Gleicht Persönlichkeit und Freundschaft das musikalische Unvermögen aus? GITARRISTEN

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Hallo liebe Gemeinde,

nein, wir befinden uns nicht in der Kirche! :D

Mein Problem geht aber in die Richtung, denn "music is my religion" ;)

Bevor ich auf die derzeitige Situation in meiner Band eingehe, möchte ich etwas zu meiner musikalischen Laufbahn sagen, damit ihr mich und meine Bedenken besser versteht.

Folgend beginne ich mit dem Bandnamen, dann nenne ich mein Alter und erzähle etwas zur Band. Speziell sage ich was zu meiner Rolle und der Rolle des anderen Gitarristen. Es waren meist 2 Gitarristen und immer elektrisch.


"Zwuusch"
18 Jahre alt, meine erste Band, zwei Gitarristen, mehrere Liveauftritte, hielt ein Jahr

Grund der Auflösung: Sänger zog von Bremen nach München und da nur der Drummer und ich motiviert waren, der Drummer aber schon eine neue Band hatte, blieb ich auf der Strecke.

Meine Rolle: Da ich mehr konnte, waren Soli meist mein Geschäft und der andere hat die Akkorde geschrammelt. Disziplin war allgemein ganz in Ordnung für das Alter!


"die Makkaronis"
23 Jahre alt, zwei Gitarristen, die zweite beständige Band, mehrere Liveauftritte, hielt ein Jahr

Grund der Auflösung: Drummer zog von Bremen nach Freiburg (bitte keine Sprüche warum hier alle abhauen :D ). Und der Bassist hat durch diverse negative Aktionen für kein gemeinsames Interesse gesorgt. Ich habe mit dem zweiten Gitarristen und dem Sänger dann noch neue Drummer und Bassisten zu Gast gehabt, aber es wurde leider nichts.

Meine Rolle: Genau wie in meiner ersten Band, war ich der, der am Meisten die Soli draufhatte und somit war auch hier mein Platz gewiss. Diszipliniert zurückhalten bis der Gesang aussetzt und dann alles geben.
Da ich wusste welche Akkorde der andere Gitarrist spielt (theoretisches Wissen) und nicht ständig gespielt habe (Disziplin zur Zurückhaltung) war das Gesamtbild mehr als gut.
Andersherum gings aber gar nicht, weil der andere Gitarrist mehr geraten hat welche Töne wohl passen. Und sein Ton war auch ziemlich quietschig. Diese Meinung hatte ich auch nicht allein, denn Basser und Sänger gaben das gleiche Kommentar dazu ab.

"Mice"
24 Jahre alt, direkt im Anschluss an die Makkaronis, ein Jahr lang ohne Sänger, heute bereits ein Jahr mit Sänger

Hier kann ich mich richtig schön austoben. Als einziger Gitarrist. Ein Keyboarder gibt´s und der hat die Theorie drauf. Es klappt ohne Worte. Wenn er soliert, spiele ich Akkorde. Wenn ich soliere, spielt er Akkorde.

"Stripes"
25 Jahre alt, nachdem ein Jahr lang kein Sänger bei "Mice" kam und nur alle 2 bis 4 Wochen geprobt wurde, entschied ich mich für eine zweite Band.

Nun zur alles entscheidenden Geschichte. Um die "Stripes" geht´s mir hier nämlich.

Die gibt es bereits seit acht Jahren, d.h. solange ich spielen kann! :D
Die Jungs sind alle ein paar Jahre älter, aber das tut nichts zur Sache!
Sie haben sieben Jahre mit einem Gitarristen gespielt. Und dann plötzlich, nichtsahnend hat er die Stadt verlassen und ist ins 200km entfernte Städtchen gezogen.

Die Band war für ein halbes Jahr lahmgelegt. Dann fanden sie mich und ich habe mich nun bereits 10 Monate mit Ihnen beschäftigt, das Programm gelernt (was ich bereits nach 2 Monaten drauf hatte ;) )und in den letzten Monaten schon ein paar neue Songs komponiert. Alle Weichen waren gestellt für ein baldiges Konzert.

Was passiert dann?

Der alte Gitarrist ist zurück! :(

Sänger und Bassist sind mit ihm befreundet und hatten öfter Kontakt in diesem Jahr wo er angeblich weg war. Er war wohl doch ziemlich häufig hier vor Ort und das hat den Drummer ziemlich geärgert. Drummer ist enttäuscht und ignoriert den alten Gitarristen, weil er sich nicht bei ihm gemeldet hat.

Da Sänger und Basser noch gut mit ihm können, haben sie ihn zur Bandprobe eingeladen. Einmal zum Zuschauen und das nächste Mal gleich zum Mitspielen.

Ich habe meine Bedenken schon öfter geäußert, da sich diese Situation langsam angebahnt hat. Ich sagte: "Ich bin gern bei euch Gitarrist und wäre es gern auch als Einziger". Aber die freundschaftlichen persönlichen Beziehungen der anderen sind zu stark und ich habe es erstmal passieren lassen.

Und es kam genauso wie ich es erwartet hatte.

Im Refrain klingt das sau stark mit zwei verzerrten Gitarren, aber in den Strophen bin ich auf einmal arbeitslos, weil er seine ganzen alten Sachen spielt.
Rest der Band äußert sich dazu nicht. Und ich bin einfach ein Soundfetischist. Mein Sound ist geil, und ich will am Liebsten keinen anderen Gitarristen dabei haben.
Habt ihr irgendwelche Ideen oder Vorschläge wie ich mit der Situation umgehen könnte?

Ich bin sehr schüchtern und der alte Gitarrist ist eine Rampensau, die nicht besonders gut spielen kann. Bei unseren neuen Songs spielte er einfach irgendetwas dazwischen ohne auf unsere Töne zu achten…
Also weder theoretisches Wissen noch Disziplin sind bei ihm vorhanden.
Dann sagte mir der Sänger später noch: "ja, auf den können wir uns auch nicht verlassen. Heute kommt er, morgen geht er, übermorgen kommt er zurück. Und er ist auch kein guter Musiker, er bringt aber das emotionale in die Lieder durch sein mies laufendes Leben."
Das spricht ja auch nicht für ihn oder ?! :D

Die große Sache ist wohl, dass sie die andren vier als Freunde trafen und ich bin zu Ihnen als Musiker gekommen, wurde erst später zum Freund.
 
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Eine schwierige Situation... Da bist du in der Zwickmühle und wirst, wie ich es sehe, Kompromisse eingehen müssen. Gerade mit zwei Gitarristen kann man wunderbare Arrangements hinbekommen - ein Wechselspiel zwischen Lead- und Rhythmusgitarre (wenn beide Lead spielen können, umso besser), auch mal zweistimmige Fills, Obertöne... die Möglichkeiten sind vorhanden und hier kannst du dich bei den alten Songs wunderbar einbringen. Ich gehe nämlich nicht davon aus, dass der alte Gitarrist "gegangen wird", nur weil du besser als er bist.
Mein Lieblingsbeispiel ist hier Iron Maiden: Die haben es auch geschafft, ihre Songs für 3 Gitarren (um)zu arrangieren. Es ist möglich - bei euch zumindest bei den alten Songs.

Bei den neuen Songs ist sein Rumgequietsche (so fass ich das mal zusammen ;) ) natürlich absolut nicht songdienlich. Fällt das den anderen Bandmitgliedern nicht auf? Sagt dazu keiner was?

Ich kann dir mal erzählen, wie das bei mir mal lief.

Ich kam neu in die Band, ein Schlagzeuger fehlte damals noch. Der Sänger hat Rhythmusgitarre gespielt, mir blieb gar nichts anderes übrig, als alleine den Lead-Part zu übernehmen. Irgendwann kam dann ein zweiter Gitarrist in die Band, der fleißig posen konnte, aber (für mein Empfinden) ewig brauchte, um Songs zu lernen und bei vielen Proben wenig Disziplin zeigte - er wollte halt einfach drauflos rocken, auch wenn ein paar Töne zwischendurch mal schief sind - Hauptsache Spaß bei der Sache. Seinen Sound hat er sehr matschig eingestellt, so dass wir viele Spielfehler auch lange nicht hören konnten. Ein paar Leadparts hat er mir auch "weggenommen", was ich während des Probens stillschweigend hingenommen habe, weil es auch während der Probe wichtig ist, songdienlich weiterzuspielen. Also hab ich an einigen Stellen die Rhythmusparts übernommen, obwohl seine Leads nicht das Gelbe vom Ei (und manchmal auch nicht zum Song passend) waren.

Das Ende vom Lied: Der Großteil der Band hat eingesehen, dass ein diszipliniertes Zusammenarbeiten schwer bis nicht möglich ist. Er wurde gegangen - und ich hatte wieder alle Lead-Parts. Dann hat sich die Band leider aufgelöst...

Zwischendurch hatten wir aber noch mit anderen Gitarristen experimentiert. Einer davon war technisch deutlich besser als ich, dem hab ich dann sehr gerne einige der Leadparts überlassen, weil das, was er spielte, songdienlicher war als das, was ich vorher gespielt hatte. Er war dabei aber auch auf dem Boden der Tatsachen - er wusste, dass er ein guter Gitarrist ist, wollte aber auch, dass ich die Möglichkeiten habe, zu zeigen, was ich kann und mich zu verbessern. Da klappte die Kommunikation.


Euer Gitarrist vereint von allem so ein bisschen was. Eine "Rampensau" braucht man schon in der Band (solange sie nicht dem Sänger das Spotlight stiehlt), noch wichtiger ist aber das saubere Spiel. Der andere Gitarrist sollte mal hören, was er sich da zusammenschrunzt (Probe mal mitschneiden?) und du solltest den anderen Mitgliedern gegenüber auch
 
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Hi,

also ich habe gelernt das ich nie wieder jemanden nur aus Sympathie oder Freundschaft in die Band hole. Das bremst und ein eventueller Rausschmiss oder Ausstieg geht meist zu Lasten der Freundschaft.

Eure Situation ist echt verfahren, abseits eines auf jedenfall zu führenden Gespräches mit den anderen solltest du auch drüber nachdenken ob die Geschichte auch in Zukunft das richtige für dich ist.
 
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Eure Situation ist echt verfahren, abseits eines auf jedenfall zu führenden Gespräches mit den anderen solltest du auch drüber nachdenken ob die Geschichte auch in Zukunft das richtige für dich ist.

ohja das tue ich!

danke für deine Meinung!

- - - Aktualisiert - - -

Gestern auf der Heimfahrt war es glücklicher- und zufälligerweise so, dass der alte Gitarrero nicht mit dem Rest der Band zurückfuhr.
Der Sänger meinte noch so während der Probe : "ist ja noch nicht klar, ob wir dich überhaupt nehmen" mit einem Grinsen auf dem Gesicht.
Und auf der Rückfahrt haben die anderen über alles mögliche gesprochen, aber nicht über die Band. Bis ich fragte: "ist das mit dem neuen jetzt gar kein Thema? Ist der nun felsenfest dabei?". Weil es nämlich so auf mich wirkte.
Aber Drummer blieb beim Ignorieren und Sänger hat ihn ja versucht schön zu reden...
 
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Du hast ja gesagt, dass du schüchtern bist (wobei ich finde, dass du ja schon einiges versuchst anzusprechen) aber es ist doch wohl langsam an der Zeit der Band ein die Pistole auf die Brust zu setzen.
Ich denke du müsstest klar sagen, dass sie sich für ein Modell entscheiden müssen: Entweder ein Gitarrist und entscheiden welcher oder zwei und dann mal die Songs klar strukturieren.
Ich hab ja fast die Befürchtung die können sich nicht gegen den anderen entscheiden aber dann hast du wenigstens Klarheit und dann würde ich dir auch auf jeden Fall raten zu gehen. Wenn sie es doch können und sich für sich entscheiden, um so besser.
Aber auch die Situation, dass der Drummer den altern Gitarristen völlig ignoriert ist ja stressig, man merkt irgendwie nicht, dass die Jungs deutlich älter sind...

Erstmal brauchst du aber wirklich eine klare Haltung, die werden doch noch ewig rumeiern
 
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@Engl (allein dein Name ist schon sympathisch ;) ): Danke für den guten Tipp! ;-)

- - - Aktualisiert - - -

UND NOCHMAL ZUM IM ERSTEN POST ERWÄHNTEM:

Ich bin live auch eine Rampensau! Das wurde mir zumindest bei diversen Gigs der "Makkaronis" nachgesagt. Ich bin halt in Gesprächen in Gruppen eher schüchtern.

Und ich dachte mir ja auch, dass WENN ES GUT ARRANGIERT IST auch zwei Gitarren ziemlich geil klingen. Aber da kommt einige Arbeit auf mich zu den alten Gitarrero noch zu erziehen. Ob ich das will? Ich glaube nicht!

Es sind nicht nur 2 x 2,5 Stunden, die ich mit den "Stripes" pro Woche probe, sondern auch noch 3 x 1 Stunde, die ich zuhause für mich übe und auch alle zwei Wochen mal ca. zwei Stunden, in denen ich mich ausschl. mit Gitarrensounds, Effektpedal- und Ampeinstellungen befasse....
Sowas macht sonst keiner in der Band?!
 
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Ja gut, dass nicht alle gleich viel in die Band reinstecken (können), damit musst du wohl leben. Das würde ich aber den anderen nicht zum Vorwurf machen, macht ja Spaß :)
Ich bin für unsere Band ca. 3-5x wöchentlich im Proberaum, schreibe Songs, Texte, übe singen. Wenn wir dann alle zusammen 1x pro Woche zusammenkommen ist es schon ein Erfolg.
Ich muss auch nicht mehr machen, ich mache es einfach, weil ich was zum abschalten und auftanken brauche.

Ich kann aber verstehen , wenn du kein Bock auf Mehrarbeit hast, die "Gitarrist erziehen" heißt:weird:
Neu arrangieren geht ja noch, kann ja sogar Spaß machen
 
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Gestern auf der Heimfahrt war es glücklicher- und zufälligerweise so, dass der alte Gitarrero nicht mit dem Rest der Band zurückfuhr.
Der Sänger meinte noch so während der Probe : "ist ja noch nicht klar, ob wir dich überhaupt nehmen" mit einem Grinsen auf dem Gesicht.
Und auf der Rückfahrt haben die anderen über alles mögliche gesprochen, aber nicht über die Band. Bis ich fragte: "ist das mit dem neuen jetzt gar kein Thema? Ist der nun felsenfest dabei?". Weil es nämlich so auf mich wirkte.
Aber Drummer blieb beim Ignorieren und Sänger hat ihn ja versucht schön zu reden...

Ich habe hier eher das Gefühl das es finster für dich aussieht. Ich kenne solche Situationen leider sehr gut. Grad wenn solche "ironisch" gemeinten Sprüche kommen (wo oft mehr Ernst hintersteckt als man denkt). Wenn dann auf direkte Nachfrage nichts kommt...
 
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Antwort auf die Threadfrage: Nein.

Letztendlich musst Du Dir selbst die Frage stellen und beantworten, ob Du bereit bist in der Band mit dem anderen Gitarristen zusammen zu spielen.

Falls nein, muss sich der Rest der Band entscheiden. Du oder er.

Falls ja, dann stecke Energie in ein Band- und Song-dienliches Zusammenspiel.

Just my two cents
Dieter



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Das ist eine nicht unbekannte Situation.
Du erlebst gerade Phase eins. (man druckst rum)
Phase zwei sind die Intrigen, gegen wen ist noch offen. (kann bis zur Agressivität ausarten)
Phase drei ist der Rausschmiss, wen auch immer. (meist auf nicht gerade nette Art)
Zwischen Phase 1 bis 3 wird auf Zeit gespielt, bis der neue Kollege musikalisch klar kommt.

Musiker sind leider nicht selten wie kleine böse Kinder.

Das ist halt die dunkle Seite im Geschäft:evil:
 
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nasi_goreng
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Hi,
bei mir war's so ähnlich wie bei Dir. Der erste Gitarrist ist einfach für 3 Monate abgehauen und wollte dann später wieder zurückkommen. Obwohl er damals besser spielte als ich und dabei noch eine "Rampensau" war hat sich die Band nicht darauf eingelassen und mit mir weitergemacht. Letztendlich habe ich dann 15 Jahre mit den Jungs gespielt.

Raten kann ich Dir in Deinem Fall leider sehr wenig. Ich würde meine Reaktion vom Verhalten der Band abhängig machen.
Gruß
 
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Stelle Sie vor die Wahl,

wenn Sie rumeiern, triff Deine Entscheidung. Ich persönlich würde Ihnen sagen "OK, das wars. Schönes Restleben noch" und meine Sachen packen.
Da ich aber auch manchmal eine fiese Ader habe, würde ich den Drummer vor versammelter Mannschaft fragen, ob er Bock auf eine neue Band hätte.
"Ich hätte da so ein paar Ideen, meine Telefon Nr. hast Du ja" :evil: Die Gesichter der anderen drei dürften herrlich sein.

Ganz ehrlich, mit den Mice hast Du eine Band in der Du dich wohlfühlst. Mit den Stripes wirst Du nicht glücklich. Selbst wenn man sich für Dich entscheidet, irgendwann bist Du schuld. " Mit dem anderen wäre es besser gelaufen" ist ein Satz den ich schon förmlich höre.

bässte Grüsse
Frank
 
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Moin Knister,

Ich bin vor 2 Jahren in den Norden umgesiedelt, und die Jungs hier ziehen alle in den Süden.
Hab ich irgendwas verpasst?

Habe jetzt Deinen ganzen Text gelesen und so wie Du schreibst komme zumindest ich zu dem Punkt,
das du ggf. Deine eigene Band aufbauen solltest. Wenn Du mit 2 Gitarristen nicht glücklich wirst, bzw. Du
irgendwo ausßenvor bist, da die anderen ja befreundet sind.

Der Band das Messer an die Brust setzten - könnte mMn nach hinten losgehen, wenn Freundschaften
darin verstrickt sind.

Letztendlich ist die Frage wohin die Reise dieser Band gehen soll, Freundeskreis die zusammen musizieren
oder doch mit mehr Anspruch und Disziplin auf das musiklaische Projekt?

Das sind 2 Paar Schuhe die sich so nicht unter einen Hut bekommen lassen.

Du mußt Deine Entscheidung füe Dich treffen was Du möchtest.
Kannst Du mit der Situation leben? Klar man leben kann man mit vielem - aber bist Du mit der Situation glücklich?

Wenn Du nicht damit glücklich bist bau Dein Ding auf, das Dich glücklich macht!
 
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Unsere Sängerin ist von Bremen nach Hamburg gezogen, die wollen wohl alle weg :)
Würde ein klärendes Gespräch suchen und sonst alternativ die Band verlassen. So wirste net glücklich.
 
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Ich kann aber verstehen , wenn du kein Bock auf Mehrarbeit hast, die "Gitarrist erziehen" heißt:weird:
Danke dir, etwas Verständnis hatte ich mir hier auch erhofft! ;)

Ja gut, dass nicht alle gleich viel in die Band reinstecken (können), damit musst du wohl leben. Das würde ich aber den anderen nicht zum Vorwurf machen, macht ja Spaß :)
Jo, da gehts mir doch genauso! Ich mache das auch nicht, weil ich muss. Sondern weil ich Spaß daran habe! :)

- - - Aktualisiert - - -

VIELEN HERZLICHEN DANK AN EUCH ALLE!

JEDER EINZELNE BEITRAG HAT MIR GEHOLFEN; DA IMMER EIN NEUER BLICKWINKEL KAM!


- - - Aktualisiert - - -

Der Band das Messer an die Brust setzten - könnte mMn nach hinten losgehen, wenn Freundschaften
darin verstrickt sind.

Letztendlich ist die Frage wohin die Reise dieser Band gehen soll, Freundeskreis die zusammen musizieren
oder doch mit mehr Anspruch und Disziplin auf das musiklaische Projekt?

Das sind 2 Paar Schuhe die sich so nicht unter einen Hut bekommen lassen.

Du mußt Deine Entscheidung füe Dich treffen was Du möchtest.
Kannst Du mit der Situation leben? Klar man leben kann man mit vielem - aber bist Du mit der Situation glücklich?

Wenn Du nicht damit glücklich bist bau Dein Ding auf, das Dich glücklich macht!

dANKE pENNY,

dein Beitrag hat mich nun sehr zum Denken angeregt! ;)

Ich habe im letzten Gespräch als abschließende Worte ein "lasst uns geduldig bleiben" gebracht. Und das, obwohl das wahrscheinlich nur auf mich passt :D
Also um jmd. die Pistole auf die Brust zu setzen bin ich, glaube ich, der falsche Typ.

Aber das mit den zwei Paar Schuhen stimmt!
Ich bin ja zu der Band gekommen damit ich Musikmache und nicht um Freunde zu finden. Ganz klar, das eine schließt das andere nicht aus. Aus Bandmitgliedern können Freunden werden.
 
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...Aber das mit den zwei Paar Schuhen stimmt!
Ich bin ja zu der Band gekommen damit ich Musikmache und nicht um Freunde zu finden. Ganz klar, das eine schließt das andere nicht aus. Aus Bandmitgliedern können Freunden werden.
Was Du abschließend geäußert hast, ist auch meine Meinung, die ich immer wieder vertrete (wie wir auch hier schon diskutiert haben):
Es ist oft besser, wenn man die Musik wie einen Job sieht, vor allem, wenn man etwas erreichen will. Wie es so schön heißt: "Nie intim im Team" bringen sogar zu enge Beziehungen eher Probleme mit sich. Die Mitglieder einer Band haben schon einen gemeinsamen Nenner, und das sollte reichen, um produktiv miteinander zu musizieren. Wenn sich dabei, alleine weil man über Jahre miteinander zu tun hat, Freundschaften entwickeln, schön, aber muss nicht.
Ich behaupte sogar - um Deine Eingangsfrage zu beantworten - dass Freundschaften sogar in die Brüche gehen können, wenn man sich ständig über das Unvermögen des anderen ärgern muss. Dann gehe ich lieber mit ihm Biertrinken, Karten- oder Minigolfspielen, aber mache nicht irgendwelche Sachen mit ihm, die ich in erster Linie mache, weil sie für mich persönlich wichtig sind, wie z.B. in einer Band spielen. Gerne mal ne Session oder Lagerfeuer-Geplänkel, aber nicht was wirklich ernsthaftes und dauerhaftes, wo ich auch noch Zeit und Energie reinstecke.
Ich spiele nicht in einer Band, um reich oder berühmt zu werden, aber zum Ausgleich, zum Spaß, und auch um mich musikalisch weiter zu entwickeln. Und dann muss das passen, weil ich keinen Bock auf ständige Diskussionen und Auseinandersetzungen habe, und unzufrieden bin.
 
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Naja - man muss es aber auch so sehen: Wenn eine "echte" Band über Jahre hinweg gespielt hat und dann geht einer - das ist schon hart. Und da geht es eben nicht nur um technische Fähigkeiten, sondern auch um Kommunikation auf der Bühne, Wohlfühlen, Songwriting, Inspiration.

Sagen wir mal so - wenn John Frusciante bei den Red Hot Chili Peppers anklopfen würde... ich glaube, sie würden ihn wieder nehmen.
Oder so - was wäre Metallica ohne Kirk Hammett? Selbst wenn der Nachfolger besser spielen kann.
Oder auch: Lennon/McCartney oder Jagger/Richards geht eben nur in einer Combo, wo die Chemie irgendwie stimmt.

Hängt aber extrem davon ab, was so die Ziele als Band sind und wo man herkommt und hinwill... ist aber eine Perspektive, die man beachten sollte.
 
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ohja, Herr Zauberer hat da auch noch einen ganz wichtigen Aspekt genannt, der bisher noch nicht erwähnt wurde! Danke sehr! :)
 
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...wo Menschen zusammen sind wird gemenschelt...
Ich denke, dass die Situation im gegebenen Fall ziemlich im A..... ist.
Da wird einfach nicht ehrlich miteinander kommuniziert. Das äussert sich nicht zuletzt auch schon darin, dass der TE das "Problem" hier in aller Öffentlichkeit im Internet diskutiert.

Das wird bestimmt eine lustige Probe, wenn die anderen Bandmitglieder mitbekommen, was hier so über sie erzählt wird... Intergrität und und Team geht IMO anders...

Damit will ich keinem der Beteiligten seine "Schuld" an der Misere in Abrede stellen oder aber unterstellen, denn das ist von aussen, wenn man nur eine Version gehört hat, IMO sehr schwer. Aber so viel scheint klar zu sein, dass das auf der menschlich emotionalen Eben überhaupt nicht funktioniert.

Und daher als Antwort: Eine Band, die sich menschlich nicht grün ist, funktioniert auch musikalisch nicht (iange).
 
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