Dansereye
Registrierter Benutzer
- 31.07.26
- 08.07.21
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Das Biegen von Renaissance-Gitarren-Zargen ist für mich stets ein Horrortrip.
1. Selten habe ich die 8er Form, wie vom Resonanzboden vorgeben, hinbekommen - entweder zu tief hinein oder die Zarge hat einen überstehenden Rand.
2. Gerade bei engen Kurven besteht die Gefahr, dass Holz (zumeist Ahorn) an einer ganz bestimmten Stelle reißt oder ganz durchbricht.
3. Ist die eine Biegung einigermaßen passgenau, stimmt sie bei der anderen wiederum nicht.
Es ist ein frustrierendes Hin und Her, obwohl die Zargen die vorgeschriebene Stärke um die 2 bis 2,3 mm haben.
Heute, beim Biegen der zweiten Zarge ist mir aufgefallen, dass an einer Stelle das Holz sich nicht in Form bringen lässt, egal wie oft es dort eingenässt und wie lang es am heißen Eisen gehalten und hin und her geschoben wird. Diese Stelle bleibt mehr oder weniger gerade, es sei denn durch brachiale Anwendung von massivem Druck. Das Ergebnis ist meistens: KNACKS!!!
Da ich weder ein gelernter Instrumentenbauer noch ein Holzspezialist bin, kann ich mir das nur durch breitere Jahresringe bzw. stärkere Maserung erklären.
Die 2. Zarge ist zwar nun angeleimt, weist aber insgesamt 5 Knacksstellen auf, eine davon durchzieht die gesamte Zargenhöhe. Um die Risse zu schließen, werden sie mit Fischleim gefüllt und dann mit Schraubenzwingen zusammengepresst. Das unterlegte Backpapier soll verhindern, dass die Zwingen an der Riss-Stelle festgeklebt werden.
1. Selten habe ich die 8er Form, wie vom Resonanzboden vorgeben, hinbekommen - entweder zu tief hinein oder die Zarge hat einen überstehenden Rand.
2. Gerade bei engen Kurven besteht die Gefahr, dass Holz (zumeist Ahorn) an einer ganz bestimmten Stelle reißt oder ganz durchbricht.
3. Ist die eine Biegung einigermaßen passgenau, stimmt sie bei der anderen wiederum nicht.
Es ist ein frustrierendes Hin und Her, obwohl die Zargen die vorgeschriebene Stärke um die 2 bis 2,3 mm haben.
Heute, beim Biegen der zweiten Zarge ist mir aufgefallen, dass an einer Stelle das Holz sich nicht in Form bringen lässt, egal wie oft es dort eingenässt und wie lang es am heißen Eisen gehalten und hin und her geschoben wird. Diese Stelle bleibt mehr oder weniger gerade, es sei denn durch brachiale Anwendung von massivem Druck. Das Ergebnis ist meistens: KNACKS!!!
Da ich weder ein gelernter Instrumentenbauer noch ein Holzspezialist bin, kann ich mir das nur durch breitere Jahresringe bzw. stärkere Maserung erklären.
Die 2. Zarge ist zwar nun angeleimt, weist aber insgesamt 5 Knacksstellen auf, eine davon durchzieht die gesamte Zargenhöhe. Um die Risse zu schließen, werden sie mit Fischleim gefüllt und dann mit Schraubenzwingen zusammengepresst. Das unterlegte Backpapier soll verhindern, dass die Zwingen an der Riss-Stelle festgeklebt werden.