Gitarrenunterricht: Ergänzungen für einen 7-jährigen Schüler?

von Molinero, 11.10.16.

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  1. Molinero

    Molinero Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.16   #1
    Hallo zusammen,

    gebe einem 7-jährigen von Bekannten einmal die Woche Gitarrenunterricht.

    Wer hat auch Schüler in diesem Alter (oder auch jünger?) und hat vielleicht ein paar nette Kniffe für mich zur Ergänzung?

    Ich orientiere mich an dem Buch "Garaniert Gitarre lernen für Kinder Band 1" und wir üben gerade einen Popsong den er gern mag (mit vereinfachten Akkorden). Einfache Fingersätze übe ich mit der Gesangsmelodie eines Kinderliedes.

    Ich freue mich auf eure Antworten!
     
  2. michum

    michum Registrierter Benutzer

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  3. Beach

    Beach Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.16   #3
    @michum , hast Du Dich da mit dem verlinken vertan oder was soll uns das zum Thema sagen!? Oder stehe ich nur auf dem Schlauch? :(
     
  4. startom

    startom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.16   #4
    Hoi molinero
    Meine jüngsten Gitarrenschüler waren 8 Jahre alt, als sie mit dem Unterricht begonnen haben. Zu Beginn habe ich einfachste Melodien gespielt, um die Noten der C-Dur Tonleiter (keine Noten mit Vorzeichen) zu lehren. Einfachst heisst: Keine Notenwerte unter einer Viertelnote, ausschliesslich in den ersten 3 Bünden, viele Leersaiten. Es wird nie mehr so leichtfallen, die Noten zu lernen, wie in diesem Alter.

    Ich nehme an, es geht um E-Gitarre? Wir sind ja im E-Git Forum. Es gibt ein Buch für Kinder, das heisst so ähnlich wie "Garantiert E-Gitarre lernen für Kinder mit Flunk". Der Flunk ist die Hauptfigur des Buches, der die Uebungen auf lustige Art und Weise kommentiert. Das habe ich unter anderem als Unterrichtsmaterial verwendet.

    Einfache und vereinfachte Akkorde habe ich erst nach ca. einem halben Jahr beigebracht.
     
  5. michum

    michum Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.16   #5
    Nein, hab mich nicht beim verlinken vertan. In dem Video erklärt Marty doch selbst, wie einige seiner jüngeren Schüler ihren Spaß mit dem Sound haben.

    Es geht um Spaß an der Sache. Für 7jährige und auch sonst.

    Warum wundert mich nicht, dass man das hier erklären muss...?
     
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  6. Beach

    Beach Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.16   #6
    Liegt wohl daran das mein englisch nicht so prickelnd war und die passende Zeile an mir vorüber gezogen ist, mit dem Rest konnte ich in dem Kontext dann irgendwie nix mehr anfangen... Sorry, alles gut! :great:
     
  7. tranquillo

    tranquillo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.10.16   #7
    Hallo! Da war das Lichtschwert ja genau der richtige Hinweis. Denke nicht zu rational über Lehrmethoden nach, probiere aus. Lockere den Unterricht mit solchen Sachen auf, das muss vordergründig nichts mit Gitarre spielen zu tun haben. Erinnere dich dran, was du am Anfang so gerne gemacht hast bzw. total cool fandest. Ich fand beispielsweise immer toll, das Plek über die Saiten zu schieben (Pick -Slide). Denn am Wichtigsten ist der Spaß für die Kinder. Gruß tranquillo
     
  8. dusda

    dusda Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.16   #8
    @startom Was hast du Kindern denn im ersten halben Jahr beigebracht?

    Lernen Kinder so langsam, dass sie erst so spät mit Akkorden anfangen sollten oder war es mangelnde/r Zeit/Fleiß?

    Habe evtl. bald meinen ersten Schüler (10). Ich weiß nicht wie schnell so ein Kind lernt. Ich weiß, dass er noch andere Hobbies hat und daher wohl nicht all seine Zeit auf die Gitarre anwenden wird.
    Wenn ich mir das Buch von Peter Bursch angucke, dann geht es dort ja sofort mit vereinfachten Akkorden los.
    Aus meiner Erfahrung aus der Musikschule muss ich sagen, dass es dort auch sehr langsam begonnen hat. Die erste Übung besteht daraus eine Saite anzuschlagen.

    Wie viel Geduld benötige ich denn?

    War anfangs recht motiviert, daher ging es bei mir doch einigermaßen flott.
     
  9. startom

    startom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.16   #9
    Hoi @dusda
    Bei Kindern in diesem Alter ist die Frusttoleranz ziemlich klein. Was nicht sofort geht, wird liegengelassen. Einzelne Noten sind viel einfacher zu greifen als Dreiklänge, bei welchen zwei oder mehr Finger gleichzeitig aufgesetzt werden müssen. Der Erfolg stellt sich also viel schneller ein.
    Nach ein paar Monaten sind die Kinder dann mit der Haltung der Gitarre und der Beweglichkeit der Finger so geübt, dass das Erlernen der Akkorde viel einfacher geht.

    Ich habe zu Beginn einige Uebungen aus dem Buch "Gantiert E-Gitarre lernen mit Flunk" eingestreut. Es gibt dort einfach(ste) Single Note Melodien, die trotzdem ganz gut klingen. Ideal für die jüngsten E-Gitarristen.
     
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  10. dusda

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    Erstellt: 01.11.16   #10
    Dankeschön. Werd das Buch wohl zwecks Zeitmangel nehmen. Wird sicher das Richtige sein.
     
  11. startom

    startom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.16   #11
    Schlechte Voraussetzung. Gerade Lektionen für Kinder müssen intensiv vorbereitet werden, die Vorarbeit wird leider viel zu oft unterschätzt.
    • Wie beginne ich die Lektion --> wie hole ich den Schüler ins Boot
    • Wie schliesse ich die Lektion ab --> wie vermittle ich die Hausaufgaben verständlich und zielgruppengerecht
    • Wie strukturiere ich die Lektion, z.b. die 30 Minuten.
    • Wie erkläre ich anhand von Beispielen, welche das Kind versteht.
    • Wie bringe ich Abwechslung in die Lektion, wie vermittle ich meine Aussage / meine Lektion spielerisch
     
  12. dusda

    dusda Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.16   #12
    Alles klar. Da habe ich etwas vor mir. Dankeschön für die Tipps.
     
  13. Sticky T

    Sticky T Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.11.16   #13
    Moin!

    Bei dem Cello Lehrer und dem Gitrren Lehrer meiner beiden Töchter ist mir aufgefallen, dass die sich nicht 30 min mit einem Thema beschäftigen.

    Stattdessen spielen die das eine, dass andere, (Aufwärmen) was neues und dann noch wieder was anderes.

    Meine Große (12) hat zu Anfang die C-Dur Tonleiter, einen call and response Blues (Boom Boom oder was ähnliches ohne slides), einfache Akkorde, die A-Moll Petatonik (5. Lage) und die Improvisation damit in den ersten sechs Monaten erarbeitet.

    Wenn man sich zu lange an einem Thema fest beißt, dann fängt es an zu nerven und man kann es nicht mehr höhren. Das dauert bei mir zwar länger als bei meinen Töchtern aber im Grundsatz ist das Schema das Gleiche.

    Grüße

    Thomas
     
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