Hilfe beim Keyboardkauf

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MoMachtMusik

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Moin.
Ich stecke grade in meinem Abi und will danach Musik auf Lehramt studieren, und habe von meinem Musiklehrer wärmstens empfohlen bekommen, ein paar Klavier Basics zu können.
Ab und an probiere ich mich gerne mal ein bisschen am Producen, hauptsächlich bei Ableton (hab da noch einen ewig alten Key für die Lite Version, der sich ja immer erneuert mit den neuen Versionen).

Ich will mir also jetzt ein Keyboard, Stagepiano, oder irgendwas mit Tasten und Anschlagdynamik kaufen, hab aber keine Ahnung worauf man dabei achten muss.
Der Aspekt, der meine zahlreichen Thomann-Suchen zum scheitern gebracht hat: ich hätte gerne etwas, was man einfach so ohne PC oder irgendein extra Equipment nutzen kann, und einfach mal drauf los spielen kann, aber (wenn das geht) soll es auch mit Ableton als MIDI-Keyboard kompatibel sein.

Danke!
 

Willkommen im Musiker-Board! :) :hat:

Was ist denn Dein Budget?
 
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Willkommen im Musiker-Board! :) :hat:

Was ist denn Dein Budget?
Das Budget soll erstmal außer Acht gelassen werden, ich arbeite nebenbei als 3D Designer, das setzt ein relativ hohes Limit.
(Im 5-stelligen Bereich fangen meine Knie dann doch ein wenig an zu zittern...)
 

Bei der Aufnahmeprüfung mußt Du mit ziemlicher Sicherheit etwas am Klavier (Nebenfach) vorspielen. Um das zu üben, brauchst Du - wenn es elektronisch und nicht akustisch sein soll - ein Digitalpiano mit Hammermechanik. Bei der Aufnahmeprüfung wirst Du dann höchstwahrscheinlich an einem Flügel spielen. Wenn Du dann auf einem Keyboard ohne Hammermechanik geübt hast, kannst Du ziemlich auf die Nase fallen, wenn Du plötzlich die ungewohnte schwere Tastatur vor Dir hast.

Wenn Du einschalten und ohne weiteres Equipment losspielen willst, sollte es eingebaute Lautsprecher haben. Ich gehe mal davon aus, daß Du nicht unbedingt eine Holzkommode haben willst, sondern ein üblicher, stabiler keyboatdständer ausreicht. Den müßtest Du dann extra dazu besorgen.

Ich habe vor einiger Zeit mal eine Liste erstellt für meine Schüler, die ein Digitalpano kaufen wollen. Ich weiß aber nicht, ob sich seit der NAMM daran etwas geändert hat. Ich habe es nicht verfolgt, ob da Neues auf den Markt kam. Die Casios fehlen in meiner List völlig, weil ich persönlich sie nicht mag. Das mögen aber andere Menschen anders sehen. Halte Dich ansonsten an die Markengeräte von Roland, Kawai, Yamaha und ggf. Casio. Die Hausmarken empfehlen wir hier im Forum eher nicht (Thomann-Hausmarke, Fame, Hemingway etc.).

Hier die Liste: https://www.thomann.de/de/wishlist_4u_34cc94c17e6a.html?sort=user

MIDI können die alle, in der Regel über USB, echte Masterkeyfunktionen haben sie eher nicht (also z.B. Drehknöpfe, die dann am Rechner etwas bewirken etc.).
Im Grunde kann man 3 Preisklassen ausmachen: Einsteiger, Mittelstufe, Oberstufe. Wo die Preisgrenzen liegen, kriegst Du in der Liste schnell raus. Je teurer, desto besser die Tastatur und desto besser die Sounds. Die Einsteigerklasse würde ich in diesem fall eher nicht empfehlen.

Welches der Instrumente in der jeweiligen Klasse für Dich das richtige ist, kriegst Du - wie immer bei Instrumenten - eigentlich nur durch Anspieltests heraus.

Welches ist Dein Hauptinstrument? Gitarristen z.B. müssen - AFAIK - bei Aufnahmeprüfungen nicht immer Klavier spielen. Aber da müßtest Du Dich selbst informieren.

Viele Grüße,
McCoy
 
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Bei der Aufnahmeprüfung mußt Du mit ziemlicher Sicherheit etwas am Klavier (Nebenfach) vorspielen. Um das zu üben, brauchst Du - wenn es elektronisch und nicht akustisch sein soll - ein Digitalpiano mit Hammermechanik. Bei der Aufnahmeprüfung wirst Du dann höchstwahrscheinlich an einem Flügel spielen. Wenn Du dann auf einem Keyboard ohne Hammermechanik geübt hast, kannst Du ziemlich auf die Nase fallen, wenn Du plötzlich die ungewohnte schwere Tastatur vor Dir hast.

Wenn Du einschalten und ohne weiteres Equipment losspielen willst, sollte es eingebaute Lautsprecher haben. Ich gehe mal davon aus, daß Du nicht unbedingt eine Holzkommode haben willst, sondern ein üblicher, stabiler keyboatdständer ausreicht. Den müßtest Du dann extra dazu besorgen.

Ich habe vor einiger Zeit mal eine Liste erstellt für meine Schüler, die ein Digitalpano kaufen wollen. Ich weiß aber nicht, ob sich seit der NAMM daran etwas geändert hat. Ich habe es nicht verfolgt, ob da Neues auf den Markt kam. Die Casios fehlen in meiner List völlig, weil ich persönlich sie nicht mag. Das mögen aber andere Menschen anders sehen. Halte Dich ansonsten an die Markengeräte von Roland, Kawai, Yamaha und ggf. Casio. Die Hausmarken empfehlen wir hier im Forum eher nicht (Thomann-Hausmarke, Fame, Hemingway etc.).

Hier die Liste: https://www.thomann.de/de/wishlist_4u_34cc94c17e6a.html?sort=user

MIDI können die alle, in der Regel über USB, echte Masterkeyfunktionen haben sie eher nicht (also z.B. Drehknöpfe, die dann am Rechner etwas bewirken etc.).
Im Grunde kann man 3 Preisklassen ausmachen: Einsteiger, Mittelstufe, Oberstufe. Wo die Preisgrenzen liegen, kriegst Du in der Liste schnell raus. Je teurer, desto besser die Tastatur und desto besser die Sounds. Die Einsteigerklasse würde ich in diesem fall eher nicht empfehlen.

Welches der Instrumente in der jeweiligen Klasse für Dich das richtige ist, kriegst Du - wie immer bei Instrumenten - eigentlich nur durch Anspieltests heraus.

Welches ist Dein Hauptinstrument? Gitarristen z.B. müssen - AFAIK - bei Aufnahmeprüfungen nicht immer Klavier spielen. Aber da müßtest Du Dich selbst informieren.

Viele Grüße,
McCoy
Wow, wirklich 1000 Dank!

Hauptsächlich spiele ich Gitarre und Schlagzeug, aber mit ein wenig Übung kriege ich meine Saxophon-Skills auch schnell wieder nach oben.

Braucht man denn auch irgendwelche Pedale, und wenn ja, am besten von der selben Marke wir Keyboard, oder ist das egal?

Viele Grüße,
Mo.
 
Ich kann mich nicht erinnern, dass bei der NAMM irgendwelche Portable-Pianos neu gekommen wären. Die Liste müsste also noch aktuell sein.

Im Bereich Stage-Piano gab es ein paar Neuerungen, aber die sind gar nicht unbedingt empfehlenswert (etwas leichtere Tastatur für stundenlanges ermüdungsfreies Spielen, keine eingebauten Lautsprecher): Viscount Legend '70s 2nd Gen, Nord Electro 7 HP (mit Kawai-Tastatur) sind beide auch nicht auf "akustisches Piano" spezialisiert.

Ja, natürlich benötigst du Pedale. Wenn du Klavier im Nebenfach hast, ist wahrscheinlich ein Triple-Pedal sinnvoll - die sind alle herstellerspezifisch, teilweise sogar produktspezifisch. Geht es dagegen ums praktische Leben (Schul-Auftritte, Studiogebrauch), wird man wahrscheinlich zu einem simplen Sustain-Pedal tendieren - und da gibt es eigentlich nur 3 Typen: einerseits Tastertyp (an/aus) vs. kontinuierliches Sustainpedal (auch Zwischenwerte werden weitergegeben), andererseits bei den Tastern normally-closed (N.C.) vs. normally-open (N.O.) - je nach Hersteller und Modell. Da letzteres heute sowohl bei vielen Pedalen als auch vielen Digitalpianos umschaltbar ist, ist die Kompatibilität groß. Es gibt aber ganz eindeutig Modelle, die einfach gut sind, so dass wir dir welche empfehlen können, sobald du das Piano-Modell gewählt hast.
 
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Das hing zu meiner Zeit (in Köln)auch sehr davon ab, welches "Lehramt" angestrebt wurde. Für Primarstufe reichte ein fehlerfreies Präludium in C für Sek I und Sek II waren die Ansprüche deutlich höher. Ich weiß nicht, wie das heutzutage differenziert wird. Damals gab es aber für jede Stufe eine Art Vorbereitungs-Anleitung, u. a. auch mit Beispielstücken, die für die jeweilige Stufe akzeptiert wurden.

Und der Hinweis auf die Vorspielinstrumente ist wirklich sehr wichtig. Bei uns damals auf einem großen Steinway Flügel. An so einem Teil hatte ich zuvor erst zwei oder drei mal gesessen. Wenn man das gar nicht gewohnt ist, kann das die Sache schon schwieriger machen als nötig.
 
An den Unis gibt es Übezellen, darin stehen Klaviere. Gut zu wissen.

Quickempfehlung Kawai es 120 günstig oder Roland fp 90 x für größeres Budget.
 
Hi @MoMachtMusik und willkommen im Board!

Vorneweg mal: Du musst nicht den unmittelbar beantworteten Beitrag überhaupt und gar voll zitieren. Man geht davon aus, dass man ohne andre Angaben auf den vorherigen Beitrag antwortet. Zitate sind dann sinnvoll, wenn ein paar Beiträge dazwischen sind (man kann auch mit "@Mitgliedsname" Bezug nehmen) oder als Teilzitate, wenn man aus einem umfangreicheren Beitrag nur auf eine einzelne konkrete Aussage/Frage Bezug nehmen will.

Ich bin schon sehr verwundert, wie Dein Kenntnisstand ist und wie Du Deinen Musiklehrer verstehst (ich kann ehrlich nicht glauben, dass er sich so verniedlichend ausgedrückt hat):

will danach Musik auf Lehramt studieren, und habe von meinem Musiklehrer wärmstens empfohlen bekommen, ein paar Klavier Basics zu können.

Auch im Nebenfach Musik werden solche Klavierkenntnisse vorausgesetzt, dass man in der Klasse vorspielen und begleiten kann. Man stelle sich vor, der Musiklehrer stolpert so ohlala über die Tasten. Auch wenn es viele Schüler nicht interessiert (also das Fach Musik), so wäre das so, wie wenn der Englischlehrer à la Lothar Matthäus in original fränkischem Denglisch unterrichten würde.

Ob Deine jetzigen Kenntnisse und Fähigkeiten ausreichen, um bis zu Vorspieltermin überhaupt noch auf das ausreichende Niveau kommen zu können, kann hier natürlich niemand beurteilen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob Du wirklich eine realistische Vorstellung vom Beruf des Musiklehrers hast (außer dem einen Beispiel jetzt bei Dir an der Schule).

Hinsichtlich Equipment verweise ich auf @McCoy und @FZiegler . Mit diesen Infos ist alles gesagt. Auf jeden Fall geht es nicht um eine finanzielle Großausgabe (wie kommst Du auf die Idee? Du brauchst ja keinen Steinway & Sons Flügel). Ich würde mich an die 1000 € Grenze halten, bis zu der man ausreichend gutes Material bekommt, wobei eben problematischer das (ausreichend schnelle) Verbessern Deiner Spielfähigkeiten sein wird.
 
  • #10
Braucht man denn auch irgendwelche Pedale, und wenn ja, am besten von der selben Marke wir Keyboard, oder ist das egal?
Unabdingbar ist das rechte Pedal. Normalerweise liegt eins beim Instrument, das man kauft, dabei. Damit kommst Du in der Regel erstmal klar. Bei Bedarf kann man säter upgraden auf ein halbpedalfähiges Pedal. Wenn in der Einsteigerklasse nur so ein rechteckiger Taster beiliegt, kann man darüber nachdenken, ein besseres zu kaufen. Funktionieren tut das aber auch.

In der Aufnahmeprüfung kommt es vor allem auf das Hauptinstrument an. Niemand wird einen Spitzeninstrumentalisten wegen mittelmässiger Klavierskills durchfallen lassen. Beim Nebenfach Klavier kommt es vor allem darauf an, daß man zeigt, daß man mit dem Instrument klarkommt, daß man etwas vernünftiges spielen kann. Auf den Seiten der Hochschulen findet man immer Hinweise, was jeweils verlangt wird. Zumeist sind es 2 kürzere, nicht zu schwere Stücke, die man spielen muss. Das ist machbar.

Wichtig ist auch, daß Du Theorie, Harmonielehre und Gehörbildung lernst. Dafür ist das Klavier ausgesprochen nützlich. Probeklausuren findet man auf den Seiten der Hochschulen. Es gibt auch Vorbereitungskurse.

Viele Grüße,
McCoy
 
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  • #11
Musiklehrer für Lehramt an Schulen werden dringend benötigt.

Bei der Feststellungsprüfung war uns kein bestimmtes Niveau vorgegeben beim Vortragsstück.

Begründen sollte ich, warum ich MusikLEHRER, nicht "Musiker" werden wollte.
Kurse "schulpraktisches Klavierspiel" gab es, war also keine Voraussetzung.
 
  • #12
Schöne Übersicht! Ich täte da noch das Kurzweil KaE1 ergänzen.
Gleiche Preisklasse und ähnliche Ausstattung wie das Roland FP10, als unterste Preiskategorie, aber imo deutlich bessere Tastatur.

Sounds sind Mittelklasse, aber das lässt sich ja über MIDI problemlos verbessern.

Falls nicht direkt Lautsprecher am Gerät gefordert sind und Aktivboxen / Verstärker vorhanden sind, könnte man auch ein SL mk2 plus iPad/Mac empfehlen, als Designer hast Du da vielleicht sogar schon den Computer da und Boxen vielleicht auch?

oder wenns preislich noch Luft ist, ein Numa X Piano (GT)
https://www.thomann.de/de/studiologic_numa_x_piano_73.htm (gute Tastatur, 73 oder 88 Tasten)
https://www.thomann.de/de/studiologic_numa_x_piano_gt.htm (nochmal bessere Tastatur)

Alles in einem Gerät ist praktischer, wenn man es viel transportiert.

Auch im Nebenfach Musik werden solche Klavierkenntnisse vorausgesetzt, dass man in der Klasse vorspielen und begleiten kann.
Meines Wissens aber noch nicht bei der Eignungsprüfung, wenn ein anderes Hauptinstrument da ist.
Basics sind aber natürlich immer empfehlenswert. Am besten bei der MuHo auf der Webseite nachsehen, da steht eigentlich immer, was gefordert wird.
Bei uns gibt es auch Probevorspiele, da kann man etwas vorspielen und ein Dozent sagt einem, woran man noch arbeiten muss oder ob es so passt.
Die Termine sind soweit ich weiß ein paar Monate vor der Aufnahmeprüfung.

An den Unis gibt es Übezellen, darin stehen Klaviere. Gut zu wissen.
Da kommt man aber normalerweise nur mit einem Studiausweis und ggf. Freischaltung ran. Kommt auf die Hochschule an. Fragen kann man immer.
Wegen Üben an einem richtigen Klavier kannst Du ggf mal in einer Kirchgemeinde nachfragen, falls Du da jemanden kennst, oder direkt in einer Schule, Musikschule o. wenn Du weißt, wo ein Klavier rumsteht.
Aber ein eigenes ist schon gut zum Üben.

Gefordert wird imo im Studium Singen mit Instrument (also mit Klavier / Gitarre). Am besten auch mal nachfragen, dann kannst Du langfristig für die Aufnahmeprüfung ggf was vorbereiten.
Ansonsten kommt das dann im Studium alles. Bei den Musiklehrern ist das deutlich entspannter.

Musiklehrer für Lehramt an Schulen werden dringend benötigt.
Mir wurde letztens vom Schulamt gesagt: "Musik ist kein Mangelfach". Die Schulen sehen das anders ...
 
  • #13
In Bezug DP möchte ich ergänzend zum obigen Beitrag von @opa_albin der das Kurzweil KaE1 erwähnt hat folgendes berichten.
Beim KaE1 wurde ja die Tastatur lobend angesprochen.
Ich bin jetzt, eigentlich per Zufall, im Internet über den größeren Bruder das Kurzweil KaP1 gestolpert.
In einem AMAZONA Testber. v. Nov. '24 heißt es im Vergleich: Das KaE1 hat die KORE Sound-Library 1.0 mit 128 MB, das KaP1 die KORE 2.0 Sound-Library mit 2 GB. Weiter heißt es: Das KaP1 hat deshalb deutlich bessere Sounds an Board.
Allerdings ist es auch um einiges teurer ( 991 € KaP1 im Vergleich 399 € KaE1).
Also wäre das KaP1 in der Preisklasse bis 1000.- € m.E. auch ein Kandidat.

Ich habe mir nach langem Überlegen welches neue DP für mich das KaP1 bestellt, kommt heute mit DHL. :biggrinB:

Viele Grüße aus Unterfranken, Keysandmore
 
  • #14
Hm, da bin ich jetzt aber nicht sicher, wie das KaP1 tastaturmäßig so ist. Das KaE1 war für mich unter den günstigen DPs das, wo mir die Tastatur am meisten zugesagt hat - aber eben für den Preis.
600 Euro teurer ist schon eine Stange Geld nur für Sounds - je nachdem, was Du halt so brauchst.

EDIT
Bei Amazona steht "Hinsichtlich der Tastatur ist das KaP1 zum KaE1 identisch".
... und
Das KaP1 Digitalpiano bietet insgesamt 28 Sounds, die maximale Polyphonie liegt bei 256 Stimmen. Gegenüber dem KaE1 ist das eine Verdoppelung der Polyphonie. Auf den ersten Blick bietet das KaP1 lediglich 8 Sounds mehr als der kleinere Bruder KaE1. Doch schaut man sich die Sounds der beiden Pianos an, zeigt sich schnell, dass Kurzweil dem KaP1 deutlich bessere Sounds spendiert hat. So ist das Piano mit der KORE 2.0 Sound-Library ausgestattet, die insgesamt 2 GB groß ist. Dagegen arbeitet das KaE1 mit der KORE 1.0 Library, die gerade einmal 128 MB groß ist.

Für etwa den gleichen Aufpreis habe ich ein refurbished iPad Air, pianoteq (modeling) und das Stage D (sample) im Numa player gekauft. Im Numa hast Du außerdem ganz ordentliche Orgeln, prima E-Pianos / Keys, Vibraphon, Cembalo. Mit Saitenresonanz,
Pedalresonanz, Key-Off-Samples, Halbdämpfer (hat auch das KaP1 nicht). Wäre für mich ein besseres Preisleistungsverhältnis, allerdings mit dem (ggf) Nachteil, dass man noch einen Verstärker / Boxen anschließen muss, falls das KaP1 keinen Line-Eingang hat. Auf dem Level wie die internen Lautsprecher sind, dürfte das aber nicht viel kosten.

Aber probier's aus, bin gespannt, was Du dazu sagst.

EDIT 2:
Da steht, dass alle Modelle einen Audio Eingang haben. Das heißt, wenn ich das richtig verstehe, Du könntest über MIDI ins iPad (oder einen anderen Computer) und von dort zurück, ggf mit nem Interface, zu den internen Lautsprechern.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #15
@opa_albin

Du hast erstmal vollkommen recht, 600 Euro Preisunterschied ist schon recht viel.

Jetzt zu meinem Preisgefüge, ich musste als erstes schauen wo und wer bietet überhaupt dieses Instrument an.
Bei Thomann ist nur das KaE1 gelistet, Musicstore in Köln bietet es an und ein Musikgeschäft Keepdrum in Leingarten/Nähe Heilbronn hat es im Portfolio.
Dieses Keepdrum Musikgeschäft verkauft auch für/über OTTO.
Bei OTTO konnte ich zum Kaufpreis einen 10% Extrarabatt in Anspruch nehmen, d.h. ich bezahle ingesamt 891,90 Euro NP für das KaP1.
Ist immer noch ordentlich, aber ich liege klar in meinem Budgetrahmen von 1000 Euro.
Was ebenfallls wichtig ist, bei OTTO habe ich (auch) ein 30tägiges kostenloses Rückgaberecht.
Das heißt ich kann das Instrument in aller Ruhe zu Hause ausprobieren und testen.

Mal sehen, wenn ein paar Wochen ins Land gezogen sind, kann ich vllt. (wenn es im MB nichts bezüglich des KaP1 gibt) ein REVIEW ins Board einstellen u. berichten wie es sich spielt, anfühlt, klingt usw.

Nochmals Grüße, Keysandmore
 
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  • #16
Hm, da bin ich jetzt aber nicht sicher, wie das KaP1 tastaturmäßig so ist.
Die gleiche Tastatur wie das kleine Kurzweil. Man bezahlt den Mehrpreis im Wesentlichen für eine bessere Klangerzeugung mit 2 GB statt 128 MB :eek2: und für das kräftige Wiedergabesystem mit 30 Watt.

Gruß Claus
 
  • #17
und für das kräftige Wiedergabesystem mit 30 Watt.
30 Watt haben die alle, siehe die oben verlinkte Vergleichstabelle, hier nochmal als Screenshot.
Auch der Unterschied beim Sound ist nicht wirklich klar. Der größere Speicherbedarf ist natürlich ein Hinweis, aber was davon letztlich hörbar ist, muss man glaub ich selbst ausprobieren.

Das MPS in der letzten Spalte ist nochmal eine Liga höher und kostet so um die 1900.

1772145675426.png


Die deutsche Übersetzung ist übrigens "nice" ...
1772145952173.png


Mit nur 28 Sounds (statt 20), auch wenn die besser sind, scheint es mir doch recht teuer im Vergleich zum Einsteigermodell - oder man sieht es andersrum, das KaE1 ist relativ günstig.
 
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