Gitarrensound Anpassen

von Vendo, 26.08.07.

  1. Vendo

    Vendo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.08.07   #1
    Hallo! Ich versuche schon seit einiger Zeit meinen Gitarrensound besser zu machen und orientiere mich dabei immer an professionelen Aufnahmen. Dazu benutze ich bei beiden Dateien eine 3d Frequenzband Analyse. Bei beiden Dateien natrülich nur Gitarre zu hören.
    Hier mal ein Bild wo man beide Analysen sieht.

    DAs untere ist die professionele Aufnahme. Man sieht deutlisch die unterschiede. Bei der unteren sieht alles so "rund" und gleichmäßig aus. Das will ich bei meiner auch...bekomm ich aber iwie nicht hin. Ich wäre sehr dankbar wenn mir hier jemand weiterhelfen könnte..:(
     
  2. Kfir

    Kfir HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 26.08.07   #2
    Naja, also sorry aber was soll man dir dazu jetzt sagen?

    - welches Equipment verwendest du?
    - mit welchem Equipment entstand der andere Ausschnitt?
    - wieso ist das eine besser als das andere? Weil es schöner aussieht?
    - Gitarren alleine klingen zu lassen ist keine Kunst, es muss im Arrangement passen
    - was gefällt dir am eigenen Sound nicht? Stimmt er vor der Aufnahme schon nicht?

    Fragen über Fragen...die du dir selber auch stellen solltest ;)
     
  3. ambee

    ambee Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 26.08.07   #3
    ich habe vor ein paar wochen eine band mit zwei gitarristen aufgenommen, beide haben mit der selben gitarre über den selben amp gespielt, exakt die selben einstellungen, aber bei dem einen war ein riesengroßes mitten-loch, weswegen ich richtige probleme hatte seinen gitarrensound so fett hinzubekommen wie den des anderen

    auch wenn man nur über equipment redet, der sound kommt zu einem großteil aus den fingern
    => üben üben popüben, und dabei die anschlagshand nicht unterschätzen
     
  4. dimebag

    dimebag Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.08.07   #4
    lernen lernen, popernen!:D richtig richtig, popichtig!:great:

    Am besten ist es natürlich das eigene Ohr entscheiden zu lassen. Wichtig ist es, beim mixen nie auf SOLO zu gehen, sondern im im gesammten mit EQ etc. spielen...weil der Sound,der Solo gut ist,klingt im Kontext kacke und umgekehrt...leider
     
  5. 4feetsmaller

    4feetsmaller Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 26.08.07   #5
    Nun ja, nie würde ich nicht sagen. Sicherlich sollten die Einstellungen im Kontext stimmen, aber um Feinheiten beuteilen zu können, muss auch mal die Solo-Taste zum Einsatz kommen. Von daher find ich das Wort NIE, etwas übertrieben.
     
  6. Surf Solar

    Surf Solar Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 26.08.07   #6

    Er meint wahrscheinlich bei der Aufnahme der Gitarrenspur seöbst nicht auf Solo zu drücken, quasi dass man nur zum Metronom spielt. Ist imo auch Mist da auf Solo zu stellen, da stellt sich auch nicht das gleiche Spielgefühl ein..
     
  7. Dieter B.

    Dieter B. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.08.07   #7
    Nein nein, er sprach vom MIXEN. ;)
    Und da finde ich das "nie" auch übertrieben...
     
  8. Surf Solar

    Surf Solar Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 26.08.07   #8

    Ok. My Bad :o . So betrachtet finde ich es auch quatsch, NIE den Solo Knoüf zu drücken.
    Ein bischen Feintuning muss schon sein.
     
  9. dimebag

    dimebag Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.08.07   #9
    OK..."NIE" ist vieleicht übertrieben, sorry...
    aber ich merk es, da ich viele Leute kenne die dann sagen (wennses Solo hören):"Die Gitarre hat zu viel mitten,zu wenig bass,zu viel höhen,zu wenig.....

    und dann klingts zwar Solo geil, aber im mix...WÄH...

    ich glaube ihr wisst,was ich mein....
     
  10. JayT

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    Erstellt: 28.08.07   #10
    Hi,

    Was die ursprüngliche Frage betrifft: Habe ich früher auch versucht. Vergiss diese Spektrum-Geschichten. Das funktioniert nicht. Wenn du mit einem EQ irgendwo 3dB dazu oder weg nimmst wirst du einen riesen Unterschied hören aber fast nichts (ein paar Pixel) mit diesen Analyzern sehen.
    Der Waves PAZ und der vom Izotope Ozone sind noch am ehesten brauchbar, aber keine Chance gegen die Ohren.

    Mein Tipp: Nimm deine Gitarre auf (spieltechnisch, grob soundmässig so wei dein Vorbild), nimm einen guten EQ und spiel so lange dran rum, bis der Sound am ähnlichsten ist. Experimentier mit extremen Einstellungen. Kannst dann auch noch so Tube-Simulations Dinger oder AmpSims ausprobieren. Du wirst merken, dass sich der große Zeiteinsatz lohnt. Außerdem schulst du dein Gehör, dass dann garantiert besser ist wie so ein Spektral-Analyzer 3D Ding.

    lg. JayT.
     
  11. Vendo

    Vendo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.08.07   #11
    Danke :-)
     
  12. Navar

    Navar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.08.07   #12
    Also vor dem EQ sollte meiner Meinung nach das Equipment kommen, wenn man mit einem Sound schon im Ansatz unzufrieden ist, würde ich an der Stelle ansetzen. Überleg dir vorher, was der Gitarrensound mit Songkontext leisten soll, was es für ein Song ist und dann fang mit dem Sound ganz von vorne an. Ein Live- oder Proberaumsound ist oft von dem Recording - Sound sehr weit entfernt und lässt sich daher nur schwer weiterverwenden. Dann würde ich mir entsprechende Referenzen suchen und mit ganz viel "Raushören" analysieren was dieser Sound mitbringt.
    Wenn du dann einen Grundsound gefunden hast, der schon sehr gut in die Richtung geht die du später haben möchtest, würde ich dann erst mit der Nachbearbeitung anfangen.
    Je weniger man nachträglich verbiegen muss, desto besser, zumindest meiner Meinung nach.
     
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