Harley benton Set kaufen als Einsteiger

von Uquiorra, 06.09.10.

Sponsored by
pedaltrain
  1. Uquiorra

    Uquiorra Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.09.10
    Zuletzt hier:
    21.02.11
    Beiträge:
    2
    Kekse:
    10
    Erstellt: 06.09.10   #1
    Einen wunderschönen Guten Abend liebe Gemeinde ;D

    ok spass bei seite.. ich würde mir gerne ein Set bestellen das folgende Ausstattungen mit sich bringt :

    https://www.thomann.de/de/media_bdbviewer_AR_191010.html?image=2

    Könntet ihr mir dazu raten oder eher abraten ?

    Ich danke vielmals ;)

    EDIT :

    Der preis dafür liegt bei 99€
     
  2. incoming

    incoming Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.01.09
    Zuletzt hier:
    18.01.21
    Beiträge:
    1.311
    Ort:
    Nähe Stuttgart
    Kekse:
    3.185
    Erstellt: 06.09.10   #2
    naja, überleg dir mal: Materialkosten, Arbeitskosten, nach Deutschland schippern, und der Händler will ja auch noch Gewinn machen: Also nein =) Investier lieber 300,- und du bekommst was, was nicht nach 2 Tagen auseinanderfällt, wenn es überhaupt je funktioniert.
     
  3. musikuss

    musikuss Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    27.06.07
    Beiträge:
    11.367
    Kekse:
    33.499
    Erstellt: 06.09.10   #3
    Finger weg davon, wie schon gesagt wurde lieber etwas mehr ausgeben und dann was Gutes kaufen ! und keine Sets
     
  4. Luke und Trug

    Luke und Trug Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    29.05.10
    Zuletzt hier:
    15.12.19
    Beiträge:
    2.729
    Ort:
    Frankfurt (Main)
    Kekse:
    20.656
    Erstellt: 06.09.10   #4
    Was da alles dabei ist :eek: Für den Preis :eek: Kann das denn funktionieren :confused:
    Na wie incoming schon sagte, für den Preis kriegst du grade so nen halbwegs anständigen Amp (z.b. Microcube), und der funktioniert dann auch so, dass man Spass mit haben kann.
    Sets generell sind fast immer Lockangebote für "Unwissende" (soll in keinem Fall abwertend gemeint sein ;)), naja, und der niedrige Preis muss auch gerechtfertigt sein.
    Wenn du sparen willst: Gebraucht kaufen, da kriegst du für wenig Geld teilweise echt schon gutes Zeugs.

    gruß Luke
     
  5. Uquiorra

    Uquiorra Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.09.10
    Zuletzt hier:
    21.02.11
    Beiträge:
    2
    Kekse:
    10
    Erstellt: 06.09.10   #5
    Ich danke euch vielmals erstmal !!

    Genau aus dem verdacht wollte ich "euch erfahreneren" fragen ob sich das überhaupt lohnt .

    Zu mir =

    Ich bin nicht untalentiert -> kann aber keine Gitarre spielen .
    Habe noch nie E-Gitarre gespielt, wills aber lernen, aufgrund akustischer vergangenheit.

    Gibt es besondere vorschläge die ihr habt um mich einwenig zu leiten , zB welche marke, denn in diesem Gebiet bin ich so erfahren, wie zB ein Hase weiss, wie man Auto fahren kann :p

    Danke!
     
  6. Morgalf

    Morgalf Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    11.07.10
    Zuletzt hier:
    3.04.18
    Beiträge:
    93
    Kekse:
    155
    Erstellt: 06.09.10   #6
    gute einsteigermodelle bieten auf jeden Fall: Ibanez, ESP, Epiphone oder teilweise auch Schecter

    einfach nach belieben umsehen...und wenns fragen gibt, einfach fragen :great:
     
  7. slash94

    slash94 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    13.06.09
    Zuletzt hier:
    19.01.21
    Beiträge:
    377
    Kekse:
    416
    Erstellt: 06.09.10   #7
    Also ich denke, bei einem absoluten Einsteiger sind sachen wie "spar, bis du was vernünftoges bekommst, und das fängt bei 300€ an" nicht ganz passend.
    M.M.n sind Einsteigermodelle sicher nicht für die Ewigkeit, und würden dies auch sicher nicht mitmachen, und vielleicht is das "rausgeschmissenes" Geld, aber wenn du dir jetzt einen Amp für 100 kaufst, eine Gitarre für 200, dann noch Kabel, Gurt, Gigbag, was man eben so braucht bis du sicherlich bei 350€. Nungut, gute Vorraussetzungen, aber vielleicht ist E-gitarre ja was ganz Anderes als Akustik, und dann hast du dein tolles Equipment und musst es mit großem Verlust verkaufen.

    Ich denke allein um zu sehen, wie sehr dir das E-Gitarrenspiel Spaß macht und ob es was fpr die Ewigkeit ist, kannst du dir besser ein 100€-Set kaufen, gucken ob das was ist, und nach vielleicht schon einem hlaben Jahr Stück für Stück aufrüsten, und vielleicht wirst du ja dein Set dann auch an irgendeinen Einsteiger weitergeben, der sich die gleiche Frage stellt wie du.

    Wenn du jetzt aber sagst, du hast schon eine E-Gitarre in der Hand gehabt, kannst definitiv Gitarre spielen und weißt quasi auch was beim erilernen weiter aus dich zukommt, kannst du nat auch sofort in Besseres investieren. Das hängt halt davon ab wie sicher du dir dabei bist.
    Ich kann nur sagen, dass mir das "Schrott-Set" sehr geholfen hat, da ich damit ohne Rücksicht auf Verluste gucken konnte, ob mir Gitarre überhaupt liegt, und dann ging halt, als das geklährt war, die Suche nach Aufsteigsmöglichkeiten los. Wenn ich gemerkt hätte, ne komm das ist ncihts für mcih, häte ichs halt ohne ein schlechtes Geweissen des Geldes wegen verschenkt oder weitergegeben an andere ratlose Anfänger.
    Also wie gesagt, ich kenne nicht deinen Stand, aber wenn du sagst, du weißt, dass du das langfristig machen willst, weil du schon genug Erfahrungen mit Akustik-Gitarren gemacht hast, kannst du natürlich auch gleich höher ansetzen.
    Und klar kannst du dann auch bessere Sachen gebraucht kaufen, ohne im Falle eines Abbruchs großen Verlust zu erleiden, aber wie gesagt, bei so einem billigst-Bet musst du dir keine Großen Sorgen machen, wenn es in die Hose geht.
     
  8. ulli21

    ulli21 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    02.03.09
    Zuletzt hier:
    25.08.13
    Beiträge:
    29
    Ort:
    Gelnhausen
    Kekse:
    10
    Erstellt: 06.09.10   #8
    Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Geb lieber mehr Geld aus, dann hast du auch mehr davon. Ich kenne das selbst von den Bantons. Hab auf einer angefangen (gebraucht für n appel und n ei bekommen) und dann nach nem Jahr hatte ich einfach nur noch hass auf dieses Objekt. Meist unsauber verarbeiteter Hals und Inlays. Sprich, sobald es in die hohen Regionen geht, macht das ganze keinen spass mehr.
    Was deinen Amp angeht, würde ich dir persönlich den Line 6 Spider 15 empfelen. Das ding ist super. Vollgepumpt mit Efekten, stattlicher Lautstärke und das zu nem super Preis (liegt im moment glaube ich bei ca.90€). AUßerdem ist da sgute stück auch noch für spätere "Band versuche " noch halbweges tauglich, von zu Hause mal ganz zu schweigen :)

    Bei den Gitarren, würde ich mich anch einer Ibanez um schauen. Ich besitze zwar selbst keine, aber böse Zungen behaupten das diese Firma in der Preisklasse die beste Qualität zum kleinsten Preis bietet. Die grg 170 bekommt man zum Beispiel schon ab 230€.

    Und wenn du das ganze bei deinem ansessigen Musikhändler besorgst, dann bekommst du vill noch Rabatt und ein Haufen Gratis-Plecks.
    Aber, ganz wichtig, gehe einfach mal ins Musikgeschäft und lass dir mal so ein bischen was vom Verkäufer vorführen und nimmst ein paar Gitarren in die Hand, die dir gefallen und in deine Preisspanne passen. Die, die dir am besten liegt, nimmst du :)
    Vill, hast du noch n Kumpel, der mit dir mal hingeht und dir auch eventuell etwas über einzelne Instrumente sagen kann :)

    Grüße, Ulli :)
     
  9. musikuss

    musikuss Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    27.06.07
    Beiträge:
    11.367
    Kekse:
    33.499
    Erstellt: 06.09.10   #9
    DIE traditionelle Einsteigergitarre die oft empfohlen wird ist die Yamaha Pacifica 112
    ZB https://www.thomann.de/de/yamaha_pacifica_112v_yns.htm
    Gibts in verschiedenen Farben

    Das wäre dann eine sogenannte Fat Strat bzw. Stratocaster-artige Gitarre mit 1 Humbucker Tonabnehmer am Steg (hinten) und 2 Singlecoils am Hals und in der Mitte.
    Das nennt sich dann H-S-S Bestückung.
    Gitarren ordnet man gerne nach Tonabnehmer Bestückungen und H-S-S gilt als sehr flexibel und Allroundfähig.
    Mit dem Steg-humbucker kann man zB schön Rock & Metal, generell verzerrte Sounds, spielen also zB Sachen wie ZZ Top, AC/DC, Metallica usw. und die beiden Singlecoils bieten dann wieder ein anderes Soundspektrum für schöne Cleansounds, oder Funk und Blues.
    Du hast dann 5 Tonabnehmerpositionen insgesanmt und der Steg Tonabnehmer lässt sich noch zum Singlecoil splitten also quasi 6 oder gar 7 wie mans rechnet.

    Dann hast du noch ein Vintage-Vibratosystem mit dem man den Ton durch betätigen des Vibratohebels mehr oder weniger vibrieren/schimmern/jaulen lassen will, das aber nur bis zu einem gewissen Grad, da sich sonst die Gitarre verstimmt.
    Als Anfänger brauchst du generell sowieso keinerlei Vibratosystem, ein Vintage Vibratosystem lässt sich relativ einfach "festsetzen", so dass es nicht groß stört.

    Der Hals ist geschraubt und aus Ahorn, was typisch für Stratocaster-artige Gitarren ist.

    Zu nem passenden Verstärker kann man auch noch einige Tipps abgeben zB Roland Microcube, oder Peavey Vypyr 15 um nur 2 zu nennen.

    Die Yamaha ist halt ein Klassiker, aber beileibe kein Muss, es gibt noch viele weitere Einsteigertipps.. :)
    Viel Geld kann man ebenfalls bei Gebrauchtkauf sparen, da kann man oftmals wirklich hochwerige Instrumente zu Schnäppchenpreisen ergattern, man muss aber halt sich erstmal auskennen klar.
     
  10. musikuss

    musikuss Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    27.06.07
    Beiträge:
    11.367
    Kekse:
    33.499
    Erstellt: 06.09.10   #10
    Edit: /
     
  11. dongle

    dongle Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    03.04.09
    Zuletzt hier:
    19.01.21
    Beiträge:
    2.127
    Ort:
    Münchens Westen
    Kekse:
    4.206
    Erstellt: 07.09.10   #11
    Wasn fürn Spass?

    Hab ich nicht kapert...
     
  12. Kakaopoet

    Kakaopoet Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    16.04.10
    Zuletzt hier:
    19.07.11
    Beiträge:
    42
    Kekse:
    10
    Erstellt: 07.09.10   #12
    Hi,

    also ich hab das Set!

    Die Plektren sind sehr schlecht!
    Da brauchst du unbedingt neue.

    Das Kabel ist nicht besonders gut verarbeitet, aber es tut seinen Dienst.
    Das Stimmgerät reicht zum Stimmen der Gitarre vollkommen aus, aber nach einer Woche hatte das Gerät Probleme mit dem erkennen der tiefen E-Saite. Der Gurt ist nichts besonderes, aber tut auch seinen Dienst.
    Das Gigpack ist Mist ^^" Kann man eigentlich auch weglassen. Damit kannste die Gitarre, wenn du sie transportierst z.B. zum Gitarrenlehrer nicht schützen. Es dient höchstens als Staubschutz.

    Der Verstärker ist im Clean Modus für den Einstieg ganz OK.
    Der Overdrive machts eigentlich ganz ordentlich, aber sobald man etwas mehr Erfahrung hat bemerkt man viele Schwächen. Hab den Amp nach 3 Monaten verkauft und einen neuen gekauft.

    Die Gitarre ist eigentlich für den Einstieg auch ganz OK, sofern du nur max. 3 Monate damit glücklich sein willst.
    Es ist gut möglich, dass Thomann die Gitarren bei sich in der Werkstatt nachbessert.
    Denn die Bünde waren wirklich super bearbeitet, entgegen allen Horrorgeschichten, die man so liest.
    Sie kam auch echt gut eingestellt zu mir.
    ABER: Das Material ist nicht so toll. Die Mechaniken wackeln, die Saiten verstimmen sich nach ca. 5-10 Minuten spielen, bzw. je nachdem wie stark man sie belastet. Die Schrauben überdrehen sehr leicht, kann z.B. die Verdeckung für die Federkammer nicht mehr reinschrauben, weil die Schrauben sie nicht mehr halten. Das Holz scheint sehr leicht zu sein.
    Das Griffbrett war auch in Ordnung, bekommt aber nach 4 Monaten die ersten kleinen Risse, ich muss das weiter beobachten, wie stark die noch werden. Die Gurtpins sind beide innerhalb von 2 Monaten abgefallen, die Schrauben haben sich überdreht, hab sie mit Leim fixiert, nun halten sie wieder.

    Das lernen der Basics klappt mit der Gitarre, kein Thema, du darfst aber dem Teil keine hohen Ansprüche abverlangen. Man hat mit der Zeit das Gefühl, dass sich die Gitarre so langsam in Einzelteile auflöst, aber hej, man ist wenigstens Live mit dabei XD

    Ich würde dir eine von den 3 empfehlen für den Einstieg:
    https://www.thomann.de/de/cort_x110_bk.htm
    https://www.thomann.de/de/cort_x2_guitar.htm
    https://www.thomann.de/de/ibanez_grgr121exbkn.htm

    als Verstärker:
    https://www.thomann.de/de/line6_spider_iv_15.htm
    https://www.thomann.de/de/marshall_mg15fxnew.htm

    Die Sachen kosten nur etwas mehr, dafür halten sie aber auch mehr aus.


    @slash94
    Bin im Grunde deiner Meinung. Ich hatte damals gar keine Vorkenntnisse über Gitarren und hab mir deswegen dieses Set gekauft und bereut die Entscheidung auch nicht.
    Das tolle daran ist, dass ich auf dieser Gitarre mir die kleinen "Basics" und auch paar Songs beigebracht habe und nun kann ich in einen Gitarrenladen gehen und die Gitarren alle SELBST antesten und kann mir eine eigene Meinung so halbwegs bilden :>
    Dafür haben sich meiner Meinung nach die 99€ schon gelohnt. Aber das ist Ansichtssache ;D
     
  13. onceagain

    onceagain Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    15.01.09
    Zuletzt hier:
    28.10.16
    Beiträge:
    654
    Kekse:
    3.488
    Erstellt: 07.09.10   #13
    Schöner Erfahrungsbericht :great:

    Wenn man es sich leisten kann, 99 Euro zum testen und Erfahrungen sammeln in den Wind zu schießen, um sich dann mit den gewonnenen Erfahrungen etwas anständiges auszusuchen und zu kaufen, gebe ich dir vollkommen Recht.

    Wenn man aber z.B. als Schüler wenig Geld hat, wird es einem um die 99 Euro, die man dann ja zuviel bezahlt hat, vielleicht schon leid tun.
    Da finde ich es dann besser, 350 Euro für die erste Gitarre und den Amp auszugeben, weil man damit sicher länger als drei Monate Spaß hat. Und wenn man merkt, daß Gitarre spielen doch nicht das richtige ist, verkloppt man das ganze Zeug wieder und der Verlust wird auch nicht viel höher als 99 Euro sein.
     
  14. incoming

    incoming Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.01.09
    Zuletzt hier:
    18.01.21
    Beiträge:
    1.311
    Ort:
    Nähe Stuttgart
    Kekse:
    3.185
    Erstellt: 07.09.10   #14
    Die Frage ist nur ob er mit so einem Set überhaupt je Spaß am Gitarrespielen haben wird :o
     
  15. sasparilla

    sasparilla Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    31.07.07
    Zuletzt hier:
    26.05.13
    Beiträge:
    316
    Kekse:
    527
    Erstellt: 07.09.10   #15
    Das ist der allerletzte Müll.

    Sollte bei dem Preis eigentlich jedem klar sein.
     
  16. kypdurron

    kypdurron Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    20.12.07
    Zuletzt hier:
    18.01.21
    Beiträge:
    4.534
    Ort:
    Berlin
    Kekse:
    26.346
    Erstellt: 08.09.10   #16
    Du würdest also jedem Anfänger raten ein Set zu kaufen, in dem Du den Amp nicht benutzt hast weil Du ne bessere Lösung hattest, wie weiter oben gesagt wurde das komplette Zubehör Murks ist - also mit andern Worten 40 % des Gegenwerts nicht ausgeschöpft werden - und dann darauf zu warten dass die Finger damit guten Sound machen :gruebel::confused:

    Ich würde da ja eher raten, die 40 % in die Qualität der Gitarre zu investieren. Wenn das Geld wirklich erst mal nicht weiter reicht ist es doch sinnvoller, erst mal zB einen billigen Multieffekt mit Kopfhörerausgang zu nutzen als für genauso viel Geld einen Gurkenamp zu kaufen ...

    Problem bei Billiggitarren: Es wird neben den Materialien (worüber man sicher mal hinwegsehen kann) meist vor allem an der Qualitätssicherung und an einem vernünftigen Setup gespart. Es ist also immer ein bisschen Lotterie was man bekommt oder, andersrum, erfordert oft etwas Fachkenntnis, die Dinger spielfähig zu kriegen. Di eist bei Anfängern oft natürlich nicht vorhanden. Daher: Je billiger die Gitarre, desto eher lohnt sich der Weg ins Fachgeschäft, wo sie einem das nachbessern können - auch wenn sie im Internet vielleicht noch 15 € billiger zu haben ist.

    Was Amps angeht, ich hab gar nichts gegen einfache Transistoramps, die Vox Pathfinder und Fender Frontman find ich sogar teilweise richtig gut. Die kosten aber auch etwas mehr (also 60 statt 40 €) als die HB-Hupen , weil in der Entwicklung bei den Markenherstellern eben nicht nur darauf geachtet wird, dass was rauskommt, sondern auch, dass es halbwegs klingt.
     
  17. Million

    Million Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    22.08.07
    Zuletzt hier:
    28.03.17
    Beiträge:
    349
    Ort:
    Bad Wimpfen
    Kekse:
    1.649
    Erstellt: 08.09.10   #17
    Mein Tipp zum Gitarrenkauf: Anspielen!
    Ueberleg dir was du - zumindest am Anfang - hauptsaechlich spielen willst. Such dir einen Freund, der schon ein bisschen besser spielen kann und frag ihn, ob er ein Lied fuer dich ueben kann, dass dir besonders gut gefaellt, und dir dir ein Riff in dem Stil raussuchen kann, dass SEHR einfach ist. Und dann geht gemeinsam shoppen.

    Im Laden (ja, erst da) soll er dir dann auf den Gitarren die in Frage kommen das einfache Riff zeigen, und du versuchst es nachzuspielen.
    Dann merkst du am ehesten und am neutralsten, auf welcher Gitarre dir das am einfachsten faellt, sowas zu lernen.

    Wichtig: Die teurere Gitarre ist nicht immer die bessere, genausowenig ist es ratsam bei 2 Gitarren die du gleichwertig betrachtest die billigere zu nehmen. Hoer nur auf DEIN Gefuehl.
    Am besten sagst du dem Verkaeufer direkt, wie viel Geld die Gitarre maximal kosten darf (200-300 Euro sollten es schon sein) laesst dir nur Gitarren bringen die du dir leisten kannst, und kuckst erst an der Kasse (bzw wenn du dich entschieden hast) was die Gitarre kostet.
    Versuch ganz wenig rational zu denken, und vertrau deinem Gefuehl; dann ist die Chance relativ gross, dass du eine Gitarre findest, die du auch nach Jahren noch gerne spielst.

    Wenn du ne Gitarre gefunden hast, und du einen Amp suchst, dann soll dein Freund mit deiner(!) Gitarre ueber verschiedene Amps das Lied spielen, und ihr versucht gemeinsam einen Sound zu finden der dir Gefaellt. Dreh selber ein bisschen an den Potis, und schau wie der Sound sich veraendert; beschreib was dir an dem Sound nicht gefaellt, vielleicht kann dir dein Freund oder der Verkaeufer helfen settings zu finden mit denen du etwas passenderes findest, oder dir sagen welcher Amp eher so klingt wie du es dir vorstellst.
    Auch beim Amp will ich behaupten, der Sound ist wichtiger als die ausstattung. Aber hier wuerde ich doch ein bisschen auf jemand erfahreneres hoeren, ob der Amp fuer die Stilrichtung geeignet ist, oder nicht.
    Auch wenn du im Laden vielleicht noch findest, dass dein Blues Stueck mit ner kalten BlackMetal zerre am geilsten klingt willst du vielleicht irgendwann doch nen Bluesigeren Sound haben ;)

    Zusammengefasst: Vertrau deinem Gefuehl ;)
     
  18. S:L:I:A

    S:L:I:A Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    11.05.09
    Zuletzt hier:
    31.12.19
    Beiträge:
    65
    Ort:
    rostock
    Kekse:
    89
    Erstellt: 08.09.10   #18
    lass es bloß sein, das tut bloß weh in den ohren... :eek:

    hole diir lieber eine jackson aus der billigen serie-extrem gute verarbeitung, verhältnissmäßig gute tonabnehmer, wirklich sehr guter flacher hals (verarbeitung und herstellung in indien) und jacksons sehen auch noch cool aus :cool: ^^
    meine zweite gitarre war eine warrior und die spiele ich heute immer noch liebend gerne
     
mapping