Haben Metallica bei ihren Alben bei der Produktion die Fans betrogen?

Es ist ein so langer Thread, weil keiner liest was schon geschrieben wurde und dadurch vieles wiederholt wird.
 
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Egal ob der TE nun naiv oder trollig unterwegs ist….
Das „Problem“ ist ja existent. Allerdings eben nicht schwarz-weiß = getrickst-echt.
Auch „Stars“ sind nur Menschen, die auch beim Kacken sitzen… hätte man nicht gedacht!
Menschen sind aber eben keine Maschinen und machen „Fehler“ oder sind „ungenau“. Die Studiowelt mit ihren Möglichkeiten hat da aber „künstlich“ Ansprüche erschaffen, die am Enden tatsächlich für utopische Kunstprodukte sorgt.
Das kann ganz geil sein, weil es so halt eben „besser“ klingt. Zum Teil konterkarieren sich die ganzen Aktionen aber halt , weil a. das als Live Performance dann platzt, oder/und b. vor lauter Fehler-weg-Quantisieren, Klick-Klack-Metronom und Loudness-War, die Musik steril und seelenlos wird. …und das alles „…weil man das im Studio, so macht…“
 
Vor allem zeigt der Threadverlauf, wie die Produktion und Existenz von Musikaufnahmen das Musikverständnis von vielen Leuten geprägt hat. Ich nehme mich da auch gar nicht total aus: viele halten die Produkte von kapitalistisch motivierter Maschinenästhetik für Musik.

Daher mag ich Aufnahmen nicht besonders. Aber drum herum kommt man leider eben auch nicht. Aber immerhin sind wir hier in einem Board für Musiker, und nicht zuletzt das letzte Vocals-Forumstreffen bewies, dass es hier Musiker gibt, die ganz alleine und handwerklich toll einen musikalischen Spannungsbogen über mehrere Minuten formen können. Wenn Lars Ulrich das nicht macht (oder nicht will oder nicht kann, keine Ahnung): egal, es gibt genügend andere Musiker, die das tun.
 
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die Produkte von kapitalistisch motivierter Maschinenästhetik für Musik
Naja, ohne Schallplatten wäre mir einiges entgangen, auch vor allem Dinge, die mich bei meinem Musizieren weitergebracht haben.
Bei CD ´s ähnlich, aber ist schon richtig, liveacts haben mir wesentlich mehr gebracht, aber natürlich an erster Stelle das musizieren mit anderen,
(ist dann aber ein anderes Thema, glaube ich).
 
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Aber die falsche Schlussfolgerung, dass die Gitarrenparts langsamer aufgenommen wurden, weil James sie nicht schneller spielen konnte, hätte geren mal ausgeräumt werden dürfen. Und dass es bei Lars' getapete (schreibt man das so...?) Drumparts um Nuancen im Timing und nicht um ein "der war so schlecht, da musste ich basteln" ging, ist auch nicht mal klar benannt worden. Stattdessen haben alle den OT mit "das ist doch normal im Studio" abgespeist.

Nun ja, schon. Aber dass er das komplett - also wirklich absolut komplett falsch verstanden hat, was da eigentlich im Studio gemacht wurde, hätte gerne mal klar herausgestellt werden dürfen.
 
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Hi Leute,

also ich stehe schon sehr auf richtig professionelle Produktionen! Bei vielen Bands steht und fällt die Musik mit der Soundqualität!

Ich nenne da mal als Beispiel The Birthdays Massacre. Da ist die Soundqualität schon die halbe Miete.

Oder bei Static X sind es auch Welten zwischen den Demo-Tapes und der Album-Version.

Was mich eben richtig gestört hat ist die Vorstellung, dass Metallica einerseits rumpost mit ihrer Technicality und andererseits dann solche Cheater-Methoden
anwenden muss, weil sies sonst nicht packen. Das wäre für mich einfach Beschiss am Hörer. Wäre ich Lars hätte ich auch kein gutes Gefühl, wenn ich wüßte, dass der Produzent da ständig rumdoktern muss das würde mich massiv stören!
 
Ich war bereits an unzähligen Konzerten. So richtig überzeugen konnten mich nur wenige. Die Bands die mich Live so richtig weggehauen haben, kann ich an einer Hand abzählen. So spontan fällt mir nur Aerosmith, AC/DC, BB-King, und Phil Collins ein.

The Cure vergessen:)
 
Oh, ACDC.

Glaubt ihr der Angus muss auch im Studio irgendwie mogeln oder spielt der sein Zeug fehlerfrei runter? Würd mich echt mal interessieren.
 
Jetzt melde ich mich mal zu Wort.

Wer noch nie im Studio war, der weiß nicht das da "verbessert" wird. Warum ? Soll sich ja gut anhören...., auf dauer, ganz einfach.

Als wir im Studio waren begann es damit, daß der Ton-Techniker zu unserem damaligen Drummer sagte; Hey, dein Snare-Drumm klingt Schei*e. Ich habe da ein Besseres. So begann das Drama.... ;)
Anderes, besseres Snare aufgebaut, und der Drummer war sauer. ABER, der Klang war eindeutig besser. Song wurde eingespielt, und wenn er nicht zu 100% im Takt war, wurde das korrigiert. Wieder sauer, aber für den Rest der Band war das deutlich besser so.
So auch bei mir, nur das ich nicht sauer wurde, sondern ich mich auch mit den anderen Musikern, drüber fast kaputt gelacht haben. Und logischerweise wurden auch meine Fehler ausgeräumt.
Wir sind eben keine Profis, und hatten auch nicht die Zeit alles zig mal einzuspielen.
Auch der Gesang wurde Stellenweise angehoben, bzw abgesenkt bis es passte.
Ebenso beim damaligen Lead-Gitarrist und beim Bassmann. Jeder hatte irgendwo kleinere Fehler gemacht, die am PC (Mischpult) ausgeräumt wurden.
Einzig der Drummer war damit nicht einverstanden. Die Anderen aber schon, denn, so nochmals der Ton-Techinker; "A. es soll sich gut anhören. B. auch ich habe einen Ruf zu verlieren, denn wenn man die Fehler hört und dann sagt wo das aufgenommen wurde, dann fällt das auf mich zurück, als ob ich keine Ahnung von meinem Job hätte. Das geht nicht."

Fazit: Haben wir geschummelt ? Ja.
Ist das schlimm ? Nein.
Warum ? Nobody is perfect, weder Hobby-Musiker noch Profimusiker.
Waren wir mit den Aufnahmen letztendlich zufrieden ? Ja.

Zusammenfassend: Wird im Studio bei den Aufnahmen verbessert, bzw geschummelt ? Ja, und das ist völlig normal.
 
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Und der OT hat es immer noch nicht begriffen.

Es gibt da kein "Weil sie's sonst nicht packen".
 
Der Autor der initialen Frage dieser Diskussion spielt ein Spiel mit dem Forum.
Eine neue Diskussion, die er versucht, loszutreten, dreht sich um die Frage,
Ich find es (auch) ganz erfrischend hier.
Nachdem mir „Metallica“ musikalisch bisher nie aufgefallen war … 10 Grammys in der Rubrik „Metal“!
 
VORSICHT - AN ALLE

Der Autor der initialen Frage dieser Diskussion spielt ein Spiel mit dem Forum.
Eine neue Diskussion, die er versucht, loszutreten, dreht sich um die Frage,
ob Mark Tremonti überhaupt spielen kann oder auch so ein Loser an der Gitarre ist wie James Hetfield...

Troll-Alarm!

Vielleicht mag die Moderation mal eingreifen...
Ich find ja Tremontis Frisur viel diskussionswürdiger. Spielen kann der, aber die Haare komprimieren alles kaputt.
Letzten Endes ist alles Gepose, was nicht in den 90ern in den Grieghallen aufgenommen wurde. Das ist ja wohl Fakt.
 
Hat der Thunderstruck live mal ohne Fehler gespielt?
 

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