hilfe bei einer liedbegleitung in c dur

von sigma1, 05.02.17.

  1. Filztier

    Filztier Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    16.11.15
    Beiträge:
    203
    Ort:
    Nürnberg
    Zustimmungen:
    53
    Kekse:
    450
    Erstellt: 09.02.17   #21
    Die Terz in dem Akkord spielt sich auf den Diskant Saiten. (2.Saite / h-Saite).
    In deinem Fall das Cis auf dem 2. Bund auf der h-Saite.
    Ich muss also nicht auf den Bass hören um das Tongeschlecht zu bestimmen.

    Im Bass wäre die Terz unmöglich zu spielen, weil du deinen Grundton verlassen müsstest. Z.b. mit einer Art Wechselbass. Das wäre dann aber auch kein durchgehender A7 mehr sondern etwas was ich als A7/C# notieren würde.
    Eine andere Akkordbezeichnung wäre z.B. C#dim oder Em6/C#

    Mein Vorschlag ein Am7 daraus zu machen entspringt lediglich der Idee in der selben Tonart zu bleiben zum Rest deiner Akkorde. In der Akkordfolge, die Lisa aus dem Buch "Alle Lieder von Anfang an" hat ist auch keine Abweichung zur Tonart zu finden. Deshalb denke ich nicht, dass das an irgendeiner Stelle von Reinhard Mey so gespielt worden ist. Aber die Akkordvorschläge ausm Netz sind natürlicher sicherer. Also mach was du für richtig hälst.

    Lg
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  2. marges

    marges Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    17.11.14
    Zuletzt hier:
    7.05.17
    Beiträge:
    21
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    213
    Erstellt: 09.02.17   #22
    Von Harp habe ich keine Ahnung, aber ich höre in der Zeile "Meine Lieder, die klingen... " eindeutig // C C // Em Em // Dm A (oder A7) // Dm Dm// (bei Em mit dem H im Bass), was auch ein kurzes Googlen nach Chord-Tabs bestätigt.
    Tonart ist hier kurzfristig D-Moll mit üblicher Dur-Dominante A7, danach gehts über G wieder zurück zu C-Dur (bin musiktheoretisch nicht so beschlagen, dass ich das wissenschaftlich korrekt ausdrücken kann:o)
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  3. Filztier

    Filztier Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    16.11.15
    Beiträge:
    203
    Ort:
    Nürnberg
    Zustimmungen:
    53
    Kekse:
    450
    Erstellt: 09.02.17   #23
    Die Unterscheidung zwischen Dur- und Mollterz im Bass zu hören, wie der TE, ist mir dennoch ein Rätsel.
     
  4. sigma1

    sigma1 Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    23.11.16
    Zuletzt hier:
    1.03.17
    Beiträge:
    40
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    0
    Erstellt: 17.02.17   #24
    ja sagte ich ja. das lied laesst sich nicht genau in einer tonart festlegen, genau so wenig wie sich die taktart bei diesem lied eindeutig festlegen laesst.
    also bitte mehr OHR und weniger Theorie ;). danke
     
  5. turko

    turko Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    30.09.08
    Zuletzt hier:
    25.05.17
    Beiträge:
    3.091
    Zustimmungen:
    682
    Kekse:
    9.760
    Erstellt: 17.02.17   #25
    Wie das ?!
    Sowohl Takt- wie Tonart sind wohl glasklar ... :confused:

    LG
    Thomas
     
  6. Lisa2

    Lisa2 Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    09.05.13
    Beiträge:
    5.530
    Ort:
    Vorgebirge/Rhnld.
    Zustimmungen:
    2.751
    Kekse:
    45.339
    Erstellt: 17.02.17   #26
    Was hier dem Lied so alles "angedichtet" wird, ist schon sehr interessant.
    Sowohl die Tonart als auch die Taktart (6/8) sind durchgehend. (@turko war gerade schneller)
    Der Rhythmus bringt aber offensichtlich den ein oder anderen durcheinander, weil die Melodie sehr oft auf der 2 manchmal aber auch auf der 3 einsetzt bzw. weitergeführt wird usw. Die Basslinie ist ebenfalls mit solchen für die meisten wohl unerwarteten und daher schwer nachzuspielenden Rhythmen gespickt.
    In dem von Rheinhard Mey gewählten Tempo lassen sich die 6/8 nicht gut als Metrum mitklatschen. Ich neige zumindest dazu, auf die Viertel (im Sinne eines 3/4-Taktes) zu gehen. Im Vorspiel hört man den Takt sehr deutlich.
    --- Beiträge zusammengefasst, 17.02.17 ---
    Ein Blick in die Noten kann das Leben wirklich sehr erleichtern! ;)
    Und da sowohl Komponisten als auch Verlage von irgendetwas leben müssen, finde ich es nicht zu viel verlangt, wenn sich jeder seine Noten selbst kauft.

    Der gesuchte Titel ist aus einem sehr einleuchtenden Grund nicht im www kostenlos erhältlich: Die Rechte gehören dem Voggenreiter-Verlag. Und der zahlt dafür.
    Wenn die erm entscheidet, Lieder zu verschenken, kann sie das nur mit den Titeln machen, für die sie das Copyright besitzt.

    Gruß
    Lisa
     
  7. Filztier

    Filztier Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    16.11.15
    Beiträge:
    203
    Ort:
    Nürnberg
    Zustimmungen:
    53
    Kekse:
    450
    Erstellt: 17.02.17   #27
    Ich finde es aber dennoch beachtlich, diese Menge an ausführliche Transkriptionen kostenlos anzubieten. Für Reinhard Mey Fans sicher das ein oder andere Stück dabei, ohne in den Geldbeutel greifen zu müssen.

    Wobei auch ich hier den Aufwand nicht erkenne mal 30 Galleonen für so eine Liedersammlung zu berappen.In meinem Fall wäre ein solches Problem wie hier innerhalb von 3-4 Werktagen,wie üblich, aus der Welt geschafft.
    Aber TE hört hört Ton- und Taktarten heraus, die nur sein Ohr hören kann und die vermutlich nicht in Worte zu fassen sind. Und anstatt auf konstruktive Lösungsvorschläge einzugehen habe ich das Gefühl, dass er erst zu seinem Glück kommen wird, wenn ihm irgendwer ein selbstverfasstes "TAB" vor die Türe legt.
    :good_evil:
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  8. Lisa2

    Lisa2 Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    09.05.13
    Beiträge:
    5.530
    Ort:
    Vorgebirge/Rhnld.
    Zustimmungen:
    2.751
    Kekse:
    45.339
    Erstellt: 17.02.17   #28
    Hatte gerade etwas Zeit, das Lied durchzuspielen und über eine einfache Erklärung nachzudenken ...

    Ergebnis
    Im Abschnitt "Meine Lieder ... " ist im Takt "klingen nach Wein" E-Moll zu hören.
    Im Notenbuch steht da G-Dur. Das passt auch, da die beiden Akkorde miteinander verwandt sind und die Zupftabulatur angezeigt, dass nur H G H G angespielt werden soll. Das an dieser Stelle unpassende D wird nicht gezupft. Lässt man die E-Saite offen, da sie laut Tabulatur nicht zu zupfen ist, kann man diese mitschwingen lassen. Statt G-Dur kann man auch E-Moll greifen. Nur fehlt dann das helle G in der Zupffolge. Auf dem Klavier fülle ich die Akkorde anders aus. Da ist das E-Moll ein Muss. Sonst klingt es nicht.

    Der Akkord A7 taucht auf F folgend im nächsten Takt auf. Den hatte ich bei meiner Auflistung ...
    ... übersehen.

    Das A7 ist laut Zupf-Tab so gedacht: A G Cis E

    Dieser Akkord scheint irgendwie nicht ins Konzept zu passen. Warum er es aber dennoch tut, wird hier erklärt.
    http://www.hochweber.ch/theorie/CdurAkkorde/CdurAkkorde.htm


    Meine ergänzte Akkordliste:
    C C5 / Am Tonika und Parallele
    F / Dm Subdominante und Parallele
    G7 G / (em) Dominante und Parallele

    A7 Zwischendominante


    Gruß
    Lisa


    ------------------------------------
    Weiterführende Links

    http://www.e-gitarre-lernen.de/file...wissen_Harmonielehre_-_Zwischendominanten.pdf
    https://de.wikipedia.org/wiki/Zwischendominante
    http://www.lehrklaenge.de/PHP/Harmonielehre2/Zwischendominanten.php
    http://www.schule-bw.de/unterricht/...en/fachpraktisch/tonsatz/dominante_formen.pdf
     
  9. Claus

    Claus MOD Brass&Keys HCA Tp Moderator HCA

    Im Board seit:
    15.12.09
    Beiträge:
    7.962
    Zustimmungen:
    2.507
    Kekse:
    34.882
    Erstellt: 17.02.17   #29
    Einen Satz wie den folgenden auf der Hochweber Seite würde ich anders formulieren, Zitat:
    "Die (Zwischen)Dominanten lösen sich meist in einen Akkord auf, dessen Grundton eine Quart höher ist"
    Zutreffender finde ich: "Die (Zwischen)Dominante haben eine Tendenz zur Auflösung in einen Akkord, dessen Grundton im Abstand einer fallenden Quint steht, z.B. G(7) -> C, G(7) -> Cm".

    Gruß Claus
     
Die Seite wird geladen...

mapping