Ibanez Art320 -> Erfahrung damt?

von Ideentoeter, 19.05.08.

  1. Ideentoeter

    Ideentoeter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.08   #1
    Gruß,

    ich hab mir eigentlich vor kurzem ne Schecter geholt, aber irgendwie bleib ich immer noch an besagter Ibanez hängen. Obwohl mir so ist, als hätte ich sie schon letztes Jahr öfters auf den Seiten größerer Musikhäuser gesehen, scheint es ein neues 2008 Modell zu sein.

    Leider findet sich im Internet nicht viel an Erfahrungsberichten, anspielen geh ich sie vermutlich mal, aber erstmal würde mich interessieren, ob die schon jemand hat und was dazu sagen kann.

    Und eine Sache schreckt mich etwas ab: Hatte bisher nie mit aktiven Pickups zu tun, wie verhält es sich damit? Man ließt ja öfters so allerlei Mythen, was davon trifft zu? Ich meine, wie klingt sie clean, verzerrt etc. und wieviel machen die aktiven am Gesamtklang aus (mir ist so mal gelesen zu haben, dass aktive Pickups den Eigenklang überdecken können, trifft das zu?).

    Was ist, wenn die Batterie alle geht? Werden sie dann sozusagen "passiv" oder einfach stumm?

    Das würde mich schonmal vorab interessieren, da ich eigentlich nicht unbedingt ne neue kaufen will, aber wenn ich schon antesten möchte ich alles schonmal ausschließen, was mich von einem eventuellen Kauf abbringen würde.

    Danke schonmal.
     
  2. IbanezSC420

    IbanezSC420 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.08   #2
    Hallo Ideentoeter,

    die genannte Gitarre hab ich vor 2 Monaten im Musikgeschäft angespielt. Ich war ürsprünglich wegen der Epiphone les paul standard da, bis die Ibanez mich anlächelte. Am Ende wurde ein Vergleich beider Gitarre den die art320 mMn gewonnen hat. Die Ibanez klang differenzierter und hatte ein Sustain wovon ich vorher nicht mal geträumt hab. Ob das mit den aktive Pickups zu tun hat kann ich dir nicht sagen. Andere können hier besser weiterhelfen.
    Der Output ist so hoch, dass bei hartem Anschlag richtiges clean nicht mehr drin ist. Verstärker war ein Fender Hot rod deluxe. Die Verarbeitung war klasse, gab nichts auszusetzen im gegensatz zur Epi, wobei ich darauf nicht weiter eingehen will:rolleyes:

    So viel ich weis kommt kein Ton mehr, wenn die Batterie leer ist. Oder nur sehr leise; bitte verbessert mich, wenn es falsch ist.

    Gruß Danny:)
     
  3. Ideentoeter

    Ideentoeter Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.08   #3
    Wie "clean kaum mehr möglich"? Du meinst die PUs fangen schnell an zu zerren? Hat die Art dann überhaupt noch nen brauchbaren Cleanklang?
     
  4. IbanezSC420

    IbanezSC420 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.08   #4
    Clean geht natürlich auch, man muss nur den Volumepoti etwas runterdrehen, sonst zerrt es GANZ leicht. Ich denke es kommt aber auch auf den Amp(, Settings) und deinen Anschlag an. Antesten lohnt sich wirklich bei der Gitarre.
    Zu deiner eigentlichen Frage, cleanklang ist brauchbar;)
     
  5. Viper-Narr

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    Erstellt: 19.05.08   #5
    wenn die batterie alle ist kommt kein ton mehr, es gibt allerdings auch (oft teurere modelle) wo das isntrument dann auf passiv switcht. im regelfall kommt aber kein ton mehr.

    man merkt dass man hier im gitarre-forum ist :D
     
  6. Ideentoeter

    Ideentoeter Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.08   #6
    Wieso? Die Frage mag vielleicht einigen Blöd erscheinen, aber ich hab mich halt noch nie mit Aktiven PUs auseinandersetzen müssen.

    Naja...vielleicht geh ich sie mal antesten, obwohl das mit den aktiven PUs irgendwie nicht so pralle ist. Und dann noch die schwere Frage: Neue Gitarre oder Laptop? Scheiße, ich brauch mehr Geld :D
     
  7. Viper-Narr

    Viper-Narr Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.08   #7
    war ja nur ein kleiner spaß, ich wollte darauf anspielen dass gitarristen an für sich etwas altbacken sind.

    wieso sind aktive PUs nicht so pralle? imho bieten die ne menge vorteile und sind viel geiler, aber du bist ja gitarrist, transistoren kommen nicht gegen röhren an, aktive PUs nicht gegen passive, etc etc :D :D wieder ein scherz, sorry aber ich könnte stundenlang so weiter machen ;)

    aber lass dich davon nicht abschrecken, einmal alle paar wochen für nen euro nen 9V block reinzutun ist echt kein prob.
     
  8. Ideentoeter

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    Erstellt: 20.05.08   #8
    Schon klar, dass es ein Spaß war, aber dennoch würde ich nicht altbacken sagen. Ich fände die Vorstellung nur komisch, von som 9V Block (bzw. glaub ich gelesen zu haben, dass es bei der Ibanez zwei AA sind) abhängig zu sein (Dabei bin ich Raucher :D ).

    Und dann die Frage: Wieviel machen aktive am Klang aus? Nur theoretisch, man würde da mal passive reinsetzen (wobei ich kein Freund des: Ich kauf mir ne Klampfe und bau gleich neue PUs rein-Syndroms bin). Überdecken aktive dann evtl. Mängel am Klang, die man mit passiven nicht wahrnehmen würde?
     
  9. Down Under

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    Erstellt: 20.05.08   #9
    Hab die Gitarre vor ein paar Wochen auch mal aus Spaß im Laden angespielt und fand die wirklich sehr überzeugend. Spielbarkeit wirklich ohne Einwände und die aktiven Pickups fand ich auch überzeugend.

    Allerdings ist das Anspielen unbedingt anzuraten, allein schon aufgrund persönlicher Präferenzen. Ansonsten kannst du mit dieser Gitarre nicht viel falsch machen, wenn dir der Sound gefällt.

    Da gibt es keine allgemeine Antwort, hängt von den Pickups ab. Manche modellieren den Sound massiv, andere sind eher klangneutral

    Gruß
     
  10. Maggotlord616

    Maggotlord616 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.02.10   #10
    Ich habe diese arschgeile Klampfe seit August in meinem Besitz. Leute es ist der Hammer! Ich steh morgens 20Minuten früher auf wie nötig nur um dieses Ding noch zu spielen!
    Der Sound ist wirklich nicht schlecht, ihc hab einige andere Gitarren mit EMGs mit meiner am selben Amp verglichen, der SOund ist exakt der gleiche! Wobei ich den der ART320 etwas feiner finde. Der Cleansound ist sehr stark vom Amp abhängig. Ich spiele einen Line6 Spider 4 HD150 und musste auch einmal durch die Settings gehen umd das leichte knallen beim harten anschlah rauszubekommen, ist aber sehr einfach.

    Das Spielgefühl ist unvergesslich. Die Gibraltar 3 Bridge würde ich in jede neue Gitarre einbauen. Am Anfang muss man sich noch ein wenig daran gewöhnen, vorallem wenn man noch kien Master ist, aber das geht schnell.
    Ich musste allerdings dne Saitenabstand noch etwas anpassen, mir war er ein wenig zu weit, und die Tonabnehmerabstände ebenfalls verändern. Das ist allerdings Geschmackssache.

    Das Griffbrett ist der hinguger schlecht hinn. Die Inlays derART320 sind eine augenweide und lassen sich sehr gerne bespielen.

    Man braucht keine 1000€ für eine Gibson ausgeben, wer auf Metal steht kann bei der ART320 absolut nichts falsch machen! Unbedingt zu empfehlen und ein anspielen wert!!!


    PS: nehmt auch einen anständigen Amp und keine kleine Transistorkombo, dann laufen die Humbucker zu Höchstformen auf!:D
     
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