Gutes kleines Homestudio

von Helmu, 24.09.07.

  1. Helmu

    Helmu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.09.07   #1
    Ein freundliches Hallo an die Profis,

    bin neu hier und habe gleich eine spezielle Frage. Mein Sohn wünscht sich zu Weihnachten ein kleines komplettes homestudio (halbwegs provisorisch, ohne Extraraum fürs Mikro). Momentan hantiert er mit Magix Studio 7 herum und kommt aber irgendwie nicht weiter. Er spielt alle Instrumente übers angeschlossene Midi Keyboard ein und will es auch so beibehalten und nur um ein gutes Mikro für den Gesang, in dem Punkt was die Soundeingabe angeht, erweitern. Er möchte seine Songs als Midifiles einspielen dann dazu Singen und bei sich zuhause quasi als Demoband aufnehmen und zu diesem Zweck soll es eben auch recht professionell und gut klingen, er will sich bei Labels vorstellen. Es soll zwar für einen Anfänger sein aber dennoch an nichts fehlen, was auch ein mittelmäßiges Profistudio besitzt bzw. er muss eben was Tolles mit machen können. Der ganze Spaß darf zwischen 500 und 700 Euro kosten.

    Ich habe mich versucht schon ein wenig zu informieren nur leider fehlt mir da echt die Ahnung.
    Er hat einen PC AMD Athlon XP 2600+2.08 GHz, 512 MB RAM mit einer Avance AC 97 Audio Soundkarte.

    Nun meine Fragen:

    1.) Ich denke nicht, dass diese Soundkarte für einen wirklich tollen Sound gut ist. Denke, dass das erste wäre, man holt sich eine vernünftige Soundkarte. Habe ich da recht? Und wenn ja, welche könnt ihr empfehlen?

    2.) Sind neue Lautsprecher notwendig? Er hat nur so ganz simple kleine? Wenn ja, auch hier wieder, welche würden da geeignet sein?

    3.) Wie siehts mit einem Mischpult aus? Digital oder Analog? Eigentlich hat er ja in seinem Software-Programm ein virtuelles Mischpult (Mixer) schon drin, ist es notwendig dann extra eins zu kaufen. Trotzdem hat jedes vernünftige Studio ein Mischpult. Wenn eins, dann reicht doch sicherlich auch ein kleines, oder?

    4.) Dann will er unbedingt eine Groovebox haben, weil er damit wohl so super Sounds schaffen kann. Ist diese notwendig, er macht sehr gerne Dancemoves. Wenn ja, welche?

    5.) Dann, sehr wichtig das Mikro. Kondensator, Niere etc. lauter Begriffe, mit denen ich nichts anzufangen weiß. Er will sich das Mikro direkt neben dem PC hinhängen und dann einsingen, es muss aber trotzdem eine gute Qualität (am besten CD-Qualität) haben, um eben Songs CD reif einzusingen.

    6.) Zu guterletzt, bei der Software Magix Studio möchte er bleiben, weil er meint, dass es ihm für seine Zwecke reicht. Was meint ihr, fällt und steht die Musikproduktion mit dem Software-Programm, oder hängt es eher vom Equipment ab?

    Ich sage tausend Dank für etwaige Antworten!!!
    Helmut
     
  2. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 24.09.07   #2
    Ich schiebe diesen Thread mal in die Recording-Abteilung, da sehen ihn die richtigen Leute.
     
  3. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 24.09.07   #3
    Gut gemacht :)

    Gerade für seinen Zweck bieten sich externe Soundkarten an(angeschlossen per USB oder FireWire), in denen schon ein Mikrofonvorverstärlker eingebaut ist:
    http://www.musik-service.de/e-mu-0404-usb-2-0-audiointerface-prx395757407de.aspx
    http://www.musik-service.de/mackie-onyx-satellite-prx395757335de.aspx
    http://www.musik-service.de/tascam-...USB-Audio--Midi-Interface-prx395756753de.aspx
    Ich selbst kenen keines von den Geräten "persönlich", falsch macht man aber wohl mit keinem etwas. Das Mackie war mal wesentliche teurer, und bietet möglicherweise auch die beste Qualität.
    Zum richtigen Abmischen sind Studiomonitore schon empfehlenswert. Das hier sollte man wohl mindestens investieren:
    http://www.musik-service.de/Recording-Studio-Monitore-ESI-nEAR-eXperience-prx395749863de.aspx
    Für Studiomonitore gibt es aber auch ein extra Unterforum, schau dich da mal etwas um:
    https://www.musiker-board.de/vb/f254-studio-monitore/

    Ein Mischpult ist in der Tat nicht notwendig. Wenn man digital arbeitet (und das tun heute wohl die meisten Studios), dann nimmt man auf dem PC auf und mischt mit dem virtuellen Mixer in der SOftware. Mischpulte kann man ins Studio integrieren, um deren Mikrofonvorverstärker zu nutzen, oder als "Schaltzentrale" zum anschließen von Monitoren, Kopfhörern etc. Analoges abmischen trotz Aufnahme mit Software geht theoretisch auch, ist aber schon sehr speziell und eigentlich viel zu teuer. In großen Studios stehen Mischpulte eher noch aus der analogen Zeit, und man nutzt halt einzelne Teile des Mischpults für gewisse zwecke. Aber gerade im Heimstudio lohnt sich das nicht. Und zur Mikrofonvorverstärkung/Regelung der ABhörlautstärke/Kopfhöreranschluss etc. sind die erwähnten USB/FireWire-Soundkarten schon so ausgestattet, dass da kein Mischpult mehr nötig ist.

    Da kenne ich mich überhaupt nicht mit aus. Generell kann ich aber sagen, dass man heutztage eigentlich komplette in Software arbeiten kann, wenn es um die Erstellung von künstlichen Sounds und Beats geht.
    Wie zu fast allen anderen von dir genannten Fragen gibt es auch zu dieser ein eigenes Unterfroum :)
    https://www.musiker-board.de/vb/f295-studio-mikrofone-vocal/
    Gute Mikros in den unteren Preisklassen gibt es z.B. von Studio Projects (B1 oder C1)
    Ist der PC denn leise? Weil dessen Rauschen wird man sonst mit aufnehmen, wenn der Mikro direkt daneben steht. Man benötigt zu so einem Großmembran Kondensatormikro übrigens noch Ständer, Kabel und Popp-Schutz.
    Ja, das Programm reicht. Die aufnahmequalität ist eh unabhängig von der Software. Unterschiede gibt es dann (neben der Aussattung) evnetuell bei der Qualität der Effekte (EQ, Kompressor, Hall...) aber da sehe ich kein Problem, da wird Magix Studio auch schon OK sein, vor allem ist da eher das KnowHow das Problem (ein hochwertiger Kompressor bringt einem überhaupt keine Vorteile, wenn man gar nicht weiß, wie man einen Kompressor richtig einstellt).

    EDIT: Geschlossene Kopfhörer bracuht man natürlich auch. Wobei ich da sage, dass das keine gute sein müssen, abmischen sollte man eh über die Monitore. Es gibt einfach nur darum, dass man die Musik hört, wärhend man die Stimme aufnimmt (und die Musik nicht wieder aufs Mikro aufgenommen wird)
     
  4. Helmu

    Helmu Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.09.07   #4
    Hallo ars ultima,

    vielen Dank, das war ja eine Hammerauskunft, klasse. So habe ich zumindest schon mal einen Überblick, ich frage mich nur, ob diese Audiointerfaces besonders für das Eingesungene nötig sind, oder ob auch das eingespielte Midimaterial davon profitiert. Denn darauf legt er den größten Wert. Und kommt dieses Interface der PC Soundkarte nicht in die Quere?

    Dankeschön!
    Helmut
     
  5. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 24.09.07   #5
    Die einegbute Soundkarte in deinem PC ist qualitativ schlecht, also benötigt man eine neue Soundkarte. Ich habe beispbeispielhaft drei Soundkarten genannt, welche die Soundkarte im PC ersetzen. Theoretisch kann man auch beide benutzen, man kann dann in der WIndowssystemsteureung einstellen, welche Soundkarte man benutzen will. Und in Magix Studio entsprechend auch. Aber um Probleme zu vermeiden ist es am einfachsten, die vorhanden Soundkarte zu entfernen. Da man sie ja in deinem Fall nicht ausbauen kann, kann man sie im BIOS deaktvieren. Die neue Soundkarte (also da Interface) ersetzt einfach die alte Soundkarte.
    Das vorhanden MIDI-Keyboard ist auch wirklich ein reines MIDI-Keyboard, also es wird kein Audio aufgenommen? Dann findet ja die Klangerzeugung im PC statt, das Keyboadr schickt ja nur Daten, keine Töne. Was hat er denn da bisher genutzt? Also man arbeitet normalerweise mit Softwareinstrumenten, und die sind ja unabhängig von der Audiohardware (außer antürlich, dass die Wiedergabequalität bei so einem interface wohl besser ist als bei der alten PC-Soundkarte - aber halt die reine Audioqualität). Wie hat er das Keyboard bisher angeschlossen? Das Mackie Onyx Sattelitte hat keinen Midi-Eingang, da müsste man dann eventuell noch zusätzlich ein MIDI-Interface kaufen.
     
  6. Helmu

    Helmu Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.09.07   #6
    Hallo ars ultima,

    er hat ein altes Yamaha Keyboard PSR 520 (schon etliche Jahre alt funktioniert aber gut), welches keinerlei Audio Sachen macht. Er hat es dann normal mit Midi in/out mit dem PC verbunden. as Problem ist halt nur, dass er die Wiedergabequalität der einzelnen Instrumente (Bass, Drum, Gitarre) extrem bemängelt und das so eben kein richtig Produktionsfeeling aufkommen kann. Dann hat das also kaum was mit der Soundkarte zu tun? Jetzt bin ich verwirrt, würde die Soundwiedergabe mit einem neuen Keyboard besser laufen? Ich muss dazu sagen, dass er unheimlich gerne so Sounds wie die von DJ Ötzi und Cascada produzieren würde und er aber mit dem momentanen Material nicht weiter kommt.

    Danke dir!
    Helmut
     
  7. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 24.09.07   #7
    Wenn das wirklich nur per MIDI am PC angeschlossen ist (über so ein MIDI-Gamepoertadapterkabel, oder wie? Weil PCs haben normalerweise keine direkte MIDI-Buchse) dann werden eben nur MIDI-Daten an den PC gesandt. MIDI sind ja nur steuerdaten, quasi Noten, also es geht nur der Befehl "Taste x gedrückt" an den PC. Erst der macht dann daraus was klingendes, irgendein "Gerät" muss halt einen bestimmten Ton abspielen, wenn die Taste X gedrückt wird. Insofern bringt ein anderes Keyboard nichts.

    Deine Überlegungen mit der Soundkarte sind jetzt aber nicht völlig abgwegig. "Früher" war es nämlich so, dass auf der Soundkarte ein Synthesizer-Chip saß, der eben den Klang erzeugt hat. Insofern klangen MIDI-Sounds dann auch mit einer anderen Soundkarte anders. Ich glaube bei den Creative-Soundblaster Karten ist das auch heute noch so. Ansonsten aber hat sich da Software-Klangerzeugung durchgesetzt. Die Onboard-Soundkarten (wie du sie hast, und quasi jeder PC, wenn man nicht eine extra Soundkarte dazu kauft) hat auch keinen eigenen Klangerzeuger. Um aber eben auch MIDIs hörbar zu machen liefert Windows den "Microsoft GS Wavetable SW Synth". Wenn man also unter Windows einfach eine MIDI-Datei abspielt, dann hört man den. Und in einer Musik-Produktionsanwendung kann man den auch auswählen.

    Sollte man aber nicht ;) Denn das Teil klingt in der Tat nicht so doll, und ist auch nich dafür gemacht, ernsthaft damit Musik zu machen. Da greift man dann auf bessere Software-Instrumente zu. Dazu hat sich ein Standard-PlugIn-Format durchgesetzt, die sogenatnnen VST-Instrumente (VSTi). Erfunden hat diesen Standard wohl mal Steinberg für sein Cubase. Der Vorteil ist nun, dass es in diesem Format ganz viele unterschiedliche Instrumente gibt, richtig teure, aber auch kostenlose (die Schnittstelle ist wohl offen, so dass da jeder was für programmieren kann). Und in jedem MIDI-Sequencer, der VSTi-fähig ist, kann man dann eben diese VSTi-PlugIns einsetzen. Man installiert sich also dieses VSTi-Plugin (z.B. ein gutes Klavier), und gibt das in meinem Musikprogramm als Output der gewünschten MIDI-Spur an, und schon wird eben die MIDI-Spur von diesem künstlichen Klavier abgespielt.

    Da wären wir dann aber auch bei dem Problem, dass das Magix Studio vielleicht doch nicht reicht. Ist ja nicht das neueste, daher finde ich jetzt so schnell auch keine weiteren Infos dazu. Bei den neueren Versionen von Magix Music Studio ist es so, dass die einerseits schon so manches virtuelle Instrument mitbringen, aber sie unterstützen darüberhinauzs auch VSTi-PlugIns. Hat dann dein Sohnemann bisher den Microsoft GS Wavetable SW Synth benutzt? (wahrscheinlich unbewusst?)

    Anderseits aber ist auch bei vielen Interfaces schon Software dabei, beim EMU 0404 z.B. Cubase LE, das ist ein Programm ähnlich dem Magix Studio, da kann man auf jeden Fall VSTis einbinden. Und es werden auch schon ein paar VSTis mitgeliefert. Und kaufen kann man dann auch gute VSTis, falls er in der Richtung Musik produzieren will (ist bei mir halt nicht der Fall, da ich größtenteils "echte" Instrumente aufnehem, dehsalb kann ich da auch keine besonderen Tipps geben) dann sollte er auch da investiern bzw. sollte man das ins Studiobudget einplanen:
    http://www.musik-service.de/plug-ins-instrumente-cnt1428de.aspx
    Es gibt auch wirklich durchaus gut klingende Freeware:
    https://www.musiker-board.de/vb/software/20884-die-besten-links-zur-besten-freeware.html
    Kann man auch selber nach googlen, Stichwort "VST-Instrument" oder "VSTi-PlugIn".
     
  8. Helmu

    Helmu Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.09.07   #8
    Man, du bringst mich wirklich weiter, nochmals Danke.
    Also mein Sohn benutzt dieses GS Wavetable, das ist ihm auch klar. Dadurch das er mit Magix Studio 7 so unzufrieden war, kaufte er sich letztes Jahr Magix Studio Deluxe 2006 mit virtuellen Instrumenten, nur leider geht diese Software überhaupt nicht und ist für ihn auch recht kompliziert. Kann jetzt nichts weiter zu sagen, weil ich diese Software nur einmal gesehen habe. Also er ist halt unzufrieden damit. Muss ja dann wahrscheinlich an einem Treiber liegen. Das wäre jetzt noch meine Vermutung.

    Helmut
     
  9. Clooney

    Clooney Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.09.07   #9
    Ars hat ja schon in bewährter Manier die Themen abgefrühstückt:great:. Deshalb von mir nur einige Ergänzungen

    Als Audio-Interface benutze ich die NI Audio Kontrol und kann diese auch uneingeschränkt empfehlen. Im Gegensatz zum Mackie hat sie MIDI-Anschlüsse. Außerdem einen guten Mikro-Verstärker mit Phantomspeisung.

    Wenn es denn ein Großmembran-Kondensator sein soll, kann ich bezüglich Mikro das MXL empfehlen. In dieser Preisklasse super. Allerdings dringend Poppschutz erforderlich.

    Deine Bemerkung "bei Labels vorstellen" setzt ein wirklich annehmbares Produktionsergebnis voraus. Das heißt zum einen, dass vernünftige Monitore unerlässlich sind. Hier sollte man als Hausnummer ab 300 € ansetzen.
    Zum anderen glaube ich, dass mit dieser Zielsetzung eine Orientierung zu einem anderen Host sinnvoll wäre (Die Gründe hat Ars genannt) Ich kenne Magix nicht im Detail, aber gerade was vernünftige VST-Einbettung in Sachen Instrumente und Effekte angeht, ist man zum Beispiel mit einer kleiner Cubase-Version auf der richtigen Seite.

    Dann gestatte mir noch eine grundsätzliche Bemerkung: Die beschriebene Zielsetzung scheint mir erfreulich ambitioniert. Man kann zwar heute deutlich kostengünstiger produzieren als vor 10-15 Jahren, aber ohne Arme keine Kekse. Gerade wenn man sich an Referenz-Produktionen misst, stößt man mit günstigem Equipment eben doch an seine Grenzen. Selbst DJ Ötzi-Nummern werden in einer ganz anderen Studio-Umgebung produziert. Und das hat seinen Grund. Das sollte man sich einfach klar machen, um die Enttäuschung zu vermeiden.


    Grüße vom Clooney
     
  10. FernandesRau

    FernandesRau Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.09.07   #10
    Hi Jungs,

    also ich hab mir das mal hier durchgelesen und folgendes Problem bleibt bei mir :(

    Mic: Behringer B-1
    Mixer: Behringer Eurorack UBB1002
    Externe Soundkarte: Terratec Phase 26 USB

    ich bekomme aber nichts hin ^^
    ich muss dazu sagen ich bin blutiger anfänger
    also wenn ich das micro direkt übern mixer mit dem pc verbinde hab ich die selbe aufnahmequalität, wie wenn ich mit nem 5 € Micro aufnehme

    und wenn ich den über Terratec verbinde dann erkennt er das micro zwar aber ich kann nicht aufnehmen -.-
    und wenns doch klappt dann ist die aufnahme noch schlechter als wenn ich musik über boxen laufen lasse und dann was ins 5€ micro spreche :D

    kann mir wohl jemand helfen?
    wäre sehr sehr nett
     
  11. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 28.09.07   #11
    Dazu muss gesagt werden: Jede Musiksoftware ist "kompliziert", wenn man damit differenziert arbeiten will, jedoch die vielfältigen Möglichkeiten und Funktionszusammenhänge einem nicht klar sind. Denn es laufen dabei viele technische wie musikalische Dinge parallel ab, die dann zwangsläufig komplex sind.

    Da Dein Sohn ja speziell mit Midi und dem Keyboard arbeiten will, wäre die "Magix Music Maker 2008 Producer Edition" eine gute Wahl, da diese spezieller für solche Anforderungen ausgelegt ist, als das Magix Studio (was etwas ander Schwerpunkte hat und auch erst in der neuen Version 2008 für Midi wirklich vollerwertig geeignet ist). Da ist denn auch schon eine brauchbare Klangerzeugung dabei.
    http://www.magix.com/de/music-maker/

    Aber wie gesagt: Mal eben schnell einen perfekten Song zu produzieren, geht naturbedingt mit keiner Software.
     
  12. FernandesRau

    FernandesRau Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.07   #12
    hm kann mir denn keiner helfen? :(
     
  13. Clooney

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    Erstellt: 05.10.07   #13
    Mädels sind hier zwar leider in der Minderheit, aber dennoch sind die anwesenden auch gerne bereit zu helfen ;-)


    Es kann dir bestimmt geholfen werden. Allerdings ist es nicht so sinnvoll, einen solchen Ansatz in einen laufenden Thread einzubringen.

    Außerdem wäre es bestimmt konstruktiv, wenn du dein Problem etwas genauer schildern könntest. Mit den dürftigen Angaben lassen sich derartig viele Fehlerquellen in Betracht bziehen, dass man gar nicht weiß, wo man ansetzen soll. Was benutzt du für einen Host? Wie hast du deine Soundkarte geroutet? Hast du die ASIO-Treiber installiert?

    Versuche bitte, dein Problem so konkret wie möglich zu formulieren.



    Grüße vom Clooney
     
  14. Clooney

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    Erstellt: 05.10.07   #14
    Ach, nett wäre es auch, wenn Helmu mal Meldung machen könnte, ob ihm die Hinweise schon weitergeholfen haben....:rolleyes:
     
  15. FernandesRau

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    Erstellt: 12.10.07   #15
    na da fragste mich was..wie oben schon gesagt bin ich totaler anfänger :S
    also Host..kp
    Router..kp
    die Asio Treiber musste ich ja installieren damit die Externe Soundkarte (Terratec Phase 26 USB) erkannt wird
    aber die anderen beiden sachen sind für mich neu

    das problem ist halt das die aufnahmequalität nicht besser ist, als mit einem 5 € micro..
    eigentlich wäre da die frage ob es an der internen soundkarte liegt
    ob halt eine externe garnicht so geeignet ist für Aufnahmen
     
  16. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 12.10.07   #16
    Die guten Soundkarten sind meistens extern :) Das passt schon. Was für eine Aufnahmesoftware benutzt du? Es reicht nicht, wenn du den ASIO-TReiber einfach installierst, er muss in der Aufnahmesoftware auch ausgewählt sein, ist das der Fall bei dir?
    Ich hab mir aber mnal gerade die Terratect angekuckt. Bist du da direkt mit dem Mikro rein oder über das Mischpult? Die Mikrofoneingänge sehen da ja auch nicht so professionell aus. Also wohl auch keine Phantomsspeisung - dann dürft aber das Mikro eigentlich gar nicht funktionieren. Außerdem denke ich mal, hast du ein XLR-Kabel, und das kannst du ja eh nicht in den Klinkeneingang der Terratec stecken.
    Um mal Probleme wie Soundkarte/Treber/falsche Einstellungen am PC auszuschließen würde ich erst einmal Testen ob mit Mikro und Mischpult alles in Orndung ist. also Mikrofon ins Mischpult stecken, reinsprechen/singen, mit dem Gain-Regler einpegeln und KOpfhörer anschließen. So dass du dich beim sprechen/singen selbst hörst. Klingt das gut? Wenn ja, dann bekommst du diesen Sound auch in den PC. Also am besten aus den Tape Out Buchsen rein hinein in den Line-Eingang der Soundkarte. Und da müsste dann die Qualität von der Terratec etwas besser sein als von der Eingebuaten Soundkarte.
     
  17. FernandesRau

    FernandesRau Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.10.07   #17
    also ich hab das Kondensatormicro ins mischpult wegen der phantomspeisung
    dann das mischpult ins terratec und vom terratec direkt per USB anschluss in den pc und auch probiert per cinch vom pc zu terratec aber beides ist nicht wirklich toll
    als aufnahmesoftware hab ich bisher No.23 Recorder benutzt, Cool Edit bzw Adobe Audition 2.0 und auch Magix Music Maker
     
  18. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 13.10.07   #18
    Und was ergibt der "nur Mikrofon und Mischpult"-Test? Hast du denn den EQ am Mischpult auf neutral? Ist das Signal gut ausgesteuert? Und ganz doofe Frage: Sprichst du von der richtigen Seite ins Mikro?
     
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