Habe Fragen und brauche Kaufberatung zum E-Bass

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[Jay]
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Hi Bassisten!
Ich hab mir vorgenommen E-Bass zu lernen, weil es für mich einfach das allerbeste Instrument ist. Mir liegt es gut in der Hand, ich lerne sehr gerne ein so schönes Instrument. Aber meine Kasse ist knapp. :( Dazu später.
Jetzt die Fragen zum E-Bass:
Muss man die Saiten auch mit Saitenschneider, Tremolohebel und solchen dingsdas wechseln wie bei der E-Gitarre? Würde mich ziehmlich nerven. Aber wenns so ist, egal. :)
Was sind die "PJ" und "JB" Dinger?
Welcher Bass ist für einen harten Sound gut? Und welche Saitenstärken sollte ich dafür nehmen?
So den Rest weiß ich. :)
Jetzt zur Kaufberatung: Ich habe leider bloß 300-euro...:(
Ich hoffe auf keine Wunder, aber einen E-Bass, Saiten, Kabel und einen Basscombo sollten schon drin sein.



Hoffe auf gute Ratschläge!
:) euer Jay
 
Eigenschaft
 
anfänger bässe hier kannste mal schnöckern was in deiner preis klasse liegt
 
Hallo Jay,

erstmal willkommen im Forum!

Hier ein typischer Bass mit P-Pickup: http://www.fender.com/products//search.php?partno=0190462755
(der zweigeteilte schwarze Tonabnehmer) "P" steht für "Precision Bass"
Hier ein typischer Bass mit zwei J-Pickups: http://www.fender.com/products//search.php?partno=0190660712
(Hals- und Steg-Tonabnehmer, jeweils ein Lautstärkeregler, gemeinsame Tonblende) "J" steht für "Jazz Bass"
Und hier ein Bass mit PJ-Pickups: http://www.fender.com/products//search.php?partno=0254507570
Da kannst Du dir jetzt denken wer wer ist - und warum das PJ heißt.

Mit Tremolos (Vibratosystemen) hat Du beim Bass nichts am Hut.
Kann sein, dass Du die Saiten mit dem Seitenschneider mal beim Aufspannen kürzen musst ...

Nenn mal ein paar Bands / Bassisten ...
Vielleicht Youtube Links. Ansonsten hilft auch der Link weiter.

Gruß
Andreas
 
Hi, Danke für die schnellen Antworten!
Meine Richtung wäre:
Pantera, Trivium, der Bassist von BFMV Jason James. So ungefähr.
(Der Link hat mir sehr weitergeholfen!) Hier noch meine Wahlen:
HBB400
HBB200
Stagg XB-300
Epiphone Embassy Special
Hier noch was ich gefunden habe:
Johnson JB-9 E-Bass
Bakers Lightline Bass
Basscombo:
Harley benton HB-40
" " HB-20
Harley Benton CB110X
Saiten:
Harley Benton Value Strings Medium (2x)
Buch zum Lernen:
Voggenreiter Electric Bass Basics
Alfred publishing Bass Methode

Ist Irgendwas davon gut zu gebrauchen?
_____________________________
Muss noch was dazufügen!
Ich meine wie die Saiten am Korpus angebracht sind?
Das verstehe ich nicht. :confused:
 
[Jay];3316400 schrieb:
Hi Bassisten!
... Aber meine Kasse ist knapp...
... Ich habe leider bloß 300-euro...
Ich hoffe auf keine Wunder, aber einen E-Bass, Saiten, Kabel und einen Basscombo sollten schon drin sein.
Hoffe auf gute Ratschläge!
:) euer Jay


Hallo Jay, hier mal ein paar Richtlinien zum Basskauf, aber vorweg: Ein bischen Geld muß man schon anlegen.


Der Bass - Neuling stellt in der Regel immer wieder die gleiche Frage: Welcher Bass ist für mich der Richtige.
Zunächst denke ich, dass man sich mit verschiedene Kriterien auseinander setzen muß:

Welche Musik möchte ich spielen?
Welche Art Bass gefällt mir am Besten?
Wie viel Geld möchte ich ausgeben?

Bei der Wahl der bevorzugten Musikrichtung ist es recht einfach. Man geht auf Youtube und sieht sich die Videos seiner bevorzugten Bands an und analysiert, welche Bässe dort verwendet werden. Dort wird man in der Regel, bei gleicher Musikrichtung dann meist auf den jeweils gleichen Bass Typ treffen und liegt in Anlehnung daran in Bezug auf die Kaufentscheidung sicher ganz richtig.

Nun ist es allerdings so, dass manche Bässe, in die man sich verguckt nicht so leicht zu spielen sind.
Dicke Hälse, Holzarten, starke Kopflastigkeit können der ganzen Freude gerade am Anfang sehr entgegen wirken. Ich hatte mich seinerzeit auch in einen Bass verguckt, bei dem ich dann beim Testen merkte, dass der gar nicht meine Ansprüpche erfüllen konnte.Für mich unbespielbar!

Das Testen der gewünschten Instrumente im Laden ist da sehr wichtig, und ich kann immer nur empfehlen jemanden dabei an der Seite zu haben, der beratend mitwirken kann. Jemand, der weiß, was Du wirklich haben willst und nicht zulässt, dass du dorthin gelenkt wirst, wo Du nicht hin wolltest.
Es gibt sehr viele seriöse Verkäufer aber nach meiner Erfahrung kommt es immer wieder mal vor, dass sich einer findet, der auch das unsinnigste Instrument anbieten wird um einen Verkauf abzuwickeln.
Bemerkenswerter Weise kommt das immer dann vor, wenn ich mich ein wenig dumm stelle und merke, dass mir dort jemand gegenüber steht, der gerade versucht das für seine erhoffte Kaufabwicklung auszunutzen.
Glücklicherweise sind das aber Ausnahmen.


Gute Einsteigerbässe sind schon für wenig Geld zu bekommen.
Ein Beispiel:
Der Precision Bass.
Er zählt zu den Klassikern und ist in vielen Musikrichtungen weit verbreitet.
Moderne Precision Bässe von Fender kosten in der Regel 1200 Euro, günstigere Varianten aus Mexico 640 und 550 Euro.
Man bekommt im Einsteigerbereich mit dem Squier Vintage Modified Precision Bass aber auch schon für etwa 260 Euro einen wirklich brauchbaren Bass, den man schließlich im Verlauf des fortgeschrittenen Basserlebens nicht verwerfen muß, weil er auch dann noch genügend Qualität aufweist um den gestiegenen Ansprüchen gerecht zu werden, zur Not auch als guter Reserve Bass dienen kann.


0326800505_md.jpg

(Quelle: Squier.com)


Einen großen Einfluss auf den Sound und die Bespielbarkeit haben die Saiten, die Einstellung der Brücke, des Halses und ganz wichtig: Die Einstellung der Pickups!
Wer keine Erfahrung damit hat kann das bei einem gebraucht gekauften Bass, falls nötig für wenig Geld beim Händler einstellen lassen. Beim Kauf in einem Fachgeschäft setze ich allerdings eine gute Einstellung des Instrumentes beim Kauf voraus. Auch ein Merkmal für seriöse Verkäufer. Ein Auto mit verstellter Zündung würde man sicher auch nicht kaufen wollen.
 
Oh hab ich vergessen!
Ich bin kein Anfänger, ich spiele seit einem Jahr in der Musik-AG E-Bass.
Jetzt will ich selber spielen. Also, bitte Band-taugliches Equipment(!) In der Musik-AG haben die auf die Bühne nur Harley Benton Sachen gespielt. Den Leuten hats gefallen!:confused:
Sollt ich als "etwas viel erfahrener" einen HB Bass nehmen?
 
Hallo Jay,

300 Euro sind natürlich sehr wenig. Da wird es eng - erst recht, wenn Du bandtaugliches Equipment willst.
Recht gute Kritiken hat der Harley Benton Hot Rod Bass bekommen: https://www.thomann.de/de/harley_benton_hot_rod_bass.htm
Ich würde zwar lieber andere Bässe empfehlen, aber dann bleibt kein Geld mehr für einen Verstärker. Schlecht dürfte der Hot Rod aber nicht sein. Du kriegst einen guten Gegenwert für dein Geld.
Vielleicht findest Du ja einen guten gebrauchten Amp um die 150 Euro? Schau auch mal im Flohmarkt (Link ganz oben). Ansonsten faäät mir bei neuen Amps (leider) auch wieder nur der Harley BEnton ein: https://www.thomann.de/de/harley_benton_cb110x.htm
Viel erwarten darf man auch hier nicht; aber er sollte laut genug sein. Das mit dem "kurzfristig lieferbar" möchte ich aber anzweifeln. Da solltest Du ggf. anrufen ...

Gruß
Andreas
 
...Ok, Dann sagt mir mal Bitte wieviel Geld ich noch drauflegen muss.
Vielleicht Noch ein 100er?
Gut dann 400€. aber ich hab jetzt alles aus meinen Geldbeutel Rausgequetscht!
 
Hallo Jay,

eine wirklich rundum zufriedenstellende Lösung kann ich nicht bieten ... :(

Als Bass bleibe ih beim Harley Benton Hot Rod, da der sehr preiswert ist und genug Geld für den Amp übrig lässt. Das it zar kein "toller Bass", aber er dürfte trotzdem Spaß und keinen Frust bringen.

Als Amp empfehle ich Dir entweder den
Warwick Sweet 15.2 https://www.thomann.de/de/warwick_sweet_152.htm
Der ist ein Auslaufmodell (15.3 ist der neue) und 70 bis 90 Euro billiger als noch vor ein paar Monaten. Nur weil er ein Auslaufmodell ist, wird er ja nicht schlechter dadurch. Mit dem Auslauf-Preis hat er ein fantastisches Preis-/Leitungsverhältnis.

Weiterer Kandidat wäre das Ashdown Sondermodell von Thomann:
https://www.thomann.de/de/ashdown_t15180s.htm
Ebenfall (wie Warwick) ein Verstärker von einem renomierten Hersteller. Der Ashdown dürfte runder/sahniger klingen als der Warwick. Der Warwick klingt etwas "moderner". Die "Sub-Bass" Funktion des Ashdown sollte man einfach vergessen. Das ist Blödsinn bei einem 180/120 Watt Amp. Der Ashdown liefert ohne Zusatzbox 120 Watt, mit Zusatzbox 180 Watt. Er wird aber auch ohne Zusatzbox auf gleicher Lautstärkehöhe wie der Warwick liegen.

Wenn Du jetzt noch einen Bassständer, Kabel, Gurt, Gigbag und Stimmgerät brauchst kommst Du leider etwas über 400 Euro. Ca. 430 Euro? Ersatzsaiten brauchst Du erstmal nicht zu kaufen. Lass dir Weihnachten oder Ostern welche schenken ...

Der Behringer BXL 1800 ist zumindest ... ... laut ...
https://www.thomann.de/de/behringer_bxl1800.htm
Klanglich kann er dem Warwick und dem Ashdown nicht das Wasser reichen. Es ist ein Amp für Leute die kein Geld haben und für die Lautstärke wichtiger ist als guter Klang.

Wenn man gefragt wird welchen Amp man hat sind die Namen Warwick uns Ashdown nun mal klangvoller als Harley Benton und Behringer. Die meisten Besitzer entschuldigen sich direkt - was meiner Meinung nach nicht sein muss.

Würdest Du im Norden wohnen, würde ich Dir d'Averc gebrauchten Amp, den Yorkville http://www.musik-service.de/Musiker-Flohmarkt-fly25089de.aspx empfehlen. Bei Versand wären das ca. 200 Euro. Dann hast Du allerdings einen gebrauchten Amp.
Dafür dass d'Avercs Angaben alle stimmen würde ich wetten. Er ist lange im Forum und allen Bassisten die etwas länger hier sind wohl bekannt. Da versucht man nicht überteuerten Plunder über den Flohmarkt zu verkaufen (soviel damit Du das einschätzen kannst). Neuer Behringer oder gebrauchter Yorkville? Ich würde zum Yorkville raten ...

Dann blieben auch fast 90 Euro für Zubehör über.

Gruß
Andreas
 
Danke, Cadfael!
Aber eigentlich dachte ich an einen Ibanez- oder LTD-Bass. Und 180Watt muss nicht sein! Ich gebe fast nur kleine Gigs, da dürften 20-50 Watt schon reichen. Die anderen Basser spielen sogar auf nur 15-Watt. Ich wollte als Amp eigentlich den -Hartke A 25-. Wenn wir Gigs machen brauchen wir nur die Instrumente, auf der Bühne gibts schon Boxen und Topteile(bei großen Gigs) und laute Amps bei kleineren die wir anschließen können.
 
Da gibts noch den Behringer BXL450. Wie ist der denn?
 
Moulin
  • Gelöscht von der_bruno
  • Grund: Inhalt selbst gelöscht.
J
  • Gelöscht von der_bruno
  • Grund: Bezugpost gelöscht
[Jay];3318441 schrieb:
Danke, Cadfael!
Aber eigentlich dachte ich an einen Ibanez- oder LTD-Bass. Und 180Watt muss nicht sein! Ich gebe fast nur kleine Gigs, da dürften 20-50 Watt schon reichen. Die anderen Basser spielen sogar auf nur 15-Watt. Ich wollte als Amp eigentlich den -Hartke A 25-. Wenn wir Gigs machen brauchen wir nur die Instrumente, auf der Bühne gibts schon Boxen und Topteile(bei großen Gigs) und laute Amps bei kleineren die wir anschließen können.

20-50 Watt sind Übungsverstärker und nichts für eine Band. Du schreibst selbst, dass das Equipment bandtauglich sein soll. Ein 30 Watt-Amp ist dies nicht. Es sei denn, du spielst in einer Band ohne Drummer. Denn der gibt die "Mindestlautstärke" vor. Selbst wenn der nun relativ gesittet und leise spielt, sind m.E. 100 Watt das Minimum für einen Bassverstärker.
Du schreibst, dass bei Gigs größere Amps zur Verfügung stehen. Wie sieht es denn bei der Probe aus? Und was ist, wenn ihr einen Gig spielen wollt, bei dem ihr keine so großartige Unterstützung bekommt?
IMHO sollte man sich schon so ausstatten, dass man mit seinem Equipment auch ohne die Hilfe anderer zurecht kommt.
Das von dir vorgegebene Preislimit von 400,- € sehe auch ich als absolutes Minimum, bei dem man selbstverständlich Abstriche in Kauf nehmen muss.

[Jay];3318595 schrieb:
Da gibts noch den Behringer BXL450. Wie ist der denn?

Ehrlich oder höflich?
Sagen wir es mal so: nicht bandtauglich.

// Edit:
Als Lernbuch würde ich dir Rockbass von AMA dringend empfehlen.
 
hi!
also ehrlich gesagt finde ich 400 Euronen zu wenig. ich weiß (aus Erfahrung) das du das nicht hören willst aber wenn du dir dein Equipment zusammenstellen willst, willst du ja auch zufrieden sein also.
Mein Vorschlag wäre:
Bass: Ibanez Gsr 180 (=spiele ich selber, aber sehr geeignet für Anfänger und auch für Fortgeschrittenere als Zweitbass, dazu super Handling, sehr leicht und mit ca. 180 euro sehr gutes Preis-Leistungsverhältniss)
Amp: Hier rate ich dir erst einmal zu einer Übungscombo , als Bsp.: vllt der Marshall MB 30, den manche aus dem Forum sehr mögen, da er sehr Flexibel ist, andere jedoch kein gutes Haar an ihm auslassen, das musst du schon selbst entscheiden)
Solch eine Combo reicht dann vllt für die ersten beiden Proben^^, aber ich finde es wichtiger eine gute Übungscombo zu haben, als einen Behringer, oder Harley Benton Verstärker mit x viel Watt, dessen Klang mir nicht gefällt.

ODER:
Guck auf dem Flohmarkt nach passenden Angeboten und noch ein Tipp: D'averc hatte bis vor kurzem in seiner Signatur noch eine Yorkshire Combo mit 150 (?) Watt das könnte vllt für eine (relativ) leise Band reichen. Du kannst ihm ja eine Pn (private Nachricht) schicken, vllt hast du Glück.
Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen
Gruß
Fabian
 
Dass mit dem Amp wäre jetzt geregelt. Danke!
Aber ich bin mir beim Bass nicht sicher, weil ich einen bestimmten Stil will.
Was für ein Bass benutzt Jason James? was für Tonabnehmer hat der?
Bitte Antwortet!
 
[Jay];3320375 schrieb:
... Was für ein Bass benutzt Jason James? was für Tonabnehmer hat der? ...
bullet ;) ? sandberg? stimmt schon. ist dann aber wohl ein terrabass. der riedel sig. siehe rammstein.

der?
965000258.jpg

humbucker. fetter hals. bead-"werksstimmung"
 
Ich mein den von Bullet^^ wie viele Jason James gibts denn?
Und Nilser, welcher Jason James spielt den Basic jetzt?
 
[Jay];3320516 schrieb:
Ich mein den von Bullet^^ wie viele Jason James gibts denn? ...
war eines meiner wortspiele ;) abgesehen von den muckern gibt es einen sandberg bullet (ohne valentine). ansonsten lt. sandberg>:
Jason "Jay" James
from UK
(Bullet For My Valentine)
plays:
Basic, Basic PM


obwohl ich meine, auch mal ein bild mit dem terrabass gesehen zu haben ...
 
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