Go Low. - Neodymboxen für tiefe Frequenzen

Amen X
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Hallo Zusammen!

Ich werd wohl demnächst ein neues Projekt beginnen, bei dem ich noch tiefer hinaus will. Oder besser gesagt auch möchte, dass ich einen Subbass ohne Probleme spielen kann.
Bisher sieht es so aus, dass ich eigentlich nur eine kleine 12" Box spiele, die mit einem Eminence Delta-12 bestückt ist. Das klingt eigentlich bis zum tiefen cis ganz ordentlich und bewegt auch schon ordentlich Luft.
Ich habe inzwischen schon einige andere Boxen getestet um noch mehr Luft zu bewegen aber mir fiel auf, dass bei den meisten das D die untere Grenze ist und das tiefe H ist nurnoch ein einzige Furz. Mit würde es schon genügen, wenn die Box das tiefe H noch ordentlich klingen lässt, es soll ja nur als Low-End dienen, eigentlich so wie meine 12" Box.
Neodym wäre auch eine Sache die ich für wichtig empfinden würde, mein Rücken wird es mir danken, vorallem wenn der Schlagzeuger beim neuen Projekt nur noch Roland heißen soll...

Wie sieht denn da die Produkpalette aus? Gibt es vielleicht auch Boxen, die noch tiefer als das H einen wunderbaren Klang haben? Also so richtig Low? (Obwohl man auch immer darauf bedacht sein will, dass die gänige Club PA den Bass auch noch präzise wiedergeben kann).

Erfahrungen und Empfehlungen gehören hier ausgesprochen!
 
Eigenschaft
 
Ich kenne mich mit Fertigboxen zugegeben wenig aus, aber wäre auch eine Selbstbaulösung für dich denkbar?
Da gäbe es durchaus interessante Projekte aus dem PA-Sektor. Mit einer eigenen Endstufe und aktiver Trennung sollte Tiefbass bis zum Abwinken möglich sein. Wenn der gewünschte Maximalpegel nicht sehr hoch sein muss, könnte man noch aktiv untenrum entzerren, moderne Subwooferchassis bieten dazu die Möglichkeiten.
Allerdings kommt man aus meiner Sicht da nicht um eine Aktivierung herum.
Als günstige Möglichkeit fällt mir der Eminence Kappalite 3015LF ein.
 
bei selbstbau: gleiche chassisempfehlung wie flix! der kappalite ist sehr sehr gut
 
Ich weiß nicht, was Hans benutzt. Meine FMC Neo 410 ist jedenfalls auch beim tiefen H noch sehr gut und straff...
 
allgemein sollten hochwertige boxen das hinkriegen. ob 15er 4x10 oder 2x12 verbaut sind ist dann doch nebensache. wenn du wenig tragen willst wird das ganze natürlich schon eher ein problem. bei klarem bass in tiefen frequenzen kann ich glockenklang empfehlen.
hab die quattro mit meinem drop-a bass angespielt (amp: glockenklang soul) der bass ist ein ibanez atk 5-saiter mit hipshot d-tuner auf der h-saite, sodass das h zum a gedroppt wird.

jedenfalls bringt die glockenklang quattro die tiefen töne sauber rüber, wiegt allerdings auch 30 kilo aufwärts. ich denke dass du bei den meisten high end boxen das problem haben wirst dass sie klanglich prima, jedoch sehr schwer sind. glockenklang bietet auch leichtbau an, da sparst du ein paar kilo für ein paar hundert euro aufpreis :rolleyes:
 
Ich werd mich mal umschauen, mit meinem Amp zu irgendeinem großem Musikhaus fahren und mal sehen, was an kaufbarem denn so für mich in Frage kommt. Glockenklang kam mir inzwischen auch schon immer wieder über den Weg, als ich bei Kollegen rumgefragt habe.
Was ich beim schauen interessant fand war die 2x12" Neodym von Gallien Krueger "GALLIEN KRUEGER NEO212-II-8" Spezefikationen scheinen gut low zu sein, aber ich hab noch keine einzige Meinung über Gallien Krueger Boxen gehört...hab aber auch noch keine Internet Reviews gesucht...
 
hm für tiefes H wäre afaik der frequenzgang wichtig. Soweit ich mit entsinne liegt das etwa bei 30Hz. meine Peavy TVX 410 zB bringt das schon, allerdings hab ich gesehen dass die meisten boxen nur bis ca. 45hz runter gehn. nen stabilen rücken sollte man für die peavey box aber schon haben die bringt mal eben 46kg auf die waage und ist allein schlicht von den ausmaßen her nicht zu tragen.
wie gesagt, die "unterschwelle" 30hz ist auf jeden fall zu beachten...
 
Die Angabe der unteren Grenzfrequenz ist ohne die Angabe, um wieviel dB der Schalldruck dort abgefallen ist, sinnfrei. Ich kann mir bei der Peaveybox nicht vorstellen, dass die 30Hz bei etwa -3dB erreicht werden. Dafür müssten die Chassis spezielle Subwooferchassis sein, diese wären aber für den restlichen Frequenzbereich, den die Box abdecken soll, untauglich.

Eine solche Grenzfrequenz bekommt man ohne aktive Entzerrung und Subwooferchassis nicht hin. Ich glaube auch, dass es kaum eine käufliche Bassbox gibt, die so tief runter linear spielt. Selbst die besten PA-Subwoofer tun sich da schwer, da braucht es dann schon solche Teile wie einen J-Infra (3x21").

Die Frage ist nur, muss der Frequenzgang wirklich linear so tief reichen, um den gewünschten Klang zu erreichen?
Das kann man schwer voraussagen, daher würde ich für ein aktiv angesteuertes System plädieren. Denn so kann man das relativ einfach testen, wenn das Chassis die benötigten Reserven bietet.
 
Moin!

Meine Mesa 1120er Powerhouse kommt zumindest tiefer, als jede andere Neodym-Box, die ich bisher hatte oder testen durfte. Ein tiefes H habe ich allerdings noch nicht getestet - muss ich bei Gelegenheit nachholen.
Wenn die Box das nicht schaffen würde wäre ich allerdings verwundert und enttäuscht zugleich;)
 
Linear braucht eigentlich gar nichts sein, bei der Box. Solange mich die Wiedergabe der tiefen Töne noch überzeugt. Dabei geht es ja nicht darum, dass ich eine Frequenz von 24Hz mit dem gleichen Schalldruck und Klang produziere wie beim g''. Es geht doch nur darum, dass eben das tiefe H ordentlich klingt und nicht wie bei SWR Boxen, die ich bisher testen konnte wie ein kläglicher Furz klingt, der nach Tagen der Zurückhaltung langsam in die Welt der unangenehmen Gerüche entflieht. Es geht einzig und allein darum, dass dieses tiefe H noch mit demselben gefühlten Wumms übertragen wird wie das tiefe E, beispielsweise.
Wenn ich mir auf die Bühne eine Super-Mega-Low Box stelle, mit unendlich Tiefbass und 3x21", dann bringt mir das doch immer noch verhältnismäßig wenig, da die gänige Club-PA einfach nicht den Anforderungen gerecht wird.
Also: Der gewünschte Klang erfordert keinen linearen Frequenzgang.
Wie gesagt. Ich werde wohl doch probieren ohne viel Background Wissen...
 
testen ist ja immer das beste.
falls du noch kandidaten brauchst, um läden anzufahren, die diese boxen führen noch tipps von mir:
eden 215xl bzw 215xlt
ich hab die box an nem ampeg svt6 pro getestet und fand sie im frequenzgang für ne doppel 15er sehr ausgewogen. das tiefe h kam da sehr sauber raus. ganz tolle box, aber gross und schwer.

techamp m212
diese box hat mich echt überrascht. klein, leicht aber nicht in die knie zu zwingen. geht tief wie die sau und klang bei absichtlich "dumm" eingestelltem eq zusamen mit nem spector bass immer aller erste sahne.
alternativ wären natürlich l212 oder noch heftiger l215 zu testen. wenn die wie beschrieben noch tiefer können, dann sind die genau richtig für dich.

falls ich helfen konnte, freuts mich!
 
Jede Halbwegs passable Box bringt das. Das hat selbst meine 300€ Ashdown Box damals hinbekommen.
Es liegt auch oftmals daran, das das tiefe H die Vorstufe des Amps oder dessen Endstufe ins Zerren bringt. Es ist nicht immer zwingend die Box!
Solch tiefe Frequenzen "fressen" Leistung und da kann so mancher Endstufe schonmal die Puste ausgehen... Vor allem, wenn man am EQ noch Bässe reindreht...
 

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