Hilfe bei der Wahl zwischen Quad Cortex und Fender Tone Master Pro gesucht..

malibuar
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Hallo Leutz,


ich brauche eure Meinungen! Ich bin Gitarrist in einer Band und wir spielen hauptsächlich Songs von Bands wie Parkway Drive, System of a Down, The Ramones, Bullet For My Valentine, Rammstein, Onkelz und so ein Kram. Derzeit spiele ich mit einem Zoom G3XN,
das über einen Fender FM212R läuft – natürlich vor dem Amp, da das Zoom kein FX Loop unterstützt


Ich bin jedoch mit meiner aktuellen Lösung nicht ganz zufrieden. Da ich das volle Potential ausschöpfen will, und sowohl Zerre als auch Modulation vom Pedal nutzen will, ist ein FX Loop natürlich unverzichtbar. Aus diesem Grund spiele ich mit dem Gedanken,
mir ein anständiges Pedal wie den Neural DSP Quad Cortex oder den Fender Tone Master Pro zuzulegen.


Das Problem: Ich habe noch keine Erfahrung mit Premium-Geräten wie diesen und kann mich schwer entscheiden. Geräte wie Kemper (Profiler Stage) und Line 6 Helix habe ich aufgrund der Größe ausgeschlossen,
da ich immer mit dem Motorroller zur Bandprobe fahre und die Geräte zu groß sind. Der Proberaum gehört nicht uns, daher möchte ich auch nichts dort lassen.


Ich weiß, einige von euch würden mir raten, mir zuerst einen anständigen Verstärker zuzulegen. Aber ich bin momentan nicht in der Lage, einen teuren Amp zu kaufen, da ich mein gesamtes Erspartes gerade in ein analoges Frusciante-Style-Pedalboard und eine Fender Road Worn Strat investiert habe (mein Held).
Ein neuer Verstärker wäre zwar super, aber was hilft mir ein neuer Amp ohne ein passendes Pedal für meine Sounds? Der FM212R hat ja genug Headroom und soll ja angeblich eine gute Pedalplattform bieten, weshalb ich ihn (vorerst) nicht ersetzen möchte.


Jetzt meine Frage an euch:
Würdet ihr eher zum Quad Cortex oder zum Fender Tone Master Pro tendieren? Quad Cortex gefällt mir von der Größe, aber TMP ist neuer. Mit dem Cortex hat man die Option seine eigenen Pedale zu capturen (lieber haben als brauchen),
aber die neue Firmware die seit Dezember 2025 für den Tone Master Pro erschien, soll auch nicht von schlechten Eltern sein.



Was denkt ihr? Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen und Meinungen!
Ich hoffe, ihr seid gut ins neue Jahr gestartet, und danke euch schon mal für eure Antworten. 😄


Kuss und GaLiGrü 😘
malibuar
 
Also funktionieren würden wohl beide Geräte. Soundtechnisch, vom Umfang der Effekte/Amps und von der grundsätzlichen Bedienung sind sie durch das Touchdisplay ja auch ähnlich. Wenn der Formfaktor so entscheident ist, würde ich zum Quad Cortex greifen. Halb so schwer, kleiner und absolut etabliert am Markt. Den spielen auch die größten Bands live, da musst du absolut keine Bedenken haben, nur weil der TMP neuer ist.
 
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Ist in dem Proberaum eine anständige PA? Dann kannst Du beide Geräte ohne den Amp über die PA betreiben.
Ich hätte jetzt noch, weil ich es immer mache, das Headrush Prime in den Ring geworfen. Allerdings ist das Ding so verdammt groß und den Rucksack von Headrush gibt's nur noch gebraucht zu kaufen, dass Du dir von dem Hersteller allerdings mal das Core anschauen solltest! Das kann auch mit einem Pedal erweitert werden (falls Bedarf besteht). Die Bedienung ist kinderleicht, die ab Werk verbauten Amps und Effekte super und in der User Cloud gibt's auch großartige Klone diverser Amps!
Das neue FW Update hat dem Teil auch eine Drum Sektion spendiert!
 
Du solltest mal beide testen um zu sehen wie Dir die Bedienung zusagt. Alle heutigen Modeller machen einen ordentlichen Sound. Der größte Unterschied liegt darin wie man sie bedient und ggf. welche Anschlüsse/Features sie haben.

Übrigens, bei der Größe (vom QC) gibt es auch einen großen Haken: im Livebetrieb ist es leider viel zu leicht die falschen oder mehrere Knöpfe gleichzeitig zu treten. Je nach Schuhgröße kann es sogar sehr mühsam werden. Mir passiert das schon daheim öfters und ich könnte mir nicht vorstellen live ohne ein externes Board den QC zu spielen.
Also auch das vorher testen!
 
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Unabhängig vom Modeller.... Der Frontman ist ein Transistoramp. Den würde ich selbst nur als "Lautmacher" verwenden, weil der eigentlich nur die cleanen Grundsounds gut bringt. Du kannst Dir da die Vier-Kabelmethode sparen und Deinen Modeller entweder direkt in den Cleanen Eingang oder in den Endstufeneingang einstecken und nur die Sounds vom Modeller verwenden. Hab selbst schon mehrfach über vom Veranstalter gestellte ähnliche Fenderamps (Backline) gespielt. Das hat wunderbar funktioniert. Ich hab da immer den Cleanen Eingang verwendet, weil man da dann mit der Klangregelung des Amps eventuell vorhandene harsche Höhen schnell etwas abdrehen konnte.

Zum Modeller, ... überlege Dir, welche Effekte Du benötigst, und wie die Bedienung über Fußschalter sein soll. Manche Modeller haben einige Effekte nicht. Z.B. hat der QC kein zur BPM synchronisiertes LFO-gesteuertes Auto-Wahwah. Bei manchen Modellern sind die Fußschalter sehr eng beieinander. Das müsstest Du dann auch mit Deiner Schuhgröße vergleichen.
 
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Ich finde, es ist eine eher grundsätzliche Entscheidung, welchen Weg ich gehen möchte.

- Amp, plus Pedale und/oder z.B. einen Effektmulti für das ganze modulierende Zeug?
Wahrscheinlich für deinen Transport schwierig.

- Kleine Röhre, wie z.B. die REVV als Top mit ein paar sinnvollen digitalen Spielereien und Cab-Sims? Vor Ort über die PA?
Was brauchst du an sonstigen Effekten?

- Oder halt gleich alles via´ Modelling, Capture/Profilig und PA/, bzw. FRFR Monitor?

- Etwas dazwischen? So etwas wie der Katana Artist?
Wobei das auch nicht wirklich mit dem Moped zu transportieren wäre.

Egal ob Helix, Kemper, Fractal, etc., man muss schon Bock auf das Zeug haben und sich damit beschäftigen und auch am Ende in dieser Welt wohlfühlen. Deine Sounds bekommst du auf allen Wegen hin.

Bei allen digitalen Lösungen würde ich auch sehr auf Feature und Funktion schauen und mir auch gut überlegen, was für mich besser passt. Modeling oder Profiling/Captures. Ein "offenes System", oder vielleicht doch so ein Fender Tonemaster, welcher ja wiederum andere Annehmlichkeiten bietet, nebenbei bemerkt, aber "so klein" auch nicht ist.

Cortex, Nano-Cortex, den kleinen Kemper-Player, die kleinen Fractals, aber auch das billige ToneX Flittchen, mit deutlich weniger Möglichkeiten, kann man wahrscheinlich noch ganz gut in einen Rucksack packen. Strom, ein kleines Pedalboard, eventuell einen zusätzlichen Fußschalter, oder vielleicht ein (oder sogar zwei) Expression-Pedal(e) würde ich aber ggf. gedanklich vielleicht auch noch im Hinterkopf behalten.
 
Unabhängig vom Modeller.... Der Frontman ist ein Transistoramp. Den würde ich selbst nur als "Lautmacher" verwenden, weil der eigentlich nur die cleanen Grundsounds gut bringt. Du kannst Dir da die Vier-Kabelmethode sparen und Deinen Modeller entweder direkt in den Cleanen Eingang oder in den Endstufeneingang einstecken und nur die Sounds vom Modeller verwenden. Hab selbst schon mehrfach über vom Veranstalter gestellte ähnliche Fenderamps (Backline) gespielt. Das hat wunderbar funktioniert. Ich hab da immer den Cleanen Eingang verwendet, weil man da dann mit der Klangregelung des Amps eventuell vorhandene harsche Höhen schnell etwas abdrehen konnte.

Dann aber die Speakersimulation (auf den entsprechenden Ausgängen) aus.

Modeller vor Gitarrenamp kann funktionieren, muss aber nicht. Keine Ahnung warum, aber der Champion 100 den ich hier noch habe, klingt für meinen Geschmack als reiner Lautmacher für einen Modeller nicht gut. Kann eigentlich nur an den Speakern liegen, ich vermute die sind irgendwie atypisch gevoiced (vermutlich weder halbwegs flat noch Gitarrenspeakertypisch).

So klingt die Kiste (gemessen am Preis) echt OK, hinterm Modeller klingt jede halbwegs brauchbare PA-Box besser (und natürlich auch gitarrenspezifische Fullrange Speaker wie F12X200 oder F12M-150).

Also ausprobieren.
 
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Also funktionieren würden wohl beide Geräte
Dat ist ja schon mal etwas 😁

vom Umfang der Effekte/Amps und von der grundsätzlichen Bedienung sind sie durch das Touchdisplay ja auch ähnlich
Habe ich mir schon gedacht. Hätte ja allerdings sein können, dass da ein Gerät ganz besonders heraussticht
Wenn der Formfaktor so entscheident ist, würde ich zum Quad Cortex greifen
Die Größe des Geräts ist ein wichtiger Faktor, ja. Mit den Öffis fahre ich nicht und ein Auto besitze ich nicht (tue ich mir in der Hauptstadt auf keinen Fall an🤣), weshalb ich mir das Teil beim rollerfahren zwischen die Beine klemmen muss - natürlich in einer Tasche geschützt..



Bisher tendiere ich auch eher zum Quad Cortex.. wie schaut es dort mit der Updatepolitik aus?
Ist in dem Proberaum eine anständige PA? Dann kannst Du beide Geräte ohne den Amp über die PA betreiben.
Ich hätte jetzt noch, weil ich es immer mache, das Headrush Prime in den Ring geworfen. Allerdings ist das Ding so verdammt groß und den Rucksack von Headrush gibt's nur noch gebraucht zu kaufen, dass Du dir von dem Hersteller allerdings mal das Core anschauen solltest! Das kann auch mit einem Pedal erweitert werden (falls Bedarf besteht). Die Bedienung ist kinderleicht, die ab Werk verbauten Amps und Effekte super und in der User Cloud gibt's auch großartige Klone diverser Amps!
Das neue FW Update hat dem Teil auch eine Drum Sektion spendiert!
Eine anständige PA gibt es leider nicht, nein. Wir spielen in einer Kirche und nutzen was uns gestellt wird. Da ist leider nichts mit Hightech o.Ä.
Der Headrush Core scheint zwar vom Preis attraktiv zu sein, aber für mich persönlich hat er zu wenig Fußschalter. Mir ist es auch wichtig im Stomp-Mode flexibel zu sein.. und da ist es - zumindest meiner Ansicht nach - nicht verkehrt, wenn man ein paar mehr Knöppe hat. Um mal wieder Frusciante als Beispiel zu nehmen: habe zwar für meine eigenen Vier Wänden ein Frusciante-Pedalboard, aber würde auch gerne offen lassen, dass ich seine Sounds "mitnehmen" kann (dafür ist mir mein vorhandenes Board zu sperrig). Und wer Frusciantes Pedalboard kennt, weiß, dass man da nicht genug Schalter haben kann (aber vielleicht habe ich dahingehend auch eine falsche Ansicht)..
Drum-Sektion ist zwar ganz cool, aber vermutlich nichts was ich benötigen werde
 
Ich weiß, einige von euch würden mir raten, mir zuerst einen anständigen Verstärker zuzulegen. Aber ich bin momentan nicht in der Lage, einen teuren Amp zu kaufen, da ich mein gesamtes Erspartes gerade in ein analoges Frusciante-Style-Pedalboard und eine Fender Road Worn Strat investiert habe (mein Held).
Ein neuer Verstärker wäre zwar super, aber was hilft mir ein neuer Amp ohne ein passendes Pedal für meine Sounds? Der FM212R hat ja genug Headroom und soll ja angeblich eine gute Pedalplattform bieten, weshalb ich ihn (vorerst) nicht ersetzen möchte.

Mir ist ehrlich gesagt noch nicht ganz klar, für was Du den Modeller konkret verwenden willst.

Du hast bereits ein analoges Pedalboard mit dem Du deine Sounds abdeckst. Willst Du mehrere Amps aus dem Modeller nutzen oder tut es eigentlich ein Amp, der ne gute Pedal-Base bietet.

Geht es dir um die Effekte aus Quad-Cortex/Tonemaster?
 
Du solltest mal beide testen um zu sehen wie Dir die Bedienung zusagt.
Darauf wird es vermutl. hinauslaufen, ja..
im Livebetrieb ist es leider viel zu leicht die falschen oder mehrere Knöpfe gleichzeitig zu treten
Passiert das echt so schnell beim QC? Könnten da diese Plastikkappen Abhilfe schaffen die man auf die Schalter stecken kann? Mir fällt leider nicht der Fachbegriff für diese Teile ein (gibt es in transparent oder in vielen bunten Farben)
Je nach Schuhgröße kann es sogar sehr mühsam werden
Schuhgröße 42.. und tragen tue ich überwiegend Chucks oder Chelsea Boots 😁
Der Frontman ist ein Transistoramp. Den würde ich selbst nur als "Lautmacher" verwenden, weil der eigentlich nur die cleanen Grundsounds gut bringt.
Dat war der Plan, ja. Für Zerre ist der Frontman nicht zu gebrauchen - muss er aber auch nicht, da ich meine Zerre wie gesagt vom Pedal holen möchte. Mein Plan war es den Frontman als "FRFR-Ersatz" zu nutzen, bis ich mir dann irgendwann eine anständige Box holen werde. Könnte aber noch eine Weile dauern, da ich momentan noch andere Kosten habe.
Du kannst Dir da die Vier-Kabelmethode sparen und Deinen Modeller entweder direkt in den Cleanen Eingang oder in den Endstufeneingang einstecken und nur die Sounds vom Modeller verwenden
Mein Plan war es halt Ampsim über den Frontman laufen zu lassen - selbstverständlich Cabsim deaktiviert, weil man die Cabsim ja nicht nutzen soll, wenn man über einen richtigen Verstärker spielt. Irgendwann in den nächsten 6 Monaten hätte ich mir dann eine FRFR-Box angeschafft, damit ich dann auch Ampsim in Kombination mit Cabsim nutzen kann. Aber solange wollte ich halt den Frontman als FRFR "missbrauchen"
 
Moin.
Ich würde in einen Moped-Anhänger investieren und das vorhandene Equipment nutzen... nur so ne Idee.
 
Mein Plan war es halt Ampsim über den Frontman laufen zu lassen - selbstverständlich Cabsim deaktiviert, weil man die Cabsim ja nicht nutzen soll, wenn man über einen richtigen Verstärker spielt. Irgendwann in den nächsten 6 Monaten hätte ich mir dann eine FRFR-Box angeschafft, damit ich dann auch Ampsim in Kombination mit Cabsim nutzen kann. Aber solange wollte ich halt den Frontman als FRFR "missbrauchen"

Nochmal die Frage: Brauchst Du überhaupt die Vielfalt, die Quad Cortex und Tonemaster bieten?

Wenn deine Sounds in weiten Teilen aus deinem analogen Pedalboard kommen, tut es vielleicht auch ein Pedal Board Amp oder ein One-Trick-Pony ala UAD FX Dream 65?

Ich merke (mit Tonex sowie alternativ Bias FX Head) dass mir eigentlich in der Regel ein Ampmodell völlig ausreicht, wenn ich davor mit unterschiedlichen Kompressoren und Gainstages arbeite. Außerdem erhalte ich so auch leichter einen konsistenten Gesamtsound. Häufiger Wechsel zwischen verschiededen Amp- und insbesondere Speakermodels ist dann schon anspruchsvoll abzustimmen.
 
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Darauf wird es vermutl. hinauslaufen, ja..

Passiert das echt so schnell beim QC? Könnten da diese Plastikkappen Abhilfe schaffen die man auf die Schalter stecken kann? Mir fällt leider nicht der Fachbegriff für diese Teile ein (gibt es in transparent oder in vielen bunten Farben)

Schuhgröße 42.. und tragen tue ich überwiegend Chucks oder Chelsea Boots 😁

Dat war der Plan, ja. Für Zerre ist der Frontman nicht zu gebrauchen - muss er aber auch nicht, da ich meine Zerre wie gesagt vom Pedal holen möchte. Mein Plan war es den Frontman als "FRFR-Ersatz" zu nutzen, bis ich mir dann irgendwann eine anständige Box holen werde. Könnte aber noch eine Weile dauern, da ich momentan noch andere Kosten habe.

Mein Plan war es halt Ampsim über den Frontman laufen zu lassen - selbstverständlich Cabsim deaktiviert, weil man die Cabsim ja nicht nutzen soll, wenn man über einen richtigen Verstärker spielt. Irgendwann in den nächsten 6 Monaten hätte ich mir dann eine FRFR-Box angeschafft, damit ich dann auch Ampsim in Kombination mit Cabsim nutzen kann. Aber solange wollte ich halt den Frontman als FRFR "missbrauchen"

die Knöpfe sind halt sehr eng beieinander. Wie gesagt, probiere es. Aber im Livebetrieb, wo es schon ein wenig hektischer zugeht, kann das zu einem richtigen Problem werden.

und nochmal, weil ich es nicht verstanden habe: wozu brauchst Du überhaupt die 4-Kabel-Methode? Du kannst doch einfach direkt in die Endstufe reingehen. Erst recht wenn Du ja den Amp simulieren willst.
 
- Amp, plus Pedale und/oder z.B. einen Effektmulti für das ganze modulierende Zeug?
Wahrscheinlich für deinen Transport schwierig.
Ich will alles vom Multieffekt holen. Zerre, Modulation, Ampsim und falls ich mir dann im nächsten halben Jahr eine FRFR-Box zulege auch Cabsim.
Vor Ort über die PA?
Die PA ist leider nicht zu gebrauchen
Was brauchst du an sonstigen Effekten?
ALLE 🤣
Möchte wirklich alles offen lassen und so flexibel wie möglich sein. Ich weiß nicht was die Zukunft noch bringt und hätte daher gerne eine Allround-Lösung. Eine Allround-Lösung für PA, FRFR, aufnehmen in DAW oder via richtigen Amp.
Mein Musikgeschmack geht in alle Richtungen und ich möchte ungern für jedes Genre ein neues Pedalboard zusammenstellen - zumal das auch nicht gerade billig ist auf Dauer. Mein Frusciante-Pedalboard mit analogen Pedalen war nur eine Ausnahme, weil ich ein absoluter Frusciante-Freak bin.
Etwas dazwischen? So etwas wie der Katana Artist?
Wobei das auch nicht wirklich mit dem Moped zu transportieren wäre.
Nein, einen neuen Verstärker wollte ich mir ja vorab nicht zulegen. Habe im Proberaum ja einen stehen. Habe mir den auch damals nur als Übergangslösung gekauft, weil das für 90 Euro gebraucht ein Nobrainer war und für mich die interne Zerre irrelevant gewesen ist, da ich halt wie gesagt alles ausm Pedal holen möchte. Geht aber schlecht, wenn mein vorhandenes Multieffektgerät kein FX-Loop unterstützt. Irgendwann im nächsten halben Jahr soll der Frontman ja auch gegen eine FRFR-Box ausgewechselt werden, aber solange wollte ich den halt noch nutzen und das Optimum rausholen
Mir ist ehrlich gesagt noch nicht ganz klar, für was Du den Modeller konkret verwenden willst.

Du hast bereits ein analoges Pedalboard mit dem Du deine Sounds abdeckst. Willst Du mehrere Amps aus dem Modeller nutzen oder tut es eigentlich ein Amp, der ne gute Pedal-Base bietet.
Um flexibel zu sein was meine Sounds betrifft. Ich hätte einfach gerne eine langanhaltende Lösung für alles und womit ich auch über alles spielen kann. Sei es PA, FRFR oder richtiger Verstärker. Aber natürlich auch falls man zukünftig was via DAW aufnehmen möchte.

Nein, mein analoges Pedalboard deckt nicht meine Sounds ab. Mein analoges Pedalboard ist auf Funk/Funkrock a la Hendrix/Frusciante/Red Hot Chili Peppers ausgelegt. Das ist mein Pedalboard, dass ich Zuhause nutze für die Musik die ich alleine für mich spiele. Ich brauche kein Boss CE-1 , Boss-DS2, Big Muff, MXR Micro Amp, Ibanez WH10 oder Moog Lowpass Filter etc pp in meiner Band, da wir diese Art von Musik nicht spielen. Dieses analoge Pedalboard hat eben seinen festen Platz an meinem Schreibtisch und wird nirgends hingenommen
 
Selbst wenn Du Deinen Modeller anstatt über eine FRFR-Box oder PA über einen Transistoramp spielst, lass da mal zumindest testweise die Speaker-Sim, Lo-Cut und Hi-Cut eingeschaltet. Aus Erfahrung weiß ich, dass sich gerade die Fender-Transistor-Amps häufig vom Sound her nicht groß von FRFR-Boxen unterscheiden.
 
Aber im Livebetrieb, wo es schon ein wenig hektischer zugeht, kann das zu einem richtigen Problem werden.
Naja, wir spielen eh nur für uns. Wir geben keine Konzerte o.Ä.. Da ich aber nicht weiß was die Zukunft bringt, hätte ich gerne einen Allrounder der eben alle Gegebenheiten abdecken kann.


wozu brauchst Du überhaupt die 4-Kabel-Methode? Du kannst doch einfach direkt in die Endstufe reingehen. Erst recht wenn Du ja den Amp simulieren willst.
Für Zerre vor den Amp und Hall/Modulation in den FX-Loop? Macht man doch so, oder habe ich etwas falsch verstanden? Aktuell spiele ich alles VOR dem Amp. Also sowohl Zerre als auch Delay, Reverb, Chorus, Phaser etc pp.. aber das ist ja soweit ich weiß nicht die Lösung. Und da ich momentan halt noch den Frontman nutze, hätte ich auch gerne den FX-Loop in Anspruch genommen. Mal davon abgesehen dass das G3XN nicht mehr zeitgemäß ist und mir zu limitierend erscheint. Möchte eben jahrelang meine Ruhe haben, weshalb ich mir einfach mal was anständiges zulegen wollte.. für, wie oben erwähnt, alle Gegebenheiten
 
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Da ich das volle Potential ausschöpfen will, und sowohl Zerre als auch Modulation vom Pedal nutzen will
sollte deine Wahl aufs Cortex Fallen würde ich versuchen das Zerrpedal zu capturen, dann hast ein externes schonmal weniger. Modulation würde ich auch checken ob das über interene Effekte mit Exp.-Pedal klappt.


Das Problem: Ich habe noch keine Erfahrung mit Premium-Geräten
was sind da deine Zweifel? ich würde behaupten dass Kemper, Tonemaster, Cortex, Helix Stadion, AxeFX alle hervorragend sind und man eher nach individuellen Aspekten auswählen sollte, wie z.B.
- Anzahl der Ausgänge
- Art der Anschlüsse (XLR oder Klinke, ode beides)
- MIDI konnektivität udn Funktionen (manche wollen z.B. mit ihrem Modeler auch andere geräte ansteuern, z.B. Topteil, da sind dann die Send Befehle relevant.


Line 6 Helix habe ich aufgrund der Größe ausgeschlossen,
da ich immer mit dem Motorroller zur Bandprobe fahre und die Geräte zu groß sind.
bei den Abmessungen hat das Cortex 290*191*48, der Tonemaster 371*262*96 da ist also das cortex schon deutlich kompakter, der Tonemaster hat dann halt wiederum den Vorteil der Mini Displays bei den Fußschaltern, beim Cortex ist die Gigview aber auch absolut ausreichend um sicher zu navigieren.

was mir halt am Tonemaster besser gefällt ist, dass man kein externes Netzteil hat sondern einfach ein Kaltgerätekabel ranklatscht, das mit dem externen Steckernetzteil beim Cortex ist aus meiner sicht etwas unglücklich gewählt.

Würdet ihr eher zum Quad Cortex oder zum Fender Tone Master Pro tendieren?
da wird dir der Tonemaster user zum Tonemaster empfehlen udn der Cortex User zum Cortex, also erfülle meinen Stereotypen und sage "nimm das Cortex" :ROFLMAO: :ROFLMAO: :ROFLMAO: Spaß bei seite, schau dir im Netz mal testvideos an und überlege deine aktuellen und möglicherweise zukünftigen Anwendungsszenarien an.

übers Cortex können je nach Effektkette auch bis zu 4 Leute Gleichzeitig laufen, z.B. Gitarre1, Gitarre2, Bass und Vocals zeitgleich, kann halt dannzwecks Umschalten der effekte kniffelig werden.

kein Plan ob das auch via Tonemaster geht.
weshalb ich mir das Teil beim rollerfahren zwischen die Beine klemmen muss - natürlich in einer Tasche geschützt..
nochmal auf die Größe zurück, das Cortex könnte mit Glück sogar ins Helmfach vom Roller passen, außer du hast ne Simson, da gibts kein Helmfach :biggrinB:


Bisher tendiere ich auch eher zum Quad Cortex.. wie schaut es dort mit der Updatepolitik aus?
ich glaub bei Neural DSP gibts ein Changelog, ich habe es aber jetzt bestimmt schon ein Jahr nicht mehr upgedated, aber es sind ettliche Updates schon rausgekommen. die sind da schon immer dran.

Übrigens, bei der Größe (vom QC) gibt es auch einen großen Haken: im Livebetrieb ist es leider viel zu leicht die falschen oder mehrere Knöpfe gleichzeitig zu treten.
das Quad Cortex ist im Vergleich zum Tonemaster nur 8cm schmäler, die Fußschalter des Tonemasters sind allerdings recht weit ins Gehäuse eingerückt, d.H. kann durchaus sein, dass sich die dann vom Abstand her nix nehmen.
 
Nach deinen ergänzenden Infos:

Nimm einen der besser ausgestatteten Modelen/Profiler, wenn es preislich passt.
Quad Cortex, Kemper, Fractal, Helix, etc.

Je nach dem, was für dich am besten funktioniert, was die ganzen Features und den Workflow betrifft. Klanglich liegen die alle nicht mehr weit auseinander.
 
aber das ist ja soweit ich weiß nicht die Lösung
die Lösung Gibt es auch nicht.

schau dir mal das Neural DSP Plin Plugin an, das hat ein Delay vor und eins nach dem Amp, es kommt immer auf den Sound an der rausgeht.

an meinem Ampero2Stomp (stelle ich für den 2. Gitarristen) habe ich beim Cleansound einen drive zwischen Amp und Cabsim geschalten, das war ein versehen klang dann aber mega, also bleibts so.


aber was schon ein Punkt ist: wenn du deine Pedale unabhängig obs jetzt tonemaster oder Cortex wird durch interne Blöcke am modeler ersetzen kannst, dann mach das. Weniger Gefahr für brummspannung, kompakter, keine zusätzliche DA-AD Wandlung in der gesamtkette. das macht beim Cortex glaub ich 1,5ms Latenz aus, alleinestehend ist das wurst, in verbindung mit weiteren Digitalen geräten kann das aber relevant werden.

was evtl. noch anzufügen sit: beim Cortex hast du schon enorm viel rechenleistung, hatte da zeitweise 2 Gitarren und Vocals drüber laufen, die Gitarren waren jeweils mit abgängen für FOH und an endstufen + Box konzipiert, d.H. da sind dann schon Ampsim, Cabsim und Effekte gelaufen.
 
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Für Zerre vor den Amp und Hall/Modulation in den FX-Loop? Macht man doch so, oder habe ich etwas falsch verstanden? Aktuell spiele ich alles VOR dem Amp. Also sowohl Zerre als auch Delay, Reverb, Chorus, Phaser etc pp.. aber das ist ja soweit ich weiß nicht die Lösung

Es geht im wesentlichen darum, dass man zeitbasierte Effekte für viele klassische Sounds eher hinter der zerrenden Stufe haben will. Wenn dein Amp eh clean eingestellt bzw. nur ein Lautmacher (FRFR) ist, brauchst Du auch (eher) keine 4 Kabel-Methode.

Im Übrigen sind das nur grobe Richtungen und einige ikonische Sounds sind auch mit anderen Anordnungen entstanden.

Beitrag automatisch zusammengefügt:

Nein, mein analoges Pedalboard deckt nicht meine Sounds ab. Mein analoges Pedalboard ist auf Funk/Funkrock a la Hendrix/Frusciante/Red Hot Chili Peppers ausgelegt. Das ist mein Pedalboard, dass ich Zuhause nutze für die Musik die ich alleine für mich spiele. Ich brauche kein Boss CE-1 , Boss-DS2, Big Muff, MXR Micro Amp, Ibanez WH10 oder Moog Lowpass Filter etc pp in meiner Band, da wir diese Art von Musik nicht spielen. Dieses analoge Pedalboard hat eben seinen festen Platz an meinem Schreibtisch und wird nirgends hingenommen

OK, das schafft Klarheit.

Die gute Nachricht ist, sowohl Quad Cortex als auch Tonemaster sind für den von dir gedachten Zweck voll geeignet.

Am Ende geht es kaum noch um qualitative Unterschiede, sondern um Bedienkonzepte und persönlichen Geschmack.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

sollte deine Wahl aufs Cortex Fallen würde ich versuchen das Zerrpedal zu capturen, dann hast ein externes schonmal weniger. Modulation würde ich auch checken ob das über interene Effekte mit Exp.-Pedal klappt.

Du hast den TE offenbar genau wie ich missverstanden. Mit Pedal meinte er den Modeller und nicht seine analogen Pedals.

Also ganz "einfach" Modeller als all in one Lösung.
 
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