[Growlen] ... eine Frage der Lautstärke?

N
nupsi
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
15.06.09
Registriert
19.05.09
Beiträge
3
Kekse
0
Moinsen!

Wir haben momentan ein kleines Problem im Proberaum mit dem Gesang. Wir haben einen neuen, recht jungen und unerfahrenen Sänger der sich dem Growlen und dem Screaming verschrieben hat. Da ich aber nur Gitarrist bin, hab ich von dem ganzen zeuch eh keine Ahnung. :gruebel:

Unser Problem ist, dass der Gesang nie so recht durch kommt, bzw. kaum bis garnicht zu hören ist. Oder wie reißen die Gesangsanlage soweit auf, dass es ständig Feedback gibt, wenn man auch nur ansatzweise mit dem Mikro in den Schallbereich der Boxen kommt, so dass es kaum einen Ort im Raum gibt, wo sich der Sänger platzieren könnte.

Meine Theorie dazu ist einfach die, dass der Sänger einfach nich laut genug ist. Wenn er growled ist es zwar schön tief und so, aber halt nicht besonders laut.
Mit einer anderen Band hatten wir nie Probleme mit den Gesang, allerdings hatten der Sänger und die Sängerin auch einen anderen Gesangsstil.

Einige andere aus der Band meinen nun aber, dass es bestimmte Mikrofone geben soll, die eher für's Growlen geeignet sein sollen, bzw. Lautstärkeunterschiede ausgleichen können. Momentan haben wir es mit einem Shure SM 58, und irgendeinem Billig Mikro versucht, und die anderen meinten, dass das Shure eh viel zu leise ist, und dass es evt. Sogar Mikros geben soll, bei denen man die Lautstärke einstellen kann. Eigentlich würd ich ja behaupten, dass das alles Käse ist, aber da ich nur Gitarrero bin, wollt ich lieber mal Nachfragen. Kann mir darüber irgendwer etwas dazu sagen?

Weiterhin meinte der Sänger, dass die Growlstimme nur minimal lauter sein sollte, als die normale Sprechstimme. Stimmt das?


Gruß!
 
Eigenschaft
 
da kann euer sänger nichts dafür, es stimmt zwar nich, dass es nich lauter als sprechen sein darf, ist aber technikabhängig wie laut es ist, und wenn der typ halt ne leise technik hat, dann macht er keinen fehler
 
Meine Theorie dazu ist einfach die, dass der Sänger einfach nich laut genug ist. Wenn er growled ist es zwar schön tief und so, aber halt nicht besonders laut.

Das lässt sich leider nicht beweisen. Tatsache ist, dass sich tiefe töne im allgemeinen schlechter durchsetzen.
Mit einer anderen Band hatten wir nie Probleme mit den Gesang, allerdings hatten der Sänger und die Sängerin auch einen anderen Gesangsstil.

Eben ...

Einige andere aus der Band meinen nun aber, dass es bestimmte Mikrofone geben soll, die eher für's Growlen geeignet sein sollen, bzw. Lautstärkeunterschiede ausgleichen können. Momentan haben wir es mit einem Shure SM 58, und irgendeinem Billig Mikro

Das hängt immer eher vom Sänger ab. Es ist aber richtig, dass sich nicht jedes Mirko für jede Stimme gleich gut eignet. Ich selbst setze mich mit dem SM58 auch schlechter durch

Sogar Mikros geben soll, bei denen man die Lautstärke einstellen kann.

Es gibt Mikros wie das MD 421, mit dem man den Frequnezbereich umstellen kann. Die "Fahradlampe" (Green Bullet) hat tatsächlich einen Regler - aber die ist auch für Harp gedacht.
Was soll das bringen? Die PA würde durch einen Lautstärkeregler am Mikro ja nicht lauter. Er würde sich höchstens den Weg zum Mischpult sparen.


dass die Growlstimme nur minimal lauter sein sollte, als die normale Sprechstimme. Stimmt das?

Da hab ich keine Ahnung von. Aber wenn es so wäre, dann hättest Du ja deine Antwort.
 
Wie schon erwähnt wurde, hängt das von der Technik ab. Darf man wissen welches Equipment da, gegen welches ankämpfen muss (Gitamps?-> Wo stehen die Regler?, Vocalequip?)

Am Mikro würde ich jetzt einfach mal sagen, liegt es nicht. Das SM58 ist doch ein solides Mikro, wenn auch nicht perfekt für jede Stimme. Natürlich setzen sich manche Stimmen damit besser und schlechter durch, aber so wie du das beschreibst klingt das als ob es sich um ein riesen Problem handeln würde und nicht nur um Nuancen.
 
also das problem ist sicherlich sehr groß, wenn ich bedenke, dass ich mich mit den taschenfalten manchmal nicht durchsetze (liegt aber auch stark an den gitarristen, am drummer, und an der normalen nierencharakteristik), und wenn bei euch etwa solche bedingungen sind wie bei uns, dann kann man feuchtes fry sicher gar nich hören.

aber wie gesagt, euer armer sänger kann da gar nichts dafür. feuchtes fry klingt übrigens manchmal am besten, auch wenns leiser ist, überlegt euch also gut, ob ihr lieber das alte equip oder den sänger rausschmeißt ;)
 
Wow! Hier kommen die Antworten ja fix! :cool:

Ok, dann mal anders gefragt: Was könnte man tun, um die Lage zu verbessern?
Die PA einfach bis kurz vorm fiepen einzustellen is denk ich mal nicht die optimale Lösung. (glaub, wir haben uns dadurch auch schon ein Paar Boxen zerschossen)
Alles was mir einfällt, was man durch Equipment verbessern könnte, wäre evt. einen Limiter zwischenzuhängen.

Zur Aufstellung im Raum:
2xGitarren Half Stacks
1xBass Fullstack
1xDrumset
1xKeyboard (auch über PA)
1xVocals

Angenommen man steht mitten im Raum und schaut auf's Schlagzeug, sind die Gitarrenamps links und rechts vorn, Bass zwischen Schlagzeug und rechter Gitarre, und die PA Boxen links und rechts hinter einem. (Hoffe, man kann das so verstehen :) ) Gesamt-Lautstärke richtet sich nach dem Schlagzeug, und mein Amp steht ca. auf 14Uhr. PA is ein kleines Behringer Mischpult, und 'ne Behringen Europower Endstufe. Pegel am Mixer sind momentan auf 0db ausgepegelt, und Endstufe hängt auf 14-15 Uhr, aber dann fiepts auch schon gern mal.

Öhm, könntet Ihr mir evt. erklären, was "feuchtes Fry" is??? Ich kenn nur 'n feuchten Flutschi, aber der hat damit sicher nix zu tun... :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Deshalb eben die Frage nach dem Equipment. Worüber singt denn der Sänger und gegen was muss er da ankämpfen. Wenns ne billige T.Box gegen 2 Diezel Herberts und einem Holzhacker am Schlagzeug ist dann wunderts mich nämlich nicht ;-)
 
auch wenns eigtl nur für noobs mMn ist, aber in diesem fall könnte es helfen: hats euer sänger schonmal mit cuppen probiert?

ps: ich versuche zu helfen, weil mir euer sänger leid tut, und ich hoffe, dass ihr nicht auf die idee kommt, dass es an ihm liegt :D
 
Cuppen wäre in dem Fall wohl nicht so die tolle Idee, wenn das Ding schon von Haus aus übersteuert, bzw. auf einer so hohen Lautstärke gefahren werden muss.
 
ja man müsste das alles etwas runterfahren, aber vllcht hilft es mehr zu cuppen mit weniger hochgedrehten teilen, als die teile hochzudrehen und nicht zu cuppen
 
Stimmt auch wieder. Meist liegt es ja bei Fry am Durchsetzungsvermögen (an der "Fülle") und nicht an der Lautstärke
 
Ich unwissender Gitarrist...
Was issen nu cuppen???
 
Also das mit Fry kannst du im FAQ lesen. Generell wird hier im Forum das feuchte Fry als die leiseste gutturale Technik gesehen (wird auch ein Faktum sein).
Cuppen ist das Umschließen des Mikrokorbs. Machen sehr sehr viele Sänger z.b. gerade im Metalcorebereich wo oftmals Fry verwendet wird.
Hier ein Beispiel. (Carnifex). Halte gleich bei 0:06. Das ist aber schon eine sehr extreme Art des Cuppens und wird, wie man sieht, von einigen Leuten verschmäht :
"auch wenns eigtl nur für noobs mMn ist"
 
Stimmt auch wieder. Meist liegt es ja bei Fry am Durchsetzungsvermögen (an der "Fülle") und nicht an der Lautstärke

also bei mri isses so, dass ich im moment meine growls mit feuchtem fry mache, screams und shouts mit trocjenem, bzw noch falten dazu. also sind die growls wesentlich leiser. mit cuppen aber hab ich kein problem damit, weil das feuchte fry so schön viele obertöne hat. setzt sich besser durch als noch mit taschenfalten und death...
machs bei den growls auch mit 2 händen, is zwar eigtl scheisse, aber wir haben keine pa mit genügend headroom sondern nur n kleinen gitarrenamp xD der beim limit is was feedbakc resistenz angeht.
 
ok, dann beteilige ich mich mal auch an der diskussion hier:

zum thema gesangslautstärke:
ist, wie schon gesagt technikabhängig. aber wieso zu hölle sollte man denn bitte lauter sein, als normale singlautstärke? man hat doch ein micro, und wenn man zu laut (für die jeweiligen techniken) ist, verliert man kontrolle über die stimme und die qualität muss leiden.
ihr gitarristen spielt doch auch nicht mit den ganzen 5 millimetern pick die euch da unter dem daumen rausschauen und haut rein, dass die saiten reissen, oder?
etwas über sprechlautstärke ist völlig ok, am ende kommts auf den klang an
[EDIT] kondensatormicros haben nen höheren ausgangspegel, aber die sind teurer und nicht so feedbackresistent, es sei denn, man gibt noch mehr aus ;)


wegen dem hörproblem
da kanns eigentlich an mehreren sachen liegen.
zuerst mal natürlich am zusammenspiel zwischen micro und stimme, dass das nicht passt. einfach mal mit nem anderen mic gegentesten oder zum musikladen fahren und das ausprobieren.
dann kanns an der vorverstärkund liegen, vielleicht würde ein vorverstärker das problem lösen? die mischpultverstärker sind meist ziemlich miserabel (so bis zur gehobenen mittelklasse), und kommen gegen ein aufgedrehtes gitarrenstack eben nicht an. die andere alternative: ihr dreht euch einfach leiser ;)
eventuell liegts auch an euren eq einstellungen... aus meiner erfahrung fahrt "ihr gitarristen" gerne entweder eine völlige badewanne und müsst somit extremst laut drehen, damt ihr auch hört (keine mitten ==> nix durchsetzung), oder aaber ihr habt alle mitten und lasst dem sänger nix übrig (da muss mal geschaut werden, wie das aussieht. ist eigentlich mein verdacht) ... am eq des sängers kanns auch liegen
oder es liegt an euere boxenaufstellung, vielleicht stehen sich die boxen einfach so blöde im ausstrahlpegel, dass die gesangsmonitore nicht zum zug kommen können...
oder die boxen sind einfach zu schwach, oder eure pa hat zu wenig headroom


Pegel am Mixer sind momentan auf 0db ausgepegelt
woraus folgt keine voxvorverstärkung?? oder wie soll man das hier verstehen? ich traue behringer zeug irgendwie nicht^^

naja, und cuppen erhöht die sache mit dem feedback ja nur noch mehr, ist also auch keine lösung
 
naja, und cuppen erhöht die sache mit dem feedback ja nur noch mehr, ist also auch keine lösung

würd ich so nciht sage. wenn ich so laut aufdrehe, das man meine growls laut genug hört dann gibts dickes feedback. cuppe ich allerdigns geht as ganze ohne probleme
 
wenn du nicht vollständig cuppst ...
aber wenn du vollständig cuppst, also eben alles am mic umgreifst, dann hats du am ende ne kugelcharakteristik ==> mehr feedback als mit ner niere / superniere
aber du hast recht, es stimmt nicht generell...
ich hab jetzt das xtreme cuppen mit 2 händen völlig am korb, dass vorne eben nur noch ein stück für den mund frei ist gemeint
 
jo so mach ich das zwangsläufig mit den growls das ich im proberaum mit beiden händen cuppe ^^. geht immer gut, und das, obwohl ich den amp wirklich kein bisschen mehr aufdrehen könnte, ohne dass es fiept
 
Jop wenn ich cuppe schon mit einer Hand reicht es um das Feedback wegzukriegen. Weil das Feedback entsteht doch dadurch dass das Mikro Signale aufnimmt und wiedergibt die es ja eigentlich nicht sollte und durchs cuppen nimmt das Mikro die doch garnicht erst auf oder?
 
Zur Aufstellung im Raum:
2xGitarren Half Stacks
1xBass Fullstack
1xDrumset
1xKeyboard (auch über PA)
1xVocals
Angenommen man steht mitten im Raum und schaut auf's Schlagzeug, sind die Gitarrenamps links und rechts vorn, Bass zwischen Schlagzeug und rechter Gitarre, und die PA Boxen links und rechts hinter einem. (Hoffe, man kann das so verstehen :) ) Gesamt-Lautstärke richtet sich nach dem Schlagzeug, und mein Amp steht ca. auf 14Uhr. PA is ein kleines Behringer Mischpult, und 'ne Behringen Europower Endstufe. Pegel am Mixer sind momentan auf 0db ausgepegelt, und Endstufe hängt auf 14-15 Uhr, aber dann fiepts auch schon gern mal.
Sucht mal das Problem nicht bei eurem Sänger, sondern bei euch selbst.

Ich selber habe nen BassHalfstack, Marke günstig, und fahre das im Masterregler geradeso auf 8 Uhr, also knapp über aus, unser Mann an der Klampfe hat nen Crate Halfstack - auch billig, und hat seine Regler nicht über 8 Uhr.
Unsrem Drummer wurden leise Becken und ne leise Snare aufgezwungen, und schon sollte auch ne günstige Gesangsanlage ihren Dienst verrichten.
Außerdem wird oft der Fehler gemacht dass der Bass zu viele Mitten hat. Wenn ihr die Möglichkeit habt, nehmt die Mitten raus und dreht Tiefbässe rein, Bässe etwas raus und Höhen nach belieben. Zudem würde ich wenn möglich vom Bassfullstack nur eine Box anschließen.
Auch haben die meisten Gitarristen zu viel Bass in ihrem Instrument, gerade im Metalbereich. Da klingt das Instrument einzeln gut - aber im Zusammenspiel mit den anderen Instrumenten fehlt die Durchsetzungskraft, es wird also lauter gedreht.


Vielleicht helfen euch die Tips ein wenig.
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben