HB-Gitarre mit Erreichbarkeit alle Bünde (SG, Firebird,..)

von whocares, 13.11.16.

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pedaltrain
  1. whocares

    whocares Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.11.16   #1
    Hallo liebe Leute,
    nachdem ich kennen und lieben gelernt habe wie gut bei einer Strat alle hohen Bünde zu erreichen sind, fehlt mir das bei meiner Humbucker-Gitarre. Und bei meiner Strat fehlen mir ab und zu die HB-Sounds. Daher muss ich einfach eine neue Gitarre haben :rolleyes::D

    Ich habe mir schon sehr viel angelesen und interessiere mich von der Optik her vor allem für die Gibson Firebird und die Gibson SG. Vor allem bei der SG steige ich jedoch mittlerweile bei den ganzen verschiedenen Kategorien nicht mehr durch.
    • 2015
      • Standard
      • Special
    • 2016
      • Standard
        • Traditional
        • High-Performance
      • Special
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        • High-Performance
    • 2017
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      • Special
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      • Faded
        • Traditional
        • High-Performance
    Und die Firebird sind nochmal eine ganz andere Nummer ;-) Ich habe mir angefangen eine Excel-tabelle zu machen und alle Eigenschaften aufzuführen aber dachte vielleicht hat das schon mal jemand gemacht? Finde alles verwirrend und unübersichtlich.

    Zu meinen Anforderungen an die Gitarre
    • etwas breiteres Griffbrett: Ich war lange Zeit nur meine Ibanez Semiakustik gewohnt und sehr überrascht wie sehr der breite Hals meiner Strat das Spielen erleichtert. Habe außerdem eher große Hände ;)
    • Tauglich für Blues/Bluesrock. Sollte also warme clean/crunch-Sound als auch etwas mehr Gain für Lead-Sounds vertragen
    • gespielt wird meist zu Hause oder Probenraum. Guter Sound und Bespielbarkeit ist mir wichtiger als schickes Aussehen.
    • Preisrahmen: gerne unter 1000€.
    Im Allgemeinen scheinen ja die 2015 einen breiteren Hals zu haben, was für mich sehr interessant ist. Ansonsten hatte ich irgendwo noch gelesen, dass die High-Performance am Übergang von Hals zu Body so angepasst sind, dass man leichter an die hohen Bünde ran kommt. Das würde für 2016 oder 2017 sprechen.

    Hat da jemand Erfahrungen und Tipps?
    Grüße
     
  2. benny barony

    benny barony Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.11.16   #2
    Standard und Special unterscheiden sich optisch (Binding, Inlays...), die faded ist dünner lackiert.
    http://archive.gibson.com/en-us/Lif.../GearAndInstruments/whats-the-difference-521/

    Die 2015er und die HP haben einen etwas breiteren Hals, die 2015er 46mm, die HPs etwa 44,5mm, im Gegensatz zur 'traditionellen' 43mm Breite. Der Saitenabstand ist jedoch bei allen gleich.

    Unterschiede "T" vs "HP": http://www.gibson.com/News-Lifestyle/Features/en-us/Are-You-Traditional-or-High-Performance.aspx

    Hier was zum Hals-Korpus-Übergang der HP:
    [​IMG]
    http://www.gibson.com/News-Lifestyl...the-New-2016-HP-Fast-Access-Heel-Matters.aspx
     
  3. whocares

    whocares Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.11.16   #3
    Hallo Benny,
    vielen Dank schonmal für die Infos.
    Das ist ja wirklich ein beträchtlicher Unterschied zwischen 2015 und den folgenden Jahren :eek:. Der Unterschied zwischen 2015 und HP ist ja größer als zwischen T und HP. Mal schauen das ich irgendwo noch eine 2015 zum anspielen finde. Das muss ich unbedingt mal ausprobieren. Bei Thomann sind ja nur noch einige wenige Modelle aus dem Jahr verfügbar.

    Das hier allerdings zieht mich doch sehr zu den HP-Modellen. Meine Ibanz-Semiakustik ist am Halsansatz so klobig geformt, dass man trotz Cutaway kaum an die hohen Bünde ran kommt.

    Das bezieht sich aber nicht auf alle Jahre oder? Die 2016 Special T hat Mini-HB währen die 2016 Special HP normale HB hat. Bei der 2016 Standart haben die T und die HP normale. In 2017 kommen wieder alle Special mit normalen HB.
     
  4. V Twin

    V Twin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.11.16   #4
    Die zwei Punkte im Titel sagen mir, dass auch noch weitere Formen in Frage kommen: Wie sieht's mit der Explorer aus? 2 Humbucker, gibt es auch von Gibson und leichter Zugang in alle Lagen.
    Klar, im Blues ist so eine "Metaller Maschine" eher ein Exot, aber Jimi hat gelegentlich auch 'ne V gespielt;)
    Ich kam auf die Explorer, weil Neck Joint der Les Paul ganz schön unkomfortabel ist, das nehm ich aber wegen Sound und Optik in Kauf. Eine SG würde ich vorm Kauf ausgiebig anspielen: einerseits haben (hatten?) die teilweise richtig fette Hälse (z.B. meine Epiphone und eine Gibson eines Bekannten, BJ weiß ich leider nicht), außerdem muss man den knurrig-trockenen SG Sound auch mögen. Die klingen schon sehr eigen...

    Ich war der Explorer gegenüber auch skeptisch: Deshalb hab ich mir testweise eine HB Explorer gebraucht zugelegt, das Handling ist bis in hohe Lagen echt komfortabel! (Sound ist eher geht-so, aber die lag ja auch ganz unten im Regal;). Sie zeigt immerhin zaghaft was eine Explorer leisten könnte). Aufgrund des Handlings werde ich mir auf jeden Fall bald eine Bessere zulegen.

    Dass man in eine Explorer auch einen P90 reinschrauben kann um mal keinen Metal zu spielen zeigt z.B. Danko Jones live
     
  5. PeaveyUltra120

    PeaveyUltra120 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.11.16   #5
    Nicht nur den folgenden, sondern auch den vorherigen Jahren
     
  6. whocares

    whocares Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.11.16   #6
    Andere Formen kommen für mich auf jeden Fall in Frage. Dies waren nur die beiden welche ich in letzter Zeit ganz interessant finde. Früher waren die mir zu "komisch" aber man wird älter und der Geschmack entwickelt sich ;)

    Die Form, haben mir tatsächlich die ganzen Metall-bands verdorben welche anscheinend nur diese Form spielen dürfen ;):D

    Die Flying V fand ich tatsächlich auch eine Idee wert. Habe mir bisher noch nicht die verfügbaren Modelle angeschaut aber denke das werde ich mal machen. Lonnie Mack hat damit ja auch ganz ordentlich Musik gemacht :)
     
  7. Gitarren Player

    Gitarren Player Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.11.16   #7
    Warum keine Strat . mit HB ?
     
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  8. benny barony

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    Erstellt: 14.11.16   #8
    Und den vorherigen Jahren. ;)

    Ich glaube viele der 2015er gingen über Amazon raus, ganz subjektive Schätzung. Liegt vielleicht auch dran, dass Thomann länger keine Gibson geführt hat. Bei Amazon gibts noch einiges...

    Stimmt, allerdings hat auch die '16er HP die Mini-HBs (und Mini-Block-Inlays, statt Dots):
    [​IMG]
     
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  9. crazy-iwan

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    Erstellt: 15.11.16   #9
    2 kleine Sachen am Rande:

    Viele Hersteller, die sich an den Gibsons orientieren, haben Verbesserungen wie son Hals-Korpus-Übergang - falls es keine Gibson sein muss.

    Und: Bedenke bei Gibsons, dass bei SG, Vs und auch anderen der Gurtpin bei manchen Modellen am letzten Stück vom Hals angebracht ist, was je nach spielweise und Gurtpin behinderlich sein kann!
     
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  10. goodyman

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    Erstellt: 15.11.16   #10
    Genauer gesagt auf der Rückseite vom Korpus. So grob durchgekuckt, ist das wohl bei allen Gibson SG Modellen so. Wie bei meiner alten Epi SG. Ausserdem sind die SGs auch recht kopflastig.
     
  11. DendeAc

    DendeAc Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.11.16   #11
    Ich würde mal eine Gibson Midtown ins Rennen werfen :hat:
     
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  12. crazy-iwan

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    Erstellt: 16.11.16   #12
    Früher waren die Reissues davon nicht betroffen, weiß nicht wies heut ist.
    Die Iommi Signature hats nicht :D
     
  13. whocares

    whocares Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.16   #13
    Ich habe schon eine Strat. Die hat zwar keine HB aber ich will meine Sammlung möglichst divers halten. Sonst kommt wieder die Frage "wieso noch eine Gitarre? Die sieht doch genau aus die deine alte?" ;)

    Habe bei Justmusic mal ein paar Probe gespielt. Der Gurtpin hat so erst mal nicht gestört (im Sitzen) aber mit Gurt könnte das störend sein. Fand aber eh im Vergleich die Firebird vom Spielgefühl besser als die SG. Habe aber bei der Firebird nicht mehr auf die Pins geachtet :gruebel:

    Hatte die tatsächlich früher schon mal ins Auge gefasst als eine bezahlbare Semiakustik von Gibson. Ich liebe BB King aber wollte nicht gleich meine Niere für eine ES 335 verkaufen :D Mir ist aber noch nie aufgefallen wie tief das Cutaway runter geht. Die werde ich demnächst auf jeden Fall mal probe spielen! Danke für den Tipp!
     
  14. bagotrix

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    Erstellt: 20.11.16   #14
    Hi,

    ich darf mal auf Reverend hinweisen, da gibts interessantes in der Richtung, mit Gibson-typischen Features, aber eigenen Formen, etwa die Bob Balch signature, die ein wenig nach einer modernisierten SG (mit Gurtknopf am Horn ;)) aussieht, oder die Warhawk.

    Gruß, bagotrix
     
  15. GitarrenFritz

    GitarrenFritz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.16   #15
    Moin whocares,
    Wenn du eine Gitarre suchst bei der man alle Bünde leicht erreichen kann schau dir mal die Fender Jaguars an die haben noch eine kürzere Mensur als es zb bei Gibson üblich ist.
    Wenn du vom Sound her in Richtung Gibson willst ist das vllt sogar was für dich weil besonders die Kurt Cobain Jaguar in die richtung geht.

    LG Fritz
     
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