Hughes&Kettner Switchblade vs. Orange Rockerverb 50

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Moinsen,
ich kann mich nicht zwischen zwei Amps entscheiden und würde gern mal eure sachkundige Meinung einholen :)

Zur Debatte stehen:
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+ Clean (der beste, den ich soweit gehört hab)
+ Overdrive (rock'n'roll pur, alles sehr smooth, wird erst im higain-bereich (ab 3uhr) ein bisschen kratzig)
- Funktionalität. Das Ding ist ein 2Kanaler und übers Footswitch (welches extra kostet^^) lässt sich nur zwischen clean und overdrive umschalten. Für die Bühne ist das nicht ganz das Nonplusultra, da ich nicht so gern an meinem Volumepoti rumfummel.
- Aussehen x) Die weiße Frontplatte ist echt nicht mein Ding.
Preis: 1589 €



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+ Funktionalität. Vollprogrammierbar, übers Footswitch sind 32 Bänke mit je 4 Kanälen abrufbar
+ Delay: mit Tapfunktion am Footswitch
+ Lead-Sound: Coole und sehr smoothe Zerre für Solos und flächige Distortionteppiche
- Clean. Der kommt mir im Vergleich zum Orange sehr kühl und schwach vor... Wie als wenn man mit viel zu viel Pick-Attack spielen würde... Mit Rausnehmen der Presence lässt sich das nur dürftig beheben.
- Gleiches gilt für den Crunch-Kanal. Auch der wirkt recht dünn im Vergleich zum Orange.
Preis: 1399€

Die Box ist eine Harley Benton 4x12 mit Celestion Vintage 30s, Gitarre eine Mexican Strat mit Seymour Duncan Hot Rail als Bridgepickup.
Ich mache recht vielseitige Mucke (glaube ich zumindest). Bei Cleansounds schätze ich einen warmen Ton, Funk ist eher nicht so mein Ding. Dann spiel ich in einer Rockband, in der bisher sowohl klassische Overdrive Sounds (der Orange wäre hier top!), wie auch ein paar metal-angehauchte Riffs zum Einsatz kommen. Im Lead-Bereich mag ichs nicht kratzig (-> Rectifier, Marshall), sondern eher sahnig... so à la Gilmour/Petrucci/Santana... Weiß nicht ob das plausibel klingt x)

Am liebsten wär mir echt ein Amp mit der Funktionalität des Switchblade, dem Clean und Crunch/Overdrive-Sound des Orange und der Highgain-Lead-Zerre vom H&K.
Kann mir irgendjemand einen Tipp geben, für welchen Amp ich mich entscheiden soll, oder mir was anderes empfehlen?
Weiß z.B. jemand einen guten Booster mit dem ich ein wenig mehr Vielseitigkeit beim Orange kriegen könnte?
 
Eigenschaft
 
Ich denke du solltest den Orange nehmen, denn was bringen dir die "Features" des Switchblade wenn dir der Grundsound nicht unbedingt zusagt. Ich hab selbst einen Orange-Einkanaler und dachte auch immer man wäre damit zu unflexibel.

Das stimmt aber keineswegs. Man muss halt mal das Poti an der Gitarre verwenden oder einen Booster wie Tubescreamer, Digitech Bad Monkey, Boss DS1 oder überhaupt einen linearen Booster von MXR zB. Mit einem warmen Overdrive bringst du wahrscheinlich auch das Kratzen im Highgain-Bereich weg.

Besser ein guter Grundsound als 100 Features die man sowieso nicht braucht.

Mfg Keule
 
Er schreibt aber, dass er die Features will und braucht. Und die High-Gain-Sounds des Switchblade gefallen ihm ja auch.

@m1nstr3l: Als Switchblade-User red ich nur mal über meine eigenen Erfahrungen: Von Clean und Crunch war ich Anfangs auch nicht 100%ig angetan, aber der Amp hat, wie du sicher schon festgestellt hast, eine weite Range in der Klangreglung und damit auch gigantische Kombinationsmöglichkeiten. Und dafür muss man sich schon etwas Zeit lassen, aber dann findet man auch Sounds, mit denen man nicht gerechnet hat ;-). Mit den voreingestellten Sounds konnte ich bspw. garnichts anfangen, etwas modifiziert möchte ich sie jetzt nciht mehr missen (sind meines Wissens auch auf Strat ausgelegt). Ich finde du kriegst mit dem Ding so ziemlich jeden Sound hin.

Außerdem wird die Orange-Lösung mit entsprechendem Fußschalter und zusätzlichem Flexibilitäts-Bodentreter noch teurer. Und da ich nunmal nicht auf Treter und Verkablung, rumschleppen etc. stehe war für mich damals, als ich mich auch nach langem Ringen für den SB entschieden hatte, klar was ich eigentlich brauchte.
 
Ja klar, Line6 Spider Valve ;)

nee, mal im ernst - für den Preis gibts doch echt nen Haufen gute amps (den Spider Valve zähle ich übrigens dazu) - nen Engl kriegst du doch auch schon für 1400 - hör dir doch auch mal die bugeras oder nen 6505 an. Das die eigentlich für was anderes gemacht sind ist klar - ich kenn aber genug leute die Rectifier nur im leicht angecrunchten modus spielen und damit vollkommen zufrieden sind ...
 
Ich hab beide Amps schon mal angespielt und ich find den Orange um einiges besser, weil er einfach besser auflöst.
Beim Rocker hat man denke ich auch n Loop oder? Mit einem Boost kannst du hier vor oder in dem Loop einige Sounds zusätzlich erhalten. 2 Kanäler sind definitiv flexibel!

Hast du dir schon mal den EVH in der Preisklasse angetestet? Hammerteil für das Geld und du hast noch einen Kanal mehr...
Mein Tipp!
 
Hi,

Am Ehesten wuerde ich Dir dazu raten, den Orange zu kaufen, und Diesen mit Effektgeraet + MIDISwitcher so hinzubiegen, dass die Funktionalitaet hinhaut.

Anbieten tut sich hier fuer z.B. sehr gut ein gebrauchtes GT-8 oder GT-10 - in 4-Kabel-Methode mit nem MIDI-Switcher hast Du locker die gleiche Flexibilitaet wie mit dem Switchblade alleine, wenn nicht mehr. Die zwei Kanaele kannst Du mit Overdrives und den (exzellenten!) EQs aus dem Effektgeraet zu Tausenden machen, und was Effekte angeht sind die GTs die Flexibelsten in dieser Preisklasse...
 
Moin, danke für die Tipps euch allen :)
>Keule: Eigentlich hatte ich nicht vor, noch viel mehr zu investieren... Taugt das Behringer PB100 für diesen Zweck was?
>molokh: Engl hab ich auch so einige angetestet (Fireball, Powerball, Blackmore,...) wovon mich aber keiner überzeugen konnte :\
>mnemo: Jo, der Orange hat einen Loop, aber mit einem Booster im Loop krieg ich nur mehr Lautstärke (bzw Endstufenzerre), oder hab ich da was falsch verstanden?
>bemymonkey: Der Orange ist aber doch gar nicht MIDI-fähig..? Ich hab ein Toneworks AX1500G, das rauscht aber ziemlich wenn ichs davorhäng :\
 
Dann nimmste eben nen MIDI-Switcher, der die MIDI-Signale in analoge Schaltsignale umwandelt... was hatn der Orange fuer nen Footswitch?
 
Dann nimmste eben nen MIDI-Switcher, der die MIDI-Signale in analoge Schaltsignale umwandelt... was hatn der Orange fuer nen Footswitch?

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Orange FS nennt sich das Ding...
Hast du ein Beispiel für so einen MIDI-Switcher? Der Engl Z-11 ist ja schon recht teuer..
 
Also ich hab mal den Switchblade angespielt und der hat mir seeeeehhhr gut gefallen. Vom schönen Cleansound bis zum High-Gain-Brett haben mir durch die Bank die Sounds ricthtig gut gefallen. Allerdings denke ich für Rock-Sounds is eher der Orange angesagt, aber wie du schon sagst is der H&K deutlich vielseitiger, zudem noch günstiger.
ICH rate mit meiner SUBJEKTIVEN Meinung zum H&K! :)
 
Wenn du den Orange aber jetzt in England bestellen würdest, würdest du ca 400 Euro sparen die du in anderes Equipment stecken könntest. So müsstest du keine Kompromisse eingehen ;)

mfg
 
Wenn du den Orange aber jetzt in England bestellen würdest, würdest du ca 400 Euro sparen die du in anderes Equipment stecken könntest. So müsstest du keine Kompromisse eingehen ;)

mfg

Oha stimmt, hab das auch erst heute mitgekriegt, dass Orange da ja auch übel billig ist.. :(
Ich ruf mal da an und frag wie lange die den Versand schätzen.. Bräuchte das Teil nämlich am 24. ....
 
Zoll ??? nicht wenn du in england bestellst.
 
Ich würde den Orange nehmen und als Ergänzung nen Vox Over the Top Boost Pedal. Zumindest für mich persönlich wäre das eine sehr perfekte Kombination.

Den Orange kannst du dann für Clean und Distortion/Lead benutzen, während das OTTP Pedal dir den legendären AC30 Crunch liefert. Damit hättest du 3 erstklassige Grundsounds. Später könnte man dann noch überlegen, ob ein zusätzlicher Boost/Effekt für Soli noch interessant ist. Nen Pedal für Crunch ist in meinen Augen sinniger, als ein flexiblerer Amp, der dir aber soundtechnisch dann doch niemals so wirklich 100%ig zusagt. Und zumindest meiner Meinung nach gibt es keinen besseren Crunch als den vom AC30, und da ist die Pedal-Lösung sehr praktisch.
 
Buenas Dias,
also ich bin jetzt langjähriger Switchbladenutzer und lass mich dir mal alles wie folgt sagen:
Ich hab damals den Switchblade gekauft, weil mir die Vielfalt zugesagt hat, ich war damals recht unentschlossen in puncto Stilrichtung (gerade viel mit der Band gecovert, ..) und auch nicht in der Lage mich um viele Effekte zu kümmern, die ich bei einem 1- oder 2-Kanaler definitiv gebraucht hätte.
Ein weiterer Kaufgrund war für mich - damals unerfahren - der Cleansound. Jetzt könnte man natürlich vermuten, dass der Wendepunkt kommen müsste und ich mich total über den Kauf Ärger, damals war ich ja Anfänger und auch gehörtechnisch nicht so weit.. Fehlanzeige. Der Switchblade hat eine unglaubliche Reichweite an möglichen Klangfarben und ziemlich satte Reserven an allen Reglern.. nur findet man das (ähnlich übrigens wie bei meiner Erfahrung nach ENGL-Amps) eben erst mit rumprobieren und vor allem rumprobieren im Bandkontext. Ich hab noch keinen Amp hinter mir gehabt, der sich so gut durchsetzen oder besser einfügen konnte. Mit dem Crunchchannel war ich nie wirklich zufrieden, außer für Jet-artige Sounds, Lead war super und Ultra entspricht nicht meinen Stilrichtungsvorstellungen.

Mittlerweile benutze ich nur noch den Cleansound auf einer Bank:
A - Clean, B - Clean mit Chorus, C - Clean mit Flanger und D - Clean mit Chorus/Delay.
Davor habe ich ein DS-2 und ein Little Big Muff als Zerren so wie ein Wah. Chorus und Flanger haben zwar keine großen Regelmöglichkeiten, aber sind eigentlich immer - wirklich immer - wohlklingend.. die Freakshow wirds natürlich nicht, aber den klassischen Effekt erzielt man total gut. Daran spiel ich eine Strat (könnt dir bei Bedarf meine Einstellungen für den Cleansound mal geben?) - eine zweite Bank hab ich für ne Ibanez mit Humbuckern und eine dritte für einen Totalausfall der Bodentreter.
Zum Delay muss ich leider sagen, dass ichs selten benutze, da ich in dem Format einfach kein Freund davon bin.. ich denke hier wirst du nicht an einer Stompbox vorbeikommen, wenn die Anwendung komplexer sein soll. Für simple Sachen reicht es aber locker.
 
Das Ding ist ein 2Kanaler und übers Footswitch (welches extra kostet^^) lässt sich nur zwischen clean und overdrive umschalten.

Du Spezialist, welche Kanäle willst du denn sonst noch anwählen? :D ;)

Der Reverb is auch noch fußschaltbar, nebenbei bemerkt.

In der Tat is der Switchblade ein guter Amp, allerdings steckt man das Geld halt nicht unbedingt in den Sound, sondern eher in die Möglichkeiten, die er bietet.
Ich hab beide Amps bisher noch nie im A/B Vergleich angespielt, aber der Switchblade klingt wirklich etwas kalt, wenn man es so ausdrücken will.

Ich frage mich allerdings auch, warum hier jeder den Orange als "Rockamp" und "für Crunchsounds geeignet" bezeichnet, das is nämlich Mist. Habt ihr den Rockerverb 50 eigentlich mal gespielt? Der bietet enorm viel Gain.... mit einem durchschnittlichen Humbucker (Gibson 498t z.b.) langt das Gain auf etwas mehr als der Hälfte bereits aus, um den "Crunch- und Rocksound" zu verlassen. Der Amp matscht nicht, löst immer noch sehr gut auf und die Tiefmitten schieben ganz schön.
Von daher wäre ich da mal vorsichtig solche Urteile zu fällen.

Unterm Strich rate ich darum zum Orange: Der klingt viel organischer als der Switchblade, das Problem der 2 Kanäle kann man dadurch lösen, dass man einen EQ, einen linearen Booster oder etwas a la Tubescreamer davor hängt. Mehr als 3 Kanäle braucht eh kein Mensch^^.
 
Ich hab damals den Switchblade gekauft, weil mir die Vielfalt zugesagt hat, ich war damals recht unentschlossen in puncto Stilrichtung (gerade viel mit der Band gecovert, ..) und auch nicht in der Lage mich um viele Effekte zu kümmern, die ich bei einem 1- oder 2-Kanaler definitiv gebraucht hätte.
Ein weiterer Kaufgrund war für mich - damals unerfahren - der Cleansound. Jetzt könnte man natürlich vermuten, dass der Wendepunkt kommen müsste und ich mich total über den Kauf Ärger, damals war ich ja Anfänger und auch gehörtechnisch nicht so weit.. Fehlanzeige. Der Switchblade hat eine unglaubliche Reichweite an möglichen Klangfarben und ziemlich satte Reserven an allen Reglern.. nur findet man das (ähnlich übrigens wie bei meiner Erfahrung nach ENGL-Amps) eben erst mit rumprobieren und vor allem rumprobieren im Bandkontext. Ich hab noch keinen Amp hinter mir gehabt, der sich so gut durchsetzen oder besser einfügen konnte.

Meine Rede :great:


Zum Delay muss ich leider sagen, dass ichs selten benutze, da ich in dem Format einfach kein Freund davon bin...

Darf ich fragen, was dir an dem Format nicht gefällt? Hat doch sämtliche Einstellmöglichkeiten wo gibt plus Tap aufm Fußschalter...
 

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