Gitarrenlehrer oder Gitarrenbücher

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Hey!
Ich spiele seit Weihnachten E-Gitarre. Jedoch nicht sehr gut und so weiter :bang:

Jetzt überlege ich, ob ich zur Fortbildung einen Gitarrenlehrer nehmen soll oder doch lieber Lehrbücher. Und wenn Bücher, welche?
Dachte da so an Metal Rythm Guitar Vol. 1 Was denkt ihr?

Und außerdem hätte ich gerne ein paar Liedervorschläge zum üben. Ich kann Powerchords und auch Alternate-Picking, aber das nicht so
gut :D
Leichte Sachen wie das Intro von "Reinenvention" kann ich auch. Es sollte am besten etwas von Bullet for my Valentine, As I Lay Dying, Heaven Shall Burn, etc. sein.

\m/
 
Eigenschaft
 
Lehrer.
Gar keine Diskussion.

Bücher sind gut und schön, aber wenn du das Plektrum falsch hältst und es dir selbst nicht auffällt, kann dir kein Buch der Welt auf die Finger schauen.

Wenigstens das erste Jahr sollte von einem Lehrer begleitet werden!


Ich hab schon VIEL zu viele Gitarristen gesehen die noch NIE mit einem Lehrer oder einer anderen lehrwilligen Person Kontakt hatten, schon 3-4 Jahre spielten und das Plektrum in einem absolut ungesunden Winkel hielten.
Die meisten sind sich dann leider auch "zu cool" um das dann einzugestehen, und meinen dann "Nein, ich mach das so weil das ist mein Stil und das ist mein eigenes Merkmal, jeder kann machen wie er will..."
 
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Lehrer (und zwar ein guter und keiner, der damit nur sein schäbiges Taschengeld aufbessern will)



Du bekommst sofort response, kannst ihm auf die Finger schauen, von vornerein Fehler vermeiden, fragen wenn was unklar ist etc. pp...........
Ein guter Lehrer kann Dir ALLES beibringen, ein Buch im schlimmsten Falle gar nichts.

Literatur zur Unterstützung ist natürlich unerlässlich aber es ersetzt imho keinesfalls einen versierten Player an Deiner Seite.
 
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(Es sollte am besten etwas von Bullet for my Valentine, As I Lay Dying, Heaven Shall Burn, etc. sein.)

hmm, was ich dir sagen kann , wenn du nur alternativ picking und Powerchords halbwegs kannst, muss ich dir ganz ehrlich sagen , nix von bullet for my valentine für dich derzeit , die einstiegslieder von mir bei der band sind hand of blood und tear´s dont fall und ich muss dir sagen , das ich die selbst verdammt schwer finde vom timing, technik und geschwindigkeit (spiele 6 monate)

as i lay dying kenne ich nur 1 lied was aber auch recht schwer ist,

bei so liedern musst du eh runterstimmen also musste das erstmal lernen, mein tipp, fang lieber mit so sachen wie blink 182 und green day an, wie ich und dann wenn du soweit bist, das du die mit links spielen kannst, fang mit metal an

ps. Lehrer ist die beste methode, da er dir deine fehler zeigt und du ihn alles fragen kannst, falls was unklar ist

MfG Julian
Rock On :D
 
Gut, das ist ziemlich einstimmig :D

Wegen den Liedern: Welches denn genau? Runtergestimmt habe ich meine Gitarre schon, das ist kein Problem ;)
Ich hoffe, mir dann auch Erfolge zu verschaffen, weil immer wenn ich mir das Original anhöre und dann meine Version, bin ich immer ganz schön desmotiviert. Und ich kann auch noch kein einziges Lied, weil es da immer einen zu schwierigen Teil gibt :(

\m/
 
Hey METALcorefan98,

ein gutes Buch für Deine allgemeinen Musikkenntnisse wäre "Allgemeine Musiklehre" von Wieland Ziegenrücker. Da steht eigentlich fast alles drinn, was man wissen sollte und wirklich können müsste, wenn man es ernst meint und eventuell auch mal was eigenes aufstellen will.
Ansonsten Lehrer oder nen Kollegen fragen, der spielen kann.. der kann einem auch sagen, was man falsch macht.
Ansonsten zum üben: Schnapp Dir ein Metronom (oder Guitar Pro, das geht zur Not auch), nimm Dir ein paar Übunungen und üb die zum Metronom, wenn Du die zeit dazu hast täglich, muss ja nicht lange sein.. (ich mach für jede Übung 10 Minuten und hab sowas wie 15 - 20 stück - mach dann jeden Tag die Hälfte oder mehr, je nach dem wie viel ich Zeit hab).
Einfache Sachen wären durch die Bank Amon Amarth Sachen ;)

Viel Erfolg!
 
@ METALcorefan98

Auch ich würde Dir auf jeden raten einen Lehrer zu konsultieren. Wie Rockin´Daddy schon schrieb: einen guten! Das Problem ist, wie findet man so jemanden. Es gibt nämlich zig Gitarristen, die passabel spielen können, aber es nicht schaffen ihr Wissen zu vermitteln und/oder auf eine festgelegte Unterrichtsmethode beharren. Die Gefahr dabei ist, dass Du irgendwann kein Bock mehr hast, weil Dich alles nur noch nervt. Geübt werden muss, daran geht kein Weg vorbei. Aber üben kann auch Spaß machen und die Aufgabe des Lehrers ist es Dir über die Hürden, die immer wieder auftauchen werden, hinwegzuhelfen. Am besten ist, wenn Du jemanden kennst, der schon einen Gitarrenlehrer hat und mit ihm gute Erfahrungen gemacht hat. Oder Du hörst Dich in Deinem Bekanntenkreis herum, fragst an Musikschulen, oder im Musikgeschäft und vereinbarst dann eine Probestunde um dann zu schauen. ob die Chemie stimmt.
Wenn Du Dich über Gitarrenbücher fortbilden möchtest, dann erfordert das eine Menge Selbstdisziplin. Natürlich gibt es auch Autodidakten, die es geschafft sich das Spielen selbst beizubringen. Hendrix, Townshend, etc sind wohl bekannte Beispiele dafür.
 
zum lehrer möchte ich noch anmerken, daß ich es für sehr wichtig halte, daß er bei aller notwendigen kompetenz auf den schüler eingeht. gerade ihm am anfang selber entscheiden läßt, was er vom stil her spielen will, und er dementsprechend auch den fokus darauf ausrichtet. bei jemanden, der metal spielen will wären das z.b. zwei finger powerchords plus eine leichte rhythmik in form von durchgehenden achtel. das ist vergleichsweise einfach und ein gewisses grundmaß an erfolg und spaß ist schon mal gegeben auf dem man dann aufbauen kann. das interesse an "stilfremden" kommt oft mit der zeit von selbst, weil man erkennt, daß, egal welchen stil man spielen möchte, alles auf den selben grundlagen basiert.

wenn einer zu mir kommt und meint, ich soll ihm zeigen, wie man metal spielt, macht es keinen sinn mit "wanderakkorden" anzufangen. klar kommen die auch irgendwann mal dran, aber das muß nicht gleich ganz am anfang sein. kommt einer zu mir und meint ich soll ihm zeigen, wie er am lagerfeuer ein wenig rumklimpern kann, zeige ich ihm zuerst die nötigen akkorde. mit zwei finger powerchords wird er da nicht sehr weit kommen. will einer jazz, sag ich: such Dir jemand anderen... :D

ich finde es regelrecht fürchterlich, wenn ein lehrer stur sein ding durchzieht und seinem schüler keinen raum läßt sich selber zu entfalten. anleiten und begleiten, nicht vorschreiben ist meine devise dazu. die grobe richtung gibt der schüler vor, nicht der lehrer ! er ist nur die helfende hand, aber nicht der eigentliche initiator.

gruß
 
Hmm, hier in der Gegend gibt es nicht so viele Gitarrenlehrer. Es gibt nur eine Musikschule, und da nur Gruppenunterricht. Das mag ich nicht so, weil die anderen bestimmt schon fortgeschrittener als ich sind. Einer meiner Klassenkameraden nimmt auch Gitarrenunterricht, aber dem sein Lehrer ist ausgebucht. Der Lehrer kennt aber noch einen, dieser konzentriert sich jedoch auf spezielle Techniken und kann mir keine Grundlagen so wirklich beibringen. Was soll ich machen:
1. Warten bis der eine Lehrer wieder einen Platz freihat?
2. Den Spezial-Technik Lehrer nehmen

\m/
 
über Dein niveau würde ich mir keine gedanken machen. es gehört auch zur aufgabe eines lehrers oder einer musikschule Dich richtig einschätzen zu können und entsprechend individuell zu fördern.

ein bsp. aus meiner anfangszeit: ich habe anfangs bei meinem gitarrenlehrer gruppenunterricht gebucht, weil es damals einfach 30 mark billiger im monat war. dummer- bzw. glücklicherweise hat mein lehrer aber über all die zeit hinweg, die ich bei im war nie einen oder mehrere passende partner gefunden. im endeffekt hatte ich also einzelunterricht zum tarif der gruppe.

was Deine lehrerproblematik betrifft , ist es schwer etwas zu raten, weil ich die leute nicht kenne. Du könntest z.b. mal Deinen klassenkameraden fragen, ob er Dir das gelernte weitergibt, so daß Du eine art "passiver" schüler seines lehrers wirst. der reine technik lehrer hört sich am anfang zwar etwas limitiert an, aber daß muß so nicht stimmen. ich sehe es z.b. auch nicht ein, mit meinem schüler einen song note für note durchzugehen. das soll er selber machen. wenn er mal wirklich nicht klar kommt helfe ich ihm natürlich. ich sehe mich aber eher als "werkzeuggeber", denn als anleitung, wie man genau einen song richtig spielt. ich will ihm die nötigen kenntnisse vermitteln, daß er eben selber darauf kommt, daß er die immer wiederkehrenden muster selber erkennt und entsprechend dann anwenden kann.

egal, was Dir ein lehrer zeigt, letztendlich bist immer DU es, der entscheidet, was er daraus macht, wie er es umsetzt, mit welcher intensität er etwas nachgeht. von daher lernt man immer SELBER das spielen, egal ob mit lehrer oder nicht. mit lehrer geht es aber schneller und einfacher, weil er fehler erkennt und entsprechend reagieren kann, sollte, ja muß (wenn er sich lehrer schimpft).

gruß
 
Dann werde ich mal eine Probestunde bei dem Gruppenunterricht machen, mal sehen ob es mir gefällt.

\m/
 
Dachte da so an Metal Rythm Guitar Vol. 1 Was denkt ihr?

Hab ich durch, ist gut. Kannst danach den sehr schönen 2. Teil machen. Das hat bei mir mittlerweile für ein weit besseres Rhytmusgefühl gesorgt.
Für erweiterne Theorie würde ich mir dann zusätzliches zulegen. Dazu frag einfach mal den Lehrer, der wird dir sicherlich helfen.
 
Und was für Grundlagen brauch man so dafür? Also welche Techniken muss man schon können?

\m/
 
Du spielst erst seit Weihnachten, also blutjunger anfänger. Auf jeden Fall nen Lehrer, nichts überstürzen und schnell was können wollen. Die fehler schleichen sich ein und du hast nachher mehr probleme als vorher. Kenn ich alles, will immer alles direkt können, hab wenig geduld und übe auch mMn zu wenig detailiert. Also, guten Lehrer suchen (Bekannte fragen oder kreismusikschule o.ä.???) , eins nach dem anderen, grundlagen usw lernen, nicht direkt mit metal-hits anfangen, funktioniert sowieso nicht und du verlierst schnell die lust.
 
Ich hab auch Jahre mit Büchern verbracht aber als ich dann etwas über 6 Monate Unterricht genommen habe, habe ich enorme Fortschritte gemacht. Hatte zwar sein Preis aber dafür hatte ich n Lehrer der wirklich alles abdecken kann (hat am GIT in LA studiert). Alles was ich aus den Büchern nicht wirklich verstanden habe, hat er mir mit 2 Sätzen erklärt und dann saß es. Neue Sachen wo ich mir (mit Büchern) selbst n halbes Jahr gegeben habe um es zu lernen, hat er mir in einer Stunde erklärt und nach 2 Wochen konnte ich es, üben vorausgesetzt. Vorallem hat er einen kleinen Fehler in meinem Wechselschlag bemerkt und meine Übungen "beschnitten", da ich vieles für meinen Musikstil unnötiges gelernt habe. Mittlerweile finde ich die Bücher echt ziemlich besch*ssen weil man wirklich alles daraus im Netz findet.
 
@drunken: Geb ich dir fast recht, finde aber wenn man mal unterricht hatte und viel mehr versteht oder weiss wie was funktioniert kann ein gutes Buch zum vertiefen schon hilfreich sein (Blues you can use z.b.)
 
Du brauchst einen Lehrer definitiv. Aber wenn du ein paar Bücher zur Unterstützung für zu Hause brauchst kann ich dir als Einsteigerbuch "Perfect Guitar" von Bernd Kofler empfehlen. Das Buch erklärt die Pentatonik von Grund auf, und geht nicht allzusehr auf Noten, sondern mehr auf Positionen der ganzen Inversionen & Co ein. Praktisch, wenn man gerade mal angefangen hat.
 
Ich bin selber Autodidakt und habe erst kürzlich einen, allerdings sehr guten Lehrer kennengelernt.

Autodidaktisch lernen erfordert wie Mod-Paul schan schrieb sehr viel Selbstdisziplin. Die Erfolgskurve verläuft auch langsamer, weil ein Lehrer viel individueller und schneller auf Fehler reagieren kann. Das gilt besonders für Fehler in der Rythmik, Hand- bzw. Plektrumhaltung, Phrasierungen etc.

Ich hatte dieses Jahr nach 30 Jahren den ersten Gitarrenunterricht. Alleine das Austreiben alter, eingefahrener Fehler war bislang ein Kraftakt. Aber es hat sich gelohnt! Meine Spieltechnik hat sich entscheiden verbessert. Vieles was mir spieltechnisch nicht möglich war oder nur mit großer Anstrenung zu bewältigen war läuft mittlerweile ganz einfach aus meinen Fingern. Ich bin verdammt froh, daß ich jetzt Unterricht habe!

Bücher oder internet oder Guitar Tabs können den Horizont erweitern und den Unterricht ergänzen. Ersetzen können diese Dinge IMHO den Unterricht keinesfalls.

LG
Dutchie
 
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So, das wäre dann geklärt, ich mache mich weiter auf die Suche nach einem Lehrer in der Umgebung. Danke:great:

Habe da aber noch eine Frage, die jedoch nicht zum Thread-Thema passt (hoffe das ist nicht schlimm):
Ich gehe bald nach einer neuen Gitarre gucken, und brauche ein paar Informationen zu Floyd Rose Systemen. Gibt es Tremolos, womit man trotzdem noch gut die Gitarre stimmen kann?
Und ist die ESP h-351 oder h-1001 zu empfehlen?

Danke schonmal \m/
 
So, das wäre dann geklärt, ich mache mich weiter auf die Suche nach einem Lehrer in der Umgebung. Danke:great:

Habe da aber noch eine Frage, die jedoch nicht zum Thread-Thema passt (hoffe das ist nicht schlimm):
Ich gehe bald nach einer neuen Gitarre gucken, und brauche ein paar Informationen zu Floyd Rose Systemen. Gibt es Tremolos, womit man trotzdem noch gut die Gitarre stimmen kann?
Und ist die ESP h-351 oder h-1001 zu empfehlen?

Danke schonmal \m/

Das gehört in neue Threads.

Aber weil beide Fragen sehr schnell beantwortet sind, und auch keiner weiteren Folgeposts bedürfen:

1) Mit jedem Vibratosystem kann man die Gitarre stimmen. Beim Floyd Rose geht das über die Feinstimmer an der Brücke. Wenn du mehr wissen willst, lies im Handbuch nach. (wenn es nicht mitgeliefert wird - auf der Homepage der Hersteller gibt's die immer zum runterladen)

2) Ja. ESP und LTD sind bekannt für gute Qualität.
 

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