günstige Mikroauswahl Bandaufnahme Proberaum

von Sven7, 06.01.19.

  1. TripleRistretto

    TripleRistretto Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.19 um 12:16 Uhr   #21
    Mit dem LiveTrak habt ihr doch die besten Voraussetzungen um fast lautlos zu spielen.
    Wir nutzen jahrelang ein Zoom R24.

    Setup bei uns war:
    Drums abgenommen (BD, SN, 2xOH)
    2x Gitarre (DI mit nem Digitech Cabdryvr)
    Bass DI
    Gesang

    Das ganze ging in einen Kopfhörer Verstärker und wir hatten ISO Kopfhörer auf.

    Mit dem LiveTrak kann sich bei euch sogar jeder seinen eigenen Mix machen.

    Dadurch gibt es kaum Übersprechen.

    Grüße,
    Jan

    Edit:
    Um Unklarheiten zuvermeiden;
    Bei den Gitarren war die Signalkette: Gitarre - Effektboard - Amp - FX send - Cabdryvr - Zoom
     
  2. Jagmaster

    Jagmaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.19 um 18:55 Uhr   #22
    Hallo @SubbrSchwob ,

    Ist nicht böse gemeint, aber solche pauschalen Aussagen bringen grundsätzlich erstmal Niemandem was... Die interessanten Punkte sind doch die: Hast du schlechte Erfahrung mit t.bone-Mics gemacht? Und wenn ja, mit welchen Modellen und was genau waren die Defizite? Infos dazu würden weiterhelfen.

    Ja, es gibt viel Schrott in dem Billigsektor! Da stimme ich voll und ganz zu. Aber es ist eben auch ab und zu mal was Vernünftiges dabei. Mit den von mir genannten t.Bone Tom-Mics habe ich aus erster Hand gute Erfahrung über Jahre hinweg machen können, weswegen ich sie dem TE bei seinem knappen Budget empfehle, und da ist es doch eher kontraproduktiv, wenn darauf nur so ein allgemeines "von t.Bone würde ich die Finger lassen" ohne Erklärung folgt.
    Am Anfang hat man eben erstmal weniger Mittel zur Verfügung, und da ist man doch über jeden Budget-Tipp, der was taugt, dankbar.

    Natürlich macht es Sinn, sich gleich was halbwegs vernünftiges zuzulegen und da kann der TE ja entscheiden, worauf er am Meisten Wert legt und dementsprechend die Investition verteilen, was er ja hier auch schon mehr oder weniger getan hat:

    @Sven7

    3 Mikros für die Drums sind für den Anfang schon ganz gut. Ich würde euch raten, den Fokus auf ein Bassdrum-Mic und ein Kondensator-Pärchen für die Overheads zu legen. Natürlich könntest du auch mit nur einem OH arbeiten und dafür noch eins für die Snare kaufen, aber da wäre OH nur in mono. Und wenn ihr später mal aufstockt, und euch noch ein weiteres Kleinmembran-Kondensator-Mic holt, kann es sein, dass das soundtechnisch dann nicht zu dem Anderen passt (aufgrund von Fertigungstoleranzen) und die kein gutes Stereo-Paar ergeben. Deswegen da lieber gleich ein Stereo-Pärchen.

    Hier wurde auch der Tipp gegeben, mit den Gitarren per DI direkt in das Zoom reinzugehen. In dem Fall müsstet ihr euch insgesamt 3 DI-Boxen (2, wenn der Bass-Amp nen DI-out hat) zulegen, und ihr würdet dann halt nicht den Amp-Sound aufnehmen, sondern nur das pure Signal der Gitarre.
    Da ihr ja aber schon ein gutes Mikro zur Gitarrenabnahme habt, macht es mehr Sinn, da noch ein zweites zu besorgen.

    Edit: Sofern nach der Entscheidung für BD- und OH-Mics noch genug Geld da ist (und du dich gegen meinen Budget-Tipp entschieden hast ;) ), würde mich für das zweite Gitarrenmikro wirklich einfach nach nem gebrauchten SM57 umsehen. Die Dinger sind bewährter Standart für Ampabnahme und abseits davon immer für irgendwas verwendbar.
     
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  3. SubbrSchwob

    SubbrSchwob Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.01.19 um 11:45 Uhr   #23
    Na gut, dann präziser: Mir hatte jemand mal das DC1000 Drum-Mic-Set hingestellt, das besteht aus vier der hier genannten CD-55. Nach einem kurzen Test habe ich befunden, dass ich die Mics dumpf und unausgewogen finde. Klar kommt da irgendwas raus, aber ein schöner Drum-Sound halt eher nicht. Für mich sind das Mics, die man alsbald durch andere ersetzt und sich das Geld lieber spart.
     
  4. Jagmaster

    Jagmaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.01.19 um 21:21 Uhr   #24
    Danke dafür!

    Das ist natürlich schade, dass deine Erfahrung so gegensätzlich zu meiner ist. Vielleicht spielt an dem Punkt die Serienstreuung bei so günstigen Produkten einfach ne zu große Rolle.
    Allerdings ist "Dumpf" natürlich auch gewissermaßen ne relative Sache. Verglichen zu einem Kondensatormikro (zBsp. Beyerdynamic Opus 87) klingt das natürlich um einiges weniger klar und brilliant, und des Einen "Dumpf" ist des Anderen "Wärme"...
    Ich hab weiter oben ja schon geschrieben, dass ich die Mics für nen Rock-Drumsound absolut brauchbar finde. Für nen natürlich organischen Jazz-Sound würde ich sie auch nicht unbedingt nutzen.
     
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  5. rbertram

    rbertram Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.01.19 um 14:39 Uhr   #25
    Ob ich zu Kondensatormikrofonen greifen würde, mache ich nicht nur davon abhängig, ob ich a) eine externe Phantomspeisung oder b) Phantomspeisung im Mischpult habe, sondern hauptsächlich auch vom Stil der Musik. Folkrockbands mit z.T. elektroakustischen Gitarren sind m.E. dafür prädistiniert. (-> Condenser)
    Bei härten Rockbands z.B. mit Marshalltürmen würde ich eher zu Shure SM57 greifen. Ebenso beim Gesang zu Shure beta 58 anstatt AKG D5/C7.

    Habe lange Jahre ein AT Condenser für HD28 Gitarre benutzt. Der Sound war gut, aber sehr rückkopplungsanfällig (wenn das Signal auch über die Monitoranlage geht).

    Das Lautstärkelevel der Aufnahmen entscheidet z.T. auch die Mikrofonauswahl.
     
  6. nicknick

    nicknick Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.01.19 um 18:38 Uhr   #26
    Wenn man sich mal überlegt, wie selten (je nach Musik ..) man mal in einem Song auf die Toms haut ..
    Gerade die Toms haben einen eher eingeschränkten Frequenzumfang
    und lassen sich - wenn's Geld hinten und vorne fehlt - ggf. ausreichend laut über Room-Mics einfangen.

    Und wer nutzt Close-up-Mics (an den Toms resp. überhaupt) .. für einen "organischen Jazz-Sound" ??
     
  7. Astronautenkost

    Astronautenkost HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 14.01.19 um 18:41 Uhr   #27
    Al Schmitt!
     
  8. nicknick

    nicknick Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.01.19 um 20:15 Uhr   #28
    Mist, das ruiniert jetzt meine Statistik .. :mad:
     
  9. sir stony

    sir stony Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 14.01.19 um 21:13 Uhr   #29
    Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast... ;)

    Aber ich muss @SubbrSchwob absolut recht geben.
    Ich hatte eine ähnliche Erfahrung gemacht mit - wenn ich mich recht erinnere - den gleichen Mikros als ich einen Bekannten um eine kurze Einspielung von ein paar Drumloops gebeten hatte, da ich wusste dass er sein sehr hochwertiges Kit in seinem Proberaum auch immer voll mikrofoniert hatte. Hab dann kurz in die Aufnahme gehört, das kalte Grausen bekommen, mir ein Köfferchen voll meiner eigenen Mikros geschnappt und stand fünf Minuten drauf gleich wieder bei ihm auf der Matte: "nochmal bitte, aber diesmal hiermit!" - Als er den Unterschied gehört hat, hat er sich nur Tage später selbst bessere Mikros gekauft.
     
  10. nicknick

    nicknick Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.01.19 um 23:48 Uhr   #30
    Macht ja manchmal Sinn, den ersten Beitrag nochmal zu lesen .. also keine Tom-Micros.
    Das Geld fällt ja auch nicht vom Himmel ...
     
  11. Sven7

    Sven7 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.01.19 um 08:43 Uhr   #31
    Danke für die vielen echt guten Tipps und Anregungen, echt Klasse!
    Bei uns ist es jetzt folgendes Setup geworden:

    Recording Device:
    Zoom Live Trek L12

    Drums:
    2x Oktava MK 012-01 MSP2 Pair (Overhead, Becken und Toms)
    1x AKG D112 MK II (Bassrum)
    1x Sennheiser 609 (Snare)

    Guitar:
    1x Shure SM 57

    Bass:
    TC Electronic BG250-210 (XLR Out)

    Es wird bestimmt einige Zeit in Anspruch nehmen alles richtig aufgestellt und eingepegelt zu haben, aber wir hoffen damit ein gutes Setup gefunden zu haben um in vernünftiger Qualität zumindest Demos aufnehmen zu können. Mixing und Mastering würden wir bei gutem Material eh rausgeben, denn dafür fehlen uns die Skills.
     
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  12. TripleRistretto

    TripleRistretto Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.01.19 um 11:18 Uhr   #32
    Solange ihr das Übersprechen durch geschickte Aufstellung minimieren könnt, sollte guten Ergebnissen nichts im Wege stehen.

    Grüße
    Jan
     
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