Leider muss ich die Elektronik noch einmal überarbeiten, funktioniert nicht so wie sie soll.
Nach längerer lästiger Fehlersuche, man muss ja alles zerlegen und dann wieder zusammenbauen, habe ich die Ursache gefunden: An der Ausgangsbuchse hatte der Anschluss für den "quasi" Pluspol, also nicht die Masse, Kontakt zum Holz. Da die komplette Fräsung mit Abschirmlack ausgemalt ist, ging da ein Teil des Signales auf die Masse ab.
Es hat sich erst einmal so ausgewirkt, dass alles dumpf und etwas leise geklungen hat. Dahintergekommen bin ich durch Messen. Der Gleichstromwiderstand lag bei ca. 3.5 kOhm, was mir verdächtig wenig erschien. Die Messung am abgelöteten Halstonabnehmer ergab dann doch 5.9 kOhm. Da galt es nur mehr herauszufinden, wie der niedrige Widerstand zustande kommt und als ich zw. der (abgelöteten) Ausgangsleitung und Masse 12 kOhm gemessen hatte, obwohl gar nichts angesteckt war, wurde mir schnell klar was los ist, aber der Abend war schon dahin.
Selbiges Problem hatte ich zuvor schon mit dem 2. Tone-Poti. Da ich große Potis eingebaut habe, kam dieses mit einem Kontakt ebenfalls an der Wand an. War auch interessant, da es sich nur auswirkte, wenn der mittlere Tonabnehmer aktiv war, denn inzwischen bin ich auch wieder, abgesehen vom Schalter, der Hals und Stegtonabnehmer zusammenschaltet, zur Standard-Stratocaster-Schaltung zurückgekehrt.
Jedenfalls klingt das Teil jetzt schon ziemlich gut.