Hilfe gesucht bei IEM-Rackbau

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Nigel98

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Hallo zusammen,


wir planen aktuell ein professionelles In-Ear-Rack für unsere Band und würden uns über ein paar Meinungen von Leuten freuen, die sowas schon gebaut haben.


Unser Setup:


  • Behringer* X32 Rack
  • 5× LD Systems MEI1000 G2
  • Behringer* MS8000 als Splitter
  • MacBook mit MainStage
  • Router (Mixing Station)
  • Furman M-10x E
  • 20-HE-Rack

Bandbesetzung:


  • E-Gitarre* (jeweils Kemper)
  • Bass (DI)
  • Akustikgitarre (DI)
  • Keyboard
  • MacBook mit MainStage
  • Lead-Gesang
  • 2× Backing-Gesang
  • Schlagzeug

Geplant ist folgender Signalweg:


Instrumente/Mikrofone → 16-fach-Patchpanel → 2× MS8000 → Ausgang A ins X32 für unsere In-Ear-Mixe, Ausgang B direkt zum FOH.


Das X32 erstellt dann 5 Stereo-In-Ear-Mixe für die fünf LD-Systems-Sender. Der Router bleibt fest im Rack und dient nur zur Steuerung per Mixing Station.


Beim Schlagzeug sind wir noch unsicher: Würdet ihr Kick und Snare ebenfalls splitten und ins X32 führen oder die Drums komplett direkt ans FOH geben und euch nur einen Drum-Submix zurückschicken lassen?


Hat jemand so ein ähnliches Rack im Einsatz und sieht irgendwelche Schwachstellen oder Dinge, die ihr anders bauen würdet? Lieber jetzt ändern als später ärgern.

Ich habe bisher mit ChatGpt bisschen philosophiert aber die Bilderstellung ist wie zu erwarten nicht ganz sinnig.

Vielleicht hat ja jemand Ahnung und lust weiterzuhelfen.

Vielen Dank schon mal!
 

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Hallo und willkommen im Forum.
Ich habe dein Thema in die PA-Abteilung, Bereich IEM-Monitoring geholt, da dir hier sicherlich besser geholfen werden kann, als in Bereich Studio.
In diesem UInterforum findest du auch einige Erfahrungsberichte zum Thema, weil ein X32 als IEM Pult inzwischen schin fast zum Standard gehört. Vielleicht magst du da auch mal rum schmökern.
 
Grundsätzlich funktioniert das so schon und ist durchdacht, passt und machen auch viele so.
Ein, zwei Gedanken habe ich dazu aber, als jemand, der ebenfalls ein Rack mit X32, LD Systems und Co genauso betreibt.

X32Rack -> Check, funktioniert

5x LD Systems MEI 1000 G2 -> funktioniert grundsätzlich auch, gibt natürlich besseres, aber als Einsteigersystem zu gebrauchen.
Allerdings kommen hier Fragen / Anmerkungen.
-> Plant ggf. (zumindest mittelfristig) einen Antennencombiner ein. Bei fünf Sendern mit 5 einzelnen Antennen auf engem Raum, die auch noch im gleichen Band spielen, können da schon Dinge passieren, die der Funkstabilität schaden können.
Wir nutzen diesen hier aktuell zusammen mit 3 LD Systems MEI 1000 G2 Einheiten im gleichen Rack - das funktioniert tadellos.
-> In dem Zuge der Tipp bzw. die Frage, ob eher "stationäre" Bandmitglieder (typischerweise Drummer, Keys) ggf. auch mit einer kabelgebundenen Lösung klarkommen würden. Bzgl. Stabilität geht nichts über ein Kabel.

*

-> Wie sieht es sonst mit Funkstrecken aus? -> Instrumente, Mikros?
Da kommt schnell einiges an Frequenzen zusammen, das solltet ihr unbedingt beachten und euch Gedanken machen, welche Bänder ihr nutzen wollt, um das sauber zu trennen.

Splitter -> Check, funktioniert

Der Signalweg passt soweit. Solltet ihr Mikros mit Phantomspeisung nutzen und die splitten wollen, seht zu, dass ihr den Direct-Out des Splitters an euer X32 packt, damit ihr Kontrolle über die Phantomspeisung bei euch habt - das macht es einfacher.

Beim Schlagzeug kommt es drauf an.
Wir lassen die Drums in der Regel nur vom FOH für die Front abnehmen und leben auf unseren In-Ears ohne abgenommene Drums. Wir machen aber auch lauten Rock, da hört man die Drums auch so ganz gut über die Vocal Mikros im In-Ear Mix. Ab und an, wenn die Bühne dann doch größer sind, stellen wir dann noch ein BD und ein "Wurst" Mikro dazu, um das Set auch im In-Ear besser abzubilden.
So würde ich auch erstmal starten und dann schauen, ob euch die Drums noch fehlen.
Ansonsten kommt es halt drauf an: Immer das eigene Drumset? Immer eigene Mikros am Start? Genug Plätze im Splitter frei? -> Go for it.

Anonsten halt die grundlegenden Dinge, wie eigene Mikros und Stative, eigene DIs, Kabel zum Rack, Peitsche fürs FOH, ...
 

  • Behringer* X32 Rack
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  • MacBook mit MainStage
  • Router (Mixing Station)
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  • 20-HE-Rack
Habt ihr alles schon bei euch oder ist das geplant?

Ich hätte einen Alternativvorschlag:
-Powerconditioner durch einfache 19 Zoll Steckerleiste (doppelseitig) ersetzen
-Braucht ihr wirklich 5x Funk? Alle statischen Musiker durch Kabelverbindungen ersetzen
-Combiner würde ich dringend empfehlen (!) —> Preistipp: JTS-900
-Splitter würde ich durch eine Midas DN4816-O ersetzen
-Schubladen würde ich nicht einbauen, stattdessen gute Systemkoffer besorgen (zB. Systainer)
-Das ganze auf 8 HE (vermutlich würde ich ein 10 HE Rack kaufen)

Ich hab mal versucht das GPT anzuschaffen. Die Zeichnung ist nicht ganz korrekt, aber die HE auf der Vorderseite sind korrekt.
Hinten braucht das Midas nur 1 HE.



Beim Schlagzeug sind wir noch unsicher: Würdet ihr Kick und Snare ebenfalls splitten und ins X32 führen
Ja, unbedingt, wenn die Lösung sauber sein soll. Bei unserem Setup hören wir ohne Drummikros tatsächlich auch so wenig davon, dass es unspielbar wird.

einen Drum-Submix zurückschicken lassen
Die Pegel und der Klang sind dann völlig unvorhersehbar. Zusätzlich erhöht sich die Komplexität auch bei schnellen Changeovern.

Was je nach Budget auch nice-to-have sein kann: Die „SD“-Stageboxen als dezentrale IOs.
Insbesondere beim Schlagzeug könnte dann so eine SD8/16 genutzt werden, und für die Drummikros und Drummer-Inears können sehr kurze Kabel verwendet werden. Außerdem kann sie z.B. auch als Splitout zum FOH genutzt werden.
Oder z.B. an der Frontline bei den Instrumenten oder verkabelten Mikros.
 
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Ich würde beim Einsatz eines X32 als IEM Mischer einen Midas DN4816 per Ultranet als Splitter verwenden - audiotechnisch deutlich weiter vorn als die Billig-Splitter.

Edit sagt: PeaveyUltra120 war schneller
 
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Ich würde auf die Splitter verzichten und direkt ins Pult gehen.

Für den FoH-Split könnt Ihr ein Midas DN4816-O nehmen, damit habt Ihr gute Qualität (besser als über die Behringer-Trafos der Splitter) und könnt bei einem Update auf das Wing das Midas über StageConnect weiter benutzen.

Das Midas wird per Netzwerkkabel an den Ultranet-Ausgang angeschlossen und kann 16 frei konfigurierte Signale ausgeben. Das DN4816-O bekommt man schon für ca. 300€, dafür fallen die Splitter und die Kabel weg, deutliche Gewichtsersparnis für wenig mehr Geld.

Und überlegt, ob Ihr nicht etwas anderes als den LD MEI1000-Mist nehmen könnt. Vielleicht erst mal nur zwei Sender und ein paar mehr Empfänger, die Ihr später weiter verwenden könnt. Drummer über Kabel, der sitzt fest...

Edit: Drei Doofe, ein Gedanke...

Edit 2: Und ein 20HE-Rack würde ich niemals nehmen, sackschwer und viel zu gross, allenfalls bei einer Festinstallation.

Ich habe so ein Triple Door genommen (8HE hoch, 10HE tief):

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Das ist schon gross und schwer genug, bleibt aber transportabel.

Da habe ich drin

Vorne

X32R (3HE)
Ladestation für AA Akkus (1HE)
Powerconditioner (1HE)
5 Sennheiser IEM G4 plus Combiner (zus. 3HE)

Das macht nur 8 HE.

Oben hinten:

16 XLR-Inputs für 16 Mic Signale

Midas DN4816-O zum FoH

Ein Streifen 1HE für 12 Buchsen

- USB
- 2x Netzwerk AES50 A und B
- 1x Netzwerk PPoE für den externen Router
- 1x Netzwerk Konfiguration Sendestrecken
- 1x Netzwerk Bedienung X32R
- 1x XLR female für Talkback
- 2x XLR Main Out
- 2x XLR Out IEM Drummer kabelgebunden
- 1x Antenne Out vom Combiner

Hinten dann noch die Stromversorgung und ggf. eine Blende.

Auf der Oberseite vor die drei HE Anschlüsse kommt eine Holzplatte z. B. für einen Laptop.

Kompakt, alles drin, problemlos mit SD8 und SD16 erweiterbar, aber auch ohne die Stageboxen verwendbar. Leider schwer, aber nichts gegen ein 20HE.

Ich muss mal ein Foto vom fertigen Rack posten, ist bald soweit.
 
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ich muss da kurz OT werden.
Ich hab mal versucht das GPT anzuschaffen. Die Zeichnung ist nicht ganz korrekt, aber die HE auf der Vorderseite sind korrekt.

Ich finde es faszinierend wie falsche die KI beim zusammenstellen von Rack Bildern ist.
Hier mal ein quick&dirty Versuch mit Bildern vom T und das ganze in Powerpoint zusammen gestoppelt.
1784223281534.webp

So etwas würde ich mir von einer KI aber auch erwarten. der kann sich doch die Bilder aus dem Netz saugen
Speziell das was der da als DN4818-O darstellt ist eine Lachnummer, das ist eher eine DL25x als die Stageconnect Kiste, aber auch da ist die KI weit weg von richtig,

So lange die sich solche Sachen zusammen halluziniert, brauche ich sie nicht und denke lieber selber mehr nach.

So, jetzt mache ich wieder Schluss mit OT und wir können uns wieder konkreteren Dingen bezüglich IEM Rack zuwenden.
 
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Splitter würde ich durch eine Midas DN4816-O ersetzen
+1, das spart erheblich an verkabelung und man kann den alternativ in ein 2He short rack bauen und damit den Split out mit billigen S/FTP Cat-Kabel etliche Meter weit vom eigentlichen rack entfernt platzieren.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Bringst du das ins auto rein?

Ich bin wieder zurück zu mehreren racks, da man die einfacher tragen kann.

Kleiner tipp, wenn du analogsignale zwischen den Racks schnell verbinden willst, nimm catcore
https://www.kirstein.de/Multicores/Pronomic-NetCore-SB-3F-SP-3M-Set.html?gad_source=1&gad_campaignid=23830122379&gbraid=0AAAAADqG7wDNF_FBmcNrRlhdoqRSMvz43&gclid=Cj0KCQjwguLSBhDLARIsAH-yPrFKXkcIfNQSK9UKhFBGo6sAV35qxoMM1xB2B4cUzsIgqguyUpZ41nwaAs94EALw_wcB

Gibts auch bei thomann unter dem Sssnake sortiment.

In meinem fall sind die Subracks jeweils mit einem Cat6 S/FTP und einem Midi Kabel verbunden, hab das leicht umgelötet und für IEM asymmetrisch beschaltet, da gehen auch zig Meter (7Meter via cat und nochmal 10 meter via normalen Kabel) Problemlos
 
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Ich würde jeden statischen Musiker mit Kabel Pack versorgen. Funk nur, wenn es sein muss. Spart kosten und Nerven.

Ansonsten eh schon alles sinnvolle gesagt. :)
 
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  • #10
Ich würde beim Einsatz eines X32 als IEM Mischer einen Midas DN4816 per Ultranet als Splitter verwenden - audiotechnisch deutlich weiter vorn als die Billig-Splitter.

Edit sagt: PeaveyUltra120 war schneller
Ich unterstütze den TE mit einer Frage ;-).
Verstehe ich das richtig? Das Midas DN4816 versorgt den FOH mit den notwendigen Signalen, entweder über das Stage Connect, oder, wenn das Mischpult der Venue das nicht kann, über die 16 XLR Out? Und das DN4816 bekommt die 16 Signale über den Ultraneteingang? D.h., die Signale für den FOH werden im X32 erzeugt?
 
  • #11
Naja, das waren jetzt aber mehr als eine Frage :biggrinB:
Das Midas DN4816 versorgt den FOH mit den notwendigen Signalen
Ja. Dafür kann man es einsetzen.
entweder über das Stage Connect, oder, wenn das Mischpult der Venue das nicht kann, über die 16 XLR Out?
Eigentlich geht es da um die Konvertierung von Ultarnet (X32 oder XR18) oder StageConnect(WING) auf Anlaog wenn das FOH Pult selbst z.B kein AES50 hat. Wenn das Pult AES hat (also selbst ein "Behridas" Pult ist, könnte man ja eine extra Cat-Leitung legen um die Signale für den FOH direkt über AES50 zu senden, sofern am FOH Pult noch ein freier AES50 Anschluss vorhanden ist. Das Routing im FOH ist dann sicher etwas aufwendiger.
Aber an sich ist die DN4816-O Variante ein Ersatz für den Splitter und die Signale gehen zumindest über die X32 Preamps.
Und das DN4816 bekommt die 16 Signale über den Ultraneteingang?
Im Falle dass die vom X32 kommen ja, beim WING kann man auch StageConnect für die Ausgabe benutzen. Aber da wir vom X32 als IEM Mixer reden, stimmt das, die Signale bekommt es per Ultranet.
D.h., die Signale für den FOH werden im X32 erzeugt?
Eigentlich nein, die Signale werden schon woanders erzeugt, Amps, Modeller, Mikros usw. Aber sie gehen erst mal ins X32 und dann werden sie per Ultranet an die DN-Kiste gesendet.
 
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  • #12
Man kann den Abgreifpunkt im Dialog des Ultranet-Routings auf verschiedene Punkte im Signalfluss einstellen. Ich nehme immer den ersten Punkt, direkt nach dem Preamp, vor Signal + Mute.

Dass die Midas DN48XX so unbekannt sind, ist eigentlich schade, ich kannte sie bis vor Kurzem auch nicht.

Es gibt drei Versionen:

DN4816-O -> 16 Outputs (Ultranet out oder am Wing StageConnect)

DN4816-I -> 16 Inputs (nur über StageConnect)

DN4888 -> 8 Outputs und 8 Inputs (nur über StageConnect)

Ultranet über ein Cat-Kabel, StageConnect über ein normales XLR 3-pol.

Edit: Leider haben sie externe Netzteile.
 
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  • #13
Vor einiger Zeit habe ich hier im Board noch ein Plädoyer für analoge Splitter gelesen, weil die Signale dann unbeeinflusst vom Gain des IEM-Mixers sind.

Ist der Zeitgeist inzwischen ein anderer?
 
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  • #14
Da ist etwas dran, die Realität (bei uns und wohl auch anderen) sieht aber so aus, dass ich Gain sehr selten anfasse. Nach dem Soundcheck gibt es für IEM keinen Grund mehr, daran zu drehen, für Lautstärkeänderungen der einzelnen Signale nehmen wir die App-Fader. Also sollte der FoH einen konstanten Pegel haben.

Wenn der FoH allerdings ein Pult hat, das auf den XLR-Eingängen keinen Linepegel abkann, kann es schwierig werden.
 
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  • #15
ein Plädoyer für analoge Splitter gelesen
beide haben vor und nachteile.

beim MIDAS DN4816-O muss halt Bandseitig am IEM Pult alles Korrekt eingestellt sein. wenn man am IEM Pult den Gain falsch einstellt, dann kann das Signal übersteuernm, da kann dann der FOH auch nix mehr retten.

man kann auch einfach Safetyhalber von einer Befreundeten Band ein Digitalpult ausleihen und damit ein FOH im Proberaum vorab simulieren, im Besten fall darüber auch mitschneiden, dann weiß man sicher ob sein Signal passt oder nicht. ich hab noch ein XR18 vom ersten Bandrack über, damit hab ich das gemacht. sicher ist sicher.

sowas kann beim Analogen splitter nicht so leicht passieren, weil den müsste man dann ordentlich Pegel zumuten damit die Trafos übersteuern.

beim Analogen splitter hat man halt den nachteil, dass du ja am Mixer eine Eingangsimpedanz hast und somit technisch ne leichte Abweichung bekommst sobald du ans FOH angedockt wirst, weil du ja dann zwei eingangsimpedanzen parallel schaltest.

ebenso brauchst du für Anlaogsplitter halt im Rack entsprechend viele Kabel, ich hatte vorher die Analogsplitter vors XR18 gehängt und alle 16 kanäle gesplittet. für die Split out hatte ich eine 1HE leiste ins Rack gehängt, damit hab ich dann alle 16 kanäle rausgeführt, d.H. im Rack waren dann gesamt 32 XLR kabel, also 16 aufs IEM Pult und 16 auf die "Breakout Leiste" also schon einiges an Kabeln.
obendrauf hatte ich dann logischerweise auch gesamt 3 HE belegt, beim DN4816-O ist es nur 1 HE, wobei ich jetzt dazu übergegangen bin den DN4816 außerhalb des Racks zu führen, d.h. wenn auf einer Größeren Bühne die Stagebox ungünstig liegt zieh ich halt einfach ein langes CAT kabel, das ist deutlich günstiger und kompakter als ein Multicore.

Theoretisch könnte man am X32 zur Übergabe ans FOH auch einfach eine AES50 Stagebox nutzen, da wären dann auch so Späße möglich wie z.B. das Talkback vom FOH ins IEM system einzuspeisen.

frage ist halt immer was einem persönlich am besten ins Setup passt.
 
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  • #16
Eigentlich nein, die Signale werden schon woanders erzeugt, Amps, Modeller, Mikros usw. Aber sie gehen erst mal ins X32 und dann werden sie per Ultranet an die DN-Kiste gesendet.
Danke dir fürs Korrigieren. Das meinte ich auch so, hab's aber schlampig formuliert gehabt.
 
  • #17
...

Theoretisch könnte man am X32 zur Übergabe ans FOH auch einfach eine AES50 Stagebox nutzen, da wären dann auch so Späße möglich wie z.B. das Talkback vom FOH ins IEM system einzuspeisen.

...
Mit dem DN4888 hast Du per StageConnect über ein Netzwerkkabel 8 Ins und 8 Outs, damit ginge auch z. B. Talkback.
 
  • #18
ist fürs X32 (noch) nicht verfügbar. es gibt einen ziemlich coolen Tüftler namens Christian Nöding, der hat fürs X32 z.B. auch ein Linux Basiertes Betriebssystem gebastelt und btw. auch Doom auf dem X32 zum laufen gebracht :heartbeat:

View: https://www.youtube.com/shorts/jCG24-TZQW0

und der hat auf Github tatsächlich auch ein projekt mit einer Stageconnect Karte fürs X32, das ist dann eher DIY für Fortgeschrittene die wirklich bock auf so späße haben, ich bezweifel aber, dass das hier weiterhilft :biggrinB:
 
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  • #19
Wo gibt es denn eine Firmware 6.12? Ich habe eine 4.xx drauf.

Zu solchen Spässen fehlt mir auch das tiefe Verständnis. Gibt es denn StageConect für X32 in der Pipeline?
 
  • #20
Wo gibt es denn eine Firmware 6.12?
hab ja geschrieben was für Fortgeschrittene DIYler, da das keine offizielle version, sondern ein Linux system (vermutlich) auf Github ist.


Gibt es denn StageConect für X32 in der Pipeline?
nein, das sind alles Dinge die findige Tüftler selber gestalten und dann auf Github veröffentlichen, man muss sich da aber auch im Klaren sein, dass man damit ggf. auch das Pult schrotten kann, weil ohne funktionierende Software geht nix am pult.

ich wollte damit nur anmerken, dass stageconnect zumindest theoretisch am X32 möglich ist, offizielle Karten gibts hierfür jedoch nicht.

ich bin nur mal vor einer Weile drübergestolpert.
 
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