Going digital: Empfehlungen für ein Digitalpult mit mindestens 16 Kanälen

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Liebe Leute,

in meiner Haus- und Hofkapelle benutzen wir derzeit ein Allen&Heath PA12, im Rack dazu ein tc m350 (Reverb), den Alesis DEQ831 und eine Ohringer-Gate/Kompressor-Einheit. Außerdem haben wir ein Tascam-Audio-Interface (16Kanal) an Bord für Mitschnitte.

Nun ist es so: Das PA12 mit seinen 8 Mic-Kanälen wird immer öfter zu klein. Der DEQ831 ist nur selten im Einsatz, seit wir eine gute Beschallung haben und macht das Signal mit seinen strittigen Wandlern nicht besser. Der Ohringer Kompressor macht, was er soll. Wenn wir Mitschnitte machen, muss ich ein Laptop mitnehmen. Platz braucht das eh alles zu viel. Früher oder später muss ein größeres Pult (mehr Kanäle) her und die Logik ist: Auf Digital umsteigen und bisheriges Zeug verkaufen. Die kleinen großen Digitalen sind ja gerade alle bei ca 2000€.

Als Fan von Allen&Heath finde ich das Qu-16 interessant. Allerdings hab ich da zwei Probleme: Zum einen ist mir nicht bekannt, ob sich der Reverb per Fußschalter steuern lässt. (Wir sind eine "Selbstfahrer-Band", Tonmann ist bei den Gagen selten drin) Außerdem scheint das Ding als Audio-Interface nur für OS X zu funktionieren, und das finde ich eine herbe Einschränkung.

Was könnt Ihr empfehlen, das unbedingt folgenden Anforderungen genügt:
  • mindestens 16 Kanäle
  • Grafische EQs auf den Summen (in Kombination mit einem Analyzer wäre das saugut)
  • USB- oder Firewire-Audio-Interface für Windows, im Superduperfall sogar Linux
  • (Nicht ganz so wichtig, wenn vorheriger Punkt zutreffend: Aufnahme auf USB Storage)
  • Fernsteuerbarkeit von Reverb Send oder Return (z.B. über MIDI)
  • 100mm Motorfader
Außerdem wäre nicht unbedingt nötig, aber wünschenswert für flexiblen Einsatz:
  • Anschluss für digitales Multicore

Zu Hause benutze ich seit Jahren das alte Ohringer DDX3216 und hab auch schon ein paar Mal ein 01V96 unter den Fingern gehabt, über Konzepte und Bedienung von Digitalpulten mach ich mir bei mir jetzt weniger Sorgen. Das DDX3216 ist aus heutiger Sicht eine totale Gurke, aber ich muss sagen, die eingebaute "Meterbridge" und 32Kanäle, das sind nach wie vor immer noch attraktive Faktoren.

Eilig haben wir es nicht. Geil wäre natürlich, wenn Allen&Heath die mir fehlenden Features per Software noch einbauen würde...

Vielen Dank für Eure Anregungen.
SubbrSchwob
 
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HenrySalayne
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Bei gut und günstigen Pulten würde ich doch die X32 empfehlen, die hat alle von dir geforderten Features.
Ich würde allerdings generell empfehlen, wenigstens einen Hobbymischer zu suchen, der euch den Abend mischt. Wenn derjenige kein eigenes Equipment mitbringen und auch nicht beim aufbauen helfen muss, wird man sich bestimmt auf einen mittleren zweistelligen Betrag einigen können. Wenn das eure Gage nicht her gibt, verkauft ihr euch unter Wert.
 
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01V96i wäre auch drin in der Preisklasse.

Ich hätte hier noch ein 01V96 V2 im Weg stehen, das kann aber nicht wie die i-Version über USB ausspielen.
 
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Wie sind die Reverbs im X32? Ich hab "leider" an TC ziemlich Gefallen gefunden und möchte nur ungern auf Ohringer Virtualizer umsteigen. Wie sind die Preamps? Wie robust ist es, sowohl mechanisch als auch was die Absturzsicherheit der Software angeht?

Was das unter Wert verkaufen angeht: Das ist eine schwierige Sache. Wenn man das verlangt, was man wert ist, kann man in den allermeisten Fällen einfach zuhause bleiben. Die Frage ist also oft: Willste überhaupt spielen? Und wenn ich dann lieber zuhause bleibe, zu was hab ich dann eine Band? Es hängt zu oft vom Genre und nicht von der musikalischen Qualität ab. Also nur noch Tanzmucke? Will ich das? Und so weiter. Das andere ist: Ein Hobbymischer ist mir nicht genug. Ich erlebe genug Leute, die beachtlich Geld für was nehmen, das ich nebenher selber besser mache. (Das ist auch der Grund, warum für mich so ne digitale Multicore-Möglichkeit interessant wäre, es kommt auch immer mal wieder vor, dass ich für befreundete Bands mich als Hobbymischer unter Wert verkaufe. ;-) )
 
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Ich habe noch aus meiner Yamahazeit einen M2000 und einen Lexicon MPX 550. Das sind auch noch so meine FXen wenn ich mal auf einem fremden Zeug arbeite.
ok, der M2000 kann schon einige Dinge, die ich persönlich besser finde als die eingebauten Effekte vom X32. Aber an sich finde ich das was im X32 drin ist schon mehr als ordentlich. Ich wäre mir nicht sicher ob das 350er so ohne weiteres mitkommt.
Die verbauten Preamps könnte ich nicht bemängeln. Und was die Mechanik und Zuverlässigkeit angeht habe ich kein Problem damit und man hört auch extrem wenig dafür was da inzwischen über den Ladentisch gegangen ist. Aber Langzeitaussagen kann man halt nach ca 18 Monaten vVerfügbarkeit nicht treffen. Die Software machte bei mir auch noch nie Probleme, die nicht im Layer 8, also bei mir, angesiedelt waren.

Nun kurz zu deiner Wunschliste. Ich beschränke mich darauf was derzeit beim X32 nicht existiert.

- Analyzer gibt es nicht, kommt wahrscheinlich mit V2.0
- aktuell wird eine USB Audiokarte verbaut. Es kommen noch andere, Madi, Dante, Adat usw. Ob es die bis vor kurzem verbaute Firewire/USB Karte weiter geben wird, ist fraglich. Die Karten funktionieren AFAIK auch unter Linux.
- eine Direct-To-Disc Karte soll auch kommen.
- Midi ist derzeit auf Szenenumschalten beschränkt. Mit etwas Geschick kann man damit ein FX-Mute zwischen den Nummern realisieren. Alternativ kann man sich mit einem Midi-To-Osc Programmerl weiterhelfen, da das vorrangige Remoteportokoll beim X32 eben OSC ist. Seit kurzem kann man auch über den PC Editor mittels MCU Protokoll via Midi auf viele Funktionen vom Pult zugreifen. Das macht vor allem bei den beiden Rackversionen Sinn, wenn man sie entweder über eine MCU oder die Behringer BCF bedienen will. Die heute schon fast obligatorische Bedienbarkeit via iPad oder iPhone ist auch eine Option.

Wirklich interessant finde ich ja die Rack Versionen. Alles ist schön kompakt unterzubringen, kann aber jederzeit aufgerüstet werden. Und das ist IMO das größte Manko beim Qu16.
 
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Das Hauptproblem vom "von der Bühne runter mischen" ist, dass du nicht hörst, was du eigentlich tust. Jeder halbwegs mit Ohren ausgestattete Mensch kann vom FoH einen besseren Mix machen - wenn er mit der Materie umzugehen weiß.

Es ist leider wahr, dass das ungeschulte menschliche Ohr sehr tolerant ist. Auf Bierbänken tanzende Leute sind aber kein Garant dafür, dass die Band einen guten Job macht oder es gut klingt - das habe ich selbst viel zu oft gesehen. Ganz nebenbei bemerkt, gibt es auch genug schlechte Bands mit miserabler Technik, die ordentlich Schotter für ihre Auftritte verlangen und bekommen. Wenn einem ein guter Sound nicht so wichtig ist und man auch auf eine angemessene Bezahlung keine allzu großen Stücke setzt, sondern nur aus Spaß an der Musik musizieren will, ist das vollkommen in Ordnung. Aber trotzdem sind 2000 Euro für ein Digitalpult um sich von der Bühne runter zu mischen schlecht angelegtes Geld.
Wenn du selbst befreundete Bands mischt, wäre es doch aber eine Überlegung wert, jemand anderen über das Mischen zu unterweisen, damit derjenige eure Band mischen kann. Eine Hand wäscht die andere.
 
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Klar, als jemand, der sich als Tontechniker verdingt, sollte ich ins selbe Horn stoßen und empfehlen einen separaten Techniker für FOH zu beschäftigen.

Andererseits weiss ich um all die Gründe die einen bewegen von der Bühne zu mischen. Das kann sein, dass eben die Gage zu knapp ist, die örtlichen Gegebenheiten es nicht wirklich zulassen, kein Techniker zu finden ist usw.
Ich selbst habe nach wie vor ein Vertrauensproblem bei mir unbekannten Technikern und gehe dann auf Nummer sicher und mach es selbst. Mit genügend Übung und der nötigen Disziplin der gesamten Truppe sind durchaus hörenswerte Resultate drin, die manch Kollege 'von vorne' auch nicht toppen kann.
Also pauschal zu sagen 'von der Bühne' ist immer schlechter als mit eigenem Tonmann halte ich für vermessen.

Und gerade für Selbstversorger sind heutige Digitalpulte mit der Möglichkeit es via Tablet fernzusteuern eine wirkliche Erleichterung. So kann ich mich bequem für den Soundcheck vor die Bühne setzen und die Feinjustage am Sound vornehmen.
 
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So die Frage ob MIT oder OHNE Tontechniker ist ja wohl geklärt.. nicht? Zurück zum Pult: Qu-16 von A&H habe ich jetzt schon einige Monate im Einsatz! Zur Midi-Ansteuerung kann ich nicht viel sagen da ich das bisher nie gebraucht habe! Antwort findest du aber sicher bei deinem A&H Vertreter oder im offiziellen A&H Forum! Effekte im Qu-16 sind spitze! Leider bist du da auf 16Kanäle beschränkt (was ja wohl vorerst reichen würde.. aber beim X32 bist du da besser bedient) Alle anderen Anforderungen kannst du mit dem Qu-16 erfüllen! Betreffend Multitrack Recording: Via USB-B Schnittstelle kannst du direkt auf ein Computer (Nach wie vor nur OSX) eine Mehrspur-Aufnahme machen! Was aber noch eine einfachere Lösung ist: Multitrack-Recording via Qu-Drive. Dafür schliesst du eine externe HD via USB am Qu-16 an und nimmst per Knopfdruck die 16Input-Channels inkl. ein wählbaren Stereo-Channel auf! ich würde dir auf Jedenfall empfehlen mal die X32 (evtl. auch nur Producer) und das Qu-16 zu testen! Deine Erfahrungen und dein Entscheid lese ich dann gerne hier im Forum ;D
 
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Naja Leute, was den Techniker angeht, hier mein Schlusswort: Wir hatten einen Techniker, der ist ins Profi-Lager gewechselt und verlangt nun dreistellig wie es sich gehört. Ich hätte ihn gern dabei, aber es geht nicht. Warum? Ganz einfach: Kapitalismus. Veranstalter sehen den Mehrwert nicht, bzw. hören ihn nicht. Also können wir diesen Mehrwert auch nicht umlegen. Ich bin ziemlich pingelig bei Technikern, wenn ich immer wieder höre, was nicht unbekannte Lokalhelden in den örtlichen Kulturhäusern und bei Festivals zusammenrühren - das geht einfach nicht. (Abgesehen vom Mix an sich - ich brauch keine Techniker, die mit ihrem iPhone spielen und darüber einen halben Song lang vergessen, Kanäle aufzumachen, oder den Hall bei den Ansagen auszumachen. Sorry, dafür zahl ich nicht, aber sowas erleb ich häufig in den Top Locations meiner Stadt, das ist eben das lokale Niveau.) Wir als Band und ich als der Reglerschubser haben da unsere eigenen Ansprüche. Natürlich weiß ich auch, dass ich von der Bühne nicht höre, was vorne rauskommt, ich bin ja nicht doof. So bleibt mir nur der Soundcheck mit dem langen Kabel und eine Kapelle, die sich im Zaum hält.

Aber zurück zum Thema: Hat das 01V96i graphische EQs auf den Summen?

Das Qu-16 ist nicht per MIDI steuerbar, weil es keinen MIDI-Anschluss hat. Logisch, nech?

Das kleine Soundcraft scheint mir weder USB-Interface noch Recorder zu sein?

Grüßle
Schwob
 
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Wie gesagt, ich bin da überhaupt nicht der Profi was Midi-Ansteuerung betrifft aber im Ausschreibungstext auf der A&H Qu-16 Homepage steht: Standard MIDI control is tunnelled over the USB connection so you can easily map the faders to the tracks of your favourite DAW. Alternatively, a MIDI driver is available for use with the Ethernet port. Also für mich klingt das schonmal nicht nach "es geht überhaupt nicht!" Weitere Alternative ist dein TC-Effektgerät zu "inserten" und weiterhin dieses per Midi-Fustaster zu steuern!
 
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Ich habe es in vielen Jahren erst einmal erlebt, dass eine Band, die sich von der Bühne runter gemischt hat, vergleichbar gut klang wie eine ordentlich vom FOH aus aufgemischte Truppe. Allerdings hatten die auch drei (!) Tontechniker in der Band, darunter einer professionell, und einiger der Musiker sind ebenfalls Profis. Und selbst da gab es noch einen Punkt, den man von vor der Bühne hätte anpassen können (egal, der Rest hat gepasst).

Einem Wirt kann man die Frage nach dem Tontechniker am besten so erklären: Ohne Techniker zu spielen, ist ungefähr so, wie seinem Koch das Abschmecken zu verbieten. Es gibt keine Kontrollinstanz, welche die Feinheiten regelt. Sicher wird sein Koch auch so etwas Essbares auf den Tisch bringen. Aber so richtig gut wird es mit Abschmecken und Nachwürzen. Voila, Tontechniker: Anhören (dort, wo das Publikum es auch hört) und abstimmen.

Bei den Pulten könnte ggf. auch das kommende Presonus StudioLive 16.4.2 AI interessant sein. Es erfüllt die meisten Anforderungen bis auf die Motorfader, aber braucht es die live wirklich? Echt jetzt, begründe mir das mal!
 
HenrySalayne
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Man braucht natürlich nicht unbedingt Motorfader, aber wenn man schon ein Digitalpult hat, dann bitte doch auch mit Szenenspeicher und komfortablen Einstellungen für die Mixbusse. Eine Mehrfachbelegung der Fader ist zwar unübersichtlicher, aber meistens auch komfortabler.
Und schlussendlich sieht es auch einfach cooler aus, wenn sich die Fader wie von Geisterhand bewegen. Das wirkt professionell und schindet Eindruck... ;)
 
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Bei den Pulten könnte ggf. auch das kommende Presonus StudioLive 16.4.2 AI interessant sein. Es erfüllt die meisten Anforderungen bis auf die Motorfader, aber braucht es die live wirklich? Echt jetzt, begründe mir das mal!

Solange Szenenumschaltungen überhaupt kein Thema sind braucht man auch keine Motorfader. Aber angesichts der Tatsache dass die Gains und Auxmaster nicht speicherbar sind ist die Sinnhaftigkeit der Presonus-Szenen sowieso fraglich.
Naja und eine Bedienung via iPad und Pult gleichzeitig ist auch eher suboptimal ohne Motorfader wenn man permanent 'Locate' benutzen muss.
Fazit. Lustig bei Studio aber weniger lustig bei Live.
 
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Ich würde noch das Soundcraft Si16 Compact in den Raum stellen. Ist ziemlich einfach zu bedienen, sehr logisch aufgebaut. Mit recordingfunktion wäre das einzige, was nicht so out-of-the-box funktioniert, wäre allerdings über die optional erhältlich Firewire-Karte, oder Madi-karte ( erfordert madiinteface für den Pc/Laptop, ist aber sinnvoll, wenn man iwan ne digitale stagebox will.) Es hätte wie gewünscht 16 Kanäle, dazu 4 Lexicon Effekte, BSS GEQ Emulation grafic Eqs für alle Busse.

Grundsätzlich als tipp, ich würd mich mal so umkuken/umhorchen was lokale Verleiher bei euch in der Gegend haben bzw. Der Mischer stanadart bei euch in der Gegend ist. ( bei uns in der Gegend sind es die Soundcraft compact/expression), so könnt ihr euch auch evtl. mal einen FOH Techniker engagieren. außerdem ist es sinnvoll, wenn ihr zb. Ne Digitale Stagebox braucht.

Zum Q16, ich kenne es zwar nicht, macht auf mich aber einen Soliden und guten Eindruck, nachdem was ich bisher so gelesen habe.



Mfg
 
D
der onk
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Aber zurück zum Thema: Hat das 01V96i graphische EQs auf den Summen?

Hat es nicht. Du hast auf AUXen und Summe einen vollparametrischen Vierband-EQ, wie von den Kanalzügen bekannt. Ist aber nicht gerade das ungeschickteste Werkzeug... ;-)
Trotzdem würde ich über das 01v96 heutzutage nicht mehr nachdenken. Das Pult wurde zwar paarmal aufgehübscht (Urversion/V2/VCM/i), aber die Basis stammt von Anno Tobak. Blumentopf ist nicht zu gewinnen.


domg
 
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Wenns im Budget ist, wäre das SiEx 1 auch meine Empfehlung. Hatte das 1er und 2er ein paar mal unter den Finger, macht Spaß damit zu arbeiten. Zwar sind sie an einigen Stellen auch etwas beschnitten, aber man kann trotzdem gut damit arbeiten. Es ist eher ein erwachsenes Pult mit ein paar Einschränkungen als ein Kinderpult mit Erwachsenen-Ambitionen, wie sie ja auch gibt...

Die zusätzliche Steckkarte für digitale Stageboxen / Mehrspurmitschnitt kostet halt noch mal n gutes Stück.

MfG, livebox
 
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Si Expression, Compact und Performer kann ich auch empfehlen! Habe noch nicht viele Gigs darauf gemacht aber diejenigen sehr entspannt und Qualitativ ohne Einbussen! Der Preis ist da halt etwas höher, würde ich aber jederzeit dem PreSonus vorziehen. Die Motorfader sind nützlich um den Footprint klein zu halten und gerade bei den GEQ Einstellungen habe ich gerne "GEQ on Fader" um auch beim Frequenzband checken die 0Position per Tastendruck zu erledigen! EQ-Einstellungen mit dem Presonus finde ich mühsam (Vorallem bei der kleinen 16CH-Version!) GEQ per Ipad ist sowieso immer mühsam!
 
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Dann nickt der und sieht es ein und dann sag ich: Übrigens, das Abschmecken kostet 230€ Aufpreis. Und dann sagt der: OK, dann spielt doch lieber $KonkurrenzEurerWahl, bei denen kann ich mir die 230€ sparen und ich schmecke den Unterschied eh nicht. Hey Leute, ich versteh wirklich, dass ein FOH-Techniker am Besten wäre, aber so ist das halt im Kapitalismus: Niemand zahlt für etwas, dessen Wert er nicht schätzen kann. Und wenn ich jetzt sage: Es ist die Frage zwischen spielen und nicht spielen, dann wiederhole ich mich und damit dreht es sich im Kreis. :cool:

Die Presonus-Pulte finde ich ziemlich wenig gelungen, was die fehlenden Motorfader angeht. Das kleine Pult (16.0.2) hat zu allem Überfluss auch noch 60mm-Fader. Find ich auch ein Unding. 6db sind auf einem 60mm-Fader immer so wenig Weg und doch doppelt so laut.

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Standard MIDI control is tunnelled over the USB connection so you can easily map the faders to the tracks of your favourite DAW. Alternatively, a MIDI driver is available for use with the Ethernet port.

Ich lese das als: Ohne Laptop kriegste bei uns kein MIDI. Und warum sollte ich das TC wieder mitnehmen wollen? Ich will ja gerade deswegen ein Digitalpult, damit ich nichts mehr außer dieses Pult mitnehmen muss.

Man könnte vielleicht über einen der Ausgänge und der Stereo-Eingänge einfach einen anlogen Schalter einschleifen. Ich sollte wohl mal im A&H Forum nachfragen. Bisher ist mir das Qu-16 am wenigstens unsympathisch von den Features her, auch wenn die Si-Serie optisch eine gelungene Bedienung verspricht.

- - - Aktualisiert - - -

Wenns im Budget ist, wäre das SiEx 1 auch meine Empfehlung.

Was ist der wesentliche Unterschied zum günstigeren Si Compact C16 R?
 
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Unterschied compact und expression ist ausser dem design die rechenleistung.
expression 1 kann 64 kanäle, das kleine compact nur 32 (oder sinds 24?)
ansonsten gleiches pult (kann noch sein dass das expression auch custom fader kann, was beim compact evtl mal nachgereicht wird)
 
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Ah, wollte grade hier antworten, dass ich das Compact nicht kenne.

Wenn custom fader die freie Belegung von Fadern auf unterschiedlichen Layern ist - ja, kann das Ex.

Übrigens weiß ich nicht, wie es mit dem muten von FX aussieht. Aber ich leg mir beim mischen immer alle FX auf eine mute group, und spätestens die lässt sich über einen Apfel-Client bequem triggern.

MfG, livebox

P.S. Für Rechtschreibfehler haftet das Smartphone...
 

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