Ich bin mal auf Slashs Soloalbum gespannt!
Ich finds coooool
Jedes Lied mit nem anderen Sänger
Die Songs zeigen dies:
* "Ghost", mit dem unsterblichen Ian Astbury von the Cult, weist den Weg: ein Killer! Izzy Stradlin im Übrigen an der Telecaster: seit Unzeiten ncht mehr gehört.
* "Beautiful Dangerous" mit Fergie von den Black Eyed Peas ist die eigentliche Überraschung: Ich hätte, um ehrlich zu sein, der Dame keine derartig begnadete Rockröhre zufgetraut. Ein klarer Anspieltip (auch wenn die Scheuklappen dies zunächst zu verhindern trachten, aber, lieber Hörer: gib dem Gespann eine Chance - es lohnt sich!).
* "Crucify the Dead" featured Ozzy himself. Guter Titel, keine Frage, für mich allerdings nur guter Genredurchschnitt. Allzu erwartet klingt hier der Madman am Mikro. Aber: Das Solo gehört zu den Höhepunkten der Scheibe: Slash an der Paula Goldtop klingt wie seinerzeit in "Estranged", die Gitarre weint und trauert über das Elend der Welt - sensationell!
* "Back from Cali", der Erste Titel mit Alter Bridge-Mann Myles Kennedy, ist eine Top-Komposition, die scharf an "For those about to rock" von AC/DC erinnert. Myles ist natürlich einer der besten Sänger im Rockfach; nur verdient daher seine Aufnahme als Singer in die Tourband. Schöne Gitarrenarbeit, wie immer. Knarzende Les Paul.
* Der vom Rezensenten sehnlichst erwartete Titel hält, was er versprach: "Promise" mit dem einzigartigen Chris Cornell am Mic. Letzterer, für mich bester aller Rockshouter, glänzt wie erhofft; Song: auf den Punkt, melancholisch, aufbauend, ganz Slash N'Cornell, Mischung aus "Euphoria Morníng" und "Ain't life grand" - Top!
* "By the Sword" ist der bekannte Singlehit mit Andrew Stockdale der Wolfmother-Combo. Toller Riff, toller Gesang, Spitzenkomposition! Eines der besten Soli, die ich kenne! Anhören!
* "Gotten" mit Adam Levine von Marron5 wird wohl einige hartgesottene Rocker in der Annäherung abdrängen; aber, wie beim Fergie-Song, gilt auch hier: offen an die Sache herangehen, es lohnt! Die Stimme passt.
* Es folgen "Doctor Alibi": Lemmy von Motörhead mit Stimme und Bass tut, was er am besten kann: kaputter Vortrag, brutal und ehrlich, so solls sein.
* "Watch This" präsentiert uns - instrumental - Dave Grohl on Drums und Duff on Bass. Es perlen die Licks, dass es eine Freude ist!
* "I Hold On" klingt wie ein Song von Kid Rock, was vielleicht daran liegen kann, dass dieser die Vocals vorträgt. Netter Sommerhit.
* Slash goes Metal - und wie: anders kann man für mich "Nothing to Say" mit M.Shadows nicht charakterisieren. Ein scharfes Stück Musik, das hier die Kurve kratzt, nein: schneidet: kreissägende Gitarren, ein hypernervöses Solo, halsbrecherische Leads insgesamt, stilsicherer Gesang. Überraschend, aber gelungen. Für mich der Höhepunkt der Scheibe!
* "Starlight" ist eine weitere Topkomposition, vorgetragen abermals von Myles Kennedy. Programmierter Singlehit!
* "Saint is a Sinner Too" ist ruhig, eigen und Geschmackssache,
* "We're All Gonna Die" mit Iggy Pop, dem Untoten des Sleaze-Punk, wird wohl jeden Geschmack treffen: Iggy und Slash klingen wie weiland auf der Brick by Brick-Scheibe des letzeren. Ein Genuss!
* Auf "Baby Can't Drive" (nicht auf allen Versionen enthalten) mit Alice Cooper und Nicole Scherzinger von den Pussycat Dolls darf man sich auch noch freuen: Auch dieser hätte man - ebenso wie Fergie - keine derartige Performance im Rockfach zugetraut. Und auch hier gilt: Vorurteile über Bord, ein Spitzensong!