gitarrist will klavier "spielen"

von Sockosophie, 25.07.07.

  1. Sockosophie

    Sockosophie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.07   #1
    hallo erstmal!
    wie aus der überschrift zu entnehmen bin ich eigentlich gitarrist. ich hab mir heute überlegt einfach mal ein paar leider von children of bodom zu spielen , als ich heute wieder ein kleines kinder keyboard gefunden hab ( casio m-100 , hat nichtmal 3 komplette oktaven ). jetzt wollte ich EUCH um eure hilfe bitten , da ich gar keine ahnung hab vom klavier spiel, wie ich den sachen nach spielen kann. gibt es ähnlich wie bei der gitarre tablaturen oder muss ich noten lernen?
    ich habe mir solche lieder vorgestellt zu spielen ^^:
    http://www.youtube.com/watch?v=nbr89uDTr9Y
    http://www.youtube.com/watch?v=yQ2ymTWsawQ&mode=related&search=
    http://www.youtube.com/watch?v=i9NdhSbtTDc&mode=related&search=
    vielen dank für alle antworten:great:
     
  2. firenze

    firenze Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.07   #2
    Um Klavier spielen bis du auf jeden Fall gezwungen Noten zu lernen. Ein Notensystem reicht beim Klavier nicht. Du musst gleich zwei lernen: Den Basschlüssel und den Violinschlüssel! Tabs und Tabulutaren gibt es dort nicht. Klavier kann man auch gegenüber anderen Instrumenten nicht so schnell erlernen. Es erfordert sehr viel Konzentration und viel Zeit.
     
  3. CapFuture

    CapFuture Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.07   #3
    Für die Grundlagen kann ich nur einen Lehrer empfehlen. Nur unter Aufsicht kann man die richtige/gesunde Haltung erlernen. Auch die Systeme etc. werden dort vermittelt.

    Naja... Was die Sache bissel einfacher für dich machen könnte (natürlich ansichtssache): Die haben keinen Pianisten, sondern eher einen Keyboarder... höchstens nen Synthy noch irgendwo... Mehr als ein paar Akkorde und kleinere Synthy Strings konnte ich leider nicht raushören :p
     
  4. stuckl

    stuckl Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 25.07.07   #4
    Muss nicht so sein!
     
  5. Sockosophie

    Sockosophie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.07   #5
    wo ist den der unterschied? geht es da um die teschnick und die spielweise?
     
  6. stuckl

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    Erstellt: 25.07.07   #6
    Keyboarder wird eher als Oberbegriff gesehen: Sollte "alles, was Tasten hat" mehr oder weniger stilecht beherschen, sozusagen Allrounder, während ein Pianist oft nur in seiner Piano-Welt lebt und das dann umso besser beherrscht.
     
  7. Schrabbelvaddi

    Schrabbelvaddi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.07   #7
    Genau. Ein Pianist, ist jmd der sich auf Klaviere oder Flügel spezialisiert hat. Er benutzt z.B. nicht die unzähligen Zusatzfunktionen, die ein Synthy zum Beispiel hat. Für "den" Pianisten reicht ein gutes Klavier.....
     
  8. stuckl

    stuckl Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 25.07.07   #8
    Wobei beide was leisten, der Pianist sowie der Keyboarder. Ich mag es nicht, wenn Pianisten die Nase rümpfen: "Du bist ja nur Keyboarder", umgekehrt Keyboarder vllt. sagen: "Ach die mit ihren Tonleiter-Übungen"

    Ich bin in beiden Welten "etwas" zuhause, weder hier noch da der Riesen-Fachmann.
     
  9. Dana.

    Dana. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.07   #9
    Naja. Wenn mich die Sängerin auf einem Gig, an dem ich nur mein CP33 mit hab, sonst nix, nach "Cornflake Girl" vorstellt mit "Am Keyboard: Dana.", dann klingt das im Moment schon ein klein wenig "komisch".

    Ansonsten lieg ich glaub ich da auch irgendwo "in der Mitte". Ich benutze kaum Funktionen, die automatisierbar sind, da ich nicht "alleine" spiele, und wir live nicht mit Klick spielen. Also fallen alle Timecode-abhängigen Funktionen wie Arpeggien und Automatiken einfach mal weg. Das hat zur Folge, dass ich, wenn ich zum Beispiel bei "Nur Geträumt" am Synthi den Bass doppeln will, damit's ein wenig "frischer" klingt, auf der Bühne eine Etüde für die Muskulatur im linken Arm spielen darf, wenn ich die oktavierten Sechzehntel dazu das ganze Stück über durchhalten mag.

    Da inzwischen das häufigste Instrument, das ich spiel, die Hammond-Orgel ist (sogar vor den Pianos), und ich mit Motif im Rack und Virus im Stack auf der Bühne steh, kann ich mein "Puristen"-Image von "nur Piano und Orgel", das ich früher gerne mal verbreitet habe, schwerlich aufrecht erhalten, das glaubt mir niemand mehr. ;)

    Damals hatte ich aber auch noch keinen Stress mit "Sounds anpassen", "Presets erstellen", Geräte untereinander verschalten und umschalten, ... Alles Dinge, auf die ich gar keine Lust hab, die aber zum Selbstläufer werden. Denn wenn man den Sound vom Klassischen Piano/Orgel mal wegbewegt hat, dann muss man auch hie und da einen Fill spielen, damit's ein wenig abwechslungsreich bleibt, und dann kommt die Umschalterei auf der Bühne ...

    Natürlich leisten Keyboarder auch was. Auf der Orgel ist es z.B. viel schwieriger, Skalen einigermaßen flott und gleichmäßig zu spielen, und das Umschalten muss man genauso üben wie das Spielen selbst, wenn man eine gute Performance auf der Bühne liefern möchte. Das ist bei manchen Songs schon eine zusätzliche intellektuelle Leistung, die unter Stress auf der Bühne bewältigt werden muss.

    Liebe Grüße

    Dana
     
  10. stuckl

    stuckl Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 26.07.07   #10
    Aber dann stimmt doch die Aussage: "Nur Piano und Orgel" noch für dich!
    Motiv usw. setzt du ja nur für fills ein...

    Wie ist es mit Wurlitzer, Rhodes, Pianet, Clavichord? Deine Aussage könnte dann lauten: "nur classic keys"

    "Am Keyboard: Dana." ist sicherlich nicht abwertend gemeint, im Gegenteil, "Keyboard" als Begriff ist akzeptiert. Man traut dem "Keyboard" zu, wie "jedes" Instrument zu klingen, in dem Fall hat "die Keyboarderin" eben ein "Klavier" dadrauf eingestellt ;-)

    Sehr cool übrigens: Bob Dylan unplugged: Der Keyboarder spielt NUR Hammond, das bringt sehr viel Wärme aber auch Dramatik! Mal anhören!

    lg
    stuckl
     
  11. Guendola

    Guendola Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.07   #11
    Es gibt für Keyboards auch "spielen nach zahlen" und ähnliches, Notenlesen würde ich aber sehr empfehlen, da das meiste Material im Netz und Zeitschriften eben mit Noten geschrieben wird.

    Etwas über Akkordaufbau solltest Du auch wissen, sonst ist es ziemlich schwer, sich zurechtzufinden.

    Gesunde Haltung: Wenn Du einfach nur ein paar Akkorde halten willst, sieh zu, daß Du nicht verkrampft spiels, Handgelenk nicht nach außen abknicken, wenn es früher oder später wehtut, sofort aufhören und überlegen, wie Du streßfreier spielen kannst. Am besten Unterricht, oder laß Dir wenigstens die Grundlagen von einem Bekannten zeigen.

    Aber im Gegensatz zur Gitarre gibt es wohl für Tasten nicht "so'n paar Akkorde" mit dene man einfach begleiten kann. Und wer behauptet, mit den Pfadfinderakkorden könnte man Rockmusik machen, hat es noch nicht ausprobiert. Ein "richtiges" Keyboard kaufen und Unterricht nehmen ist auf jeden Fall besser, als einfach mal so rumzuspielen, wenn es für die Band sein soll. Dann lieber ganz weglassen.
     
  12. CapFuture

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    Erstellt: 27.07.07   #12
    Kann Guendola nur zustimmen :)

    Aber ich wollte eigentlich keine Keyboard<>Pianist Diskussion heraufbeschwören. Bin ja selbst (ehemaliger) Keyboarder und weiß genau was so jemand leisten muss. Ich wollte eigentlich mit dem Unterschied klarstellen, dass die Schwerpunkte anders gesetzt sind.
     
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