Bassturmator
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Sie klingen dann eben nicht nur schön weich, sondern auch schön falsch.
Leider werden Saiten ja durch Verschmutzung und Korrosion nicht nur "mumpfig", was tatsächlich vielen Leuten gefällt, sondern sie ändern auch ihre Masse, wodurch sich die Intonation verschlechtert. Sie klingen dann eben nicht nur schön weich, sondern auch schön falsch.
es hängt auch vom Musikstil ab. Ich habe von Jazz geschrieben. Und von einzelnen Musikern. Ry Cooder. Du findest also, der hört sich scheiße an? ich mache es so, mit Flatwounds. Als ich noch Pro Steels gespielt hatte, alle paar Wochen. Rory Gallagher mit seinen Schweißhänden hat nach jedem zweitem Gig gewechseltDas muss so sein, gehört zum Ton der damaligen Zeit.![]()
Aber war sicher nicht so kompetent am Instrument wie duNach dem Auftritt runter, neue aufziehen, etwas einspielen damit die Schärfe etwas verliert - und zum nächsten Auftritt...
Da kann ich Dir nur zustimmen...Es kann jeder so machen wie er möchte - wenn es glücklich macht.
Nebenan bei uns im Jazzgitarrenforum, ist das auch immer mal wieder ein Thema. Hier nur ein Thread, ich muss das über Umweg machen:Mit meinen 70 Lenzen und 50 Jahren Bühne habe das so nicht erlebt, das Saiten erst nach Monaten richtig klingen,
es hängt auch vom Musikstil ab. Ich habe von Jazz geschrieben. Und von einzelnen Musikern. Ry Cooder. Du findest also, der hört sich scheiße an? ich mache es so, mit Flatwounds. Als ich noch Pro Steels gespielt hatte, alle paar Wochen. Rory Gallagher mit seinen Schweißhänden hat nach jedem zweitem Gig gewechselt
Aber war sicher nicht so kompetent am Instrument wie du.
Und den Jazzbereich kennst Du also auch gut?
Da kann ich Dir nur zustimmen...
Dogmen sollte es in der Musik nicht geben.
Nachtrag:
Nebenan bei uns im Jazzgitarrenforum, ist das auch immer mal wieder ein Thema. Hier nur ein Thread, ich muss das über Umweg machen:
http://www.jazzguitar.be/forum/guitar-amps-gizmos/47395-how-often-should-i-change-strings.html
Manche spielen da ihre Saiten viele Jahre... OHNE Kritik
Dann sollte er seine Hardware einfach mal mit ballistol ölensein Schweiß ist so aggressiv das es an seiner Tele den Chrom von Brücke und Controlplate frisst...
also einen leichten Öl Film über die Hardware machen wie ich geschrieben habe. Das hilft enorm. Den top habe ich damals befolgt nach dem ich bei Murle war. Und seitdem keine Probleme mehr. Selbst bei "USA Beschichtungen". Grüße auch an den SchweißERZur Erläuterung: Saiten für E-Gitarren bestehen meist aus Stahldraht mit einer Beschichtung aus Nickel. Nickel ist recht weich und greift den Bundstab, der auch aus einer Legierung mit Nickel besteht kaum an. Stahl dagegen ist deutlich härter. Bei seltenem Spiel bildet sich auf der freiliegenden Stahlschicht (also an den winzigen Stellen die mit dem Bundstab Kontakt hatten) durch Korrosion aber auch noch eine Rostschicht, die deutlich abrasiver wirkt als der harte Stahl an sich. Das ist die von Murle erwähnte Rauhigkeit. Bei häufigem Spiel entsteht diese gar nicht und der glattpolierte Stahl gleitet sanft über den glattpolierten Bundstab...
Egal ob Bending, oder nicht, über kurz oder lang gibt es an den häufig gegriffenen Bünden Kerben vom Greifen und dem dabei ausgeübten Fingerdruck, sowie von der Schwingung der Saite in der gegriffenen Position.
Je rauher, dreckiger oder scharfkantiger die Saitenunterseite dabei ist, desto schneller schleifen sich diese Kerben ein.
Sie sind nicht scharfkantig, also sind es eher "Mulden". Bei mir sind sie ca 1mm breit, also breiter wie die Saite (da man beim Aufsetzen der Saite ja auch nicht immer die selbe Stelle trifft).
Na ja, nach einer gewissen Zeit (ist individuell verschieden) sind die Saiten einfach akustisch tot, ist einfach so.
Aber den Dreck an der Unterseite der Saiten kann man zumindest für längere Zeit aufhalten, wenn man ab und zu mit einem mit Waschbenzin getränkten Lappen entlang aller Seiten der Saiten rubbelt.
Ein wenig OT: Zu Handschweiß: Es kommt nicht auf die Menge an, oder wie stark... Mehrere Ärzte in meiner Kundschaft haben mir bestätigt, was ich selber schon erlebt habe. Einige Mitmusiker hinterlassen "Seen" auf dem Griffbrett, ohne das die Saiten angegriffen werden, wieder andere, alles trocken nach dem Spielen. Einige Stunden später sind die Saiten fällig, Chrometeile sehen aus wie mit Milchüberzug und Hälse fühlen sich an wie 320er Schleifpapier. Meine Vermutung, das liegt am Rauchen oder der Hygiäne wurden von allen Fachleuten widersprochen. Es ist ein genetisches Problem, auf das der Betroffene KEINEN Einfluss hat... In meinem Testraum dürfen dann solche Freunde verschiedene Gitarren (die frisch besaitet waren) nicht nutzen.

Das kann ich mir nicht vorstellen..., sorry!Ja, das ist Logisch und deshalb kommen die auch runter. Die Rauigkeit konnte ich zwar gestern nicht soooo fühlen, aber es kam doch relativ Plötzlich.....
Glaubst Du, oder weißt es...?!Ja das beschreibt es am besten !
Dito, so einfach ist das nun auch nicht..Ja, aber warum eigentlich ? Hast du einen Link bzw. Erklärung ? Vlt. gibts da ja schon einen Thread...?!
Liegt wahrscheinlich am Salzgehalt bzw. andere Mineralanteilen im Schweiß, ohne jetzt ein Fachmann zu sein...![]()
Ja, aber warum eigentlich ?
Hier versucht jemand in kürzester Zeit viel kompetente Erfahrung abzufragen...,