Humbucker/Single Coil-Preci-Humbucker/Single Coil Kombination!?!?!

von emenfos, 24.12.05.

  1. emenfos

    emenfos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.12.05   #1
    Tach!
    Ich war mal wieder bässe testen und bin leider immer noch unschlüssig welche kombination für mich am besten ist und hab so kurzer hand beschlossen einfach mal alles einbauen zu lassen was der markt für e-bass-elektronik so hergibt!

    Demnach sähe der bass dann ungefähr so aus, dass hinten und vorne ein Humbucker sitzen, die getrennt von einander, als single coil geschaltet werden können (splitten) und in der mitte ein preci seine dienste verrichtet.
    Der bass wird aktiv/passiv schaltbar sein, mit einer regelung zwischen humbucker 1 und 2! der preci wird separat per volume schaltbar sein! zudem lasse ich noch einen 2-band EQ von Glockenklang einbauen!

    Somit hab ich eigtl jede erdenkliche möglichkeit sounds direkt vom bass zu bekommen/gestallten, die einem Musicman oder Fender gleich kommen!?!?!

    Wie man wahrscheinlich unschwer erkennen kann handelt es sich um einen Sandberg bass basierend auf dem "California PM"!

    Was mich persönlich jetzt interessiern würde ist, ob es noch irgendwelche "FREAKS" gibt, die sich so etwas schon mal bauen haben lassen und oder erfahrungen mit solchen Kombinationen haben!?!?!?!

    Es wäre echt spitze wenn mir betreffende infos zukommen lassen könnten!

    Gruß
    Thorsten
     
  2. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 24.12.05   #2
    Auch als Gießkannen-Prinzip bekannt :(

    Fehlanzeige. Man kann nichtmal den ganzen Fender-Bereich abdecken, auch wenn Konfigurationen wie auf dem HM V (3 JB PUs, nämlich klassische und 70s Steg-Positionen) und bei einem finnischen Bässebauer, dessen Name mir mal wieder gerade entfallen ist :screwy:, oder J/P/J wie bei Fernando Saunders und später Stu Hamm sicherlich ihre Berechtigung haben. Die P-HB Konfiguration des Preci DeLuxe hat aber mit MM nix zum tun, sondern ist die brummfreie Alternative zum sog. hot-rodded Preci (PJ).

    Der Witz am MM ist ein Humbucker mit großen Pole-Pieces, aber wenig Wicklungen, so daß er sauber klingt, aber einen Preamp braucht, im sog. sweet spot (30½" vom Sattel). Was noch funktioniert ist das Ganze mit einem weiteren solchen HB in Hals-Position wie schon auf dem MM Sabre, oder mit einem J wie zuerst bei Lakland, wobei sich das Problem der Abstimmung beider stellt.

    Solange Du aber nicht das Problem schilderst, kann man Dir keine besseren Lösungen zur Diskussion stellen.
     
  3. emenfos

    emenfos Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.12.05   #3
    Hallo heike!
    "Was noch funktioniert ist das Ganze mit einem weiteren solchen HB in Hals-Position wie schon auf dem MM Sabre, oder mit einem J wie zuerst bei Lakland, wobei sich das Problem der Abstimmung beider stellt."
    Bitte verbessere mich falls ich das falsch verstehe, aber meiner hätte zwei HBs und in der mitte einen Preci.!
    Von welchem problem sollte ich dir denn schildern? der sound?
     
  4. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 24.12.05   #4
    Die Frage ist eben was für HBs? Konventionelle klingen nicht nach MM und umgekehrt.

    Und dann ist das Problem im Falle, daß Du MM-artige HBs nimmst, wie geht man mit dem höheren Output des P um? Das soll nicht heißen, daß es dafür keine Lösungen gäbe, nur man muß sich eben darum Gedanken machen, welche man haben will.

    Ja. Wenn ich mir dazu was einfallen lassen soll, dann muß ich das vom Anfang an denken können.

    Man kann auch 1-2 PUs recht raffiniert und damit vielseitig schalten. Aber vielleicht braucht es ja nichtmal das! :confused:
     
  5. emenfos

    emenfos Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.12.05   #5
    der bass ist ja ein Sandberg california PM! und die verbauen nur humbucker mit großen pole pieces!
    Aber das Problem mit der Elektronik in Bezug auf Platz und Stimmung sehe ich auch!
    denn ich konnte bisher noch keinen bass sehen, der eine solche kombi eingebaut hat!
    PS mit stimmung meine ich, dass es problematisch sein dürfte die beste lösung für den Sitz der tonabnehmer zu finden, da man aus platz gründen quasi keinen spielraum hat die lage dieser, von werk aus, entsprechend dem besten klang, zu verändern!
     
  6. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 24.12.05   #6
    Und wie sieht es mit deren Output aus? Und wie ist die Elektronik? M.W. ist der am Preci DeLuxe orientiert, nicht am MM Stingray -?

    Ja.

    Darum nochmal von vorne: wie soll's denn nun klingen?
     
  7. emenfos

    emenfos Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.12.05   #7
    Also der bass hat enorm viel output! sowohl im aktiven als auch im passiven bereich!is vom druck her ähnlich wie musicman!
    Die Tonabnehmer die Sandberg verbaut sind ausschließlich "Delano"!

    tja des weiß ich ja selber nicht genau! mir gefallen sowohl die sounds vom PM als auch die vom JM! daher kam ich ja auf die idee beides miteinander zu kombinieren!
    PM is halt vom klang her etwas rockiger und eine nuaunce schwammiger! der JM kommt aufgeräumter daher und etwas präzieser!

    Also ich spiel halt vieles! Funk (slappen) soll kernig sein mittenreich, blues/jazzlines eher basslastig und matschiger,rock...! Des problem is nur dass die sounds sich halt von song zu song unterscheiden sollen! und um diesen sound zu erzielen müsste ich mindestens einen JM und einen PM haben! doch dafür reicht das geld nicht und zudem versuche ich ein instrument zu bekommen das so viele sounds wie möglich abdeckt!
     
  8. emenfos

    emenfos Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.12.05   #8
    Hier ist der Link von Delano
    http://www.delano.de/english/index-eng.html
    Ich hab allerdings keine ahnung welche die einbauen! muss ich selber mal eben nachschauen ob die jungs von sandberg das irgendwo schreiben!
     
  9. blackout

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    Erstellt: 24.12.05   #9
    falsch und falsch. sandberg verbaut standardmäßig delanos mit fetten polepieces, auf wunsch kriegst du aber so ziemlich alles andere! sowohl andere modelle von delano wie auch von ganz anderen firmen. kann natürlich sein, dass es dann ein paar euro teurer wird.
     
  10. emenfos

    emenfos Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.12.05   #10
    das wusste ich nicht! sorry! ich hab aber bis jetzt nur instrumente mit delano pick ups gesehen!
    Wobei ich nebenbei gesagt die pick ups ziemlich gut find!
     
  11. blackout

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    Erstellt: 24.12.05   #11
    ich find sie auch gut, allerdings hab ich von pickups äußerst wenig ahnung, lass dich also lieber von heike beraten :)
     
  12. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 24.12.05   #12
    Soweit wäre das alles auch mit einem Feld-Wald-und Wiesen-Jazzbass, einem hotrodded Preci oder einem Stingray zu erledigen. Das wäre dann auch die grundlegende Geschmacksfrage, welchen der 3 man bevorzugt. Man kann aber auch abwechslungshalber mal an was ganz anderes denken bishin zu Warwick (wenn wir schon von Mitten reden...) mit HBs + EQ nach Wahl (normale oder MM-artige MECs, EMG, Bartolini, SD Basslines, yada).

    Natürlich kann man aus denen jeweils noch mehr rausholen mit series/parallel switches, EQs mit größerem Regelbereich, oder, grundsätzlicher dann wieder, PUs/EQs mit anderer Grundcharakteristik. Nur an der noch grundlegenderen Charakteristik des Instruments kann man sich nicht vergreifen, zumindest nicht ohne daß das irgendwie krank klingt.

    Dafür gibt es ja Spieltechniken und EQs "an Bord" :D und am Amp.

    Meine Meinung von Sandberg und Delano ist nach dem Antesten eines bundlosen Sechssaiters übrigens denkbarst katastrophal. Das einzige, was bemerkenswert war, war eine sensationelle Saitenlage, aber die H-Saite war noch schlabbriger als die des Aria Steve Bailey Signature damals in grauer Vorzeit, m.a.W.: unbrauchbar. Der Sound sonst war wirklich nichts besonderes, man müßte sogar sagen, einem Fretless nicht angemessen. Selbst wenn man Qualitätsschwankungen bei der Herstellung hat, dann lag das nicht mehr im hinnehmbaren Bereich. Selbst wenn man mir den geschenkt hätte, dann stünde der hier nur verstaubenderweise in der Ecke 'rum.
     
  13. emenfos

    emenfos Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.12.05   #13
    ich hab bis jetzt noch nie einen Fretless Sandberg gespielt! Und den sound von den anderen fand ich sehr gut! naja evtl. geschmackssache!
    Auf der Delano seite sind übrigens hörbeispiele von einigen PUs! unteranderem auch ein fretless basss zu hören! Is eigtl. gar nicht mal so schlecht!
    Der link dazu ist in meinem vorletzten beitrag! unten die eigtl. hörbeispiele sind unten links zu finden!
     
  14. blackout

    blackout Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.05   #14
    ich war heute nochmal testen und muss heike teilweise recht geben, viele sandberge haben anscheinend ein enormes problem mit der h-saite. während mir ausnahmslos alle california 4-saiter äußerst gut gefielen (wie auch mein eigener :D), waren die zwei california 5-saiter, die ich testete absolut daneben. die schlabberige h-saite nervte tatsächlich enorm. und was die h-saite an output von sich gab war meines erachtens absolut lächerlich, wenn man bedenkt, dass der abstand "saite-pickup" bestens justiert war. warum sowas passieren konnte kann ich mir nicht denken.
    auch gefiel mir das halsprofil beim 5-saiter nicht mehr, irgendwie zu flach und eben, weiß auch nicht.
     
  15. thirsk

    thirsk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.05   #15
    Ich wage mal zu bezweifeln, dass das repräsentativ ist - in irgendeinem Bass müssen die PUs ja auch verbaut sein, demzufolge fließen da viele andere Faktoren (Holz...) mit ein.

    Ich würde denken, dass du die eierlegende Soundwollmilchsau (wenn überhaupt) eher durch Veränderungen am Amp und an der Elektronok des Basses erreichst, als dir alle denkbaren PU-Möglichkeiten in den Bass zu hauen.
     
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