Seltsame Diskussion hier: wer seine Einschränkungen kennt und akzeptiert, wird entweder des Self-Downgradings beschuldigt oder es wird einem die Freude am Musizieren abgesprochen.
Ich finde das irritierend.
Nicht jeder erreicht die 70, 60, oder gar die 50 körperlich, seelisch oder kognitiv intakt. Sich das einzugestehen und es zu akzeptieren ist hart genug. Bei den Dingen am Ball zu bleiben, die einem gut tun und Freude machen, kann noch härter sein.
Um so schöner ist es, wenn man in dieser Situation Fortschritte feststellt, weil man eben nicht aufgibt.
Übrigens: etwas Empathie steht jedem Alter gut. Und sie hilft sogar beim Musizieren…