Bobgrey
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- 28.10.26
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Meigel LP custom-order – mehr Gitarre als man braucht, aber genau die, die man will
Ich hatte ein ziemlich genaues Bild im Kopf, wie meine Les Paul klingen und sich anfühlen soll. Nicht fett und behäbig wie manche '59-Modelle, sondern direkter, schneller und trotzdem mit Substanz.Stefan Meigel hat genau das umgesetzt. Dabei hat er mich sehr gut in der Holzauswahl beraten.
Um was geht´s:
Specs, wie ich sie wollte
- Korpus: Honduras-Mahagoni mit europäischer Ahorndecke
- Hals: Honduras-Mahagoni, eingeleimt im '50s Style (langer Zapfen)
- Halsprofil: '60s Style – schlank, komfortabel, ohne “Zahnstocher-Feeling”
- Griffbrett: Ebenholz, 12" Radius, Perlmutt-Inlays
- Bünde: Vintage Style (2,0 × 1,09 mm)
- Sattel: Knochen
- Lackierung: Dünnschichtige Nitrolackierung
- Hardware: ABM Bridge, Kluson Mechaniken
- Elektronik: ’50s Wiring mit Treble Bleed
- Pickups: Kloppmann “Peter Weihe”-Set
Wie sie klingt und was sie macht
Die Kloppmann Pickups liefern genau das, was ich gesucht habe:- Steg-Humbucker: Direkt, rockt ohne zu kratzen
- Hals-Pickup: Warm, offen, artikuliert
- Mittelstellung: Transparent und gut dosierbar für rhythmische Parts
Fazit
Ich habe sie bauen lassen, damit ich keine Kompromisse mehr eingehen muss.Und das funktioniert: Sie spielt sich komfortabel, klingt wie sie soll, sieht aus wie sie darf – und bleibt dabei angenehm unaufdringlich.
Ich nutze sie für Recordings und spontane Sessions. Keine Überraschungen, keine Show – einfach eine Gitarre, die das macht, was sie soll, und das auf sehr hohem Niveau.
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. Ich finde ja, das macht klanglich schon einen Unterschied, nicht zuletzt nach dem, was ich bei meinen eigenen Gitarren festgestellt habe. Die ABM-Bridge geht ja auch weg von der "reinen Lehre", ich hab die sowohl auf meiner LP Studio als auch auf der Tokai Love Rock. Für mich um Welten besser als die Gibson-Teile.