Harley Benton Westerngitarre: Test & Erfahrungsbericht

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Harley Benton Custom Line CLD-41SE WN im Test


Hallo Freunde!

Vor kurzem hatte ich eine Harley Benton Gitarre in der Hand und konnte nicht glauben was ich da erlebt habe.
Kurz zu mir, ich spiele eine Seagull aus Kanadischer Wildkirsche mit Zederndecke und die Gitarre ist schon einige Jahre eingespielt und klingt dem entsprechend fantastisch gut.
Dennoch war ich kurz davor mir eine Seagull Artist zu kaufen. Auch Martin und Taylor waren schon auf dem Schirm. Ich bin (oder war?) mittlerweile bereit +3.000€ in die Hand zu nehmen.

An dem Tag an dem ich mich eine wenig durch das Martin Sortiment beim Händler durchgespielt habe, drückt mir am Abend bei der Probe ein Bandmitglied eine Harley Benton Westerngitarre aus der Custom Line in die Hand.

Es war nicht von der Hand zuweisen, dass man hier einen Martin-Klon hergestellt hat.

Kurzer Faktencheck
  • Verarbeitung Sehr gut
  • Optik sehr schön (eher luxuriös)
  • Holz war eine Mahagoniehals mit Wallnuskoprus sowie Sitka Spruce Top (alles Solid)
  • Satin Finish
  • Klang sehr sehr gut

Die Gitarre hätte bei einem Blindtest mit Sicherheit in der über 1000€ klasse mitgespielt.
Modellbezeichnung Harley Benton Custom Line CLD-41SE WN


Gegenüber der Martin fehlt es zwar etwas an "Detail" im Bass Bereich. Aber das war es auch schon.
Bei der Martin hört man halt einfach die bessere Lagerung und Resonanz des Holzes raus.

Allerdings wir die HB Gitarre in einigen Jahren auch "eingeschwungen" sein und dann ist sie mMn nach eine Top Gitarre.


Hier der Beweis, dass es nicht immer Teuer sein muss!


Das soll jetzt kein Review sein, sondern eher der Anstoß einer Diskussion.
Müssen Akustik Gitarren noch Teuer sein?
Stellen wir folgende Kriterien auf....

  • Verarbeitung
  • Holzart
  • Holzqualität
  • Klang

Was unterscheidet diese Gitarre (oder auch andere aus dem Segment) noch von einer 1.500€-Gitarre?

Bin gespannt wo uns das Thema hinführt!

Liebe Grüße!


12754392_800.jpg 12754432_800.jpg 414099.jpg


 
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Oder eher eine emotionale.
Ich selbst bin auch hin und her gerissen. Ich bin an dem Punkt angelangt wo ich gewisse Vorstellungen habe wie ein Instrument sein muss. Und auf der Suche nach einem Sound weiß ich worauf ich achte und was ich suche.
Und da sucht man nicht nach einem Namen sondern nach einer Eigenschaft.

Dass sich Tonholz über die Jahre verändert wenn eine Gitarre gespielt wird, halte ich persönlich für unbestreitbar. Allerdings hängt auch das mit Material und Verarbeitung zusammen.
 
Redfield_AUT
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Kann man mit dem Zeuch, womit man zufrieden ist, nicht einfach glücklich sein, ohne etwas "beweisen" zu müssen/zu wollen? :weird:


Genau das wollt ich damit eigentlich auch sagen.
Ich denke, dass solche Instrumente aber durchaus auch ein Geheimtipp sind.

Wenn man bedenkt, dass F....r Gitarren für 900€ inkl Koffer in China gefertigt werden und 3cm Lack drauf haben.
Was bleibt da noch übrig an Gitarre bei solchen Preisen?

Speziell wenn man sie dann mit einer 300€ Gitarre vergleicht welche ohne großen Namen und Koffer auskommt.
 
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mit Wallnuskoprus [...] (alles Solid)

Bist du dir da sicher? Auf der Thomann-Seite steht nichts von massivem Korpus, und es würde mich schon wundern, wenn Harley Benton für dieses Geld eine vollmassive Gitarre auf den Markt wirft und dann nicht mal damit wirbt.

Natürlich bedeutet ein nicht-massiver Korpus nicht unbedingt gleich schlechteren Klang, aber meiner Ansicht nach stellt das doch einen gewissen Qualitätsunterschied dar. Wir wissen nicht, wie sich die Harley Benton über die Jahre verändert, aber im Moment könnte man aus deinen Lobeshymnen auch herauslesen, dass es sich hier um einen Martin-Nachbau mit viel Bling handelt, dem halt die Details im Bass und die holzige Resonanz fehlen.

Dass sich Tonholz über die Jahre verändert wenn eine Gitarre gespielt wird, halte ich persönlich für unbestreitbar.

Unbestreitbar ist hier im Forum nur sehr wenig.;):D Schade, dass du statt "verändert" nicht "verbessert" geschrieben hast, denn dann wäre es hier wohl richtig lustig geworden...

:popcorn2:
 
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Ich denke, dass solche Instrumente aber durchaus auch ein Geheimtipp sind.(...)
Das soll jetzt kein Review sein, sondern eher der Anstoß einer Diskussion.
Sorry, aber du meinst ernsthaft das in DIESEM Forum hier die Haus/Eigenmarke von Thomann irgendwie "Geheim" wäre?

Und dass ein "Anstoß zu einer Diskussion" über Billich vs. Teu(r)er nötig sein könnte? Bin mir sicher, darüber wurden hier schon mehr (verbale) Schlachten geschlagen als im gesamten 30jährigen Krieg Waffengänge waren. :ugly:
 
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Schade, dass du statt "verändert" nicht "verbessert" geschrieben hast, denn dann wäre es hier wohl richtig lustig geworden...
Aber hallo! Wo doch die meisten beim Leben ihres Goldhamsters schwören, dass nur gut eingeschwungene Gitarren das Zeug haben, der absolute Hammer zu sein, und dass das neue Zeugs ja gar nicht klingen kann.

Nee, jetzt mal Schluss mit Ironiemodus:

Es kommt immer wieder vor, dass ein No-Name-Instrument einen klanglich und verarbeitungsmäßig positiv aus den Socken hebt (und leider findet man auch teure Instrumente, die aussehen wie aus dem Bastelkurs für Vorschulkinder und/oder klingen wie Furz). Das haben wir, glaube ich, alle schon erlebt, oder?

Eine Gitarre, die in bester Ausführung für 350 € angeboten wird, mit einer viermal teureren (mit, wenn man genau hinschaut, meist deutlich anderer Qualität) Gitarre vergleichen zu wollen, ist an sich schon ambitioniert. Naja, kann man ja mal machen.... Dann aber die Frage

Was unterscheidet diese Gitarre (oder auch andere aus dem Segment) noch von einer 1500€ Gitarre?

zu stellen, halte ich für provokativ. Da darf man nicht erwarten, dass man darauf eine ernst gemeinte Antwort bekommt. Der Unterschied ist zu sehen, zu hören (sogar für eine taube Nuss, wie ich eine bin) und auch haptisch zu erfassen.

Sollte es für Dich, @Redfield_AUT, da überhaupt keinen Unterschied geben, dann sei glücklich und spar Dir das Geld für was Teureres: Es bringt Dir ja nichts, mehr Geld auszugeben, wenn Du das "Mehr" an Qualität/Klang/Verarbeitung eh nicht merkst....
 
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Nachdem ich einige Sachen von Harley Benton in der Hand hatte, besessen hab und manches noch besitze, habe ich folgende Meinung: Kannste nach kurz anspielen nix zu sagen. Zwei auf den ersten Blick sauber gebaute und vor allem, gemessen am Preis, sehr gut klingende Gitarren waren Mist. Bei der ersten ist nach bisschen über zwei Jahren die Decke hoch gekommen, während davor schon der Hals ständig verzogen war, bei der zweiten hat sich recht schnell der Steg verabschiedet. 200-300€ für ne Gitarre, die man nach zwei Jahren in den Ofen ballern kann? Wers hat....
Mein Jazz-Bass gleichen Fabrikats ist super, allerdings wandert der Hals in Richtung oberes Horn, da muss ich jetzt leider wieder rumwurschteln. Kein Problem, aber man kauft eben kein 2000€-Gerät für Taschengeld, auch wenn man das im ersten Moment glaubt. Wunschdenken ist der Elefant der den Hase in den Brunnen fallen lässt, oder so ähnlich. Und gerade das arbeitende Holz arbeitet manchmal gegen den ersten guten Eindruck. Wäre ja auch zu schön.
Bei den Elektrikern hier im Board gibt es übrigens einen herrlichen Tonholz-Sommerloch-Thread, zwischen Comedy und Quantenphysik. Falls das Dein Thema ist...
Ich kauf trotzdem gern HB, basteln kann ich und ich weiß ja was passieren kann. Bei offensichtlichem Murks kann man ja tauschen. Geheimtip? Eher ein Segen für dauerklamme Musiker mit realistischen Ansprüchen.

Edit: ich hab hier ja nur die Negativbeispiele genannt. Also: die allermeisten Sachen, die ich persönlich von HB kenne, sind ihr Geld wert oder mehr als wert. Aber man muss eben genau checken und realistisch bleiben. Meistens geht es gut, ab und zu (bisschen öfter als bei 700€ aufwärts, sag ich mal grob) hat man halt Quatsch gekauft.
 
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Es bringt Dir ja nichts, mehr Geld auszugeben, wenn Du das "Mehr" an Qualität/Klang/Verarbeitung eh nicht merkst....

Auf solche Totschlagargumente, die das Gegenüber nur diskreditieren sollen, stehe ich total, da wurde wohl ein Nerv getroffen...

Umgekehrt könnte man sagen, es bringe ja nichts, sich ernsthaft mit den substanziellen und klanglichen Eigenschaften eines Instrumentes auseinander zu setzen, wenn man eh meint, der Preis sei der einzig relevante Faktor (wobei Preis und Wert zwei Paar Schuhe sind). Ich muss der Fairness halber sagen, dass ich auch der Meinung bin, das Qualität einen gewissen Preis haben muss. Daher habe ich um HB bisher immer einen Bogen gemacht. Allerdings sehe ich da nach oben auch ganz klar einen Deckel. Und in den Übergangsbereichen muss man halt testen.

Sorry, ich sollte so früh morgens noch nicht in fachfremden Threads lesen, da bin ich anscheinend noch zu unentspannt...
 
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Auf solche Totschlagargumente, die das Gegenüber nur diskreditieren sollen, stehe ich total, da wurde wohl ein Nerv getroffen...
Zum Totschlagargument wird das nur, wenn man wie du sinnentstellend, nur halb zitiert. "Sollte es für Dich, @Redfield_AUT,(...) " aus dem nicht zitierten Absatzteil, ist ja nun im Konjunktiv geschrieben. Oder?
 
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Totschlagargumente, die das Gegenüber nur diskreditieren sollen,
So "Totschlag" ist das gar nicht, wenn man den Beitrag komplett liest, und eine "Diskreditierung" wird man in meinem ganzen Post nicht finden.

Ich spreche da vielmehr aus eigener Erfahrung, weil auch ich manchmal den saftigen Aufpreis zur "besseren Produktlinie" nicht merke oder höre. Aktuelles Beispiel: Ich habe vor ein paar Monaten zwischen einer Les Paul für 2.200 € und einer aus dem Custom Shop für 5.600 € (beide von G.) wirklich keinen Unterschied feststellen können (außer der Farbe, die mir nicht wichtig war). Haptik, Klang, Verarbeitung - für mich exakt dasselbe, und das nach über zwei Stunden intensiver Beschäftigung.... Hätte ich da die teurere nehmen sollen, nur weil "Custom Shop" und Zertifikat dazu? Und so meinte ich das oben auch: Wenn's für Dich, @Redfield_AUT, keinen Unterschied gibt, dann nimm doch das preiswertere Teil und sei glücklich damit!

... wenn man eh meint, der Preis sei der einzig relevante Faktor
Wenn Du das aus meinem Beitrag herausliest, dann scheine ich mich wohl sehr verdrückt ausgekehrt zu haben....:rolleyes:
 
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Sorry, aber E-Gitarren sind keine Akustik, da spielt das Holz eine ungleich größere Rolle. Zudem ist die 'billigere' Gibson (die für mich auch nicht wirklich Akustik können :tongue:) schon weitab der Regionen, in denen sich die HB bewegt. Das ist unterstes Einstiegsniveau und da ist beim Korpus auch nix massiv. Wie schon geschrieben, gibt es immer Ausreißer nach oben und unten und es ist letztendich auch immer etwas Geschmackssache. Das allerdings eine schnell zusammengeleimte Gitarre, deren Deckenholz vlt mal irgendwo kurz durch ein Lager geschoben wurde, mit einer ca. 10X so teureren (Bsp D-35) mithalten kann - für mich no way. Mir fällt da nur ein: Die Botschaft hör ich wohl, allein - mir fehlt der Glaube...
Hatte ausserdem schonmal einige Einstiegs-HB in der Hand und die waren durch die Bank furchtbar.
 
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Mmmmh, die Custom Line sind schon nicht schlecht, 1. am Preis gemessen und 2. wenn sie halten und nicht nach paar Monaten "mutieren":) die ganz billigen HBs stehen auf nem anderen Blatt. Die schenkt man der Frau, um die Beziehung zu beenden:D
Custom-Line Langzeittest mit paar verschiedenen Instrumenten wär interessant und, wenn sie denn bestehen, super Werbung. HÖRST DU, THOMANN?:hat: Es besteht nach meiner Erfahrung eine gewisse Blender-Gefahr...
 
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Hey, ist das Thema schon durch?

Ich hätte noch nen Punkt aus ner anderen Perspektive beizusteuern...

Ich bin Verkäufer in meinem eigenen kleinen Gitarrenladen.
Als kleiner Händler bin ich darauf angewiesen keinen Ärger mit meinen Kunden zu haben, weil ich erstens keinen Stress mit denen möchte und zweitens (anders als Thomann) keine Rechtsabteilung habe.

Ich verkaufe (an Gitarren) Eastman, Lakewood, Joe Striebel.
Fazit: Begeisterte Kunden, bis jetzt null Ärger, im Gegenteil.

Bin mir nicht so sicher ob das mit HB Gitarren so wäre:gruebel:...

Gruss,
Bernie
 
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Gegenüber der Martin fehlt es zwar etwas an "Detail" im Bass Bereich.
***
Bei der Martin hört man halt einfach die bessere Lagerung und Resonanz des Holzes raus.

Allerdings wir die HB Gitarre in einigen Jahren auch "eingeschwungen" sein und dann ist sie mMn nach eine Top Gitarre.

Allgemeiner Punkt:
Wie die HB in ein paar Jahren sein wird, ist eben die große Frage.

Schlecht gelagertes - oder besser gesagt - zu früh verarbeitetes Tonholz kann nach einigen Sommer-/Winterperioden zu sehr unangenehmen Überraschungen führen.


Vergleich HB vs. Martin:
Ob die HB einer Martin das Wasser reichen kann, vermag ich nicht zu sagen, allein schon weil ich weder die eine, noch die andere vorliegen habe.

Die Tonholzqualität sollte aber bei dem Preisunterschied nicht gleichwertig sein
(ich vermeide bewußt die Formulierung "kann nicht gleichwertig sein"...).

Allerdings ist mein Vertrauen bez. der Langzeitqualität (ab 10 Jahren) bei einer Martin erheblich größer.

Meine handgebaute K.Yairi ist jetzt 27 Jahre alt und wurde als Werkzeug intensiv eingesetzt, nach wie vor ein Spitzeninstrument der Oberklasse.
Ob die HB - neben den tonalen Qualitäten- dieses Alter in der Praxis auch erreicht...?

Gruss
RJJC
 
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Die 49€-Folk-HB, die ich vor Jahren schon mit ein paar Jahren auf dem Buckel gebraucht geschenkt bekommen habe, wird zwar nicht besonders viel genutzt, ist aber nach bestimmt 10-12 Jahren immer noch ordentlich beieinander. Und, nein, mit einer Guild M-30 (ich mag keine Martins, daher ein anderer Vergleich) kann sie sich nicht messen. Und konnte sie auch nie. Aber sie ist auch noch nicht auseinander gefallen.
 
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@OldRocker : wenn Du HB-Preise machst, viel tauscht und reparierst (wozu Du wahrscheinlich 10 mal so viel verkaufen musst), seh ich da kein Problem. Mit essen und schlafen ist dann halt Essig. Aber was tut man nicht für die Kundschaft;)
 
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Meine handgebaute K.Yairi ist jetzt 27 Jahre alt und wurde als Werkzeug intensiv eingesetzt, nach wie vor ein Spitzeninstrument der Oberklasse.

Kann man leider nicht vergleichen, aber eine heute gute Yairi wird auch in hundert Jahren nicht viel schlechter sein wenn man zumindest gute Lagerung vorraussetzt.

Wenn die HB mal 27 Jahre erreicht hat kann man ja weiter spekulieren...
 
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Und genau darum geht es hier. Die neue Gitarre ist meistens geil. Nach ner Zeit sieht es anders aus. Und dann hätte man gern das Doppelte gezahlt und verflucht den vermeintlichen Schnapper (right after Garantiezeit...).
Ist zwar ne E-Gitarre gewesen, aber ein Freund, dem ich mal Beats für ne Rap-Platte gebaut hab, hat mir mal ne Ibanez aus der Gio-Serie geschenkt. Am Anfang top, ausser PUs, nach 2 Jahren nur noch Flitzebogen. Und sind akustische in der Klasse nicht noch anfälliger?
Hier wurde im Anfangsbeitrag ja genau diese "warum-mehr-bezahlen"-Frage gestellt und billig mit teuer verglichen.
Antwort: Versuchen, Glück haben oder in 8 Jahren Review schreiben über die neue, teuere, doch bessere. Time will tell.
 
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