Großmembran-Mikrophon gesucht ~ 100 € (- oder doch nicht??)

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hannibalxsmith
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Hallo zusammen, :)
ich hoffe, dass mir jemand bei meinem Anliegen weiterhelfen kann:

In den nächsten Tagen bekomme ich mein Boss BR-800 und ich bin gerade am Überlegen ob ich dazu ein Großmembran-Mikrophon (für den Gesang) benötige. :gruebel:

Der Grund ist, ich hatte früher mal das Boss BR-864 (bzw. das BR-1600CD in der Band) und da haben wir immer den Gesang mit folgenden Mikros aufgenommen: Shure SM58, Sennheiser 835s und Shure Beta 58 A.
Die Ergebnisse waren eigentlich ganz gut, aber ich überlege eben, ob mir ein "günstiges" Großmenbran-Mikrophon "bessere" Ergebnisse liefern kann, weil der Anspruch an mich selbst und aber auch an die Technik natürlich mit den Jahren steigt. :)

Außerdem ist leider das Beta 58 A für mich nicht mehr greifbar, d.h. ich habe momentan folgende Mikros zur Verfügung: Shure SM58, Sennheiser 835s und ein altes Shure "the Whisperer" aus den 80er/90er-Jahren.
Bin ich da besser beraten, wenn ich das SM58 nehme anstatt mir ein günstiges Großmembran-Mikro zu kaufen??

Oder noch ein anderer Ansatz: Ist das Beta 58 A "besser" als ein günstiges Großmembran-Mikrophon für Gesangsaufnahmen mit dem BR-800?? Weil dann würde ich mich evtl. vom SM58 trennen, da ich das Beta 58A auch für die Band nehmen kann.

Danke für's Durchlesen. :)
Hoffentlich hab ich den Sachverhalt nicht zu konfus dargestellt. ;)
 
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sir stony
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Definiere "günstig", und was ist so etwa dein qualitatives Wunschziel?
 
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Mit günstig meine ich ~100€ für's Großmembran-Mikrophon.

Und das Qualitätsziel ist eine gute (Demo-)CD, d.h. man soll sich die Songs auch gut auf "normalen" Abspielgeräten (MP3-Player, Auto, Stereoanlage) anhören können ohne dass der Laie minderwertige Qualität raushören könnte. Aber ich will jetzt nix völlig überproduziertes machen. Wenn's klingt wie eine geremasterte CD von Bad Religion oder den Ramones aus den 90ern, dann bin ich zufrieden. ;)

Sollte aber eigentlich auch mit den anderen Mikros möglich sein, d.h. mit dem SM58 und mit dem 835er habe ich 2002/2003 mal 3 Songs produziert, die manchmal in dieser Zeit in div. Punkrockschuppen/Jugendzentren (auch in Läden wo ich niemanden kannte :D) gelaufen sind und niemand hat nur ansatzweise geahnt, dass ich das Zeug zuhause DIY ohne Band, ohne Plan und ohne große Recording-Fähigkeiten mit dem BR864 und einer Epiphone SG-400 gemacht habe... ;)

Ich will eben nur mal anfragen, weil in den Jahren meiner Boss-BR-Abstinenz hat sich sicherlich viel getan, das ganze Zeug wird ja immer preiswerter, bzw. es gibt auch vernünftiges Zeug in den unteren Preisligen. Und wenn ich für den Preis ein vernünftiges Großmembran-Mikro kriege, dann bin ich doch zufrieden. :)
 
sir stony
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Hm, also rund 100 Eu für ein Großmembraner ist weniger "günstig", sondern eher "billig", und etwas "vernünftiges" ist, wenn es sich wirklich lohnt. Das beginnt so etwa bei dem doppelten. Daher meine Empfehlung: Greif besser wieder zu bewährten Mitteln, und kauf dir lieber erst ein Großmembraner, wenn du mal so 200+ dafür übrig hast. Wenn man noch keine anderen Mikros hat, mag das ja sinnvoll sein, aber ein anständiges Live Mikro wie das Beta 58 ist sicherlich gut genug um die Investition in ein 100-Kröten-GM sorgenfrei überspringen zu können.
 
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Rode NT1-a... Etwas über deiner Vorstellung aber mit dem richtigen Know How und der richtigen Signalkette ein gutes Mikrofon für den kleinen Geldbeutel. Habs selber Zuhause. Für gut anhörbare Demo CD's reicht es allemale... ich meine sogar für mehr.

Gibt sicher günstigere Varianten, aber wenn du für diesen Preis etwas brauchbares haben willst, kauf dir das Rode. 10 Jahre Garantie vom Hersteller gibts auch noch drauf. Musst dich bloß anmelden dann bei Rode.

Hatte vorher das Studio Projects B1... dachte auch 100 Euro sind eigentlich ausreichend, aber als ich mir dann das Rode kaufte war ich überzeugt das sich diese paar Euros Mehrkosten voll und ganz gelohnt haben :)
 
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Aber ich will jetzt nix völlig überproduziertes machen.
ohne dass der Laie minderwertige Qualität raushören könnte
Und das für ca. 100 Euro. Sorry, aber ich frage mich manchmal, was in Euren Köpfen vorgeht. Ihr seid noch nicht mal bereit, für die unterste brauchbare Einstiegsklasse Geld in die Hand zu nehmen (NT1-A) und labert dann was von nicht überproduziert. In Euren Vorstellungen wollt Ihr aber annähernd vergleichbare Ergebnisse mit professionellen Produktionen. Nur um es mal klarzustellen, der Standard in professionellen Tonstudios, das USI, kostet mehr als zwanzig Mal soviel und ist seinen Preis wert! Wenn Du ein wirklich günstiges Großmembranmikro haben willst, greifst Du aktuell zum Bluebird. Das ist bei MSA für unter 200 Euro zu haben. Ein brauchbare, gut klingende Gitarre ist auch nicht für 100 Euro zu haben!
 
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Und das für ca. 100 Euro. Sorry, aber ich frage mich manchmal, was in Euren Köpfen vorgeht. Ihr seid noch nicht mal bereit, für die unterste brauchbare Einstiegsklasse Geld in die Hand zu nehmen (NT1-A) und labert dann was von nicht überproduziert. In Euren Vorstellungen wollt Ihr aber annähernd vergleichbare Ergebnisse mit professionellen Produktionen. Nur um es mal klarzustellen, der Standard in professionellen Tonstudios, das USI, kostet mehr als zwanzig Mal soviel und ist seinen Preis wert! Wenn Du ein wirklich günstiges Großmembranmikro haben willst, greifst Du aktuell zum Bluebird. Das ist bei MSA für unter 200 Euro zu haben. Ein brauchbare, gut klingende Gitarre ist auch nicht für 100 Euro zu haben!

Schalt mal nen Gang runter. Nur weil jemand kein riesen Budget hat, ist das noch lang kein Grund, ihn fertig zu machen. Und ein Laie kann (auf einer durchschnittlichen Anlage) tatsächlich im Mix keinen Unterschied zwischen einem 100 € und einem 1000 € Mic raushören. Außerdem solltest du auch mal die Musikrichtung berücksichtigen. Der Gute spielt Punk, da kommt es tatsächlich nicht darauf an, einen glockenklaren Vocalsound zu haben. Da ist manchmal ein dreckigerer Sound sogar erwünscht.
 
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@Sandmann53
Schalt mal nen Gang runter. Nur weil jemand kein riesen Budget hat, ist das noch lang kein Grund, ihn fertig zu machen.
Auch zweihunder Euro für ein Mikro sind ein sehr geringes Budget. 200 und weniger Euro für ein Großmmembraner ist alles andere als ein Riesenbudget. Es geht auch nicht darum jemanden fertigzumachen, allerdings sollte man schon mal die Maßstäbe zurechtrücken. Wenn man hier alle Maßstäbe aufgibt, kann man das Forum auch gleich sein lassen. Ein NT1-A ist egal für welche Musikrichtung ein brauchbares Einsteigermikro und für alles andere als ein Riesenbudget zu haben. In keinem anderen Forum sind solche Illusionen,was Billigequipment angeht, so vorhanden, wie hier bei den Mikrofonen! Und was heißt hier Laie? Ich habe außerdem kein USI empfohlen, sondern einen Tipp für geringes Budget gegeben.
 

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