Gitarren Solospiel auf eine bestimmte Akkordfolge

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Rebell Duck
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Hallo liebe Gemeinde,
ich habe eine Akkordfolge : Edur, B , Cismol , Adur
auf die ich eine Solo spielen möchte. Angefangen habe ich mit der Emol Pentatonik...passt garnicht,
Dann habe ich die E dur Pentatonic versucht. Passt auch nicht..
Da ich jetzt das mit der Harmonielehre nicht so ganz drauf habe frag ich einfach mal.

Gibt es überhaupt ein Pattern welches da drauf passt?

Würde mich über Nachrichten freuen.

Gruß
Ralle
 
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rle
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Ich habe jetzt auch nicht die große Ahung, aber ich würde die E dur Pentatonik nehmen. Aber es werden sich sicher noch Leute melden, die mehr Ahnung haben.
 
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Bholenath
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C# Pentatonik
@rle war schneller (aber nur um sekunden)
 
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Rebell Duck
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Hallo Danke euch.
Ich glaub E Dur geht doch. Hatte die nur falsch gespielt. E mol geht aber nicht. Cis mol probier ich mal aus. Vielen lieben Dank euch.
oh man...Cis mol ist ja E dur. Trotzdem Danke :)
 
Bholenath
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Klar geht E-Pentatonik.
Die Akkordsequenz ist ja klassisch mit dem C#m als paralleler Mollakkord zu E-Dur.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Was ist das?
Ich kenne nur eine Pentatonik die hat fünf Noten und da ist eine kleine Terz dabei. Immer.
Man kann zu E (Blues schema und das ist eines) entweder E pentatonisch solieren oder C# pentatonisch
Beide Skalen haben jeweils kleine Terzen sind also beide "moll" nur sind sie das nicht weil sei eben pentatonisch sind.
(Für mich).
Für mich gehen beide Pentatoniken auf E und auf C# hier wunderbar.
E hat ein wenig mehr Spannung C# ist sehr "schön" wird leicht kitschig.
Wechseln zwischen den beiden wird das Beste sein.
 
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rle
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Soweit ich das verstanden habe:
Moll Pentatonik: I - III minor - IV - V - flat VII
Dur Pentatonik: I - II - III - V - VI

E moll: E - G - A - B - D
E dur: E - F# - G# - B - C#
C# moll: C# - E - F# - G# - B

Akkorde:
E: E / G# / B
A: A / C# / E
B: B / D# / F# (D# taucht oben in den Pentatoniken nicht auf, is aber in der vollstänfigen E dur Tonleiter)
C# moll: C# / E / G#

Ich weiß, dass das stümperhaft ist, aber so versuche ich mir das zu erklären.
 
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Die Tonart ist die "normale" E-Dur (ionisch)

Somit passt E-Dur Pentatonik.
- Würde mich jedoch Aufgrund von Bendings und Betonungen oft auf die C#/Db Moll Pentatonik fallen lasen
- Wenn Du nicht klingen willst wie 99% der Pentatonik Spieler, nimm die Bluenote (kleine Terz) mit rein im Solospiel - In diesem Fall das G (als Übergangston)
- Wenn Du Dich noch mehr von der Allgemeinheit abheben möchtest und noch mehr Farbe im Spiel haben möchtest, dann nimm das C mit rein (übermäßige Quinte) auch als Übergangston

Einfach mal damit Experimentieren

Dein Grundton = E

Die 3 Klänge der E-Dur

1. Stufe = E (bei Dir vorhanden)
2. Stufe = F#m
3. Stufe = G#m
4. Stufe = A (bei Dir vorhanden)
5. Stufe = B (bei Dir vorhanden)
6. Stufe = C#m (Bei Dir vorhanden)
7. Stufe = D#min

Gruß
Oliver
 
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Dr Dulle
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ich habe eine Akkordfolge : Edur, B , Cismol , Adur
auf die ich eine Solo spielen möchte. Angefangen habe ich mit der Emol Pentatonik...passt garnicht,
Dann habe ich die E dur Pentatonic versucht. Passt auch nicht..
Da ich jetzt das mit der Harmonielehre nicht so ganz drauf habe frag ich einfach mal.

Gibt es überhaupt ein Pattern welches da drauf passt?

Das Problem ist tatsächlich das du nicht erkennst welche Tonart da klingt.
Das ist so E Dur mehr E Dur geht ja kaum. Das da immer mit Pentatonik
als Heilmittel rumexperimentiert wird, find ich eher suboptimal.

- Wenn Du nicht klingen willst wie 99% der Pentatonik Spieler, nimm die Bluenote (kleine Terz) mit rein im Solospiel - In diesem Fall das G (als Übergangston)
Lerne die E Dur und die parallele Molltonleiter C# Moll auswendig und benutze sie
(und schon klingst du nicht wie 99% der "anonymen Pentatoniker").

Experimentiere damit über deine Akkordfolge und suche nach Licks und Melodien
und nicht nur nach Pattern. Nimm die Töne G und C s.o. dazu um mehr Farbe reinzubringen.
Natürlich funzt auch C# moll Pentatonik, aber klebe nicht zu zwanghaft nur daran.
Höre zu und achte darauf Ruhepausen auf starken Akkordtöne zu machen (1,3,5).
So geht man auf Akkorde ein und spielt melodischer als nur Pattern zu spielen !!

Viel Erfolg
 
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Um eine etwas andere Klangfarbe reinzubringen kannst Du auch die Ab moll Pentatonik probieren.
 
BeWo
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Ich mach das ähnlich wie @Dr Dulle
Das ist I-V-VI-IV Kadenz in E-Dur. DIE Hit Kadenz im Pop. Selbst wenn ich das im Metal spiele würde ich da einen melodischen Ansatz verfolgen vor allem solange du in dem Thema noch nicht so fit bist.
Ich starte im Aufbau vom Solo indem ich den Akkorden folge - starte, umspiele oder lande auf der 1,3 oder 5 des jeweiligen Akkords der gerade gespielt wird.
Das ganze wird dann mit Bends (auch wieder jeweils auf diese Töne), Läufe, Hinleitungen, Arpeggio, ... aufgepeppt.
Das ist ein total harmonischer, melodischer Ansatz der ein sehr "gefälliges" Solo entsehen lässt.
Alles andere konstruiere ich drum rum indem ich anderes einbaue, oder bewusst davon abweiche, wurde ja schon einiges genannt.

Wenn du jetzt ein Fragezeichen auf der Stirn hast wäre das wichtigste, wie entsteht eine Tonleiter, wie setzt sich ein Akkord zusammen zu lernen. Das ist noch lange nicht die böse Theorie die viele vermeiden sondern einfach nur das Erklären des Werkzeugs.
 
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ich habe eine Akkordfolge : Edur, B , Cismol , Adur
auf die ich eine Solo spielen möchte. Angefangen habe ich mit der Emol Pentatonik...passt garnicht,
Dann habe ich die E dur Pentatonic versucht. Passt auch nicht..
Hallo @Rebell Duck

Dir ist aber schon klar, dass jeder einzelne Ton egal welcher Skala über jedem Akkord jeweils anders wirkt ?
Ein E etwa harmoniert bis auf den B mit allen Akkorden ziemlich gut (ist ja selbst jeweils ein anderer Teil des Dreiklangs), überm B ist es eine Avoid Note (Schrammel mal über alle Akkorde nur ein E drüber und versuch mal zu hören, wie sich die Harmonie mit den Akkorden ändert, fällt dir was auf?).

Achtung: Das ist kein Verbot , solche Töne zu spielen, aber speziell, wenn sie lange klingen und eher betont sind geht es schnell in die Richtung "passt gar nicht". Als unbetonter Durchgang ist's recht egal

Speziell auf den Ton D/D# musst du auch etwas aufpassen, die ganze E-Dur Skala hat ein D# (verträgt aber auch ein D recht gut - E-mixolydisch), im Akkord B-Dur steckt auch ein D#, zu C#m passt auch eher das D# (D wäre eine b9- sehr dissonant), wohingegen überm A-Dur das D# eine #4 bzw. b5 ist (der berühmte Tritonus). Da kann man einerseits sagen, lassen wir das D/D# ganz weg, kommt ja eh in der E/C#m Penta nicht vor, andererseits ist das eine sehr breite Möglichkeit, verschiedene Farben reinzubringen.

Jedenfalls, verabschiede dich von dem Gedanken, dass man bei sowas eine Skala aussucht und fertig.
Eine Skala ist eine Abstraktion von Tonmaterial, das ist Theorie, Musik besteht aber praktisch vor allem aus sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussenden Harmonien und Melodien und vor allem Rhythmus, dass lässt man vollkommen außer Acht wenn man sich darauf beschränkt, einfach nur ich drücks mal so aus "planlos auf einer Skala herumzulaufen und darauf zu warten, dass ein Wunder passiert".

LG

EDIT:
KA, ob Tippfehler oder das eine irgendwo gebräuchliche Schreibweise ist, aber damit der TO das nicht fälschlich als D#minor versteht, Oliver redet hier vom verminderten Akkord auf der 7. Stufe, normalerweise wird der mit Xdim ("dimished") oder kurz X° bezeichnet. Oder ein ausgeschriebener phonetischer Stolperstein? Ausgesprochen folgt einmal "Di(s)" auf nochmal "Di(m/-ished)". Aber würde man es etwa Googeln wird es wohl auf "D#min" hauptsächlich Mollakkorde ausspucken ;)
 
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OliverT
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... ja da hatte ich im Halbschlaf heute morgen wohl noch gepennt , stimmt natürlich, korrekte Schreibweise, vermindert, D#° ;)
 
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HFU
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Mal eine ganz dumme Frage:

Warum nicht einfach den Tonvorrat der E-Dur-Tonleiter als Ausgangsbasis nehmen?

Und statt nur Skalen abzunudeln, einfach mal völlig losgelöst wie beim Singen unter der Dusche das spielen, was einem gerade musikalisch einfällt?
Was ich meine, ist von Tonvorstellung zu gespielter Note zu gelangen.
Als Gegensatz dazu, dass man im Extremfall irgendwelche Töne aus Skalen spielt oder Patterns abspult, um dann überrascht zu sein, was man zu hören bekommt.

Natürlich ist ein theoretisches Verständnis immer gut, aber wenn es auf Kochrezepte hinausläuft, bei denen man am Ende überrascht ist, was herauskommt und das entweder gut, schlecht, oder langweilig findet, dann würde ich alternativ auch einen musikalischen Ansatz wählen.

Allein durch Hörgewohnheiten einer vertrauten Stilistik müsste man doch automatisch einiges "im Ohr" haben. Das setzt man dann auf dem Instrument um. Ganz einfach.

Mein Problem im konkreten Fall wäre wahrscheinlich, dass ich bei dieser Akkordfolge sofort an "No Woman, No Cry" denke und somit ein wenig befangen bin bzw. mich aus dieser Befangenheit erst befreien muss.

Das Gitarrensolo bei Bob Marley ist jedenfalls nicht auf eine Pentatonik beschränkt. Warum auch?
Nur so 'ne Idee.

Viele Grüße
Torsten
 

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