GT-Pro im Zusammenspiel mit externem Preamp

von the_paul, 03.05.06.

  1. the_paul

    the_paul Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.05.06   #1
    Hi,

    mich interessiert das GT-Pro von Boss, habe aber ein paar spezifischere Fragen, die mir hier hoffentlich jemand beantworten kann.

    Wenn ich meinen externen Preamp (Mesa Recto Pre) mit der 4-Kabel-Methode anschließe, wie ist es dann möglich dessen Stereo-Output zu nutzen (sprich der Mesa hat 2 Ausgänge). Könnte man da den Effekt-Loop nehmen und diesen in der Effektkette direkt hinter den Pre-Loop setzen? Wie sieht es da mit dem Input-Pegel aus, der ja einem Gitarrensignal entsprechen muß? Oder ginge das nur mit dem Pre-Loop, der aber leider Mono ist?

    Ich würde gerne die internen Booster und das Wah mit dem externen Preamp nutzen, sind die brauchbar für eine solche Anwendung? Sprich, kann man mit dem Booster oder dem Tubescreamer Model einen Röhrenamp anblasen, oder sind die nur für die COSM-Amp-Modelle brauchbar? Wie ist die Reaktionsgeschwindigkeit der Wah-Modelle im Vergleich zu einem analogen Wah?

    Ich bin großer Fan von Volume-Pedalen vor einem Preamp, so daß ich praktisch mit dem Pedal nicht nur Lautstärke, sondern auch den Verzerrungsgrad beim Swell steuern kann. Ist das mit dem internen Volume irgendwie möglich? Kann man den Volume-Swell praktisch vor ein Wah im Signal-Flow schalten?

    Kann man generell Effekte und Loops im Signal-Flow so anordnen wie man will?

    Danke für Eure Antworten.
     
  2. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 04.05.06   #2
    Wozu willst du das? Wenn du mit 4-Kabelmethode arbeitest, gehst du doch wieder zurück ins GT-Pro und kannst dort dann die Stereo-Ausgänge benutzen.

    Ich hab den Marshall JMP im Loop vom GT-Pro, also Gitarre -> GT-Pro (für Effekte vor dem Pre Amp) -> JMP -> GT-Pro (für Effekte im klassischen Loop) -> Ausgang

    Geht. Ich benutz gerne die virtuelle Ratte zusammen mit meinem "echten" JMP...

    Letzten Endes ist das nix anderes, als wenn du z.B. dieses Boss-Multi-Zerrpedal (OD-20) zusammen mit deinem echten Amp benutzt. Oder ein ME-50. Sind wohl eh die gleichen Chips drin :)

    Das GT ist ja durchaus auch als Multi-FX gedacht, wenn auch die Amp-Sektion hier im Vordergrund steht, die das Me-50 als reiner MultiFX natürlich nicht hat.

    Keine Ahnung, hab ein Cry Baby :D

    Ich nehm mal an, dass es genauso schnell ist wie alles andere. Ich hab noch nirgendwo Probleme gefunden.

    Ich hab zwar ein Ernie fürs Volume vor dem Amp (und benutze das interne Volumepedal über die Behringerleiste als Pedal dahinter), aber da du die Effektkette frei belegen kannst, müsste das bei 4-Kabelmethode problemlos gehen.

    Gitarre -> GT-Pro -> internes Volpedal -> interne Zerrer -> Loop1 -> Mesa Pre Amp -> Loop1 return -> (evtl. Loop2 ->) sonstige Effkte vom GT-Pro -> Main/ Sub Out -> Endstufe oder XLR ins Pult

    Völlig variabel. Lediglich der pre-Loop sitzt fest, ist auch Sinn der Sache. Der kommt ganz vorne direkt nach dem Eingang. Kann man z.B. noch einen Dynamik-Effekt einschleifen.

    Alles andere ist frei platzierbar. Die beiden weiteren Loops (1 und 2) allerdings nur hintereinander. Also Pos. 1 und 2, oder 5 und 6, oder 9 und 10......

    Kannst also nicht Loop 1 vor nen Zerrer setzen und dann Loop2 hinten an den Reverb oder so. Braucht man aber ja auch nicht, für Dynamikeffekte hat man ja noch den Pre-Loop (oder man knallt evtl. Zusatzteile ganz normal einfach seriell vor das GT-Pro).


    https://www.musiker-board.de/vb/attachment.php?attachmentid=15623&d=1133025139

    Ganz unten ist die Kette. Zwischen In und Out ist alles völlig variabel.
     
  3. the_paul

    the_paul Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.06   #3
    hi ray, vielen dank erst einmal für deine ausführliche antwort!

    das liegt hauptsächlich am preamp, weil die beiden ausgänge ein bisschen unterschiedlich klingen können und man damit einen "natürlicheren" klang rausbekommt. im prinzip wärs aber auch kein thema den mono zu nutzen und dann stereo vom GT-pro zu nehmen, das stimmt schon.

    ich hab noch nie einen multi als booster benutzt, deshalb weiß ich nicht wie es klingt und frage. ich benutze halt nen relativ klangneutralen xotic booster und einen tubescreamer-clone von barber um meinen preamp anzublasen. also schon eher die umgekehrte herangehensweise als modeling ;)

    bei meinem vooduvalve hatte ich in der externen steuerung durch MIDI manchmal so hakeleien, deshalb die frage mit der tracking-geschwindigkeit.

    yes, genau.

    hm, also im prinzip dürfte dann ja alles gehen was ich bräuchte.
    das einzige was mir noch fehlt ist ein ducking delay.
     
  4. fubbe

    fubbe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.06   #4
    noch was zum wah: also ich benutze es mit der behringer fcb1010 leiste. hatte früher n analoges, aber das konnte ich jetzt verkaufen. hatte bislang absolut kein problem mit dem teil. :great:
    nur zu empfehlen.
     
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