Gitarre Pimpen; Fragen zu Teiletausch, Lackierarbeiten, Verbesserungen

von Arsaniel, 08.02.16.

Sponsored by
pedaltrain
  1. Arsaniel

    Arsaniel Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    08.02.16
    Zuletzt hier:
    22.02.16
    Beiträge:
    1
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    0
    Erstellt: 08.02.16   #1
    Hey ich weiß das Thema ist durchgenudelt, aber die Frage gestaltet sich bei mir ein wenig anders.
    Ich habe mittlerweile eine kleine Auswahl an Gitarren zuhause und an Paula und Strat auch schon ein wenig rum geschraubt. Außerdem habe ich Zugang zu einer alten Marshall Rocketstar, die ich gerne ein wenig aufmotzen würde. Bevor jetzt direkt kommt, dass sich das nicht lohnt, es geht mir nicht darum eine neue Hauptgitarre zu basteln, sondern ein wenig damit rum zu spielen was ich aus dem alten Teil so rausholen kann. Momentaner Gedanke sind Seymour Duncans (wahrscheinlich gebraucht) und ansonsten generell einfach mal schrauben, schleifen und lackieren.
    Ich wollte bevor ich mich ans Werk mache nochmal in die Runde fragen was ihr so dazu sagt. Welche Teile sollte man auf alle Fälle mal austauschen? Wo muss man vorsichtig sein und wovon ganz die Finger lassen? Hat jemand Erfahrung damit den Body selbst ein wenig umzuschleifen?

    PS. das Tremolo soll wahrscheinlich blockiert werden, damit es nicht zur Schwachstelle wird.

    Ich freue mich auf Anregungen, cheers!
     
  2. schmendrick

    schmendrick Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.02.07
    Zuletzt hier:
    21.06.18
    Beiträge:
    11.359
    Ort:
    Aue
    Zustimmungen:
    4.362
    Kekse:
    51.050
    Erstellt: 09.02.16   #2
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  3. Vester

    Vester E-Gitarren Moderator HFU

    Im Board seit:
    18.08.10
    Zuletzt hier:
    22.06.18
    Beiträge:
    8.470
    Ort:
    Norddeutschland
    Zustimmungen:
    3.886
    Kekse:
    73.890
    Erstellt: 09.02.16   #3
    Hallo Arsaniel
    und willkommen im Board:great:

    Ich habe deinen Thread hierher verschoben und den Titel etwas modifiziert.
     
  4. Giusto

    Giusto HCA Lautsprecher und Cabinets HCA

    Im Board seit:
    13.05.09
    Zuletzt hier:
    22.06.18
    Beiträge:
    3.246
    Ort:
    Wittgenstein NRW
    Zustimmungen:
    2.117
    Kekse:
    14.892
    Erstellt: 09.02.16   #4
    Wo liegen denn die Schwachpunkte der Gitarre?
    Irgendwelche teuren teile zu verbauen macht eine Gitarre noch lange nicht besser. Ich habe einige preiswerte Gitarren und Bässe hier und an den meisten habe ich schon was optimiert. Trotzdem sind viele Originalteile geblieben, denn ich lege nur dort Hand an, wo ich wirklich Handlungsbedarf sehe. Wenn die preiswerten Originalpickups, das Vibrato oder die Mechaniken ihren Job gut machen, müssen sie nicht ausgetauscht werden.
    Bei Vibratos zum beispiel ist ein Austausch meistens nicht notwendig. Oft genug reicht es, das Originalteil etwas zu bearbeiten, um es leichtgängiger zu machen. Ist die gitarre nicht stimmstabil, liegt das selten am Vibrato selbst, oft aber am Sattel und den Mechaniken.
    Wirklich schrottige Tonabnehmer sind mir nur selten untergekommen. Manchmal hat mir einfach der Klang nicht gefallen, aber das geht mir oft genug bei den teuren Exemplaren genau so.


    Zum Lackieren habe ich mal was bei den Bassern gepostet, das dürfte auch auf Gitarren anwendbar sein.
    https://www.musiker-board.de/threads/korpus-mit-der-dose-lackieren-meine-methode.596492/
     
  5. Don Joe

    Don Joe Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    11.02.15
    Zuletzt hier:
    12.01.18
    Beiträge:
    2.886
    Ort:
    Nürnberg
    Zustimmungen:
    2.088
    Kekse:
    20.951
    Erstellt: 09.02.16   #5
  6. Giusto

    Giusto HCA Lautsprecher und Cabinets HCA

    Im Board seit:
    13.05.09
    Zuletzt hier:
    22.06.18
    Beiträge:
    3.246
    Ort:
    Wittgenstein NRW
    Zustimmungen:
    2.117
    Kekse:
    14.892
    Erstellt: 09.02.16   #6
    Ich habe keinen Klarlack verwendet und es schaut immer noch klasse aus. Bei normalem Buntlack finde ich den unnötig. Ich habe inzwischen ein paar Instrumente auf diese Art lackiert und alle schauen noch gut aus.
    Mit Nitro funktioniert das auch, die Trocknungszeit ist nur etwas anders und natürlich verläuft Nitro auch anders. Lackiert man in vielen dünnen Schichten, löst jede weitere Schicht die darunter an. das geht bei der ersten Schicht noch nicht, die muss extrem dünn sein. Ist die angetrocknet, wird sie von der Nächsten angelöst, das Ergebnis ist etwas zähflüssiger als die erste Schicht. Mit jeder weiteren Schicht zieht sich der Lack durch das Anlösen der unteren Schichten immer glatter hin, die Neigung zu Läufern sinkt etwas. Ich rate allerdings davon ab, sich als Anfänger Hochglanz als Ziel des Lackierens zu stecken, da müsste schon ein Könner ran. Primär sollte es beim lackieren darum gehen Läufer zu vermeiden, der Hochglanz kommt dann später beim Schleifen und Polieren, wo auch Staubeinschlüsse raus geschliffen werden können. So kann man ein professionelles Ergebnis ohne großartiges Können oder besondere Werkzeugausstattung erreichen.
    Ein anderer User hier hat sogar schon einen Korpus mit 2K Lack und einem Pinsel gestrichen, anschließend geschliffen und poliert. Das Ergebnis sah auch absolut professionell aus.
    Man kann also viel machen, Hochglanz ist nicht schwer, es macht nur etwas Arbeit
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
Die Seite wird geladen...

mapping