holz der gitarre nimmt keinen einfluss auf EMG PU's ????????

von roastbeef, 28.03.04.

  1. roastbeef

    roastbeef Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.03.04   #1
    stimmt das? wäre ja irgendwie die logischte erklärung weil die emgs ja aktive PU's sind. ist das nur ein hirngespinnst von mir oder hab ich mir das richtig zusammengereimt=?
     
  2. -do_john_86-

    -do_john_86- HCA Gitarren Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 28.03.04   #2
    Hi,
    das ist falsch.
    Aktiv heißt nur, dass der PU einen Vorverstärker (=PreAmp) drin hat. Der Output ist halt größer (billig ausgedrückt: lauter/stärker).
    Ein PU fängt nur den Ton auf, hat aber keinen Einfluss auf den Klang - der Klang entsteht durch das Holz und die Bauform.
    Es gibt halt Tonabnehmer die den Klang verfälschen, aktive EMGs sind sehr "verfälschungsarm", d.h. sie geben fast zu 100% das wieder, was von der Gitarre kommt.
    Aber die PUs sind nicht für den Klang verantwortlich, nur für die Qualität!

    Naja, Deine Frage verstehe ich nicht ganz, da sie ziemlich widersprüchlich ist, aber im großen und ganzen stempel ich es als falsch ab.

    mfg. Jens
     
  3. Killigrew

    Killigrew Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.03.04   #3
    Also die meisten PUs verfälschen den Klang, egal ob EMG, SD, oder Dimarzio oder sonst was. Sonst würden ja alle gleich klingen und nur unterschiedlich laut klingen.
    Auch EMGs verfälschen den klang sonst würde der 85er ja wie ein 81er klingen.
    Es soll angeblich mal PUs gegeben haben die den Klang nicht verfälscht haben, die haben sich aber nicht durchgesetzt.
     
  4. mnemo

    mnemo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.03.04   #4
    Von der Ausdrucksweise her ist es flasch, nur weil EMGs aktiv sind, heißt das noch lange nicht, das alle aktiven PUs sich so verhalten.
    Ich drücks mal so aus
    Die EMGs sind zwar super PUs(hab ja auch welche), aber sie setzen ihren Charakter mehr durch als die Gitarre ihren. Passive sind wärmer, nicht "steril"(perkussiv) und lassen der Gitarre ihren Charakter und nehmen nur das ab, was vorher da war. EMGs sind einfach aufdringlich, was jetzt kein Nachteil ist. Sie hören sich gut an und sind für Metal optimalst geeignet. Wer nun Glücklich mit EMGs ist der solls auch bleiben, aber ich hätte ehrlich gesagt kein Bock in jeder Gitarre von mir nur EMGs zu haben, das ist langweilig!

    siehe Thread
    http//www.musiker-board.de/phpBB2/viewtopic.php?t=11900&highlight=emg

    Der Thread hier artet sowieso wieder aus, weil die Meinung in 2 Lager sich aufspalten. Das ist so wie wenn ich sagen würde, Rectis matschen und brummen. Da gibt es auch 2 festgebissene Meinungen. Am besten ist selbst sich darüber ein Bild zu machen...
     
  5. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 28.03.04   #5
    Nope. Der Vorverstärker verstärkt das extrem schwache Signal des niederohmigen PUs, weil man sonst garnix hören würde. Deshalb ist er aber noch lange nicht stärker als ein passiver PU. Die stärksten PUs (X2N von Dimarzio, SH13 von SD, Motherbucker von Armstrong etc.) sind alle passiv.

    Die Standard High Gain-PUs aus der passiven Fraktion (Super Distortion, Evolution, Duncan Distortion etc) entsprechen in etwa einem EMG 81. Umgerechnet so um die 400 mV +-.

    Richtig ist, dass der PU nur das wiedergeben kann, was da ist. Er kann aber insofern "verfälschen", als dass er gewisse Frequenzen hervorhebt und andere unterdrückt. Deshalb "klingt" ein P90 auf derselben Gitarre ganz anders als ein Fender US-Standard SC. V.a. natürlich clean gespielt.

    Je mehr Effekte dazu kommen, v.a. Verzerrung, desto verwischter werden die Grenzen natürlich. Ein voll aufgerissenes Distortion Pedal, eine Ladung Chorus und dann noch ein wah wah durchgedrückt.....und der P90 unterschiedet sich nicht mehr viel vom Fender SC... :-)



    Zur obigen Frage: Unsinn

    Aktive PUs sind niederohminge PUs. Die wenigen Wicklungen fangen ein schwaches Signal auf, sodass es eben vor dem Amp schon mal vorverstärkt werden muss.

    Deshalb kommt das Signal aber genauo von den saiten wie wie passiven PUs. Und die Abnahmetechnik (Magnetfeld, Wicklungen, Induktion etc.) ist auch prinzipiell gleich. Nur eben mit schwächerer Leistung.

    Und anderes Holz lässt die Saiten anders schwingen. Also spielt es natürlich ne Rolle, was fürn Holz das ist.

    Aktive PUs sind keine "künstlichen" PUs oder sowas. Sie funktionieren vom Prinzip her genauso wie passive.
     
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