nur ein Gitarrenbauer helfen. Geleimt werden kann das auf jeden Fall. Bei einem komplizierten Splitterbruch kannst Du ab 100 Euro rechnen, Lackarbeiten kommen noch mal extra. Wenn Du Pech hast, erreicht der Rep-Preis den Zeitwert Deiner Gitarre. Dann ist es besser, die traurigen Reste in der Bucht zu vertickern und eine neue bzw. gleichwertige Gebrauchte Gitarre zu kaufen.

    Ja, aber da der eingeleimt ist, lohnt sich dieser immense Aufwand nur bei völlig irreparablen Halsschäden von teuren Gitarren, die unbedingt gerettet werden sollen. Genau deshalb hat Leo Fender ja auch den Schraubhals erfunden.
     
  11. Farewell

    Farewell Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.07.08   #11
    njaa die gitarre ist schon weitaus älter als 2 jahre. das war so meine erste richtige gitarre.
    ich hatte ja eh vor mir eine neue zugönnen, allerdings nicht so früh, wie es jetz scheinbar notwendig ist
     
  12. obigrobi

    obigrobi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.07.08   #12
    ich würd sagen - es kommt drauf an wo und wie sie abgebrochen ist.
    ich hab auch meine 1. gitarre geschrottet (beim guitarspinversuch ala malmsteen *hehe*)
    ich konnte sie aber retten mit ein bisschen leim und ein paar schrauben - ok ich hab auch jetzt ne metallplatte an der kopfplatte. *hehe*

    am besten schickste mal n bild
     
  13. Farewell

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    Erstellt: 22.07.08   #13
    Wenn da am ende ne metallplatte dran ist und die gitarre etwas nach Frank'n'Gitarre aussieht ist mir lieber, als sie wegzugeben bzw wegzuwerfen. Hier mal ein paar fotos vom schaden
     

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  14. Afraid To Shoot

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    Erstellt: 22.07.08   #14
    Wie wäre es, wenn einer deiner Kumpel die Gitarre fallen lassen hat, und ihr das über die Versicherung regelt?
     
  15. Kingo

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    Erstellt: 22.07.08   #15
    Das ist der Grund warum ich bald mein gesamtes Equipment versichern lasse
     
  16. Farewell

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    Erstellt: 22.07.08   #16
    was aber nur gänge, wenn man eine instrumentenversicherung hätte?
     
  17. Afraid To Shoot

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    Erstellt: 22.07.08   #17
    Nein, eine normale Haftpflichtversicherung sollte reichen. Bin da aber nicht der Experte, weiß nur dass einem Kollegen von mir mal sowas ähnliches passiert ist und der hat das Geld dann von der Versicherung erstattet bekommen und konnte sich eine neue Gitarre kaufen.
     
  18. Hans_3

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    Erstellt: 22.07.08   #18
    Das wäre Versicherungsbetrug, den wir hier nicht weiter öffentlich diskutieren sollten. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum für solche Anleitungen.

    Und erklär mal bitte, warum eine deutsche Versicherung für einen Schaden aufkommen sollte, dessen Ursachen in mangelnder Qualitätsbereitschaft eines amerikanischen Herstellers liegen? Du schießt Dich doch selbst ins Knie mit solchen Ideen. Oder möchtest Du als Sachbearbeiter in einer Versicherung arbeiten, die sich von Deinen eigenen Vorschlägen foppen lässt?
     
  19. Don_Psycho

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    Erstellt: 22.07.08   #19
    Täusch ich mich oder ist das ein Ahornhals bzw die Kopfplatte? Der Bruch an sich sieht ja sehr glatt aus, das sollte wirklich kein Vermögen kosten.
     
  20. Moshpit

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    Erstellt: 22.07.08   #20
    So ein Mist ist mir auch mal passiert. Der Bruch sieht eigentlich gar nicht so wild aus. Habe ich bei meiner Klampfe selber repariert. Titebond drauf (gibt es z. B. bei Rockinger), Holzklemme über Nacht drauf gemacht, fertig. Die Lackierung habe ich für kleines Geld machen lassen. Gesamtkosten der Reparatur waren um die 100 Euro. Bis jetzt hält der Kopf bombenfest.
     
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