Home recording am PC – Frust?!

von King Elektric, 24.05.04.

  1. King Elektric

    King Elektric Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.05.04   #1
    Kennt ihr das auch? Da spielt man so 2 1/2 Jahre jeden Tag, viele Sachen klingen auch schon ganz gut, ein Riff hier ein Lick da …

    Dann fängt man an aufzunehmen, klingt ganz ok, aber ...
    Irgendwie doch nicht so das Wahre …

    Ein Beispiel … Stairway to Heaven gilt ja als relativ leicht, können ja auch viele ganz gut spielen … aber … wenn man es aufnimmt, ist man irgendwie nie so zufrieden damit, weil man immer den Vergleich von der Platte hat …

    Ja, und auch ein ganz normaler Riff klingt am PC aufgenommen ja irgendwie auch nicht ganz so toll …

    Ich nehme jetzt erst mal ganz kleine, langsamere Sachen auf, um da rein zukommen.

    Wie ist das bei euch? Klangen die ersten Aufnahmen auch eher etwas spärlich? Habt ihr auch das Gefühl, man muss noch viel mehr üben, um sicherer zu werden. Mir wurde das durch das recorden klar.
    Vielleicht erwartet man aber auch einfach zu früh zu viel ...
    Die Originale wurde ja schließlich von Vollprofis eingespielt.

    Wie gesagt, ich spiele erst 2 1/2 Jahre …

    Danke für eure Meinung.
     
  2. Blumenhund

    Blumenhund Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.05.04   #2
    womöglich hast du noch nicht so die erfahrungen mit recording gemacht ?
    Was immer gut is wenn du ein riff 2 mal auf 2 verschiedenen Spuren aufnimmst und die eine spur auf die rechte und die andere auf die links Box legst !? Da wird das ganze viel fetter und 4 mal so laut

    Bei mir klingt nix spärlich das is top quali bei mir :)
     
  3. King Elektric

    King Elektric Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.05.04   #3
    Bedeutet das:
    Eine Spur z. B. LINKS aufnehmen

    Dass dann in eine andere Spur KOPIEREN, die auf RECHTS ausgerichtet ist?!


    ... habe kaum Erfahrung, freue mich über Tipps ...
     
  4. clemens

    clemens Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.05.04   #4
    Nein, was Blumenhund gemeint hat ist (nehm' ich an) folgendes: Die Spur zweimal (natürlich möglichst exakt) einspielen, dann eine Aufnahme nach links, die andere nach rechts. Durch die Phasenunterschiede im Sound ergeben sich dann Interferenzen, die den Sound "fetter" machen.

    Das ganze macht aber eigentlich nur Sinn bei verzerrten Riffs.
     
  5. clemens

    clemens Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.05.04   #5
    Wenn du hingegen eine Spur einfach von links nach rechts kopierst, dann sind ja beide exakt gleich und am Sound ändert sich rein gar nichts.

    Du könntest höchstens versuchen, eine der Spuren um ein paar Millisekunden zu verschieben... aber ich glaub' nicht, dass das Ergebnis so gut wär. Dann lieber gleich ein ordentlicher Stereochorus.
     
  6. G?nni

    G?nni Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.05.04   #6
    In eine andere Spur kopieren bringt dann etwas, wenn man eine der beiden Spuren um ein ganz kleines Stückchen () nach hinten verschiebt. Man erhält dann eine Art Chorus-Effekt.
    Probier das ruhig mal aus! ;)
     
  7. Hans_3

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    Erstellt: 25.05.04   #7

    Mir ist nicht ganz klar, was du genau ansprichst. Dass der Sound bekannter professioneller Aufnahmen nicht 1:1 hinzubekommen ist, versteht sich ja von selbst.

    Aber wie sieht es musikalisch aus? Stimmt das Timing? Spielst du eine z.B. eine Rhythmus-Gitarre im Achtelrhythmus wirklich exakt wie ein Uhrwerk zum Schlagzeug? Liegt der Bass mit der Bass Drum genau aufeinbander? Falls nicht, entsteht im Höreindruck auch kein Druck und Groove und Drive - auch in einem 1.000.000-Euro-Studio nicht. Das ist beim Aufnahmen genau so wie live. Stereo und andere technische Tricks nützen gar nichts, wenn es nicht sauber gespielt ist.
     
  8. Satchi

    Satchi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.05.04   #8
    Irgendwie hab ich die Erfahrung gemacht , dass wenn man was neues komponiert hat dass erst mal Knallhart durcharrangieren muss , auch wenn man in dem moment glaubt dass es ober scheisse ist.

    Und dann am besten n paar Tage vergehen lassen, da man dass Riff oder was es auch ist wahrscheinlich während des Arrangier prozesses viel viel zu oft gehört hat.

    Und naja man schnappt sich die Gitarre und spielt was tolles und is überzeugt , dass is super toll und bis man dann alles zum recorden soweit hat is man dann an der idee schon wieder vorbei. Man brauch eigentlich schon wohl ne halbwegs klare Vorstellung ,was das für ein Song ist der da entstehen soll. Man darf dabei auch keine Angst haben vor dem guten alten ANALOGEN Zettel und Stift :D

    Ohja und um genaues spielen kommt man beim Pc nicht herum.(Eigentlich kommt man da ja garnicht dran vorbei) :eek:
    Aber Fakt is auch dass man sein eigenes Gitarrenspiel wesentlich intensiver hört als die Leute die um einen herum stehen, oder es nachher hören.

    Ich hab noch nen tollen Spruch: Der Unterschied zwischen Kreativen und Nichtkreativen, liegt darin dass die Kreativen es einfach machen.
    Passt ganz gut hier :)

    Lass dich nicht von eventuellen Sound problemen aufhalten , denn der Vorteil am Pc recording ist ja , dass wenn du irgendwann mal besser spielst und dich besser mit deinem Prog auskennst, du alles nochmal sauber und perfekt einspielen kannst.
     
  9. whitealbum

    whitealbum HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 25.05.04   #9
    Hallo,
    Bei mir war es zunächst genauso. am Anfang spielt man nämlich nicht sauber und exakt genug ein. Irgendwann klappt das, aber dann kam eine Phase bei mir, dass es zwar exakt war, aber zu "neutral" klang. Irgendwie uninspiriert und kalt. Dann kommt die Phase wo es locker,dyamisch und trotzdem sauber klingt. Übung macht den Meister, dummer Spruch, passt aber.

    Noch was, du sprachst Stairway to heaven an, dass es im Grunde ein leichter Song ist und viele den so spielen können. Das ist ein Irrtum.
    Stairway To Heaven ist in Wirklichkeit sauschwer zu spielen
    Alleine das groovige Drumming von Bonham ist ein Ohrenschmaus. Nie ganz exakt gespielt, immer etwas hinter der eins, sehr groovig, sehr lebendig-> genial. Der Rest (Gesang, Gitarren, etc) ist ebenso genial.
    D.h., oberflächig betrachtet sind das leichte Songs, aber dass sind sie nicht.
    Ein anderes Beispiel: Vor vielen Jahren wollten wir eine relativ unbekannte Nummer von den Beatles covern ("and your bird can sing" von Revolver).
    Was soll ich Dir sagen, wir sind kläglich gescheitert. Das hatte keinen Drive, keinen Ausdruck usw., obwohl ich die Gitarrrenlinie runter und hochnudeln konnte. Aber es passte nichts zusammen.

    Der Tipp Gitarrenspuren zu doppeln (zweimal einspielen, bedingt exaktes einspielen) ist sehr wirkungsvoll. Es klingt sehr voll und breit. Ich mache dass auch mit Fingerpicking so. Das ist sauschwer, aber das hat einen natürlichen, schönklingenden Choruseffekt (da man ja nicht hundertprozentig genau einspielt, ergibt sich das. Wäre es hundertprozentig genau, wäre es nur lauter ohne den Klang breiter zu machen)

    Kopf hoch, viel einspielen und besser werden.
     
  10. King Elektric

    King Elektric Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.04   #10
    Vielen Dank für die wirklich guten Tipps :) :) !
     
  11. cyrus

    cyrus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.04   #11
    Heyalle zusammen,
    was man auch machen kann ist die eine Guitar-Sput doppeln und die gedoppelte Spur 5ms nach "hinten" verschieben. So bekomme ich auch einen "fetten Sound" der Guitar hin.
     
  12. King Elektric

    King Elektric Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.04   #12
    Wie macht man das mit COOL EDIT PRO?
    Danke!
     
  13. cyrus

    cyrus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.05.04   #13
    Hey, also mit Cool Dingens kenne ich mich besonders aus, heisst jetzt auch anders (Adobe), ist aber egal.

    Generell folgendes:

    Für jede Spur die du aufnimmst erscheint "so ne komische Wave-Grafik". Irgendwo oben im Fenster ist eine sogenannte "Time-Line", wenn nicht musst du mal in deine Einstellungen nachsehen, aber default-mäßig ist diese eingeschaltet. Je nach "Zoom-Faktor" ist die Unterteilung der Timeline in 1sec oder 5sec Schritte oder ähnlich eingeteilt. So angenommen alle Spuren fangen bei NULL an, dann markierst du die gedoppelte "Wavegrafik" komplett und verschiebst diese mit gedrückter RECHTEN-MAUSTASTE ein bischen nach recht (hinten bedeutet in der Timeline von NULL ausgehend immer nach RECHTS (auch im Videobereich). Falls du keine Anzeige über die Millisekunden hast, dann kannst du auch nach Gespür nach rechts verschieben. Wenn es sich wie en ECHO anhört, dann war es ein bischen ZUVIEL. Einfach ausprobieren.
    Die "Orginalspur" legst du im Panorame nach rechts und die "gedoppelte" nach links je nach "Geschmack".
     
  14. klakker

    klakker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.05   #14
    Hallo,

    endlich mal ein Leidensgenosse. ich habe mir das allgemein übliche Equipment besorgt und habe festgestellt, daß man am besten Musik aufnehmen kann, wenn man alles nach dem z. B. in cubase o. ä. Programmen erforderlichen click einspielt. ich habe mich auch schon oft dabei erwischt, daß ich der Meinumg war alles 1000 %ig auf Timing eingespielt zu haben, aber beim Anhören feststellen mußte, daß ich total falsch war, jedoch beim spielen mit der Band nie Probleme mit dem Timing hatte. Woran das liegt, ist mir auch unerklärlich und muß ich auch noch zwecks eigener Zufriedenheit erfragen.
    Ich muß allerdings noch hinzufügen, daß es auch Musik gibt, die sich auf den Sänger als Geschichtenerzähler (Grundlage der Musik aus der Ursprungszeit) beruft und deswegen im Timing schwankt und diese Musik aus diesem Grund sehr gefühlsbetont ist. Ich habe es bisher noch nicht geschafft, solche mir sehr gelegene Musik aufzunehmen, da alles auf diesen click abgestimmt ist. Es bleibt also nichts anderesübrig (meiner kleinen Erfahrung nach) alles so oft einzuspielen, bis das Timing exakt stimmt. Aber, wo bleibt das Gefühl, was man neben dem Text an den Hörer vermitteln will.

    Vielleicht hat ja jemand Aufnahmen mit variablem Timing mit gleichzeitig verschiedenen Instrumenten gemacht und kann den Fragenden den Schweiß von der Stirn treiben.

    Gruß

    Klakker
     
  15. GigaDrow

    GigaDrow Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.05   #15
    Mein Problem ist beim Aufnehmen, dass der Sound der dann herauskommt so weit vom Originalsound entfernt ist, wie ne Ukulele vom Schlagzeug....

    Ich hab keine AHnung wie das kommt, also wahrscheinlich wegen dem Micro. Ich hab mir aber schon nen besseres vom Kumpel besorgt und trotzdem klingt es irgendwie nich.
    Speziell die Töne, die Live ziemlich tief und groovig klingen, sind dann aufgenommen nur noch vom verzerrten Soudn bestimmt ( auch wenn ich palm mute ).
    Naja
    spiel seit 5 Monaten und krieg es so also net wirklich hin eigene Sachen exaxt gleich zu spielen ;)
    Zu meiner Schande mus ich gestehen, dass die meisten Sachen auch ohne genaue Beatzahl entstanden sind ( also Fuß stampt zwar mit, aber eben nich immer gleich ).
    naja da Rythmusgefühl kommt dann später ( ich arbeite drann :) ), aber wie ich den Sound verbessern kann, is mir noch nen Rätsel ^^
    Meine Aufnahmegeräte:

    Gitarre (YAM PAC 115)--->
    Amp (VOX PAthfinder 15)--->
    Micro--->
    Kristal
    Gibts da Abhilfe?
     
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