Haben Metallica bei ihren Alben bei der Produktion die Fans betrogen?

ich seh das nicht als Gegenwind, jeder hat seinen Focus woanders und er hat ja in dem Punkt recht, dass es natürlich der Golene Weg ist wenn alles wirklich so sitzt, dass kein Editing mehr nötig ist.
Aus meiner Sicht ist es eben der nicht auflösbare Unterschied zwischen Live und Konserve. Da kann man endlos drüber philosophieren, rätseln … und nach dem „wirklich sitzen“ suchen. Wie heißt es so schön: Nach dem Auftritt ist vor dem Auftritt.
Bob sagte sinngemäß ja mal, „die einzige Musik, die für mich wirklich zählt, ist diejenige, die im Augenblick gespielt wird“; ich erinnere dunkel, dass war die Begründung für seine „Never Ending Tour“.
 
Wenn Bands nur auftreten dürften, wenn es genau wie auf dem Album klingt, wären auch viele ältere Musiker `raus:
Und ich als Zuschauer/Zuhörer ehrlich gesagt auch. Warum soll ich Zeit und nicht wenig Geld in die Hand nehmen um das gleiche zu hören wie zuhause?
Das finde ich generell immer etwas schade wenn es soundtechnisch und vom Ablauf extrem nah am Album ist.

Aber Metallica...also wenn die so arbeiten....die halten sich ni lange :ugly: und ich vermute auch das ihre Unfähigkeit auch der Grund ist warum du immer nur im kleinen Clubs spielten.
 
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@fetterbutterfinger
ist dir eigentlich bekannt, das sehr viele bekannte Künstler, oft nichtmal ihre Songs selber schreiben oder Teile davon schreiben lassen, zb Songtexte? (das übrigens auch nicht illegal oder vorgetäuscht oder gar Betrug, es steht ja üblicherweise alles korrekt in den entsprechenden Credits wenn man sich diese, zb im Booklet der CD/Vinyl durchliesst). da gibts in der Musikgeschichte einige sehr interessante Überraschungen zu entdecken :)

Pah... ich bin da viel weiter.

Ich lasse mir die Songs komplett von Dritten schreiben, aufnehmen, produzieren und live unter deren eigenen Namen performen. Mit diesem Konzept stecke ich im Geheimen hinter der gesamten Musikindustrie.

Das weiß keiner und ich verdiene mit dem Konzept keinen cent, aber es fühlt sich verdammt gut und wichtig an. Also falls ihr Musik mögt: Gern Geschehen!
 
Moin,
Ich verstehe die Aufregung des TE nicht. Das reine einspielen von Takes mit einem Instrument, einem Werkzeug oder einem anderen Gegenstand ist doch nur ein Teil des Prozesses. Es fehlen die kompositorische und arrangierende Arbeit, der kreative Prozess die Töne überhaupt so zu erzeugen wie sie dann später klingen sollen, und auch das zusammenbringen mehrerer kreativer Alphatiere mit den kommerziellen Alphatieren.
Ich habe mir das YT nicht angeschaut. Aber es ist auch nicht so einfach, einen Take langsamer zu spielen, der dann gepitcht auch noch besser klingen soll. Vielleicht ist das ja auch die Methode, mit der es erst genau so klingt wie gewünscht.

Die Kunstform ist mehr als nur das und treffsichere schnelle Riffs abfeuern.

Ciao
Monkey

P.S.: Die KI ist nicht kreativ, ausser sie halluziniert. Das merkt die KI aber auch nicht. Ich finde das hört man.
 
P.S.: Die KI ist nicht kreativ

Da können wir jetzt wahrscheinlich ewig diskutieren, wie man eine saubere Abgrenzung zwischen "Kreativität" und zusammengesetzter Repetition jetzt konkret darstellt.

Jede Note, jede Harmonie war schonmal da. Auch kreative Musiker setzen letztlich bereits Gehörtes neu zusammen.

Ich würde deiner Wertung nicht einmal widersprechen wollen, ich finde es nur schwer das wirklich sauber abzugrenzen.
 
Gerade heutzutage, bei denen Künstler selbst für's Studio bezahlen müssen und nicht große Labels für 3-4 Goldbringeralben ganz viel Geld blechen,
Noch nie hat ein Label einem Musiker das Studio gezahlt. Das waren schon immer im besten Fall Vorschüsse, wenn ein A&R Mann den Labelboss bezirzen konnte, dass da the next big thing am Start ist, das man unbedingt signen muss, weil es eine fette Cash Cow wird. Das gleiche gilt für Touren. Van Halen hatten nach ihrer ersten Tour insgesamt eine Mio USD Schulden bei ihrem Label abzutragen. Wie es so schön heißt Nobody Rides For Free.

Was weggefallen ist, sind die Budgets der Label, weil die Absatzchancen faktisch nicht mehr existent sind, wenn nicht gerade ein bekannter Blockbuster am Start ist.
 
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Okay, dann muss ich mich tatsächlich geirrt haben.

Ich dachte, ich hätte das mal gelesen oder in irgendeiner Doku gesehen, dass Bands Verträge für die Produktion mehrerer Alben unterschrieben haben. Kann auch sein, dass die Labels ihnen nur ein Budget gegeben haben, welches der Manager für die Produktion ausgeben konnte. Jedenfalls, werden solche Beträge heute wahrscheinlich nicht mehr bezahlt oder nur für wirklich große Künstler mit Verkaufsgarantie (Cash Cows). Die Musikwelt hat sich gewandelt.

Wollte damit eigentlich nur sagen, dass kleinere Bands ihre Alben anders produzieren. Da kapert man nicht mal für mehrere Wochen oder Monate ein Studio, tüftelt nebenbei Tage, Wochen am Sound, sondern schaut, dass vorher alles sitzt, so dass man zB in einer Woche mit Nachbearbeitung, 2 Wochen durch ist. Ist dann auch schon teuer genug. Oder man produziert heute alles selbst. :cool:

Ah, tatsächlich gerade zB bei Iron Maiden gelesen, dass ihre Verträge nur ein Budget "auf Pump" beinhaltet haben. Aber dass die Produktionskosten für die Alben da schon miteingerechnet waren. Müsste mal noch mehr ein bisschen recherchieren, wie ich darauf gekommen bin.
 
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Noch nie hat ein Label einem Musiker das Studio gezahlt. Das waren schon immer im besten Fall Vorschüsse, wenn ein A&R Mann den Labelboss bezirzen konnte, dass da the next big thing am Start ist, das man unbedingt signen muss, weil es eine fette Cash Cow wird.
Vermutlich eher ein Fall von "kommt drauf an" - gibt bei Vorschüssen ja durchaus die Regelung "anrechenbar aber nicht zurückforderbar". Also im Erfolgsfall "bezahlt" es der Künsteler durch Aufrechnung der Kosten mit den ihm zustehenden Tantiemen, wenn aber der Tonträger Absatz 0 hat dann hängen die Kosten bei der Plattenfirma.

Dass die Verträge insgesamt selten zu Ungunsten der Plattenfirmen ausgestaltet wurden ist natürlich auch richtig.
 
Also wenn die Bands dermaßen tricksen dann kann man auch gleich auf AI-Musik umsteigen. :poop:
Ich wollte eigentlich nichts mehr hier schreiben, weil du entweder - sorry - ein total naives und weltfremdes Verständnis von Musikproduktion hast, oder weil dich die Diskussion einfach amüsiert und die die anderen gern weiter motivieren willst, es dir zu erklären...

Aber: es wurde schon alles gesagt. Wirklich alles, was es zu sagen gibt zu dem Thema.

Gleichzeitig ist es auch richtig, dass deine "Empörung" teilweise gerechtfertigt ist - aber nicht in dem Ausmaß, wie du es hier darstellst. Dass man sich verspielt, auch als Profi, ist menschlich. Natürlich will man auf einem Tonträger, der verkauft und jahrzehntelang gespielt und angehört werden soll, keine Fehler drauf haben. Ich fänd es auch nicht toll, wenn da immer mal irgendwas nicht sitzt und schief klingt oder nicht im Takt ist. Also sollen die Musiker und Produzenten sich bitte sehr die Zeit nehmen und den Aufwand spendieren, bis das Ergebnis so gut klingt, wie sie es hinbekommen können. Dazu gehört natürlich das "Ausbessern" von Verspielern usw.

Aber es gibt auch Grenzen - und da sind die Menschen sehr unterschiedlich, wenn es drum geht, was noch ok ist und was nicht. Wenn Autotune ins Spiel kommt und jemand, der absolut nicht singen kann, auf einmal wie der perfekte Sänger klingt, dann geht mir das zu weit. Dann geht auch der menschliche Aspekt der Performance verloren. Denn Imperfektionismus gehört auch dazu zu einem gewissen Maß.
Wenn jemand etwas nicht in der normalen Geschwindigkeit des Songs spielen kann und man deshalb die Aufnahmegeschwindigkeit runtersetzt (BPM) und dann die Aufnahme schneller wieder gibt, dann finde ich das schon nicht mehr so toll. Aber am Ende muss eine Band dann auch live zeigen, ob sie es abliefern kann, was sie vorher aufgenommen hat. Dabei passieren natürlich dann Fehler, da wird mal was anders gespielt, weil es live nicht genau wie im Studio geht oder es leicht vereinfacht live einfach "sicherer" ist.

Es ist schon seit langer Zeit ein großes Thema, ob es tolerierbar ist, wenn Bands live auch Backing-Tracks nutzen. Ich mag das nicht, wenn es um die Instrumente geht, die auch "auf der Bühne stehen". Igorrr ist mir da zuletzt extrem negativ aufgefallen... Wenn eine Band allerdings orchestrale Teile in der Musik hat und die auch so fundamental wichtig für die Komposition sind, dann geht es nunmal nicht anders, als dass sie live "von Band" kommen. Dann ist es aber auch kein Betrug, denn jeder sieht, dass diese Instrumente auf der Bühne nicht zu finden sind. Septicflesh ist so eine Band, bei denen die Symbiose von Orchester und E-Gitarre usw. perfekt umgesetzt wird auf Platte. Live ist das dann eben aus der Dose.

Wenn ein Sänger oder Instrumentalist in hohem Alter gar nicht mehr spielen kann, was nötig ist - auch nicht leicht vereinfacht - und dann quasi der Hauptteil der Performance live von Band kommt, dann ist das für mein Empfinden auch nicht in Ordnung. Dann hört auf, live aufzutreten.

So, mehr gibt es wirklich nicht zu sagen zu dem Thema - von mir. ;)
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Ich dachte, ich hätte das mal gelesen oder in irgendeiner Doku gesehen, dass Bands Verträge für die Produktion mehrerer Alben unterschrieben haben.
Das ist definitiv richtig. Es gibt mehrere Bands, von denen ich das schon in Interviews gehört habe, dass sie für mehrere Alben einen Vertrag abgeschlossen hatten. Manchmal wird dann nur noch die Pflicht erfüllt und statt eines richtig guten Albums gab es dann von einer Band einfach mal ein mittelmäßiges Album, bevor sie mit einer neuen Plattenfirma und neuem Vertrag wieder besser motiviert an neue Musik gingen...
 
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Septicflesh ist so eine Band, bei denen die Symbiose von Orchester und E-Gitarre usw. perfekt umgesetzt wird auf Platte. Live ist das dann eben aus der Dose.
wobei die tatsächlich auch konzerte mit Orchester gespielt haben, ist aber wohl oder übel meist nicht möglich weil die 50+ Leute die zusätzlich da stehen ja auch entlohnt werden und die Bühne Groß genug sein müssen.


ein total naives und weltfremdes Verständnis von Musikproduktion hast,
durchaus möglich. ich hatte auch vor allem in Jungen Jahren naive Vorstellungen von der Welt, das kann dann schonmal schockieren wenn man zurück auf den Boden geholt wird.
Metallica sind halt auch nur Menschen.
 
Verträge für die Produktion mehrerer Alben unterschrieben haben.
Z.B. Sony mit den 20 Mio USD seinerzeit für sieben Prince Alben. Damit haben sie sich aber den Künstler dann kaufen wollen. Das fand Prince nur solange spannend, bis man ihm die künstlerische Freiheit nehmen wollte. So entstand sein Slave Make-up und auch TAFKAP.
 
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wobei die tatsächlich auch konzerte mit Orchester gespielt haben, ist aber wohl oder übel meist nicht möglich weil die 50+ Leute die zusätzlich da stehen ja auch entlohnt werden und die Bühne Groß genug sein müssen.
Ja, und auch andere Bands wie Dimmu Borgir sind ja schon mal mit dem Transsibirian Orchestra aufgetreten (z. B. in Wacken) oder Satyricon irgendwo in ihrer Heimat usw. Aber wie du schon sagst: das geht nur in Ausnahmefällen. Diese Elemente möchte ich in der Musik bei manchen Bands aber auch nicht missen. Und es ist wie gesagt ganz offensichtlich für die Zuschauer, dass diese Teile von "Band" kommen.
ich hatte auch vor allem in Jungen Jahren naive Vorstellungen von der Welt
Hatten wir sicher alle mal zu Anfang und waren nochmal mehr beeindruckt von der Perfektion der Stars. Es ist schon sicher ein Prozess der Ernüchterung, wenn man mit der Zeit lernt, was alles getrickst wird. Aber das sollte man dann einfach mal sacken lassen und zur Kenntnis nehmen. Deshalb muss man nicht lautstark und wiederholt raushauen, dass die Künstler deshalb ja wohl gar nichts könnten. Das ist dann nur Schaumschlägerei, um die Diskussion hier am Laufen zu halten...
 
Für wen ein mir gut bekannter Studiomusiker schon alles eingespielt hat…da kann man nur staunen. Das geht quer durch alle Genres! Der hat einfach keinen Bock auf große Bühne, monatelanges Reisen usw., ist aber ein unglaublich guter Musiker, in der Branche bekannt, und kann sich über gut bezahlte Jobs nicht beklagen.
 
Hi Leute,

vielleicht war ich wirklich naiv ich kenne mich mit sowas eben nicht aus. Jedenfalls wenn ich jetzt nochmal MOP oder Justice hören sollte dann werde ich unweigerlich die Bilder im Kopf haben wie Lars sich ständig mit tiefrotem Kopf im Studio verspielt und der arme Rasmussen in brutalen koffeingetränkten Nachtsessions jedes kleine Fützelchen aus dem Tape rausschneiden muss. Und bei MOP werde ich imme daran denken müssen, dass der gute James diese tighten Gitarrenparts im Studio eigentlich viel langsamer eingespielt hat. Ich muss sagen das ist jetzt nicht gerade sonderlich prickelnd.... :(

Ich war von der Doku eigentlich begeistert und fand auch diesen Aspekt der "Battle of the Metal Bands" richtig geil, wo sich jede Band technisch überbieten wollte und zeigen wollte wir könnens aber noch besser. Aber das alles war futsch als dann plötzlich das mit Lars' Drumm-Fehlern und James' Verispeed-Recording kam.

Das hat für mich die ganze Competition entzaubert! Alles nur Illusion.
 
Ich finde man muss schon etwas unterscheiden: will man mit der Aufnahme die Atmosphäre einer Band einfangen, dann würde ich im Studio möglichst wenig tricksen. Buena Vista Social Club würde sicher anders klingen, wenn man es im Overdubverfahren aufgenommen hätte. Man sollte sich bewusst sein, dass man mit Tricks nicht alle Probleme lösen kann. Perfektion ist durch Tricks sicher einfach(er) zu erreichen. Wirkt dann halt oft auch irgendwie lebloser und steril. Jedenfalls musste ich für mich feststellen, dass mir Live-Mitschnitte von wirklich guten Musikern oft besser gefallen als perfekte Studiosachen. Zufall ist es in meinen Augen eben nicht. Moderne Musik ist aber i.d.R. einfach ein künstliches Studiogeschnipsel, dann muss man sich aber auch nicht wundern, dass der Unterschied zu KI minimal wird. Das man mit Autotune den superguten Sänger aus eienr kompletten Niete hinkriegt, ist ein Märchen, am Ende klingts halt einfach scheisse, bei zu starken Korrekturen. Diese hochgelobten Studiomusiker... ich weiss nicht, hab da schon zu einige Vids gesehen, wo behauptet wird, der kann perfekt spielen wie xy, aber am Ende wirkts für mich halt trotzdem nicht so. Ziemlich perfekt sind die sicher, aber ob das so das gewünschte zum Ausdruck bringt, ist wieder eine andere Frage.
 
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Es ist schon seit langer Zeit ein großes Thema, ob es tolerierbar ist, wenn Bands live auch Backing-Tracks nutzen. Ich mag das nicht, wenn es um die Instrumente geht, die auch "auf der Bühne stehen". Igorrr ist mir da zuletzt extrem negativ aufgefallen... Wenn eine Band allerdings orchestrale Teile in der Musik hat und die auch so fundamental wichtig für die Komposition sind, dann geht es nunmal nicht anders, als dass sie live "von Band" kommen. Dann ist es aber auch kein Betrug, denn jeder sieht, dass diese Instrumente auf der Bühne nicht zu finden sind. Septicflesh ist so eine Band, bei denen die Symbiose von Orchester und E-Gitarre usw. perfekt umgesetzt wird auf Platte. Live ist das dann eben aus der Dose.
Das mit dem "auf der Bühne stehen" ist erstmal ein guter Anhaltspunkt - wenn da jemand nur das Spielen simuliert mag ich das auch nicht. Aber man verlagert eben die Frage dorthin ob etwas "fundamental wichtig" ist - was mit Loops, wenn etwa auch ein Schlagzeuger auf der Bühne ist der später im Song mit "live-drums" einsetzt - das ist zwar ein bewusstes Stilmittel, aber warum sollte es live dann nicht anders als auf Platte? Was ist mit Keyboard-Flächen (bspw. Intro when "Where the streets have no name") - die Ansage "backing-tracks sind Mist, nehmt entweder einen Keyboarder mit auf die Bühne oder spielt es so wie ihr es in der Besetzung könnt" ist ja in der Situation auch nicht umplausibel....
Das ist definitiv richtig. Es gibt mehrere Bands, von denen ich das schon in Interviews gehört habe, dass sie für mehrere Alben einen Vertrag abgeschlossen hatten. Manchmal wird dann nur noch die Pflicht erfüllt und statt eines richtig guten Albums gab es dann von einer Band einfach mal ein mittelmäßiges Album, bevor sie mit einer neuen Plattenfirma und neuem Vertrag wieder besser motiviert an neue Musik gingen...
Im "besten" Fall sind das dann Best-of-Alben mit ein paar Bonustracks. Oder eine B-Seiten-Compilation. Cover-Alben gibt es da auch gerne mal. Oder eben Abseitiges - was aber auch erfolgreich sein kann. Ich meine Tabaluga wäre auch aus so eine Situation entstanden.

TOTO haben die Argumentation "wir waren der Plattenfirma noch etwas schuldig, und statt das in einem langen Rechtsstreit auszufechten haben wir 'klein beigegeben' und uns gesagt "aber wir machen das richtig, ein richtig gutes Album" zumindest bei Toto IVX gemacht, aber ich meine mich erinnern zu können dieses "waren wir der Plattenfirma noch schuldig, war uns vorher nicht bewusst" bei denen auch vorher schonmal gehört zu haben ;-)

Aber das sind mittlerweile wohl echt Geschichten von anno dunnemals - als ob es heute Vorschüsse, Plattenfirmen, Alben etc. überhaupt noch gäbe wie früher ;-)

Zum Thema KI:
interessante aktuelle Folge von AXLMV, einer der Aussagen: Studiotätigkeit für Musiker ist tot. Durch Streaming sind ja schon die Umsätze für Musik in den Keller gerauscht, Alben haben auch weniger Stellenwert als früher. Und wer selbst Musik produzieren will hat mit KI eine immer besser werdende Alternative zu selbst spielenden Musikern für die er einfach kein Geld übrig hat.
Ist natürlich erstmal die Perspektive der beiden Podcaster - aber immerhin fundierter als meine Unkenntnis in dem Bereich ;-)

@fetterbutterfinger ich kann's wirklich verstehen, aber tröste Dich damit: wir alle haben da die ein oder andere Desillusionierung hinter uns. Sei es mein Beispiel mit IEM-Cues, beim Nächsten die Erkenntnis dass "Lennon/McCartney" insbesondere in den späteren Jahren kaum etwas ZUSAMMEN geschrieben haben, der Nächste wundert sich dass Künstler XY sein vorletztes Album öffentlich scheiße findet obwohl er im damaligen Promotion-Zeitraum über den grünen Klee gelobt habt etc. Über die Zeit legt sich die Enttäuschung....
 
Ich habe die Diskussion gerade überflogen und fühle mich stark an andere Fälle erinnert.
  • Wie, dieser Song drückt gar nicht die Gefühlswallung meines Helden aus? Den haben acht(!) Leute geschrieben. Davon zwei Spezialisten für Hook Lines.
  • Echt jetzt, die Sängerin M kann gar nicht gleichzeitig ein anspruchsvolles Turnprogramm absolvieren und dabei die höchsten Töne Treffen? Und dann macht die einfach Playback!
  • Dieser YouTuber hat in dem Video gar nicht live gespielt! Bild und Ton sind getrennt aufgenommen worden. So ein Betrüger.
 
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Nö aber man hört doch immer wie kacke Lars live ist. Jetzt kapier ich das erst richtig.

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Der Computer / die Schneidemaschine ist ein vollwertiges Musikinstrument. Sagen auch John Williams und Hans Zimmer.

Beethoven, Bach und Mozart hätten auch heutige Möglichkeiten genutzt und ihre Meisterwerke erschaffen.

Heißt nicht dass das alle mit dem Computer beherrschen, es ist eine Kunst.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Erster Eindruck von George Martin zu den Beatles:

"Ziemlich lausig, schlecht balanciert, keine guten Songs von einer sehr ungeschliffenden Gruppe. Aber irgendetwas klang interessant.“

Hey, und eine Geige wird als Naturinstrument bezeichnet - obwohl man sie nicht vom Baum pflücken kann.

Nein nein, Metallica lösen genau das Versprechen der Rockmusik ein: "An den Zauber glauben, der die Freiheit bringt." Umtauschrecht nur bei versiegelter Ware.

Vielleicht hilft das zum besseren Verständnis:


View: https://youtu.be/BEOGVsBQoiQ?is=XoyVy_rEpXcFv60o

Text dazu:


"Fans" stehen übrigens nicht an erster Stelle. An erster Stelle steht für den Künstler das Werk, Fans kommen zurecht erst an 2. Stelle.


View: https://youtu.be/MWZp_ae2q1M?is=izl93tzOfh37shjp
 
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Metallica....Milli Vanilli des Heavy Metal.
 
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