Griffbrett bauen?

von pharos, 16.08.05.

  1. pharos

    pharos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.08.05   #1
    Nachdem hier die ganze Zeit Threads mit ESP Gitarren erstellt werden, die Ebenholzgriffbretter und Spinneninlays haben, die ich mir aber leider nicht leisten kann, kommt mir die verrueckte Idee: Kann man sowas selber bauen? ein Rohling aus Ebenholz kostet bei eBay 30€, und wenn man den verpfuscht ist es ja nicht schlimm, hat mal gerade mal 30€ in den Sand gesetzt. Wenn es doch gut wird, Schlitze sägen, Bundstäbchen rein (das habe ich sogar schonmal gemacht, vielleicht wird es ja beim zweiten versuch besser :-) und auf die Gitarre pappen?

    Meine Frage an all die Leute die sich hier selber Gitarren bauen (Lobo z.B.) und darum mit sowas erfahrung haben: Ist das fuer den normalen Bastler möglich oder lässt man die lieber die Finger von, bzw. steht der Aufwand in irgendeinem Verhältniss zum zu erwartenden Resultat?

    Die Inlays wären wohl die grösste Schwierigkeit, selbst wenn man sie nur mit gefärbtem Epoxid macht. Fräsen kann man so feine Strukturen wie Spinnenbeine oder was auch immer wohl kaum, also muss man schnitzen, und Ebenholz ist verdammt hart...
    Hat vielleicht jemand Erfahrung mit sowas?
     
  2. DerOnkel

    DerOnkel HCA Elektronik Saiteninstrumente HCA

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    Erstellt: 31.08.05   #2
    Neben den mechanischen Tätigkeiten, die ein gewisses handwerkliches Geschick voraussetzen, ist das größte Problem die richtige Positionierung der Bünde. Hier ein kleiner Ausschnitt aus einer meiner vielen Dokumentationen:

    Temperatur – Mein Gott, ist mir heiß!

    Für das instrumentale Musizieren ist es notwendig, die Tonabstände genau festzulegen und zu fixieren. Die Erkenntnis, daß den verschiedenen Intervalle bestimmte, einfache Zahlenverhältnisse zugrunde liegen, wird dem griechischen Mathematiker und Philosophen Pythagoras zugeschrieben. Es gibt verschiedene Theorien, nach denen die exakten Frequenzverhältnisse der Töne einer Tonleiter ausgerechnet werden können. Diese nennt man Temperaturen oder Stimmungen. Hier sollen nur zwei kurz vorgestellt werden:

    Die reine Stimmung

    Grundlage des abendländischen Tonsystems ist der Tonvorrat, der sich aus Grundton und Obertönen eines unterschiedlich angeblasenen Rohres oder durch Teilung einer gespannten Saite in simple Verhältnisse ergibt.

    Verwendet man die reinen Intervalle dieser Naturtonreihe, so erhält man die "reine Stimmung". Das Instrument klingt dadurch absolut sauber. Dieses gilt aber nur für exakt eine Tonart. Andere Tonarten sind folglich nicht mehr spielbar!

    Schwierigkeiten ergaben sich jedoch aus den verschiedenen Frequenzverhältnissen des Ganztones (8:9 c - d und 9:10 d - e). Solange man nur in einer Tonart musizierte, störte dieses Mißverhältnis nicht. Doch die zunehmenden Tonartenwechsel und die Einbeziehung von Tonarten mit immer mehr Vorzeichen gaben den Anstoß zu einer Lösung, welche diese Differenzen beseitigte.

    Die gleichtemperierte Stimmung

    Bei der gleichtemperierten Stimmung ist die Oktave in 12 mathematisch exakt gleiche Halbtöne unterteilt. Das Frequenzverhältnis beträgt dann zwölfte Wurzel von 2 : 1. Die entstehende Stimmung enthält kein einziges ideales, das heißt rein gestimmtes Intervall mehr, die Abweichungen sind jedoch für sämtliche Tontarten kaum noch hörbar und werden nicht als störend empfunden.

    Aufgrund der Unreinheit der Intervalle entstehen Schwebungen, die besonders bei den Quinten hörbar werden. Diese Art der Stimmung wird deshalb auch als "gleichschwebend" bezeichnet. J.S. Bach nützte die Vorteile dieser neuen Stimmung, um sein "Wohltemperiertes Klavier", eine Sammlung von Präludien und Fugen in allen Dur- und Molltonarten, zu schreiben.

    Bundreinheit - Die Einteilung des Griffbrettes

    Auch die Gitarre zählt zu den Instrumenten mit gleichtemperierter Stimmung. Der Abstand der Bünde auf dem Griffbrett ist keineswegs willkürlich gewählt, sondern folgt der Gesetzmäßigkeit dieser Temperatur.

    Ausgehend von der Mensur der Gitarre (das ist die Länge der schwingenden Saiten oder der Abstand von Steg zum Sattel) kann der notwendige Abstand eines Bundes vom Sattel nach der folgenden Formel bestimmt werden:

    x=Mensur*[1-2^-(Bund/12)]

    Dabei setzt man für den ersten Bund 1, für den zweiten 2, usw.
    Die Mensur der Gitarre läßt sich ganz einfach bestimmen: Man mißt den Abstand Sattel – zwölfter Bund und verdoppelt das Ergebnis. An dieser Position sollte sich dann ungefähr der, hoffentlich einstellbare, Steg befinden.

    Mit dieser Erkenntnis können wir schnell prüfen, ob die Verteilung der Bünde auf dem Hals unserer Gitarre richtig ist. Manchmal erlebt man da eine Überraschung. Stimmt diese Einteilung nicht, kann das Instrument grundsätzlich nicht bundrein sein! Ein eindeutiger Mangel, der die Gitarre unspielbar macht. Gleich wieder zurück zum Verkäufer damit!! Ach ja, Geld zurück nicht vergessen und den Laden in der Zukunft meiden!

    Entgegen einer weit verbreiteten Meinung kann man die Bundreinheit des Halses, oder besser gesagt, des Griffbrettes, nicht einstellen! Sie wird vom Hersteller bei der Produktion durch die Positionierung der Bünde festgelegt.
    Die Verteilung der Bünde ist in der Praxis leider nur von theoretischem Wert. Teilt man die Saiten an diesen Positionen, so ist alles in Ordnung.

    Tatsächlich drücken wir die Saite jedoch auf den Bund runter. Dadurch wird die Spannung der Saite erhöht und der Ton wird geringfügig höher. Dieser Fehler wird umso kleiner, je geringer der Abstand der Saiten vom Griffbrett ist. Daraus folgt also die Anforderung, die Saitenlage so tief wie möglich einzustellen.

    Eine entsprechende Korrektur durch die Lage der Bünde vorzunehmen ist theoretisch denkbar, scheitert in der Praxis aber an den unterschiedlichen Seitendicken, Saitenlagen und der Krümmung des Halses. Hier besteht also schon die Notwendigkeit, einen Kompromiß einzugehen.

    Soviel zu diesem Thema. Ich hoffe, es hilft.

    Ulf
     
  3. LoneLobo

    LoneLobo Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 31.08.05   #3
    Also...Inlays machen is nichts, was man nicht selber machen kann.

    Aber wieso willst du gleich auf nem Griffbrett anfangen?
    Such dir n Stück Ahorn ausm Baumarkt oder so und versuch da erstmal deine Spinne einzulegen.
    Ob das zu fräsen geht, müsste man entscheiden, wenn man das Motiv vor sich hat.

    Ich weiß jetzt nicht direkt, was du dir da vorstellst, da wäre ein Bild hilfreich.
     
  4. Fliege

    Fliege Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 31.08.05   #4
    HI

    Ich denke erst sollten Grundsatzsachen geklärt werden, denn was nutzt das beste Denken über die Umsetzung bestimmter Fräseinlays, wenn es am Ende nichts nutzt?

    Es geht ja darum, dass er scheinbar nur ein Griffbrett machen will für eine Gitarre, als Austauschteil? Zumindest lese ich das so ("Wenn es doch gut wird, Schlitze sägen, Bundstäbchen rein (...) und auf die Gitarre pappen?"), und das stelle ich mir schwierig vor, denn so ein Griffbrett ist ja net einfach nur aufgeklemmt oder kurz geschraubt, sondern richtig fest mit dem hals verbunden, da würd mich (und ihn sicherlich noch mehr) interessieren wie man das alte Griffbrett dann von der Gitarre bekommen soll um das neue zu montieren. Einfach die Bünde runterschleifen und aufs alte Griffbrett kleben dürfte ja auch keine akzeptable Lösung sein ;)

    Die einfachere Lösung wäre wohl eher so etwas zu kaufen http://cgi.ebay.de/E-Gitarren-Hals-...345798723QQcategoryZ46678QQrdZ1QQcmdZViewItem und entweder ein Muster zu wählen in das man die dots einarbeitet dass sie verschwinden, zumindest beim Hauptinlay und den rest Dots zu lassen, oder so einen Halsrohling zu suchen der komplet unbearbeitet ist, also nicht mal Dotfräsungen hat. Dass man dann darauf achten muss dass der hals auch wirklich auf die verwendete Gitarre passt muss ich glaub ich nicht onch extra aufmerksam machen (Hey, der Satz als solches ist ei Paradoxon;)). Bei den Kosten für so einen halsrohling liegst du auch nicht über denen eines einfachen Griffbrettes und die Durchführung ist sicherlich einfacher als ein Griffbrett eines vorhandenen Halses auszutauschen.

    Ist alles reine Theorie, sollten die Leute die damit Erfahrung haben festgestellt haben dass das doch kein problem ist, überlest das hier einfach ;)
     
  5. pharos

    pharos Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.08.05   #5
    Wie, heute tut sich in dem Topic auf einmal was?

    Ich habe natuerlich schon ein paar Versuche auf Holzbrettern gemacht, und mir inzwischen auch feine Fräser besorgt und einen kleinen Oberfräsen-Vorsatz fuer mein Dremel gebaut. Ich muss sagen das ganze geht besser als ich dachte, da hat Lobo schon recht.

    Die Befuerchtungen mit der Intonation sind an sich berechtigt, aber dem könnte man aus dem Weg gehen indem man ein fertig geschlitztes Griffbrett kauft. Bei eBay gibt es da jemanden (crazy-guitars), der fuer 40€ ein geschlitztes Ebenholzgriffbrett anbietet, das kommt mir vom Preis absolut fair vor.

    Das Hauptproblem ist dann in der Tat das alte Griffbrett sauber ab- und das neue sauber draufzubekommen. Das lässt sich auch nicht umgehen, da es sich bei der Gitarre um eine Neck-Though handelt. Lobo hat mir da den Tip mit feuchten Handtuechern und Heissluft gegeben, vielleicht sollte ich das mal probieren bevor ich anfange mich in Unkosten zu stuerzen :-)

    Was die Inlays selber angeht, da dachte ich an sowas, als Beispiel:
    (ich habe ueberigens nicht vor die Teile auszusägen sondern will die Inlays aus gefärbtem Epoxid "giessen")
     

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  6. LoneLobo

    LoneLobo Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 31.08.05   #6
    Wenn du die gießen willst, is das durchaus drin, diese Dinger hinzubekommen.

    Aber...dann musste bei der Negativform im Griffbrett sehr sehr exakt arbeiten. Exakter, als wenn du da ein vorgefertigtes Inlay reinsetzt. Dir fehlt ja dann jede Möglichkeit zum Ausgleichen mit pigmentiertem Kleber.

    Hab ich aber auch schon n paar mal dran gedacht, an dieses Gießen.
    Oder in die Inlay-Form unten so fluoreszierendes Zeug reinkleben und mit Glaskitt oder ähnlichem (durchsichtig und hart halt) auffüllen.
    Kommt eventuell auch ganz cool, müsste man halt mal probieren.

    Griffbrett abmachen is übrigens nicht wirklich leicht, ich glaube, ich sagte es schonmal ;)
    Ich glaub inzwischen fast, es is einfacher die BÜnde rauszureissen und das Griffbrett abzufräsen.
    Muss man sich halt Mühe geben, dass das nachher auch plan wird. Sollte aber gehn.
    Allerdings is halt danach das vorherige Griffbrett futsch. Schade.

    Du machst mir übrigens grade wieder unheimlich Lust auf Inlays machen =D
     
  7. Domo

    Domo Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 31.08.05   #7
    "... und bald im Programm: www.lobosinlays.de.vu und www.loboscutomgitarren.de.vu ..." :)

    übrigens gibts bei stewmac.com ein tolles messer, mit dem das rausreißen von angeleimten griffbrettern erleichtert werden soll... *such*
     
  8. DerOnkel

    DerOnkel HCA Elektronik Saiteninstrumente HCA

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    Erstellt: 31.08.05   #8
    Ich glaube, daß ich bei einer Neck-Through-Gitarre nicht das Risiko eingehen und das Griffbrett entfernen würde. Wenn es schief geht, kannst Du das gesamte Instrument abschreiben. Ein solches Instrument gehört ja normalerweise schon der gehobenen Preisklasse an.

    Wenn Du das jedoch tatsächlich machen willst, dann empfehle ich in jedem Fall ein informatives Gespräch mit einem versierten Gitarrenbauer, der sich den Hals auch mal ansieht. Auf diese Weise kannst Du dann eine vernünftige Aussage über die existierenden Risiken erhalten und abwägen.

    Ulf
     
  9. Bob5478

    Bob5478 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.08.05   #9
    Also nicht haun wenn ich jetzt totalen kack laber ;)
    Wenn du einfach die Bundstäbchen ausm Hals rausholst,dann deine Inlays machst und dann wieder Bündstäbchen reinmachst(oder geht des net?)...
    Sollte doch eigentlich der einfachste Weg sein...?
    Und was heißt eigentlich "Neck-Through"? Eingeleimter Hals?
    mfg Flow
     
  10. DerOnkel

    DerOnkel HCA Elektronik Saiteninstrumente HCA

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    Erstellt: 31.08.05   #10
    Und wo ist jetzt bitte der Unterschied :confused: :screwy:

    Mein Vater pflegt immer zu sagen: "Erst besinnst', dann beginnst." Es wäre schön, wenn sich einige Leute hier dieses Motto zu eigen machen würden. Das würde die Threads gewaltig entlasten!

    Ulf
     
  11. LoneLobo

    LoneLobo Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 31.08.05   #11
    Joowui!

    Die Idee, die Bundstäbchen rauszureissen und dann neue reinmachen is an sich nicht schlecht...aber bei einem bereits fertigen Hals is das nicht so einfach, da gescheite Inlays rein zu machen. Die ham ja schon ihren Radius usw usw.

    Nicht unproblematisch :/
     
  12. Bob5478

    Bob5478 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.08.05   #12
    Sry...ich wollte ja bloß behilflich sein.
    Wenns möglich gewesen wär,dass man die Bundstäbchen ein-und ausbauen kann,dann hätte die Idee gefutzt!

    Zum Edit: ich habs das ding ausversehen zweimal editiert...hab ich übersehn,sry.

    mfg Flow
     
  13. Domo

    Domo Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 31.08.05   #13
    http://www.stewmac.com/shop/Tools/Knives/1/Seam_Separation_Knife/Pictures.html#details

    das hier ist es übrigens... früher war da auch noch n tolles bild auf dem man sah wie einer mit dem messer das griffbrett entfernt hat, fragt mich nicht wieso das nimmer da ist :o
     
  14. schmoemi®

    schmoemi® Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.08.05   #14
    Sorry falls ich etwas abdriften sollte, aber... die Bundstäbe austauschen.. wäre das mit vertretbarem Werkzeugaufwand machbar?
     
  15. LoneLobo

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    Erstellt: 01.09.05   #15
    Alles, was man dafür braucht, is ne Beißzange:

    [​IMG]

    inkl. irgendeiner Möglichkeit vorne diese V-Förmigen Beißer so anzuschärfen, dass sie nur noch an der innenseite ihren Winkel haben aber aussen eben sind.
    Dann kommt man mit den beiden "Zähnen" unter die Bundstäbchen und kann sie rausziehen/hebeln.

    Zum einbauen braucht man dann einen Gummihammer (Messinghammer würde auch gehn, is aber etwas riskanter):

    [​IMG]

    Wie man mit dem Vorgehen muss, darf sich jeder selbst überlegen.
    Ein Tipp: Rektal einführen ist NICHT die Lösung! :great:

    Also...an sich geht das schon.
    Aber kommt mir bitte nicht auf die Idee, wieder die gleichen Bundstäbchen einsetzen zu wollen :rolleyes:

    Ich hab hier genug Bunddraht für 30 Hälse rumliegen. Bevor jemand seine alten, versifften Bünde wieder einsetzt, meldet derjenige sich bitte >:]
     
  16. schmoemi®

    schmoemi® Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.09.05   #16
    Ne du das hatte ich eigentlich auch nicht vor. Die sind mir schon etwas zu "vintage" :rolleyes:
     
  17. Avalanche

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    Erstellt: 01.09.05   #17
    Hey danke für den link im Gilmour Thread!!, heißt das, ich krieg für 374 Euro ne einheit mit drei aktiven PickUps komplett mit weissem plastik ausatz zum aufschrauben auf meine Fender Strat Standart N3 (USA)?

    Und dann hab ich so viel Sustain, will Dave zur Verfügung hat?

    Klar, die Finger müssen auch trainieren.

    Aber meinst du, dass macht den Sound aus?



    ava


    P.S.: ich weiss nich, warum der thread gerade geschlossen wurde (crossposting?, was ist das)
     
  18. schmoemi®

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    Erstellt: 01.09.05   #18
    Den gleichen Thread in mehrere (Unter-)Foren gestellt....

    Manchmal ist es von Vorteil wenn man vorher die FAQ liest ;-)
     
  19. Avalanche

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    Erstellt: 01.09.05   #19
    Ah, sorry, man lernt nie aus.
    Gilmour nutzt anscheint
    [font=&quot]nen HiWatt Signature amp
    [/font][font=&quot]Fender Strat mit aktiven EMG singlecoils
    [/font][font=&quot]afaik MXR Kompressoren auf voller Pumpe[/font]


     
  20. LoneLobo

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    Erstellt: 01.09.05   #20
    Und was zum Geier hat das mitm Threadthema zu tun?
     
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