Gitarre knackt bei benutzung des Floyd Rose Vibratosystems nach gebrochenem Hals

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Hallo
ich habe eine Ibanez RG 370-DX. Bei dieser ist leider der Hals oben gebrochen, ein wirtschaftlicher totalschaden wie die Gitarrenhändler sagten.
Ich habe die Gitarre dann selber geleimt, da der original Hals kaum aufzutreiben ist.

Gestern nach 2,5 Monaten wollte ich dan dieses mich fertig machende tremolo wider in betrieb zu bekommen, nachdem ich es fixiert hatte, weil ich zwei mal 4 stunden viele Nerven verloren habe.

Jetzt habe ich es aber hinbekommen und es ist garnicht so schwer, dauert aber trotzdem 'ne halbe - 3/4 stunde. ^^

Jetzt wo das tremolo wieder voll funktionstüchtig und die Gitarre relativ stimmstabil ist, tauchte doch wieder ein Problem auf. Die Gitarre knackt oben am Hals. Es hört sich Metallisch hölzern an. Es wird nicht die reine Bruchstelle sein. Mir stellt sich nun die frage, ob ich ohne tremolo spielen sollte, weil ich nicht möchte dass der Hals bricht.

Wie hoch sind denn die Kräfte mit denen das Tremolo wirkt?

Der verstand sagt mir mach es fest, das Kind in mir sagt: "verdammt ich will aber TREMOLOO!!!!":rolleyes:

Danke schonmal für die Tipps

mfG

mhKay
 
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Es liegt daran dass die Locking-Nuts nicht ganz fest geschraubt sind. Dadurch bewegen die sich und dieses knacken wird erzeugt.
 
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Es liegt daran dass die Locking-Nuts nicht ganz fest geschraubt sind. Dadurch bewegen die sich und dieses knacken wird erzeugt.

das war auch das erste, an das ich dachte.
Ich hab mir mal ne gitarre gekauft mit FR.. im laden hatte sie mit dem FR kaum verstimmungen nach FR benutzung


Zuhause hat sie sich dann des öfteren verstimmt wenn ich das FR benutzt hab und es hat immer währenddessen so geknackst. Kaum hatte ich die Locking Nuts am hals nochmal fester geschraubt, war das problem vollständig behoben
 
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Hey,
Danke für die schnellen Antworten. Ich habe die schrauben jetzt so fest angezogen wie es geht. War dabei trotzdem noch relativ vorsichtig um den punkt zu finden. Bei der einen Kam natürlich wie ich es befürchtet habe nach fest "relativ" lose. Nach ganz genauem beobachten ist mir aufgerfallen, dass sich diese ganze Halterung um 1-2mm bewegt, wenn ich das tremolo benutze. Der Kopf scheint stabil zu sein. Die schrauben fest genug. Evtl muss ich den Steg der lockingnuts nochmal fester anziehen, der wurde aber von mir nie angefasst.

Macht die kleine Brücke dahinten was aus? Evtl ist die auch falsch eingestellt...die war ja ab...
 
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sag mal bitte was für ne Brücke du meinst.. am besten mit Bild ^^
Meinste jetzt das Floyd Rose? Oder dieses Ding was die Saiten hinter den Locking Nuts runterhält?
Soweit ich weiß ist diese halt dazu da damit die Saiten auf Spannung gehalten werden. Die muss also auch reingedreht sein ^^
 
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Ich meine das ding, hinter den locking nuts. Das hab ich kaum reingedreht. Habe mal versucht mit paint die lage darzustellen, ich hoffe man kann es erkennen.^^
die "wölbung" ist nicht ganz so stark.

Die zwei roten punkte sind die scharuben die die lokingnutbrücke am Hals festhalten. Ich möchte aber dort nicht nochmal rumschrauben, weil dort ja auch der leim mit drinne ist. Sie ist ja dort gebrochen. Die original bilder habe ich grade nicht hier.
ibanezrg370dxbk.jpg


1. dort geht es 1-2 mm auseinander.
2. Diese Brücke meine ich.
 
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Die Brücke muss fest geschraubt sein. Ist halt, wie schon gesagt, für die Spannung der Saiten.
Und wenn da der Hals abgebrochen ist, scheiße gelaufen ^^
Das Knacksen wird wohl anders nicht weggehen.
 
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das bedeutet, dass ich erst die gitarre stimme, dann die Lockingnuts festziehe und anschliessend die Brücke ganz festdrehe? Oder erst die Brücke, dann die Locking nuts?Muss das wirklich ganz fest?:confused:

Wie fest muss ich die denn machen? Perfekt wäre ein Bild deiner Gitarre.^^
 
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Ein Bild meiner Gitarre wird dir wohl kaum helfen ^^
a) weil es bereits zu dunkel ist um ordentliche Bilder mit meiner Handycam zu machen und
b) weil ich eine feste Brücke habe ;)

Ich denke dass als erstes diese Brücke runter muss, dann wohl die Saiten durch und dann die Locking-Nuts.

btw. ich spreche jetzt nicht aus Erfahrung oder so ^^ aber man tut ja was man kann.
 
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Diese Brücke, die du uns da so schön aufgemalt hast, wird in der Regel von den gespannten Saiten oben gehalten... Bei meiner alten Gitarre ist das Ding auch immer runtergefallen, wenn keine Spannung auf den Saiten war...

Ich würde an deiner Stelle die Finger von der Brücke lassen und einfach mal die Locking Nuts festschrauben, wenn du die Gitarre gestimmt hast (dazu sind sie ja immerhin da ;) ).
Knackt die Gitarre danach immernoch?
 
klaatu
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Wenn es dort knackst, wo die roten Punkte sind, ist der Sattel locker und du wirst nicht mehr viel Spaß mit der Gitarre haben. Das Kringel (2) ist nur ein Saitenniederhalter, der dafür sorgt, dass die Saiten nicht zu locker über dem Sattel liegen.
 
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Diese Brücke, die du uns da so schön aufgemalt hast, wird in der Regel von den gespannten Saiten oben gehalten... Bei meiner alten Gitarre ist das Ding auch immer runtergefallen, wenn keine Spannung auf den Saiten war...

Ich würde an deiner Stelle die Finger von der Brücke lassen und einfach mal die Locking Nuts festschrauben, wenn du die Gitarre gestimmt hast (dazu sind sie ja immerhin da ;) ).
Knackt die Gitarre danach immernoch?
Der aufmerksame leser weiss, dass ich dass auf anraten von Obscurus666 und Ill Blood bereits getan habe. Dabei ist leider die oberste schraube überdreht worden. ;)
Was auch scheinbar nicht richtig rüberkommt ist die tatsache, dass der steg punkt also die lockingnuts sich bewegen ( um 1-2 mm). Ich denke eher das ist das problem. Die locking nuts sind mehr als fest.

Die brücke bleibt also normal und ich muss irgendwie die lockingnutbrücke fixieren...denke ich...dafür brauch ich erstmal einen schraubenzieher:redface:
 
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Der Saitenniederhalter (also das, was du als "Brücke" bezeichnest) sollte eigentlich kein großes Problem darstellen. Den stell man einmal so ein, dass die Saiten gut auf dem Sattel liegen und ohne extreme Knicks zu den Mechaniken laufen und gut is. Eigentlich muss man daran auch beim Saitenwechsel nix machen.

Bedenklich stimmt mich, dass der Klemmsattel (locking nut) sich bewegt. Das soll er nicht. Wenn Du da schon eine Schraube überdreht hast und das Teil selbst kurz davor nicht richtig hielt, sitzt möglicherweise der ganze Sattel nicht mehr richtig. So wie ich Dich verstanden habe, ist der Hals ja auch irgendwo da gebrochen. Möglicherweise also eine Folge des Unfalls?
Das zu beheben könnte natürlich schwierig werden. Evtl. müsste der Sattel nochmal richtig eingeleimt werden. Wäre vielleicht doch ein Fall für einen Gitarrenbauer bzw. ein Fachgeschäft - zumindest die Leute mal draufgucken lassen.
 
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Ich glaube aber dass er nur die Locking Nut festgeschraubt hat. Nicht den Sattel. Dabei hatte er ja seine Bedenken... wenn ich mich nicht Irre.
 
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Ja obscurus666 hat recht.

Ich war heute beim Gitarrenhändler und der hat nur kurz rübergeschaut und gemeint, dass es wohl die Stange im inneren ist die sich bewegt. Die wackelnden lockingnuts waren dem auch egal. Danke für den hinweis mit dem sattel.

Er meint ich solle mir eine neue Gitarre kaufen oder eben einen neuen Hals. Den ich ja mit glück für 150€ bekommen könnte. Aber die sind rar.
Die jungs wollen aber auch verkaufen, und ich finde den unterschied schon gravierend. ich müsste ja knapp 600€ draufzahlen für das nächsthöhere modell und in anbetracht der tatsache dass ich eh noch ein absoluter amatuer bindenke ich macht das keinen Sinn. Die Gitarre hat mich nur 80€ gekostet und war top. Ich hab bei ebay extremes Glück gehabt.

Fazit, knacken geht nicht weg. Ohne tremolo finde ich sie top. Ich sollte die augen offen halten wegen dem original Hals.

Danke nochmal für euere Antworten. :)
 

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