GT-10 oder Einzeleffekte?

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Ich brauche mal wieder Euren Rat.
Ich überlege mir ein ein Boss GT-10 zu kaufen, bin aber noch etwas unentschlossen, ob es nicht doch lieber ein paar einzelne Bodentreter sein sollten. Ich bin noch Anfänger (spiele erst seit einem 3/4 Jahr) und habe als Equipment eine Gibson Les Paul Studio, eine Fender American Standard Strat, einen Mesa Boogie 22+ und einen VOX DA5. Ich habe nicht vor irgendwann in einer Band zu spielen, sondern will nur zuhause ein wenig vor mich hin klimpern und auch gerne dabei gut klingen. Ich mag einige Effekte des DA5 (Wah, Delay etc.) recht gerne, allerdings sind die ja nur recht schwierig mitten im Spiel zu wechseln und auch nicht beliebig untereinander kombinierbar. Ich hatte jetzt einige Zeit ein Boss ME-8 hier (muß so aus den 90ern sein), fand aber sowohl Bedienung als auch Sound eher suboptimal. Nicht das ich etwas gegen viele Einstellmöglichkeiten hätte (hey, ich bin Ingenieur....-wenn etwas einwandfrei funktioniert, hat es nicht genug Features...), aber den ME-8 fand ich wirklich grottig. Ich hatte auch ein Dunlop Crybaby Wah hier, welches mir ganz gut gefiel, aber viele Bodentreter bedeuten auch viele Netzteile und irgenwo ist man ja auch Ästhet...
Ich habe mich hier mal durch den User Thread des GT-10 gearbeitet und bin immer noch nicht viel schlauer, sowohl Sound als auch Bedienung werden extrem unterschiedlich bewertet. Der Tenor ist allerdings immer der gleiche, die Effektqualität wird immer gut bewertet, die Amp-Simulation nicht. Ich möchte dieses Gerät vorwiegend dazu benutzen um über Kopfhörer zu spielen, deswegen bin ich momentan eher auf den GT-10 als auf Einzeleffekte fixiert. Ist der GT-10 wirklich die Sammlung von Einzeleffekten, als die er gerne beworben ist oder bringen echte Einzeleffekte einen besseren Sound? Um eins klarzustellen, ich möchte nicht klingen wie Guitarhero XYZ, sondern wie ich, aber es sollte auch nicht zu sehr nach Playstation klingen.
Sind die Effekte im Boss wirklich mit Einzeleffekten vergleichbar?
Schön,aber nicht Bedingung, wäre es natürlich auch, wenn der GT-10 auch gut mit dem Mesa Boogie harmonieren würde, über das Zusammenspiel von Multieffekten mit Röhrenverstärkern liest man ja auch durchaus Unterschiedliches, vielleicht hat irgendeiner diese Kombination ja schon probiert und hat ein paar Tipps zum Anschluss.
Als Alternative zum Boss hatte ich übrigens auch den POD x3 live oder den Zoom G92TT in Auge gefasst, über die Dinger habe ich zwar auch einges gelesen, favorisiere aber im Moment das Boss Gerät.

Danke schon jetzt für Eure Hilfe!

Gruss

Jens
 
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Hoch im Norden, hinter den Deichen....
Eigentlich würde ich Anfängern grundsätzlich davon abraten, mit allzuvielen Effekten rumzufummeln. Bei dem Equipment, das du hast, könntest du ganz prima an deiner Tonbildung arbeiten und in ein paar Jahren einen fetten Ton auch ohne Effekte bekommen.

Da es bei dir aber wohl eher um den Spass im Wohnzimmer geht ist ganz klar ein Multieffekt wesentlich besser für dich als einzelne Treter. Wenn du das, was das GT -10 beinhaltet, als Einzeleffekte besorgen willst, machst du dich arm. Echte Einzeleffekte bringen NICHT einen besseren Sound - nur dann wenn man genau weiss, was man tut, klingt man besser, und dafür muss man üben, üben, üben - auch den Umgang mit Effekten muss man üben, üben, üben...;)

Die Soundqualität ist bei Boss-Effekten generell erstklassig. Das eine oder andere kann ein Boutique-Pedal vermutlich besser, aber den Unterschied hört ein Anfänger nicht und kann ihn nicht ausnutzen. Wenn du das Ding vor den Boogie klemmst, stell am Amp am Besten einen guten Clean-Sound an und mach alles andere mit dem Pedal und dann wird das schon.

Ich würde an deiner Stelle auch das ME-70 ausprobieren. Das hat den Vorteil, dass die Bedienung etwas durchschaubarer/analoger ist. Für Anfänger vielleicht der bessere Weg, um mal zu probieren, was bestimmte Effekte eigentlich machen und wie man sie halbwegs sinnvoll benutzen und kombinieren kann - und wovon man die Finger lieber lässt. ;)

Generell kann ich dir nur den Rat geben, das Üben und das Rumspielen klar voneinander zu trennen. Als Gitarrist bringt dir 1 ÜbungsStunde mit einem cleanen Sound ohne Effekte VIEL mehr als 5 Stunden Rumgedaddel mit Bombastsound (von denen man 3 stunden nur Parameter einstellt). WEIL: der Ton kommt aus den fingern (fünf € ins Phrasenschwein....aber es is, wie es is....:D).

Miese Intonation, ein schlechtes Vibrato und schräges Timing können einem schon den Tag versauen, wenn man akustisch spielt - mit Monsterzerre und tausend Effekten klingt man dann nur noch nach Brei - und man macht sich komplett lächerlich. Das kann ultra-frustrierend sein.

Also: Vorsicht vor Multieffekten, wenn man nicht ganz genau weiss, was man damit vorhat. Ich denke, dass Deine Vorstellungen, was das Ding kann oder aus Deinem Sound macht, eventuell ein wenig zu hoch gegriffen sind, bzw du aufpassen musst, dich nicht zu verzetteln. Wenn du im Hinterkopf behälst, dass das Ding auch keine Wunder vollbringt - Viel Spass damit!! ;) :):)
 
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Erstmal hast du natürlich vollkommen recht, der Sound kommt aus den Fingern! Und da arbeite ich noch dran! Ich erwarte auch nicht, dass sich mein Können durch so ein Teil verbessert, ich bin Realist.... Ich möchte einfach abends nach dem "Pflichtprogramm" (30-60 Minuten im Cleansound Beatles Stücke o.ä. spielen, -was mir wirklich Spass macht, mir andererseits vom Sound eher widerstrebt) noch ein wenig abrocken, ohne das bei den Nachbarn der Putz von der Decke fällt.
 
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Zum Spielen mit Kopfhörern finde ich das GT-10 ziemlich gut, ich mag es lieber als die Line6 Produkte. Es wirkt auf mich irgend wie Interaktiver. Im Loop des Amps (und mit 4 Kabel Methode erst recht) verändert es den Ton etwas. Auch zu beachten ist das du eigentlich immer einen einzelnen Effekt finden wirst der besser tönen. Die stärke vom GT-10 sehe ich da drin das es dir eine ganze Menge an Effekten und Möglichkeiten integriert in ein System gibt. Das macht sich zum einen Toll zum experimentieren zum anderen kannst du deine ganzen Patches einfach speichern und wieder verwenden.

Gruss,
Jonas
 
XenoTron
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Also ich hab ein GT-10 und bin äusserst zufrieden damit.

Ich stand vor dem selben Dilemma wie du. Entweder einzelne Treter oder ein Multieffektboard.
Ich hab mich dann nach reiflicher Überlegung für das GT-10 entschieden.
Ich benutze das teil sowohl zuhause beim Üben über Kopfhörer als auch Live auf der Bühne mit meiner Coverband.
Die Sounds sind alle sehr Ordentlich finde ich und auch die Ampsimulationen sind authentisch (Soweit man das sagen kann wenn man nicht alle kennt).

Was du nicht von dem Gerät erwarten kannst:
5 Minuten einstellen und Bombensound rauskloppen. Das ist wohl der grund warum viele meinen die AmpSim taugt nichts. Die tolle EZ Tone Funktion (Bastele deinen Spitzen Sound in ein paar Minuten-Funktion) taugt nichts. Das ist es, nicht das Gerät an sich
Wenn du dich mit dem Gerät auseinandersetzt und Zeit investierst wirst du ein wirklich gutes Ergebniss erzielen. Bis dahin kann es aber etwas dauern. Man ist ersteinmal bös erschlagen von den Möglichkeiten.
Die Sounds die ich mir für meine Live Performance eingestellt hab find ich gut, da soll mir mal einer vom reinen Hören sagen ob das ein Modeller ist oder nicht.
Wer das raushört muss schon ein aussergewöhnliches Gehör haben.
Gitarristen hören da gern das Gras wachsen.
Dieser ganze "Nur Röhre ist das wahre mist" geht mir sowieso auf den Wecker. Wenn da nur die hälfte von denen auf Anhieb raushört was mit Röhre, Hybrid, Transe oder Modeller gemacht ist, häng ich direkt mein Gitarristendasein an den Nagel.
Es wird so viel gequatscht. Hör nicht auf alles.

Was du von dem Gerät erwarten kannst:
Glaubhafte Sounds und absolute Flexibilität. Du kannst dir fast alles so legen wie du es Möchtest. Es sind kaum Grenzen gesetzt.
Alles unter dem vorbehalt, das du dir Mühe beim Einstellen gibst.

Einen Groben Leitfaden wie man das Teil vernünftig einstellt bekommst du z.b. hier:
http://www.xycl.de/en/guitar-effects/boss-gt.html

Du kannst das GT 10 auch so Programmieren, das du es so benutzen kannst wie einzelne Treter, aber da finde ich das der wirkliche Vorteil, nämlich das synchrone Umschalten mehrerer Settings, einfach verloren geht.

Alles in allem hab ich das Gefühl die beste Investition getan zu haben die ich bin dahin an Effekten getätigt hab.

Teste es an. Bring Zeit mit. Unter einer Stunde testen und rumprobieren hast du noch nicht einmal an der Oberfläche der Möglichkeiten gekratzt.
 
blue angel
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Anfänger mit Gibson Les Paul Studio, Fender American Strat und Mesa Boogie 22+: alles vom Feinsten. Also an Geld mangelt es nicht, so wie es aussieht. Kauf dir am besten sowohl das Boss GT10 als auch ein paar Einzeltretter und vergleiche sie miteinander.
 
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@blue angel

finde deinen "Tip" eher unbrauchbar für den threadsteller - mal vorsichtig ausgedrückt...

stelle dir vor: es gibt auch leute, die an guter qualität spaß haben, oder sich einen langen traum erfüllen, den sie sich früher nicht leisten konnten, oder, oder...

würdest du anfängern etwa ein hb gitarre empfehlen und nen 15 watt transistor aus dem baumarkt?
 
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@blue angel: Wo ist dein Problem? Soll ich mich dafür entschuldigen, dass ich mir als Anfänger gutes Equipment leisten kann? Selbst als ich noch Student war und nicht gerade übermässig viel Geld zur Verfügung hatte, habe ich immer nach dem Motto gekauft: "lieber etwas weniger, dafür etwas vernünftiges!" "telekaster" hat durchaus recht,manchmal erfüllt man sich alte Träume..
Mein Equipment zähle ich hier nicht auf um damit zu glänzen, sondern weil ich -mit Hilfe dieses Forums- mittlerweile gelernt habe, dass einzelne Komponenten duchaus einen grossen Einfluss auf das Gesamtklangbild haben können.
Ich suche in diesem Thread nach Ratschlägen, nicht nach neidischen Kommentaren.

@Xenotron und 29A: Danke schon mal für eure Tipps, den Link von XenoTron finde ich recht interessant.
 
blue angel
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wie ihr aus früheren Antworten von mir sehen könnt, war weder mein Vorschlag ironisch gemeint, noch meine Kommentare neidisch.
Ich habe selber nach einem Jahr eine Duesenberg Rocket gekauft und weil ich kein Bock hatte, meinen Amp jedesmal zum Proberaum mitzuschleppen, habe ich gleich einen zweiten Marshall DSL 401 gekauft.
Ich habe nie Anfängern günstiges Equipment empfohlen (eher gebrauchtes für den vorgeschlagenen Preisrahmen) und immer Leute ermutigt, hochwertiges Equipment anzuschaffen.
Zurück zum Thread: mein Vorschlag bleibt der gleiche, obwohl ich selber ein gebrauchtes GT-8 und mehrere gebrauchte Einzeltretter kaufen würde. Was nicht gefählt, kann ohne Wertverlust wiederverkauft werden (bis auf ebay-Gebühren und Versandkosten).
 
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Einzeltreter kommen wirklich nur dann in Betracht, wenn sie dem dem Multieffekt wirklich überlegen wären. Ich bin ein reiner Couchplayer und da würden mich die ganzen Netzteile schon ernsthaft stören. Ausserdem wäre das ja auch -korrigiert mich, wenn ich falsch liege- mit ständigem Umstöpseln verbunden, da es wohl eher schlecht wäre, wenn man alle Effekte (sagen wir mal es wären im ganzen ca. 3-4) immer in einer Kette geschaltet hätte. Ein GT-8 hatte ich mir auch mal angesehen, aber ich kaufe tatsächlich lieber neue Sachen.
 
Guitarbob
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das mehrere effekte in einer kette sind ist nicht wirklich problematisch, vor allem wenn es auch nur 3-4 mit hochwertigem bypass sind. bezüglich mehrere netzteile kannst du ja auch ein netzteil mit ausreichend saft nehmen und dann per daisy chain miteinander verbinden.

grüße,
g-bob
 
Zwo5eins
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Hd474,
wenn du vorwiegend über Kopfhörer spielen willst, würde ich das Boss GT1-10 oder ME-70 den Einzelpedalen vorziehen, da es in dieser Disziplin eindeutig die bessere Lösung ist.

Gitarre -> GT-10 -> Kopfhörer = Fertig und herrlich stereo.

Gitarre -> div Einzeltreter -> und dann ins Mischpult (??) oder in sonst was -> Klingt aber steril -> wie bekommt man das besser hin?... Aufwand ohne Ende und klingt immer noch nicht so wie das GT-10.

Im Livebetrieb mit Amp sieht es wieder ganz anders aus.

Servus
Zwo5eins
 
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Naja wenn du etwas wirklich hochwertiges möchtest könntest du dir auch ein Axefx kaufen. Ist jedoch etwa 3 mal so teuer.

Gruss,
Jonas
 
XwaldiX
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Hi Jens...

Ich habe in meiner "Laufbahn" als Gitarrist schon alles mögliche ausprobiert.

Billige Multieffekte für die Coverband;
alles Verscherbelt;
die benötigten Einzel-Effekte gekauft für die Nutzung in unserer Punk-Rock-Band .
... jetzt sind wir aber vom Knüppel-Punk solangsam auch etwas abgekommen und mir fehlt es wieder an Möglichkeiten;
dann kam wieder ein ( aus akkutem Geldmangel ....hoho) günstiges Multieffektgerät mit Floorboard (V-Amp Pro und FCB 1010) zum einsatz;
Toll .... aber ohne angeschlossenen PC und dem Editorprogramm kann ich trotz annähernd 20 Jahren Erfahrung dieses Teil nicht vernünftig Einstellen.

Vor zwei wochen habe ich alles - wirklich alles ausser meinen Gitarren - bei ebay verscherbelt und mir den GT10 bestellt.

Die einfache Bedienung und die Anschlussmöglichkeiten haben mich dermaßen überzeugt!
Im Effektweg des Marshall-Tops für die Band; direkt im eingang eines kleinen Amps für den Gitarrenunterricht, und zuhause direkt per USB auf den Rechner zum Aufnehmen.

Ich finde dieses Teil einfach nur genial ....

Besonders als Anfänger wirst du, wenn überhaupt nur einen sehr geringen Teil der auf dem Markt erhältlichen Effektpedale kennen. Also mit welchen Effekten sollte man starten? Kommt natürlich drauf an welche Musikrichtung du ( irgend wann einmal ) favorisieren wirst.
Ich rate all meinen Schülern ( also alles Anfänger ) generell zu Multieffekten, da diese ihnen alle möglichkeiten bieten. Egal ob sie zuhause Metal Riffs runterackern und später in einer Jazz-Band mitspielen möchten.
Das wichtigste ist meiner meinung nach aber die Bedienbarkeit solch eines Multis.
500 Parameter - die über 5 Taster und 4 Endlosregler und Sub-Sub-Sub Menüs eingestelt werden müssen, machen einfach keinen Spaß und man akzeptiert dann recht schnell einen minderwertigen Sound, weil man sich nun mal lieber mit den 6 Saiten als irgend welchen Parameter-Werten auseinandesetzen möchte.

Für deine ( im Moment noch ) Ansprüche wie zuhause Proben, triffst du mit dem GT10 garantiert ins Schwarze und hast gleichzeitig das Passende Equipment um nächstes Jahr mit einer Band - ganz egal welcher Musikrichtung - auf Tour zu gehen. :)

Bis dann - Markus
 
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Ich habe gerade das Vox Tonelab LE und GT10 hier bei mir stehen.
Ziel: Ein Gerät zum Üben zuhause (Kopfhörer) und live mit gutem Sound! Vom GT10 war ich in Sachen Sound eher enttäuscht, es klingt überhaupt nicht crisp, eher etwas platt und elektronisch... Da gefällt mir das Vox-Pedal ein ganzes Stück besser! Klar, das GT10 hat eine imense Ausstattung, ist sehr flexibel in seinen Konfigurationsmöglichkeiten und die Bedienung ist (im vergleich zum LE) einigermaßen intuitiv... aber klanglich... nunja, ist subjektiv und muss jeder selbst entscheiden. Am Besten mal in den Laden gehen und vergleichen. Mir gefällt das Vox Tonelab LE allerdings deutlich besser, es klingt einfach "echter". Die Bedienung ist allerdings nicht sehr berauschend, da bin ich froh dass es eine Software gibt, womit man das Gerät per Midi fernsteuern kann.

Das nur so als Idee, dass es noch andere Geräte als das GT10 in diesem Bereich gibt, auf die man durchaus auch mal einen Blick werfen kann!
 
-insider-
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hi ..
also mir ging es mal genauso wie dir..
mittlerweile habe ich viel erfahrung mit dem Gt-10 und auch mit dem Tonelab gemacht.
Also für Crunch Sounds ist dass Tonelab echt super aber wenn du auch mal was härteres spielen willst ist das gt 10 meiner meinung nach wesentlich besser da du mit dem Gerät unendich viele Möglichkeiten hast wie zum Beispiel ein eigenes Custom Amp Modell zu modellieren oder 2 Amps gleichzeitig zu simulieren dies Möglichkeit hast du mit dem Tonelab nicht.
Wenn du damit im Wohnzimmer mit Kophörern oder Stereo Anlage spielst ist der Stereo Sound des Gt-10's einfach nur genial.
Du kannst mit dem Teil auch gut live auf nem Gig spielen vor allem bei Cover Music ist das geil weil du so total flexibel bist.

ich hoffe ich konnte ein bisschen helfen..

grüße Simon

ps: Hätt ich fast vergessen ..Also als Anfänger sind Multi-fxs auf jeden fall eher geeignet da du so mehr Möglichkeiten am Anfang hast und dich orientieren kannst welche Sounds und Effekte dir gefallen und welche nicht
 

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