Heaven Help Us

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MicRaving

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So, hier ist mal ein Text zum Thema Religion. Ich hoffe mal er ist soweit verständlich. Würde mich über Kritik und Korrektur was Sprache und Inhalt angeht, freuen.


Heaven Help Us

Upon a hill there is a house
With an old man, a fat old mouse
There are some rats in black and white
And just about a hundred lights
He likes them all, well he pretends
Cause they are more than just good friends
But still the mice they are all feared
When he is near

Refrain 1:
Heaven help 'em now
They don't know what they do
Nor what to say
Help is on the way

He's all alone in the bathroom
Wears his best tux looks like a groom
At his scarlet marriage
His soul went out for a long snatch
In his eyes shines eternity
But it seems so incomplete
His soul left others all alone
And his body stays at home

Refrain 2:
Heaven help 'em now
They don't know what they do
Nor what they say
Help them now

An actor playing his role so badly
And his people are torn to shreds
He lets the children play a game
Lets them lose he's never ashamed
Misled in pursuit of freedom
The lack of choice is just too awesome

Refrain 1+2

MFG,
MicRaving
 
6thfoot

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Moin moin!

Soso, du hoffst, das sei verständlich... Hm. Sorry, ich ahne nicht einmal ansatzweise, was du erzählen möchtest.

Wo kommen in der ersten Strophe plötzlich die vielen Mäuse her, wo doch vorher nur von einer dicken fetten Maus die Rede war?
Was treibt in der zweiten Strophe der Typ im Smoking im Bad?
Und bei der dritten Strophe weiß ich nicht einmal mehr, was ich fragen soll....
Bleibt noch zusammenfassend die Frage nach der Verbindung der drei Strophen: Religion, inwieweit bitte? Selbst mit dem "Heaven help" offenbart sich für mich kein religiöser Aspekt. Wenn du's nicht oben drüber geschrieben hättest....

Ich mutmaße mal, dass du ganz bestimmte Bilder im Kopf hast, die für dich eine möglicherweise starke Assoziation ergeben. Das müsstest du aber klarer herausarbeiten. Es kann zwar ein schönes Stilmittel sein, Dinge nur anzudeuten. Das klappt aber nur, wenn die Leser/Zuhörer mit den dafür benutzten Bildern etwas anfangen können.

So weit von mir, ich hoffe, ich hab dich nicht verschreckt... ;)

Beste Grüße,
6f
 
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MicRaving

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Hm. Scheint so als wäre mehr als eine Übersetzung notwendig. Ich übersetze den Text einfach mal und kommentiere strophenweise...
Meine Kommentare sollen nur Anhaltspunkte liefern. Ich habe den Text bewusst so geschrieben, dass man viel reininterpretieren kann und muss.


Auf einem Berg da steht ein Haus
Mit einem Mann, einer fetten Maus
Es gibt dort einige Ratten (gekleidet) in schwarz und weiß
Und etwa hundert Lichter
Er (der Mann) sagt, er liebt sie alle, zumindest behauptet er dass
Aber sie sind mehr als nur gute Freunde
Trotzdem haben die Lichter (da ist mir ein Fehler unterlaufen) alle Angst
Wenn er in der Nähe ist

Bei der Strophe hatte ich ein Kloster im Kopf. Der Mann/ die Maus ist der Leiter davon, die Ratten sind die Mönche und Nonnen. Die Lichter sind die Kinder, worauf ich anspielen will, dürfte klar sein.

Refrain:
Himmel hilf ihnen
Denn sie wissen nicht was sie tun sollen
Oder was sie sagen sollen
Hilfe ist auf dem Weg

Abwandlung des Bibelzitates: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun. Englisch: Father forgive them, for they know not what they do. Die Ähnlichkeit dürfte in der Abwandlung vom Refrain besser zur Geltung kommen.

Er ist alleine im Bad
Trägt seinen besten Anzug; sieht fast aus wie ein Bräutigam
Auf seiner scharlachroten (bzw. blutroten) Hochzeit
Seine Seele ging nach draußen auf eine lange Reise (Hier ist mir ein Fehler passiert. Leider wieß ich nicht mehr die originale Übersetzung, werde das aber bald korrigieren)
In seinen Augen scheint die Ewigkeit
Die so unvollständig/unvollendet/unfertig/lückenhaft erscheint (Ich finde keine Entsprechung für incomplete, bei der ich das Gefühl habe dass sie richtig klingt. Die vier Wörter dürften klarmachen was ich meine)
Seine Seele ließ die Anderen allein
Sein Körper bleibt daheim

Das spielt auf die Haltung der Kirche gegenüber Suizid an.

Refrain:
Himmel hilf ihnen
Denn sie wissen nicht was sie tun
Oder was sie sagen
Himmel hilf ihnen

Ein Schauspieler spielt seine Rolle so schlecht
Und seine Bevölkerung wird in Stücke gerissen
Er lässt seine Kinder ein Spiel spielen
Lässt sie verlieren und empfindet nicht mal Scham
Fehlgeleitet in ihrem Streben nach Freiheit
Das Fehlen von Entscheidungsmöglichkeiten ist doch so schön

Refrain 1+2

Das spielt auf totalitäre Staaten (mit "gottgegebenen" Obrigkeiten) an. Ein Freund meinte, dass ich in der Strophe den Papst stilisiere; auch ein interessanter Ansatz...


Hoffe, der Text ist jetzt verständlicher ;)

MFG,
MicRaving

 
Jongleur

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Hi MicRaving,

Danke für die nachträgliche lineare Übersetzung. Sie demonstriert recht gut, wofür sie gedacht ist. Ich hoffe, es finden sich MuttersprachlerInnen, die Dir für Deine englischen...Schwachstellen...Lösungen anbieten können.

Was die Form und Dramaturgie Deines Textes betrifft: Ich kann Deinen Text selbst mit Deinen Hinweisen nicht entschlüsseln. Die in ihm angesprochenen Figuren (Fette Maus, Ratten, Lichter, Schauspieler) haben mir - jeder für sich, zu viele spezifische Merkmal, um in meinem Kopf gemeinsam in einem nachvollziehbaren Film auftreten zu können.

Außerdem spüre ich sehr deutlich, dass Du mehrere Anliegen in EINEM Text realisieren willst. Dieser Fehler ist recht typisch und mit einiger Übung vermeidbar. Wähle zuerst mal EINE Grundaussage und streiche danach konsequent die anderen Aussageabsichten... samt der damit verbundenen Zeilen. Schließlich forme aus der verbliebenen Absicht Deinen neuen Text.

Das klingt, zugegebener Weise, zunächst recht abstrakt....:gruebel:

... aber mMn folgerichtig, denn Dein Text ähnelt eher einer Baustelle als einem tragfähigen Gebäude.

Gruss
 
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MicRaving

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Hallo Jongleur,
zuerst mal danke für deine Kritik.
Könntes du mir mal einige dieser Schwachstellen nennen? Mir ist nichts aufgefallen ;)

Edit: So Text wäre korrigiert. Die Interpretation stell ich später noch mal rein, die anderen sollen ja auch noch ihren Spaß haben ;)
 
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Jongleur

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Könntes du mir mal einige dieser Schwachstellen nennen? Mir ist nichts aufgefallen ;)


Tut mir leid. Ich bezog mich zunächst nur auf einige von DIR angesprochenen Unsicherheiten in der Übersetzung. Ah...hattest Du Schwierigkeiten, deinen englischen Text korrekt ins Deutsche zu übersetzen?

Zum Inhalt:

Eigentlich wollte ich Dich prinzipiell warnen, zu früh Deinen Text zu interpretieren. Zu spät...:gruebel:
Ich melde mich garantiert noch mal. Aber bevor wir beide hier alles zerkauen, bin auch ich zunächst auf weitere Reaktionen gespannt.

Bis später
 
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MicRaving

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An sich hatte ich keine Schwierigkeiten bei der Übersetzung. Das Problem ist nur, dass ich gezielt so geschrieben hab, dass ein Satz mehrere Bedeutungen haben kann. Entsprechend ist eine Übersetzung nicht immer so gut möglich. Die Stellen hab ich dann entsprechend gekennzeichnet...
 
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Jongleur

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Ich habe nur gezielt so geschrieben, dass ein Satz mehrere Bedeutungen haben kann.

Ah ja...jetzt verstehe ich Dein Problem so, dass Du im Deutschen nach der Ambivalenz gesucht hast... ist Englisch Deine Muttersprache?
 
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Tinitus

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Hi,

ich schließe mich den anderen an, dass der Text noch sehr konfus ist.
Durch die Sprünge von "Geschichte" zu "Geschichte" bleiben diese sehr oberflächlich und zum Teil bekommt man den Szenenwechsel gar nicht mit.
Den Einstieg mit den Mäusen fand ich dagegen interessant, auch wenn ich dabei z.B. an Tierversuche denken musste. (Den Mann und die dicke Maus hab ich als zwei unterschiedliche Charaktere verstanden und dachte an einen Wissenschaftler, der eine Haustiermaus hat, aber trotzdem an den anderen Versuche vornimmt. )

So, hier ist mal ein Text zum Thema Religion. Ich hoffe mal er ist soweit verständlich. Würde mich über Kritik und Korrektur was Sprache und Inhalt angeht, freuen.


Heaven Help Us

Upon a hill there is a house "is" geht natürlich, ist aber gleichzeitig sehr nüchtern.
With an old man, a fat old mouse Da wird nicht klar, dass die fette Maus der Mann sein soll. Außerdem finde ich es hier eher ungeschickt, Bild und "Wirklichkeit" direkt nebeneinanderzustellen. Ich würde mich für eine Ebene entscheiden.
There are some rats in black and white "are." Siehe oben.
And just about a hundred lights Da bringst Du auf einmal noch eine anderes Bild mit rein, was aber nicht zu den Nagetieren passt. Insgesamt haben wir hier eine recht nüchterne Inventur/Aufzählung.
He likes them all, well he pretends Den Bezug muss man raten. Kann man auch, aber Du greifst Da im Prinzip einfach zwei bisher gleichberechtigte Elemente aus Deiner Aufzählung raus. "Likes:" Warum nicht gleich "loves"? Das wäre doch eher Kirchensprache.
Cause they are more than just good friends
But still the mice they are all feared "feared" = gefürchtet
When he is near

Refrain 1:
Heaven help 'em now
They don't know what they do
Nor what to say
Help is on the way
Wenn es sich auf die Kinder beziehen soll: What they have to/are made to/forced to do?
Grundsätzlich finde ich die Abwandlung des Zitats etwas problematisch, weil dessen zentrale Motiv Schuld und Vergebung ist und das schwingt da zwingend mit rein. Vom Ablauf her bezieht man es automatisch auf die Kinder, vom Sinn her eher auf die Erwachsenen.
Wenn Du da mit entsprechendem Fingerspitzengefühl rangehst, kann das aber ein sehr interessantes Thema sein, auch wegen der vertauschten Rollen und möglichen Doppeldeutigkeiten.

Deine Übersetzung weicht an der Stelle etwas ab. Wenn Du sagen willst, dass nicht wissen, was sie tun oder sagen sollen, dann kann ich da auch einen interessanten Gedanken dahiner vermuten, aber tendenziell kommt es eher platt und oberflächlich rüber.
(Auch weil Du es halt beim ausgelutschten Allgemeinplatzthema belässt und es mal eben aus der Distanz abhakst, ohne Dich wirklich darauf einzulassen.)

Help is on the way: Das ist eine Ankündigung, die Du aber nicht mehr aufgreifst, stattdessen springst Du in eine andere Geschichte rein, ohne dass der Leser oder Zuhörer das merkt, weil Du wieder mit "he" weitermachst.


He's all alone in the bathroom Wieder "is". Passt hier auch, aber ist auch immer ne vertane Chance.
Wears his best tux looks like a groom
At his scarlet marriage "wedding" klingt denke ich besser.
His soul went out for a long snatch Da verlässt Du Dein Bild von der Hochzeit auch schon wieder. " snatch" hast Du ja selber schon angemerkt..
In his eyes shines eternity
But it seems so incomplete
His soul left others all alone
And his body stays at home
Finde ich auch mit Deiner Anmerkung sehr unklar bzw. ich finde Deine Anmerkung hier nicht wieder. Ich würde das als "Tatsachen"-bericht lesen. Ich seh da keine Kritik, keine zweite Meinung oder anzuklagende Doktrin.
Sprachlich wirkt es auch etwas unbeholfen.

Refrain 2:
Heaven help 'em now
They don't know what they do
Nor what they say
Help them now
Da lässt Du den Leser/Hörer dann vollkommen im Dunkeln, um wen es jetzt geht. Aus Deinen Erläuterungen würde ich schließen, dass es jetzt hier um die Kirche oder Gläubigen geht, aber aus dem Text erschließt sich das nicht.




An actor playing his role so badly
And his people are torn to shreds people is ? Sonst kriegt man da die Kurve zum Staatsoberhaupt nur schwer. (Den Bezug zur Kirche seh ich da gar nicht mehr.) Dem Actor-satz fehlt das Verb.
He lets the children play a game
Lets them lose he's never ashamed
Misled in pursuit of freedom
The lack of choice is just too awesome Der Satz wirkt etwas wie ein konstruierter Notbehelf.


Refrain 1+2

MFG,
MicRaving
 
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MicRaving

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@Jongleur: Nein, aber danke falls sich mein Englisch so gut anhört :D
@Tinitus: Wow, ganz schön ausführlich :great:. Danke Tinitus, ich werd mal schauen was ich draus machen kann.
Statt "feared" meinte ich tatsächlich "scared", bei "love" hatte ich auch überlegt ob das besser passt.
"Help is on the way" wird übrigens tatsächlich absichtlich nicht mehr aufgegriffen ;) Den Rest versuch ich die Tage mal zusätzlich zu Jongleurs Anregungen einzuarbeiten...
 
Annette2904

Annette2904

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Guten Morgen Mic Raving,

Danke für die Übersetzung und deine Erläuterungen.

Upon a hill there is a house - die erste Strophe hört sich für mich nach Kinderreim an, einen "Abt" kann ich selbst ebenfalls schlecht mit dem Bild einer fetten Maus in Verbindung bringen, das macht den Anfang noch steifer für mich
With an old man, a fat old mouse - hier habe ich auch Probleme mit dem Satzbezug
There are some rats in black and white -warum sind die Mönche und/oder Nonnen jetzt Ratten und nicht Mäuse wie ihr Vorsteher?
And just about a hundred lights- hattest du so etwas wie "Erleuchtete" im Hinterkopf, was ich mir vorstellen könnte: and about one hundred he enlights (und ungefähr 100, die er erleuchtet)
He likes them all, well he pretends - warum like ?
Cause they are more than just good friends - natürlich ist klar was gemeint ist aber dieses "sie sind mehr als Freunde für ihn" hat so ein plattes, pseudo-vielsagendes Augenzwinkern, ich finde das zu deutlich
But still the mice they are all feared - feared hattest du schon selbst verbessert glaube ich
When he is near

Auf einem Berg da steht ein Haus
Mit einem Mann, einer fetten Maus
Es gibt dort einige Ratten (gekleidet) in schwarz und weiß
Und etwa hundert Lichter
Er (der Mann) sagt, er liebt sie alle, zumindest behauptet er dass
Aber sie sind mehr als nur gute Freunde
Trotzdem haben die Lichter (da ist mir ein Fehler unterlaufen) alle Angst
Wenn er in der Nähe ist

Mich würde interessieren was für ein Bild du zeichnen willst, so klingt es recht nüchtern und ohne Atmosphäre. Auf dem Berg steht ein Haus. Ist es z. B. ein abgelegenes Kloster im Wald oder weithin sichtbar. Ich denke hier wäre mit wenigen Worten die Missbrauchsatmosphäre vielleicht schon subtil andeutbar. Oder du willst so nüchtern schreiben, dann müsste mMn der Rest schlüssiger sein, sprich die Fabel müsste logischer sein. Der Abt ein Fuchs, die Nonnen... ähm keine Ahnung... und die Lichter die Hühner (also darüber müsste ich selbst erstmal nachdenken wie du bemerkst :))

Er ist alleine im Bad
Trägt seinen besten Anzug; sieht fast aus wie ein Bräutigam
Auf seiner scharlachroten (bzw. blutroten) Hochzeit
Seine Seele ging nach draußen auf eine lange Reise (Hier ist mir ein Fehler passiert. Leider wieß ich nicht mehr die originale Übersetzung, werde das aber bald korrigieren)
In seinen Augen scheint die Ewigkeit
Die so unvollständig/unvollendet/unfertig/lückenhaft erscheint (Ich finde keine Entsprechung für incomplete, bei der ich das Gefühl habe dass sie richtig klingt. Die vier Wörter dürften klarmachen was ich meine)
Seine Seele ließ die Anderen allein
Sein Körper bleibt daheim

He's all alone in the bathroom
Wears his best tux looks like a groom
At his scarlet marriage
His soul went out for a long snatch
In his eyes shines eternity
But it seems so incomplete
His soul left others all alone
And his body stays at home

Hier kann ich dir gar nicht mehr folgen. Gute Idee, den "snatcher" näher zu beschreiben aber warum denn im Frack? Was ist das für eine Szene, besucht er die Lichter im Frack? Und ohne Seele? Schwierig, da sprachliches Feedback zu geben, ich denke aber dass dir die Verbindung fehlt und die Sätze deshalb wie Einzelaussagen wirken. A glance of eternity in his eyes that seems so incomplete. Selbst wenn ich versuche, den Satzbezug selbst für mich zu klären, klingt das noch konfus. Oder soll ich den body snatcher jetzt vergessen und nur noch den soul snatcher in der fetten Maus sehen?

Anmerkung für die Feedback-als-solches-in-Frage-Steller: ja natürlich können solche Sätze wirken und Bilder hervorrufen und so weiter. Aber auch in einer verdrehten Geschichte sollte es Logik geben, verdrehte Logik oder subtile Logik dann eben.

Das spielt auf die Haltung der Kirche gegenüber Suizid an.

Ich verstehe aber bezieht sich das auf die ganze Strophe? Hast du also den Missbrauch schon fertig behandelt?

Refrain:
Himmel hilf ihnen
Denn sie wissen nicht was sie tun
Oder was sie sagen
Himmel hilf ihnen

Heaven help 'em now
They don't know what they do - wer?
Nor what to say - wer
Help is on the way - wer und warum?

Bitte versteh das nicht falsch, die Idee ein Bibelzitat zu benutzen finde ich gut. Ich finde dennoch dass du es dir zu leicht gemacht hast und passt das denn? Wissen sie wirklich nicht was sie tun?

Ein Schauspieler spielt seine Rolle so schlecht
Und seine Bevölkerung wird in Stücke gerissen
Er lässt seine Kinder ein Spiel spielen
Lässt sie verlieren und empfindet nicht mal Scham
Fehlgeleitet in ihrem Streben nach Freiheit
Das Fehlen von Entscheidungsmöglichkeiten ist doch so schön

An actor playing his role so badly
And his people are torn to shreds -wer sind die people?
He lets the children play a game - wer sind die children, krieg das nicht klar wie oben mit Mäusen und Ratten und Lichtern
Lets them lose he's never ashamed- empfindet nicht mal Scham: is not even ashamed
Misled in pursuit of freedom
The lack of choice is just too awesome - warum awesome, warum dieses "Cowboy-Wort" mitten im Religion/Kirche Thema?

Geschichte Nr. 3 verwirrt mich und irgendwie erscheint sie mir (!) auch nicht mehr wichtig genug. An dieser Stelle habe ich das Gefühl, dass die Themen nur angestreift wurden.

Hoffe, der Text ist jetzt verständlicher ;)

Deine Erklärungen sind verständlich
;).

MicRaving, ich denke du hast eine gute Idee am Wickel und auch schon eine Grundlage geschaffen, mehr draus zu machen. Hoffentlich ist dir unser Feedback nichts als ein Ansporn sonst würde es mir wirklich leid tun.

Liebe Grüsse, Annette
 
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6thfoot

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Moin MicRaving,

ich möchte hier noch nicht weiter in den Text einsteigen, weil ich glaube, dass du hier vor einem prinzipiellen Problem stehst. Deine Erläuterungen haben für mich nicht mehr Klarheit gebracht.

Die Schwierigkeit liegt in der Auswahl der richtigen Bilder, der richtigen Metaphern. Das gelingt dir insbesondere in der ersten Strophe überhaupt nicht. Angefangen bei den Figuren, denen du Rollen zuschreibst, die nicht wiedererkennbar sind (was soll z.B. die fette Maus als Vorsteher der schwarz-weißen Ratten als Mönche??) bis zum Ort der Handlung (das Haus auf dem Hügel kann nie und nimmer eine Assoziation für ein Kloster sein) läßt sich dein Entwurf nicht mit den üblichen Mitteln entschlüsseln. Es passt einfach nicht. Ganz verkehrt wird es dann mit den Lichtern, die für die Kinder stehen sollen. Lichter sind flüchtig, sie brauchen keine Angst zu haben, sie sind ihrerseits Verführer (da wird das Bild dann geradezu obszön falsch!), sie sind nicht fassbar.

In der zweiten und dritten Strophe sind es eher Bezugsfehler, die mich von der richtigen Spur bringen. Insbesondere frage ich mich immer noch, wessen Streben nach Freiheit gemeint ist... Es sollte klar sein, ist aber so wie du es schreibst nicht.

Eine konkrete Anmerkung zum Text dann doch: Der Refrain ist nicht ganz stimmig, soll doch Gebetscharakter haben. "May Heaven help'em, for they know not what they do,..." käme dem schon deutlich näher.

Das wären also mal aus meiner Sicht die Probleme, die es zu lösen gilt. Wobei klar das Augenmerk auf die verwendeten Bilder zu richten wäre.

Dranbleiben, trotzdem, bitte! :)

Beste Grüße,
6f
 
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Jongleur

Jongleur

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Upon a hill there is a house
With an old man, a fat old mouse ...
There are some rats in black and white
And just about a hundred lights
He likes them all, well he pretends
Cause they are more than just good friends
But still the mice they are all feared
When he is near

in meinem Kopf entsteht automatisch ein Zeichentrickfilm. Für mich ein Indiz dafür, dass mir flache Figuren gezeigt werden, einseitige Charaktere. Ich sehe einen Mann inmitten von Mäusen und Ratten. Im Hintergrund blinken hunderte Lichter lustig. Der Mann mag sie alle: Tiere wie Lichter. Gibt er vor....(Halt: DAS wird nicht gezeigt. Dabei könnte man scheinheilige Liebe durchaus mit schwitzigen Händen, unzüchtigen Blicken oder noch subtileren Mitteln darstellen.) alle haben Angst, wenn der Fette sich nähert.
Fazit: ich verstehe nichts... Aber bleib noch dran

Refrain 1:
Heaven help 'em now
They don't know what they do
Nor what to say
Help is on the way

Hm... Das muss ich mir jetzt als Filmmusik vorstellen


He's all alone in the bathroom
Wears his best tux looks like a groom
At his scarlet marriage
His soul went out for a long snatch
In his eyes shines eternity
But it seems so incomplete
His soul left others all alone
And his body stays at home

jetzt seh ich den Fetten im Bad...trägt einen Smoking....sieht aus wie ein Bräutigam... oder Pferdeknecht....er starrt gedankenverloren....

Refrain 2:
Heaven help 'em now
They don't know what they do
Nor what they say
Help them now

und nun wieder Filmmusik...

An actor playing his role so badly
And his people are torn to shreds
He lets the children play a game
Lets them lose he's never ashamed
Misled in pursuit of freedom
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Meine Kopfkamera zoomt einen Mann auf einer Bühne heran... Weiß aber nicht, was er da tut....

ABSPANN

FAZIT: Texte haben hier schon viel weniger in mir ausgelöst....:) ...Aber ich hab nix verstanden.
Weil der Autor irgendwann das DARSTELLEN vergessen hat...und statt dessen nur noch Kommentare auf einen schwarzen Hintergrund geschrieben hat.... Für mich zunächst mal ein typischer Fall mangelnder Geduld...;)
 
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DugDanger

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Zitat Jongleur:

in meinem Kopf entsteht automatisch ein Zeichentrickfilm

Hihi; jetzt wo du es sagst...stimmt. Ich sehe auch Zeichentrick Mäuse - zusammen mit dem Schwarz - Weiß - Ding sehe ich noch dazu ein Schachbrett und schwupps...bin ich bei Alice im Wunderland. Also die alten Zeichentrickserien. Das war meine absolute Lieblingsserie als Kind.

Fazit: ich verstehe nichts... Aber bleib noch dran

Ja, interessant finde ich den Text auch - ich meine manchmal meine eigene wirre Erzählweise zu erkennen...gut wenn man sowas mal von außen (nüchtern, objektiv, kritisch) betrachten kann.

@MICRaving

Nimm dir die Sachen die hier gesagt wurden zu Herzen. Du hast interessante Ideen in deinem Kopf - lässt uns aber nur bedingt an deiner Phantasie teilhaben. Ich denke es wird dir sehr viel helfen, dass du diesen Text hier gepostet hast.

Es gehört immer eine Portion Mut dazu sowas zu posten.

Grüße Dug
 
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MicRaving

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Vielen Dank an Alle für die ausführliche Rückmeldung :) Ich werde mal schauen was ich einarbeiten kann, hab da schon eine grobe Vorstellung...
Die Bilder erscheinen mir mittlerweile sogar selbst etwas wirr, ich werd sie ändern. "Lichter" ist übrigens eine Metapher für "Seelen".

@Annette: Ich will ein Bild von Einsamkeit und Verlassenheit zeichnen (übrigens greife ich auch deswegen "help is on the way" nicht mehr auf), in der Art "altes Kloster weit weg auf einem großem Berg".
Die zweite Strophe geht nicht direkt über den Abt. Werde ich in der nächsten Version deutlicher rausarbeiten ;)
Unvollkommen bezog sich übrigens auf die Ewigkeit. Ich wollte dadurch in gewisser Weise einen Scheinwiderspruch erzeugen; a la "der perfekte Himmel ist nicht perfekt".
Wissen sie wirklich nicht was sie tun?
Ich sehe das eher als eine Art Bitte/Gebet an...
Bei der 3. Strophe muss ich dir leider Recht geben. Sie ist ziemlich schwach geworden, sogar für eine erste Idee-> wird korrigiert ;)

@Jongleur: Ich hatte ursprünglich tatsächlich eine Art Trick-Film im Kopf :D Allerdings eher in Richtung "Maus" als in Richtung "Alice"
Die Ideen zur Darstellung finde ich gut, mal schauen was ich draus machen kann...
Die Paralelle zur Filmmusik könnte übrigens davon kommen, dass ich einen Hang dazu habe, Refrains sehr hymnenhaft zu schreiben.
 
Jongleur

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"Lichter" ist übrigens eine Metapher für "Seelen".
Metapher?...Oh wirklich...:nix:Hm...Heißt es nicht eher, dass man verirrte Seelen ins Licht führt?...:gruebel:
Wie auch immer... wow...irrende kleine Lichter als Zentrum des Songs könnte sich (mit Fingerspitzengefühl) in pure Gänsehaut verwandeln...
Aber dann dürfen die Lichter keine f.cking "Angst" haben... sondern etwas droht, sie aus zu löschen...DAAARSTELLUNG!... ;)
 
SillySybok

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... keine f.cking "Angst" haben..
OH MY GOD, Jongleur ist der Rainman, äh Reamon, äh, Rea Garvey! ;)

Die Idee darauf aufzubauen gefällt mir! Zustimmung. Oder die armen kleinen Mäuse als Songthema. Oder für beides jeweils einen Song!
 
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MicRaving

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Die Idee darauf aufzubauen gefällt mir! Zustimmung. Oder die armen kleinen Mäuse als Songthema. Oder für beides jeweils einen Song!
Eher letzteres. Ich hab mittlerweile fast genug Stoff für drei Lieder :D
 
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So. Hier ist mal eine erste Korrektur. Was mich interessieren würde: Ist der Text jetzt zu direkt geraten? Ist der Zusammenhang zwischen den Strophen besser erkennbar?

Long ago, a snake lived upon a hill
Should love them all but makes them ill
These hundred weak and tiny lights
In a forest, out of sight
In this old house blessed by the wise
They say a demon lives inside
The people who think the children lie
'Cause the serpent's son is sly

Refrain:
Heaven help us now
They don't know what they do
Nor what they say
Help is on the way

He's all alone in the bathroom
Wears his best tux looks like a groom
At his scarlet wedding
He achieved everything
But his mind was laid to rest
In this restless forest
And his body followed
On the best day he ever had

Refrain

Serving for the serpent
But pretends that in god he trusts
He lets the children play a game
Lets them lose he's never ashamed
But when the blackbirds leave the nest
When the venom runs down his chest
In his eyes shines eternity
But it seems so incomplete

Refrain 2x


Übersetzung:
Vor langer Zeit lebte eine Schlange auf einem Hügel
Sie sollte alle lieben machte sie jedoch krank
Diese hundert kleinen, verletzlichen Lichter
In einem Wald außerhalb der Sicht
In diesem alten Haus, gesegnet von den Weisen,
sagen sie, lebt ein Dämon
Die Leute, die denken die Kinder lügen
Denn der Schlangensohn ist gerissen
Der Inhalt ist gleich geblieben, allerdings habe ich die Metaphern reduziert. Ich hoffe es wurde dadurch nicht zu platt.

Refrain:
Himmel hilf uns
Sie wissen weder was sie sagen
Noch was sie tun
Hilfe ist auf dem Weg
Die Umkehr der Schuldfrage hat mir so gut gefallen dass ich sie direkt übernommen habe. Hoffe der Refrain bleibt im Kontext verständlich.

Er ist allein im Bad
Trägt seinen besten Anzug; sieht fast aus wie ein Bräutigam
Auf seiner scharlachroten (bzw. blutroten) Hochzeit
Er hat alles erreicht
Allerdings wurde sein Verstand (geistige Gesundheit) zur letzten Ruhe gebettet
In diesem ruhelosen Wald
Und sein Körper zog nach
An dem besten Tag den er jemals hatte
Jetzt dürfte besser erkennbar sein dass ich eins der Kinder beschreibe...

Refrain

Er dient der Schlange
Aber behauptet er würde Gott vertrauen
Er lässt seine Kinder ein Spiel spielen
Lässt sie verlieren und fühlt keine Scham
Aber als die Amseln ihr Nest verlassen
Rinnt Gift seine Brust hinab
In seinen Augen scheint die Ewigkeit
Aber sie scheint so unfertig
Nun dürfte deutlich erkennbar sein, dass damit der Abt gemeint ist...

Refrain 2x
 

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