Haben Metallica bei ihren Alben bei der Produktion die Fans betrogen?

Ich finde es ist schon ein Unterschied, ob man zum Beispiel x-Takes braucht, bis es mal richtig gut klingt ODER
ob man einfach langsamer spielt und es dann beschleunigt oder wie bei Lars' Drumming Schnipselchen aus dem Band rausschneidet.
das eine dauert ewig, weil man sich verkünstelt und auf etwas kapriziert, das nicht sein muss, das andere ist pragmatisch und eigentlich Wurscht.

Machen das etwa alle?
ja

Stellt euch vor die Fans wüßten das, ich bin sicher, da gäbe es welche, die würden sich denken "von solchen Posern kaufe ich keine Musik".
:nix:
 
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Ich bin einfach desillusioniert.

Das ist wie ein Van Damme Film wo man hinterher erfährt die ganzen coolen Szenen wo er seinen Eierbrecher-Spagat macht waren von nem Stuntman. :(
 
meine Güte, schau dir einfach mal ein live Konzert von denen an

edit: also metallica, nicht van damme
 
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Über Metallica kann ich nicht mitreden... oder schreiben.

Aber da ich auch schon ganz ähnliche Erfahrungen machen musste, zum Glück aber auch geile Sachen live miterlebt. Ich bin nur Amateur aber was ich teilweise mit anhören musste, hat meine Ehrfurcht vor auch ganz grossen Namen ziemlich eingeschränkt.

Ist leider auch in der musikalischen Welt so - Geld regiert die Welt...

Das Ganze hat zumindest für mich dennoch etwas Gutes. Ich bin beim spielen so was von befreit, weil ich nicht mehr wie ''jemand'' tönen will. Musik machen (als Hobby) macht immer noch Spass.

Ich geh jetzt üben...
 
Wenn es von Interesse ist, dann bitte mal das Stichwort „Comping“ in eine beliebige Suchmaschine eingeben. Das ist gängige Praxis bei Studioproduktionen. Teilweise werden einzelne Buchstaben zusammengeschnippelt. Das machen übrigens nicht die Heroes am Pult wie CLA oder viele andere…das macht der Lehrling…ist nämlich ätzende und zeitaufwendige Fleißarbeit.
 
Aber jetzt wirds irgendwie lächerlich. Denkst du etwa, dass Sean Connery tatsächlich ein Elite-Spion war, und in Wahrheit eigentlich James Bond heisst?
 
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Sag ich doch … dieser Anspruch. (edit: Bezog sich auf „man bin ich desillusioniert“ mit Filmbeispiel)

Also wenn die Bands dermaßen tricksen dann kann man auch gleich auf AI-Musik umsteigen.

Meinst Du das bezogen auf die Musik von Metallica? Würde ich zustimmen 🫨🥳😉
 
Das ist wie ein Van Damme Film wo man hinterher erfährt die ganzen coolen Szenen wo er seinen Eierbrecher-Spagat macht waren von nem Stuntman. :(

Und du schaust dir nur Filme an, in denen die Schauspieler alle ihre Stunts selbst machen, nichts geschnitten ist, damit die Stunts auch wirklich gut wirken. Ooookay. 👍
 
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Schon diese Orgelmusik in der Kirche ist ja Verrat ! Der Organist bläst da ja gar nicht selbst in die Pfeifen sondern ein Elektromotor !!
 
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die bands "tricksen" schon so lange, da haben nur ganz wenige Informatiker an sowas wie KI gedacht.
Im Übrigen sind es eben zweierlei Paar Schuhe, Studioaufnahme und live zu spielen. Wenn es gefällt, kann man beides geniessen.
Live gespielt finde ich auch interessanter, wenn man nicht an der eigenen Aufnahme klebt.
 
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@fetterbutterfinger

Nachdem du ja jetzt mehrfach sehr deutlich deinen Unmut kundgetan hast, würde mich mal interessieren, welche Rückschlüsse und Konsequenzen du für dich aus dem ganzen ziehst. Das die Musiker alle ihre CDs mit Warnhinweisen versehen werden, ist vermutlich die eher unwahrscheinlichere Variante. Boykottierst du jetzt die "gepimpte" Musik, oder wie gehst du zukünftig mit dem Thema um :unsure: ?
 
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Ich frag mich grad, ob ich noch bekifft komponieren darf. Ist ja quasi Doping. Ich schreib es auf jeden Fall auf die Platte. Immerhin 100% ökologisch.
 
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Ich muss mal konstatieren, dass fast alle Musiker trotz des Eingriffs der Technik toll und virtuos sind.
Schlechte Musiker kommen da gar nicht erst hin
 
Mir war einfach nicht bewusst, dass im Studio dermaßen getrickst wird.
Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber wo hast du die letzten 70 Jahre gelebt? Das "Tricksen" begann spätestens seit der Möglichkeit der Mehrspuraufnahme, und das begann Mitte der 1950er Jahre. https://en.wikipedia.org/wiki/History_of_multitrack_recording ist sehr lesenswert. Seitdem gibt es die Möglichkeit, dass Tonaufnahmen vollkommen anders entstehen als Livemusik, und diese Möglichkeit wird spätestens seit 1960 ausgiebig genutzt. Seitdem wird Tontechnik durch z.B. Akustikbau, Studiomusiker, VSTs und letztlich KI verfeinert und perfektioniert.

Das Klangbild von Tonaufnahmen haben i.d.R. mit live gespielter und nicht tontechnisch abgenommener Musik nicht das geringste gemeinsam, weil die Entstehungsbedingungen grundsätzlich unterschiedlich sind.

Ich dachte echt, dass Profis da ne gewisse Ehre und Ansprüche an sich selbst haben, dass sie gewisse Dinge nicht machen. Ich finde es ist schon ein Unterschied, ob man zum Beispiel x-Takes braucht, bis es mal richtig gut klingt ODER ob man einfach langsamer spielt und es dann beschleunigt oder wie bei Lars' Drumming Schnipselchen aus dem Band rausschneidet.

Wo soll da ein Unterschied sein? Den Konsumenten interessiert der Entstehungsprozess einer Aufnahme nicht, und das wissen Studiomusiker natürlich. Das ist mein persönlicher Grund, warum Studioarbeit eher unattraktiv ist gegenüber dem Livespielen. Auf der Bühne ist da noch ein Anspruch an den Musiker da, seinen Part ordentlich zu spielen. und wenn die Leute zahlen und klatschen, ist auch eine Wertschätzung direkt spürbar.

Das kann ich irgendwie nicht mehr ernst nehmen. Ich dachte diejenigen, die mit sagen wir 19 oder 20 schon "Profis" sind sind einfach absolute Ausnahmemusiker und deswegen haben sie in ihrem jungen Alter schon so ein Level an Perfektion erreicht, aber jetzt denke ich mir nix da das sind einfach Poser und nix dahinter. Ich bin wirklich ernüchtert! Das ist einfach nur Beschiss.
Es gibt Leute, die sind vorne an der Bühnenrampe erfolgreich - die Showstars. Und es gibt andere, die die Musik machen. Wie sonst hätte der Boygroup-Hype der 90er, Deutscher Schlager, die vielen One-Hit-Wonder und der Aufbau internationaler Popstars funktionieren sollen? Das ist eine arbeitsteilige Gesellschaft, in der einzelne Menschen ihre Produktionsprozesse optimieren. Und zwar, weil es da Geld zu verdienen gibt.

Idealismus ist schön und gut, aber sobald Produktionskosten von mehreren hunderttausend Euro im Spiel sind, kannst du dir doch an fünf Fingern abzählen, dass da Qualitätssicherung betrieben wird und es nicht dem Zufall überlassen bleibt, wie das Endprodukt aussieht. Und in letzter Konsequenz wird dann eben auch Lars Ulrichs Schlagzeugspur zusammengepuzzelt.

Ich würde sogar fordern, dass Bands auf den CDs außen angeben müssen, ob ihr Produkt "natural" ist oder nicht. Für mich ist das gleichzusetzen mit GMO-Food.
Meinst du das ernst? a ) du hörst noch CDs??? und b) möchtest, dass deren Produktionsprozess nur bestimmte technische Mittel nicht nutzt?
Das heißt, einerseits möchtest du durchaus künstlich produzierte Musikaufnahmen hören, die aber andererseits von dir definierte Schranken der Produktionsbedingungen beachten? Das ist eine interessante Mischung aus progressiv und strikt konservativ.
 
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Also Leute, ich denke @fetterbutterfinger will uns doch nur auf den Arm nehmen. Denn so naiv kann doch keiner sein, zu glauben, dass da im Studio nicht versucht wird mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln eben den besten Sound rauszuholen.
Das haben doch alle Bands gemacht. Gut, Queen vielleicht nicht.
Abgesehen davon denke ich, dass Metallica sehr wohl gute Musiker sind, allen voran James.
 
Steely Dan Queen
 

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