Godwin Orgel (transportabel) verzerrt

von 3neuroxtb, 01.03.08.

  1. 3neuroxtb

    3neuroxtb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.03.08   #1
    Hallo;

    Ich habe mir vor einiger Zeit eine transportable Godwin - Orgel gekauft {Leider ist nirgends eine Typenbezeichnung zu finden}
    Schon seit längerem ist mir aufgefallen, dass sich - wenn man mehrer Tasten gleichzeitig spielt - der Klang verzerrt. Je mehr Tasten angespielt werden, umso größer ist der Grad der Verzerrung.
    Ich habe leider noch nicht mal einen Schaltplan.

    Kann mir jemand von Euch ein Tipp geben woran das liegen kann?
    Hat jemand einen Schaltplan für das Teil?


    Danke!
     
  2. NightflY

    NightflY Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.08   #2
    Da sollte man schön ein wenig ahnung haben von elektronik, ich tippe auf ein defektes netzteil das bei höhere last zu wenig saft gibt um noch ein sauberen ton wieder zu geben.
    Das ist aber nur spekulation, ohne das teil auf zu schrauben und zum wenigsten eine visuelle kontrolle, besser noch ein paar messungen aus zu führen kann keiner was sagen.
    Leider ist mein kristallkügel gerade im wartung, kommt auch die nächste tagen nicht aus den werkstatt ;) .
    LG
    NightflY
     
  3. Reimund

    Reimund Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.08   #3
    Hallo,
    prüf einmal ob die Verzerrung auch über dem Kopfhörerausgang zu vernehmen sind.

    Wenn nein:

    Hat die Orgel einen eigenen Verstärker ?

    Es könnte sein, das bei den Endstufen der Emmitter-Widerstand marode ist.

    Dieser ist Keramisch 5-10 Watt und hat ca. 0,22 bis 0,33 Ohm

    Wie alt ist denn das Instrument überhaupt.

    Sieh mal am Netzteil, da sollte doch zumindest die Fuse (Sicherung) sein und ein Typenschild.

    Gruß Reimund
     
  4. 3neuroxtb

    3neuroxtb Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.08   #4
    Hallo

    Vielen Dank erst einmal für die Antworten - auch die spitzfindigen ;)

    öhm, ich weis, dass meine Angaben nicht sehr präzise sind. Deshalb suche ich ja auch Schaltpläne dazu.

    Die Orgel ist - glaube ich - so ca. Baujahr 1975 und sieht einwenig aus wie die P100 von Hammond (war wohl das Vorbild, klingt aber leider nicht so..)

    Keine Typenbezeichnung, nirgends!

    Sie besitzt weder einen interner Endstufe, noch hat Sie einen Kopfhörerausgang.
    Ich habe einen externen Verstärker "BA 1010 - A" von Allsound (der kann als Ursache der Verzerrung ausgeschlossen werden)

    Ich habe aber zum ersten Mal meine Kopfhörer an den einzig verfügbaren Output gehangen, ein leiser Klang war zu vernehmen, ebenfalls verzerrt.
    Die Hallfeder verstärkt die Verzerrung im übrigen noch mehr.

    Ich habe auch gelesen, dass jede Orgel einen kleinen Vorverstärker hat um die von den Filtern herabgesetzten Signale wieder zu Verstärken.

    Richtig ?? Vielleicht ist der die Ursache?

    Ich werde mich mal auf die Such nach dem Vorverstärker machen. Vielleicht sehe ich ja was ;)

    Auf dem Netzteil sind leider keine Kenndaten vorhanden, sodass ich nicht nachprüfen kann, ob dessen Leistungsfähigkeit verringert ist.

    Wenn jemand weitere Tips und/oder Schaltpläne hat, wäre ich dankbar!

    :p
     
  5. Böhmorgler

    Böhmorgler Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.08   #5
    Ist es etwas in der Art?
    [​IMG]


    Wenn die Orgel aus der Mitte der 70er Jahre stammt, dann wird dort relativ einfache Elektronik drin sein...

    Die Ursache für den Fehler kann vielfältig sein, aber so wie Du ihn beschreibst und insbesondere die Tatsache, daß der Fehler durch den Hall verstärkt wird, deutet m.E. auf den Verstärker bzw. Vorverstärker hin.
    Im einfachsten Fall handelt es sich um eine "kalte Lötstelle".
     
  6. 3neuroxtb

    3neuroxtb Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.08   #6
    Hallo

    ja irgendwie so ähnlich.. Ich hab´ mal ein Bild angehangen..

    Habe auch ein Transistor auf einer fetten Alu-Platte gefunden.
    Beschriftung:

    F
    2N 3055
    435

    Also vom Typ 2N 3055 ??? Hat das 'F' und '435' noch eine entscheidene Bedeutung?
    Scheint kann schön Leistungsstark zu sein, laut Conrad-Elektronik.
    Die kalten Lötstellen habe ich überprüft. Fehlanzeige.

    Danke
     

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  7. Böhmorgler

    Böhmorgler Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.08   #7
    Das Ding ist ein 15 Ampere Transistor. Da kommst schon ordendlich war raus.

    Das "F" und "435" hat wohl nix weiter zu sagen. Das dürften herstellerspezifische Kennzeichnungen sein.
    Manche drucken da verschlüsselt die Produktionsstätte oder Herstelldatum etc. auf.

    Ohne den Schaltplan zu kennen, würde dennoch auf einen anderen Übeltäter tippen als auf den Leistungstransistor der Endstufe.
     
  8. Albrecht

    Albrecht Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.04.08   #8
    Hi
    Habe leider erst jetzt die Nachricht gefunden.
    Meine Goodwin sieht genauso aus.
    Es ist auch keine Typenbezeichnung dran.
    Schaltplan habe ich auch nicht bekommen.
    Bei Deinem zerren tippe ich auf irgend einen defekten Vorverstärker
    Aber das ist ohne Schaltplan sehr schwierig herauszufinden.
    Ach ja, da fällt mir ein:
    Bei meiner knispeln die Schieberegler. In bestimmten Stellungen hört sich der Ton dann auch
    verzerrt an. Dann schiebe ich ein paarmal hin und her und alles ist wieder OK.
    Habe aber noch nicht versucht die Dinger sauberzumachen.
    Normale Potis kann man saubermachen, vorausgesetzt man bekommt sie zerstörungsfrei auf.
    Man muss dann die Wiederstandsbahn mit Wattestäbchen und Aceton reinigen.
    Ist Dein zerren auf allen Fusslagen ?

    Gruß Albrecht
     
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